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Akteure der deutschen Außenpolitik

Title: Akteure der deutschen Außenpolitik

Seminar Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2

Autor:in: Steffen Knäbe (Author)

Politics - Topic: German Foreign Policy
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Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 steht Deutschland nun hinter über 50 Jahren Außenpolitik, was aus dem Blickwinkel eines Historikers eine sehr kurze Periode zu sein scheint. Dennoch ist in dieser Zeitphase soviel geschehen, dass es ganze Bücher, Dissertationen oder Seminare füllt. Angefangen von Adenauers Westintegration, über die Ostpolitik Brandts bis hin zur Wiedervereinigung entstehen Themenfelder, welche die deutsche Außenpolitik, so wie sie heute gemacht wird, einschlägig geprägt haben. Eine präzise, detaillierte und diplomatisch geführte Außenpolitik ist in der heutigen Zeit der Globalisierung unabdingbar.


Doch was meint eigentlich eine auswärtige Politik? Um die Grundzüge der deutschen Außenpolitik zu durchleuchten, ist neben einem geschichtlichen Report auch eine genaue Analyse der politischen und nichtpolitischen Machtverteilungen unseres Systems nötig. Auf folgenden Seiten werde ich versuchen die Verteilung der verschiedenen Aufgaben, Befugnisse, Pflichten oder auch Möglichkeiten der auswärtigen Politik in Deutschland zu verdeutlichen. Stephan Bierling ist es in seinem Buch ´Die Außenpolitik Deutschlands. Normen, Akteure, Entscheidungen´ sehr gut gelungen diese konkreten Felder zu vereinfachen und zu kategorisieren. Deshalb werde ich mich in meiner Arbeit hauptsächlich auf ihn beziehen, um eine Verschwammung der Materie zu vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorläufer einer wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit Europas

3. Was meint Außenpolitik?

3.1. Bergriffsbestimmung und Aufgabenfelder der Außenpolitik & Diplomatie

4. Wo findet man Außenpolitik?

4.1. Position der auswärtigen Gewalt im Gewaltenteilungs- & föderalen System der BRD

4.2. Position in internationalen Beziehungen

5. Akteure der Außenpolitik

5.1. die Parteien

5.2. Parteienstiftungen

5.3. das auswärtige Amt

5.4. der Bundespräsident

5.5. das Bundeskanzleramt

5.6. die Fachministerien

5.7. der Bundestag

5.8. der Bundesrat

5.9. das Bundesverfassungsgericht

5.10. Außenwirtschaftsförderung

5.11. politische Organisationen

5.12. kulturelle Mittlerorganisationen

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexen innenpolitischen Strukturen und Akteure der deutschen Außenpolitik zu durchleuchten. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie die Verteilung von Aufgaben, Befugnissen und Pflichten innerhalb des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland geregelt ist und wer maßgeblich an außenpolitischen Entscheidungsprozessen beteiligt ist.

  • Historische Entwicklung der außenpolitischen Rahmenbedingungen Deutschlands.
  • Grundbegriffe und Aufgabengebiete der Diplomatie.
  • Die Position der auswärtigen Gewalt im föderalen Gewaltenteilungssystem.
  • Analyse zentraler Akteure wie Parteien, Stiftungen, Bundeskanzleramt und Fachministerien.
  • Die Bedeutung institutioneller Organisationen in der internationalen Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.1. Begriffsbestimmung und Aufgabenfelder der Außenpolitik & Diplomatie

Außenpolitik meint nichts anderes, als die Durchsetzung nationalstaatlicher Interessen gegenüber anderen Staaten im internationalen System. Dazu gehören im engeren Sinne der Abschluss von Verträgen und Bündnissen, die zum Beispiel eine Sicherheit eines Staates gewährleisten (Beitritt zur NATO), sowie die Mitarbeit in diesen internationalen Organisationen (NATO, UNO usw.). Im weiteren Sinne gehören auch andere Formen des staatlichen Außenverhandelns, von Außenwirtschafts- bis hin zur Tourismuspolitik dazu.

Da eine Weltwirtschaft geprägt ist von verschiedenen Interessen, Auffassungen und Konflikten der unterschiedlichen Staatsformen ( z.B. Demokratie, Monarchie) wird die auswärtige Politik von besonderen Organen, sowie einem geschulten Stab von Diplomaten vollzogen.

Diplomatie ist im allgemeinen ein Synonym für die Kunst des Verhandelns. Weiterhin aber auch die Organisation, der insbesondere im Ausland tätigen auswärtigen Kräfte eines Landes. Die Berufsdiplomatie entwickelte sich seit dem Begin der Neuzeit namentlich von Venedig, Spanien und Frankreich aus. Die Sprache der Verhandlungskunst in internationalen Beziehungen war bis hin zum westfälischen Frieden das Latein. Aber seit dem ersten Weltkrieg spricht man vermehrt Englisch. Den höchsten Rang derjenigen, die dem auswärtigen Dienst untergeordnet sind nehmen die Botschafter ein, gleichrangig die päpstlichen Nuntien und Legaten. Es folgen die Gesandten, die Konsuln und die Geschäftsträger. Ein Außenminister nimmt eine gesonderte und führende Stellung im auswärtigen Dienst ein. Grund ist seine staatliche Stellung im Ministeriat und sein politisch sittliches Bewusstsein für außenpolitische Angelegenheiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der deutschen Außenpolitik nach 1945 und benennt die Zielsetzung der Arbeit sowie die theoretische Grundlage durch Stephan Bierling.

2. Vorläufer einer wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit Europas: Das Kapitel skizziert die historischen Bemühungen zur europäischen Integration in den 1950er Jahren und die Herausforderungen bei der Schaffung gemeinsamer politischer und militärischer Strukturen.

3. Was meint Außenpolitik?: Hier werden die Kernbegriffe der Außenpolitik sowie die Rolle der Diplomatie im internationalen Gefüge definiert und erläutert.

4. Wo findet man Außenpolitik?: Dieser Abschnitt analysiert die verfassungsrechtliche Verankerung der auswärtigen Gewalt und deren Wandel innerhalb der föderalen Ordnung der Bundesrepublik.

5. Akteure der Außenpolitik: Dies bildet den Hauptteil, in dem die Funktionen und der Einfluss der verschiedenen verfassungsmäßigen Organe sowie politischer und kultureller Organisationen detailliert untersucht werden.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die breite Streuung außenpolitischer Zuständigkeiten und einer kritischen Anmerkung zur Rolle internationaler Organisationen am Beispiel des Irakkrieges.

Schlüsselwörter

Außenpolitik, Diplomatie, Bundesrepublik Deutschland, Gewaltenteilung, Europäische Integration, Internationale Beziehungen, Bundeskanzleramt, Auswärtiges Amt, Parteienstiftungen, Bundesrat, Bundestag, Akteure, nationale Interessen, internationale Organisationen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den innenpolitischen Akteuren, die maßgeblich an der Gestaltung und Umsetzung der deutschen Außenpolitik beteiligt sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Außenpolitik, die verfassungsrechtliche Gewaltenteilung in Deutschland sowie die Analyse der Rollen von Parteien, Stiftungen und verschiedenen staatlichen Institutionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Verteilung der Aufgaben und Befugnisse innerhalb des deutschen politischen Systems aufzuzeigen und zu klären, wer im Entscheidungsprozess außenpolitischer Angelegenheiten eine repräsentative Rolle spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse basierend auf der Fachliteratur von Stephan Bierling sowie einer Untersuchung der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der BRD.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung der einzelnen Akteure, angefangen bei den Parteien und Parteistiftungen über Regierungsinstanzen wie das Kanzleramt bis hin zu gesetzgebenden Organen wie Bundestag und Bundesrat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Außenpolitik, Diplomatie, Gewaltenteilung, Akteure der Außenpolitik sowie Institutionen wie das Auswärtige Amt und der Bundespräsident.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem Auswärtigen Amt und anderen Ministerien wichtig?

Die Arbeit hebt hervor, dass die Zuständigkeit für Außenpolitik heute aufgrund der zunehmenden internationalen Verflechtung nicht mehr allein beim Auswärtigen Amt liegt, sondern auf verschiedene Fachministerien verteilt ist.

Welche Rolle spielen Parteienstiftungen im außenpolitischen Gefüge?

Parteienstiftungen werden als Akteure beschrieben, die jenseits des offiziellen Staatsapparates durch Seminare, Stipendien und transnationale Projektarbeit einen informellen, aber bedeutenden Beitrag zur Außenwirkung leisten.

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Details

Title
Akteure der deutschen Außenpolitik
College
University of Erfurt  (Staatswissenschaftliche Fakultät)
Course
Seminar: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Grade
2
Author
Steffen Knäbe (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V17360
ISBN (eBook)
9783638219495
ISBN (Book)
9783638788151
Language
German
Tags
Akteure Außenpolitik Seminar Außenpolitik Bundesrepublik Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Knäbe (Author), 2003, Akteure der deutschen Außenpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17360
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