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Definition von Krieg und Frieden

Title: Definition von Krieg und Frieden

Term Paper , 2003 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Steffen Knäbe (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Summary Excerpt Details

Viele Wissenschaftler und Forscher unserer Zeitgeschichte haben sich mit dem Problem politischer Zukunftsfragen auseinandergesetzt und recht unterschiedliche und kontrovers zueinander verlaufende Prognosen gestellt.


In dieser Arbeit möchte ich eine dieser Theorien herausgreifen und sie anhand vor allem eines Buches versuchen verkürzend darzulegen. Auf den folgenden Seiten werde ich also anhand des Werkes `Das Ende der Geschichte´ die Theorien des Francis Fukuyama wiederspiegeln. Wobei ich natürlich einleitend etwas zu seiner Person schildern werde, um dann zum Kern seiner Aussagen zu kommen. Anschließend möchte ich seine Sichtweise einer liberalen Demokratie, die er unter drei Säulen zusammenfasst, darlegen. Wie er nun die Menschen und die Staaten am Ende der Geschichte sieht, werde ich danach erörtern. Am Ende meiner Arbeit werde ich noch auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Theorien von Fukuyama und Huntington eingehen, was mir als sehr nützlich für eine eigene Stellungnahme erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Frieden

2.1. Begriffsetymologie

2.2. Begriffsklärung

2.3. Friedensverträge

3. Konflikt

3.1. Begriffsetymologie

3.2. Begriffsklärung

3.2.1. Definition

3.2.2. Unterscheidungsmöglichkeiten von Konflikten

4. Krieg

4.1. Begriffsbestimmung

5. Fazit

6. Quellen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die grundlegenden politischen Begriffe Krieg, Frieden und Konflikt zu definieren, ihre etymologischen Wurzeln zu beleuchten und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten in der internationalen Politik zu analysieren.

  • Etymologische Herleitung der Begriffe Frieden, Konflikt und Krieg.
  • Differenzierung zwischen negativem und positivem Frieden.
  • Kategorisierung von Konflikten nach verschiedenen Ebenen und Arten.
  • Analyse des Wandels der Kriegsführung hin zu den sogenannten "neuen Kriegen" (Terrorismus).
  • Diskussion über die Legitimität von Kriegen und die Rolle der Diplomatie.

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Unterscheidungsmöglichkeiten von Konflikten

Von der Mannigfaltigkeit des Begriffes ausgehend, wird immer wieder darauf verwiesen, dass man einen Konflikt auf verschiedensten Ebenen durchleuchten kann. Aus der Sicht eines einzelnen Individuums kann ein solcher entstehen, wenn man sich mit verschiedenen Möglichkeiten eines voraus stehenden Handelns beschäftigt und quasi psychische Spannungen entstehen, und man auf Grund dessen in psychische Konflikte gerät. Dies nennt man im Allgemeinen Konflikte im intrapersonalen Bereich.

In einer Gesellschaft wird zwischen zwei Konfliktmöglichkeiten unterschieden. Zum Einen spricht man von einem interpersonalem Konflikt, wenn Auseinandersetzungen, wie Ehekonflikte oder ganz allgemein zwischenmenschliche Beziehungskonflikte, entstehen. Wenn die Konflikte aber größere Ausmaße annehmen und es sich um Probleme in ethnischen oder sozialen Fragen in der Gesellschaft handelt wird von innergesellschaftlichen Konflikten gesprochen.

Beim Nahost-Konflikt kann man natürlich nicht mehr von einem Konflikt reden, der sich in lokale bzw. innerstaatliche Grenzen eindämmen lässt. Deshalb wird er auch von Bonacker und Imbusch in die Gruppe der internationalen Konflikte kategorisiert. Wozu natürlich auch der Nord-Süd-Konflikt zählt. Ganz allgemein sind hier all die Konflikte gemeint, die sich auf transnationaler Ebene abspielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Das Kapitel erläutert die Schwierigkeiten bei der präzisen Definition politischer Grundwerte und führt in die Thematik der Begriffe Frieden, Konflikt und Krieg ein.

2. Frieden: Hier wird die Etymologie des Friedensbegriffs betrachtet sowie zwischen negativem und positivem Frieden differenziert und die Rolle von Friedensverträgen am Beispiel von Versailles erläutert.

3. Konflikt: Dieses Kapitel widmet sich der Herkunft des Wortes Konflikt, definiert diesen sozialwissenschaftlich und stellt verschiedene Kategorisierungsmöglichkeiten vor.

4. Krieg: Der Fokus liegt auf der klassischen Definition von Clausewitz sowie der Entwicklung moderner Kriegsformen, insbesondere dem Terrorismus als sogenannte neue Kriege.

5. Fazit: Der Autor resümiert die Bedeutung der untersuchten Begriffe für die aktuelle internationale Politik und betont die Notwendigkeit diplomatischer Ansätze.

6. Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Frieden, negativer Friede, positiver Friede, Konflikt, Konflikttheorien, Krieg, Clausewitz, neue Kriege, Terrorismus, internationale Beziehungen, Friedensverträge, Diplomatie, Machtbestrebungen, Gewaltanwendung, Friedensforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen Definitionen und die etymologischen Hintergründe der zentralen Begriffe Krieg, Frieden und Konflikt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die begriffliche Abgrenzung, die wissenschaftliche Einordnung von Konflikten sowie die moderne Entwicklung der Kriegsführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese Grundbegriffe der Politik zu schaffen und ihre Relevanz in der heutigen transnationalen Politik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturbasierte Analyse, vergleicht Definitionen verschiedener Gelehrter und stellt diese in den Kontext historischer und aktueller Ereignisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Begriffe Frieden, Konflikt und Krieg, inklusive ihrer Unterkategorien und historischen Bezüge.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Frieden, Konflikt, Krieg, neue Kriege, Terrorismus und internationale Politik.

Wie unterscheidet der Autor zwischen negativem und positivem Frieden?

Negativer Friede bezeichnet die Abwesenheit von Gewalt, während positiver Friede die konstruktive Regelung von Konflikten und die Förderung gesellschaftlicher Entwicklung beinhaltet.

Warum wird der Terrorismus als eine Form der "neuen Kriege" eingeordnet?

Weil Terrorismus nicht mehr klassischen Frontverläufen zwischen Staaten entspricht, sondern als gezielte Gewaltanwendung zur Erzeugung von Publizität und Durchsetzung politischer Interessen dient.

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Details

Title
Definition von Krieg und Frieden
College
University of Erfurt  (Staatswissenschaftliche Fakultät)
Grade
2
Author
Steffen Knäbe (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V17355
ISBN (eBook)
9783638219457
ISBN (Book)
9783638788137
Language
German
Tags
Definition Krieg Frieden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Knäbe (Author), 2003, Definition von Krieg und Frieden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17355
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