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Wirtschaftskommunikation

Diskussion zweier Definitionsvorschläge

Titel: Wirtschaftskommunikation

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Volker Zepperitz (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Wirtschaftskommunikation ist weder in der allgemeinen Sprachpraxis noch innerhalb der wissenschaftlichen Theorie einheitlich definiert. Als wissenschaftliches Fachgebiet wird Wirtschaftskommunikation zwar den Wirtschaftswissenschaften zugeordnet, bezieht aber gleichzeitig einen wesentlichen Teil seiner fachlichen Grundlagen aus der Soziologie, hinzu kommen Elemente der Psychologie. Bereits dieser interdisziplinäre Ansatz zeigt die definitorische Unschärfe des jungen Fachgebietes. Die Annäherung an ein Begriffsverständnis über die Definition seiner Wortbestandteile, Wirtschaft und Kommunikation, muss ins Leere laufen, weil sich die zahlreichen Definitionen beider Vokabeln in den beteiligten Disziplinen stark voneinander unterscheiden, wenn nicht sogar widersprechen.

Die vorgegebene Fragestellung dieser Hausarbeit greift das bestehende Definitionsvakuum auf und bietet die zwei folgenden Vorschläge zum Verständnis des Begriffes Wirtschaftskommunikation an: Erste These: "Kommunikation, die das Wirtschaftssystem mit seinen relevanten Umwelten verbindet"; Zweite These: "Kommunikation im Kontext der Wirtschaft".

Ziel dieser Hausarbeit ist, anhand praktischer Anwendungsgebiete von Wirtschaftskommunikation für beide Thesen jeweils festzustellen, ob sie den Untersuchungsbegriff in der Arbeitspraxis vollumfänglich beschreiben können oder aber in ihrer Beschreibung versagen. Folgende Leitfragen sollen dabei beantwortet werden: Welche definitorischen Bedingungen stellen die beiden Thesen an den Untersuchungsbegriff? Welche Anwendungsgebiete für Wirtschaftskommunikation kommen praktisch vor? Welche der Anwendungsgebiete werden durch die erste These und welche durch die zweite These zutreffend beschrieben? Gibt es Anwendungsgebiete, die durch keine der beiden Thesen zutreffend beschrieben werden? Und ist ein alternativer Vorschlag zum Verständnis von Wirtschaftskommunikation denkbar?

Ein ausgewähltes Beispiel soll dabei den Praxisbezug der Diskussion sicherstellen, die Erörterung erhält dadurch empirischen Charakter. Abschließend wird in der Schlussfolgerung die begründete Auswahl aus beiden Vorschlägen getroffen und überprüft, inwieweit die selbst gestellten Leitfragen beantwortet werden konnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Kommunikation

2.2 Wirtschaft

3. Interpretation und Differenzierung der Thesen

3.1 Interpretation

3.2 Differenzierung

4. Diskussion der Thesen

4.1 Vorstellung des Praxisbeispiels „brand eins“

4.2 Wirtschaftskommunikation in der Werbung

4.3 Wirtschaftskommunikation in Public Relations

4.4 Wirtschaftskommunikation in der Verbandsarbeit

4.5 Wirtschaftskommunikation in der Mitarbeiterkommunikation

4.6 Wirtschaftskommunikation im Journalismus

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob zwei vorgegebene Definitionsansätze für "Wirtschaftskommunikation" ausreichen, um die Praxis verschiedener Anwendungsgebiete treffend zu beschreiben, wobei das Wirtschaftsmagazin "brand eins" als durchgehendes Fallbeispiel dient.

  • Grundlagen der Kommunikationstheorie und Wirtschaftstheorie
  • Analyse und Differenzierung zweier zentraler Thesen zur Wirtschaftskommunikation
  • Praktische Untersuchung anhand von Werbung, PR, Verbandsarbeit, Mitarbeiterkommunikation und Journalismus
  • Kritische Reflexion der Eignung der Definitionen im Hinblick auf das Fallbeispiel "brand eins"
  • Formulierung eines alternativen Definitionsvorschlags

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten in Gruppen- und Organisationskommunikation

Im Kontext mit Wirtschaftskommunikation wird die Unterscheidung zwischen der bisher durch Modelle beschriebenen Face-to-Face-Kommunikation zwischen zwei Kommunikanten und der Kommunikation innerhalb und zwischen Gruppen und Organisationen, etwa Unternehmen, Verbänden oder Konsumenten-Zielgruppen, relevant. Zwar gelten grundsätzlich alle bisher genannten Merkmale und Bedingungen für Kommunikation auch hier, durch die größere Zahl an Kommunikanten nimmt aber die Komplexität der Kommunikation zu. Zu ihrer Strukturierung etabliert die Kommunikationstheorie mehrere Kommunikationsrichtungen: horizontal (zwischen Gruppenmitgliedern einer Hierarchiestufe), vertikal (zwischen verschiedenen Hierarchiestufen) und diagonal (zwischen Gruppenmitgliedern verschiedener Hierarchiestufen in verschiedenen Gruppenteilen).

Erfolgt die Kommunikation nicht gruppenintern, sondern nach außen, wie bei Werbung oder Public Relations der Fall, spricht die Kommunikationstheorie von Öffentlicher Kommunikation. Kommunikation übernimmt nach innen gerichtet die Funktion der Kohäsion, nach außen gerichtet die Funktion der Abgrenzung von anderen Gruppen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die definitorische Unschärfe des Fachgebiets Wirtschaftskommunikation und stellt die beiden zu untersuchenden Thesen sowie die methodische Vorgehensweise anhand von Leitfragen vor.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Kommunikation und Wirtschaft unter Einbezug ökonomischer und soziologischer Theorien sowie des Begriffs Wirtschaftssystem.

3. Interpretation und Differenzierung der Thesen: Hier werden die beiden Thesen interpretiert und anhand der Fragen "Wer kommuniziert?" und "Was wird kommuniziert?" theoretisch voneinander abgegrenzt.

4. Diskussion der Thesen: Dieses Hauptkapitel prüft die Anwendbarkeit der Thesen auf verschiedene Gebiete (Werbung, PR, Verbandsarbeit, Mitarbeiterkommunikation, Journalismus) unter Verwendung des Magazins "brand eins" als Praxisbeispiel.

5. Schlussfolgerung: Das Kapitel zieht eine ambivalente Bilanz, stellt die Unvollständigkeit beider Thesen fest und schlägt eine kombinierte, praxisnahe Definition vor.

Schlüsselwörter

Wirtschaftskommunikation, Wirtschaftssystem, Kommunikationstheorie, Öffentliche Kommunikation, Werbung, Public Relations, Mitarbeiterkommunikation, Journalismus, brand eins, Systemtheorie, Anspruchsgruppen, Stakeholder, Unternehmenskommunikation, Definitionsvorschläge, Wirtschaftswissenschaften

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit diskutiert zwei unterschiedliche Definitionsvorschläge für den Begriff "Wirtschaftskommunikation" und prüft deren theoretische sowie praktische Tragfähigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Kommunikationstheorie, Wirtschaftssoziologie sowie die Anwendung dieser Theorien auf konkrete Felder wie Werbung, PR, Mitarbeiterkommunikation und Journalismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist festzustellen, ob die zwei Thesen – Kommunikation als Verbindung zum Wirtschaftssystem oder Kommunikation im Kontext der Wirtschaft – die Arbeitspraxis vollumfänglich beschreiben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird ein empirisch orientierter Vergleich vorgenommen, bei dem die Thesen anhand praktischer Anwendungsgebiete und eines durchgehenden Praxisbeispiels ("brand eins") falsifiziert bzw. überprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Praxis der Wirtschaftskommunikation in fünf ausgewählten Bereichen: Werbung, Public Relations, Verbandsarbeit, Mitarbeiterkommunikation und Journalismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wirtschaftskommunikation, Wirtschaftssystem, Kommunikationstheorie, Stakeholder, Unternehmenskommunikation und der Begriff der "relevanten Umwelten".

Welche Rolle spielt das Magazin "brand eins" in der Untersuchung?

Das Magazin dient als durchgehendes Praxisbeispiel, da es aufgrund seiner Doppelfunktion als kommerzielle Ware und journalistisches Produkt besonders geeignet ist, die Grenzen der beiden untersuchten Thesen aufzuzeigen.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass keine der beiden Thesen allein ausreicht, und schlägt daher eine kombinierte Definition vor, die sowohl die Akteure als auch den inhaltlichen Bezug zur Wirtschaft berücksichtigt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirtschaftskommunikation
Untertitel
Diskussion zweier Definitionsvorschläge
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Veranstaltung
Einführung in die Wirtschaftskommunikation
Note
1,3
Autor
Volker Zepperitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V173635
ISBN (eBook)
9783640938667
ISBN (Buch)
9783640938810
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftskommunikation Brand Eins Journalismus Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Volker Zepperitz (Autor:in), 2011, Wirtschaftskommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173635
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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