Untersuchung zum Rauchverhalten bei Jugendlichen


Facharbeit (Schule), 2007

45 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Einführung der rauchfreien Schule
1.2 Fragestellung und Ziele der A

2. Durchführung der Untersuchung
2.1 Erstellung des Fragebogens
2.2 Einteilung der Fragen in acht Untersuchungsbereiche
2.3 Vorgehensweise bei Auswertung und Darstellung der E

3. Ergebnisse und Interpretation
3.1 Raucherquote der befragten Schüler, ehemalige Raucher und Einstiegsalter für den Tabakkonsum
3.2 Gründe für den Tabakkonsum
3.3 Umfeld der Raucher
3.4 Soziale Akzeptanz der Raucher
3.5 Bereitschaft mit dem Rauchen aufzuhören
3.6 Abhängigkeit der Jugendlichen von Zigaretten
3.7 Einstellung zur Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens
3.8 Suchtprävention und ihre Maß

4. Diskussion der Mängel bei experimenteller Vorgehensweise und Verbesserungsmöglichkeiten
4.1 Erstellung des Fragebogens
4.2 Durchführung der U

5. Literaturverzeichnis
5.1 Bücher und Zeitschriften
5.2 I

Anhang A: Fragebogens des Vortests
Anhang B: Endgültiger Fragebogen
Anhang C: Gesamtdaten für die Auswertung

1. Einleitung

1.1 Einführung der rauchfreien Schule

Es sterben derzeit jedes Jahr ca. 117 000 Personen in Deutschland vor dem 65. Lebens- jahr an Krankheiten, die auf den Tabakkonsum zurückgeführt werden können. Da das Nikotineinstiegsalter der Deutschen bereits bei 13,5 Jahren liegt, ist eine Nichtraucher- förderung gerade bei den Jugendlichen notwendig. In vielen Bundesländern wird seit Monaten über rauchfreie Schulen diskutiert. Berlin, Hessen, Rheinland Pfalz, Branden- burg, Hamburg, das Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Bremen haben bereits das Nichtrauchen an Schulen per Gesetz geregelt oder planen der- zeit ein Verbot. Im Herbst 2005 wurde dem Vorschlag vom Bayerischen Kabinett von November 2004 für ein Rauchverbot an allen öffentlichen Schulen in Bayern zu- gestimmt und seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 ist diese gesetzliche Regelung wirksam. Ziel dieses Verbots ist eine allgemeine Suchtprävention bei den Jugendlichen, da die Schüler so erkennen sollen, dass Rauchen vom Staat nicht gebilligt wird, sowie, dass es nicht automatisch zum Erwachsenenleben dazugehört. Vor allem die Lehrkräfte könnten an der Verwirklichung dieses Ziels mitwirken, indem sie ebenfalls auf das Rau- chen verzichten (vgl. Gesetzentwurf der Staatsregierung, siehe 5.2). Allerdings wird beispielsweise in Hessen, wo bereits seit Januar 2005 das Rauchverbot gilt, kritisiert, dass die „Qualmerei vielerorts bloß verlagert“ (Schaible I.) wurde. So bemängelt auch die Vorsitzende des Landeselternbeirates in Hessen, Sybille Goldacker, dass die Rau- cherecke vorher innerhalb des Zaunes gewesen wäre und jetzt außerhalb sei (vgl. Schaible I., siehe 5.2)

1.2 Fragestellung und Ziele der Arbeit

Inwieweit eine solche Maßnahme wie die rauchfreie Schule die Jugendlichen in ihrem Verhältnis zum Tabakkonsum beeinflusst, ist unter anderem ein Forschungsziel dieser Facharbeit, welche das Rauchverhalten von Jugendlichen untersucht. Es wurden Ju- gendliche bestimmter Altersgruppen zu verschiedenen Themenbereichen, die das Rauchverhalten betreffen, mit Hilfe eines Umfragebogens befragt. Als Untersuchungs- methode eignet sich diese Form der Befragung besonders, da man beispielsweise im Vergleich zu Interviews mehr Personen in der gleichen Zeit befragen kann und dadurch ein aussagekräftiges Ergebnis erhält. Umfragen wurden an einer Hauptschule, einer Realschule und an einem Gymnasium in Regensburg durchgeführt. Von der St. Wolf- gangschule wurden 65 Schüler ausgewählt, in der St. Marien Realschule, einer Mäd- chenrealschule, nahmen 57 Schülerinnen teil und am Goethe Gymnasium waren es 65 Schüler aus den 9. Klassen und 50 Schüler aus der 12. Klasse. In den jeweiligen Schu- len wurde die 9. Jahrgangsstufe, also 14 bis 17-Jährige, befragt, da diese Altersgruppe bei den jungen Rauchern stark vertreten ist. So hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgefunden, dass 10 % der 13-jährigen und 27 % der 15-jährigen in Deutschland täglich rauchen (vgl. Rauchfrei-Studie, siehe 5.2). Am Gymnasium wurde zusätzlich die K 12 befragt, um das Rauchverhalten der Schülerinnen und Schüler von Mittelstufe und Oberstufe miteinander vergleichen zu können

2. Durchführung der Untersuchung

2.1 Erstellung des Fragebogens

Ein erster Fragebogen und die mit ihm durchgeführte Umfrage in der K 12 können eher als ein Vortest angesehen werden. Während der Auswertung stellte man Schwächen fest und entschloss sich, einen neuen Fragenkatalog zu erstellen. Problematisch war bei- spielsweise, dass die Einleitung und auch die Zeile, die nach Alter und Geschlecht fragt, sehr unauffällig gestaltet waren und somit manche Probanden vergessen haben, diese Angaben zu machen. Bei der neuen und schließlich endgültigen Fassung des Umfrage- bogens sind wichtige Stellen, u. a. auch die Einleitung und die Zeile mit Geschlecht und Alter, besonders hervorgehoben. Außerdem kam es bei einigen Schülern zu Verwirrung, welche Fragen nur für Raucher gedacht sind, und welche alle betreffen. Es bedurfte also einer besseren Gliederung. Einige Fragen verursachten beim Auswerten Schwierig- keiten, da sie zu offen gestellt sind - so zum Beispiel bei der Nr. 2a, wo die Teilnehmer unter „Sonstiges“ einen beliebigen Grund für das Rauchen nennen durften (siehe An- hang A). Die Antworten waren sehr verschieden und konnten schlecht zusammengefasst werden. Deshalb beinhaltet der neue Fragebogen hauptsächlich „geschlossene“ Fragen, also Fragen, bei denen die Probanden aus vorgegebenen Antworten auswählen sollen. Weiterhin wurde die Beantwortung erleichtert, indem manche Antwortskalen verbreitert wurden. Beispielsweise konnte man im ersten Fragebogen bei Frage Nr. 12 nur ant- worten, ob eine bestimmte Methode beim Beenden des Zigarettenkonsums helfen würde (siehe Anhang A). Im endgültigen Umfragebogen dagegen können die Probanden mit einer Abstufung von „große Hilfe“ bis „kleine Hilfe“ angeben, welche Methode ihnen hilfreich wäre und welche eher nicht (siehe Anhang B, Frage Nr. 20). Manche Fragen sind schließlich ganz weggelassen worden, weil sie zu keinen informativen Ergebnissen führten, dafür kamen weitere interessante Fragen hinzu

2.2 Einteilung der Fragen in acht Untersuchungsbereiche

Die Fragen des endgültigen Umfragebogens lassen sich acht Bereichen bzw. Gliede- rungspunkten zuordnen. Mit den Fragen Nr. 1, 2 und 10 wird der erste Bereich „Rau- cherquote der befragten Schüler, ehemalige Raucher und Einstiegsalter für den Tabak- konsum“ abgeprüft. Es ist herauszufinden, wie viele der Probanden derzeit rauchen, frü- her geraucht haben und in welchem Alter die erste Zigarette ausprobiert wurde. Den nächsten Gliederungspunkt „Gründe für den Tabakkonsum“ untersucht die Frage Nr

14. Dafür sollen die Probanden eine persönliche Gewichtung zu Hauptgründen des Rau- chens abgeben. Der dritte Bereich beschäftigt sich mit dem „Umfeld der Raucher“. Hier wird untersucht zu welchen Rahmenbedingungen die Schüler am liebsten rauchen (Fra- ge Nr. 15 und 16). Die „Soziale Akzeptanz der Raucher“ ist mit den Fragen Nr. 9, teil- weise 18, 23 und 24 zu analysieren. Festzustellen ist, wie sich Tabakkonsumenten ge- genüber Nichtrauchern verhalten und ob sie sich selbst als Belästigung bzw. Problem ansehen. Für den fünften Bereich „Bereitschaft mit Rauchen aufzuhören“ ermittelt die Umfrage wie viele Teilnehmer bereits versucht haben aufzuhören (Frage Nr. 17), die Gründe für (Nr. 18) und gegen eine Entwöhnung (Nr. 19) und was den jungen Rauchern beim Aufhören helfen würde (Nr. 20). Die Begründung des Rauchens mit „Aufhören klappt bei mir nicht (Frage Nr. 14), der Tabakkonsum pro Woche (Frage Nr. 11), die Dauer des Zigarettenkonsums in Jahren (Frage Nr. 12), die Zeitspanne, in der Raucher fähig sind auf Zigaretten zu verzichten (Frage Nr. 13) und die Art der Finanzierung der Zigaretten (Frage Nr. 25) zeigen die „Abhängigkeit der Jugendlichen von Zigaretten“ auf. Die „Einstellung zur Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens“ wird überprüft, in- dem gefragt wird, ob erste gesundheitliche Beschwerden ein ausreichender Grund zum Aufhören wären (Frage Nr. 18), welche Folgen des Zigarettenkonsums die Raucher bei sich selbst feststellen können (Frage Nr. 22) und ob beim Kauf von Zigaretten auf einen verminderten Tabakgehalt geachtet wird (Frage Nr. 21). Mit dem letzten Bereich „Suchtprävention und ihre Maßnahmen“ ermittelt man einerseits die wirksamste Abschreckungsmethode (Frage Nr. 8), die Befürwortung des Rauchverbots an Schulen (Nr. 3) und in der Gastronomie (Nr. 4) und die Veränderung des Ausgehverhaltens bei einem Rauchverbot (Nr. 5). Andererseits untersucht man den von den Probanden selbst eingeschätzten Wissensstand über die Nikotinsucht und mögliche gesundheitliche Fol- gen des Zigarettenkonsums (Nr. 7), um beurteilen zu können, ob die Schüler aus- reichend über Rauchen aufgeklärt wurden. Ferner wird versucht herauszufinden, inwie- weit die Eltern eine Vorbildfunktion bezüglich des Tabakkonsums gegenüber ihrem Kind einnehmen (Nr. 6 und 26)

2.3 Vorgehensweise bei Auswertung und Darstellung der Ergebnisse

Nicht bei allen Fragen werden sämtliche Auswertungsmöglichkeiten ausgeschöpft, d. h. es wird nicht überall getrennt nach Klasse, Geschlecht oder Raucher bzw. Nichtraucher ausgewertet. Einige Fragen werden nur insgesamt betrachtet, da sie von den Be- fragungsgruppen sehr ähnlich beantwortet wurden, und ein Vergleich zwischen den Klassen somit uninteressant wäre. Bei anderen Fragen wie beispielsweise Nr. 3 oder Nr 6 wird zusätzlich der Anteil der Raucher bzw. Nichtraucher ermittelt (siehe Anhang B). Insgesamt entscheidet die Homogenität der Antworten zu einer Frage, ob nach Proban- dengruppen getrennt ausgewertet wird. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgte zu- nächst nur mittels Tabellen eines Tabellenkalkulationsprogramms (siehe Anhang C), die anschließend für bessere Interpretierbarkeit in adäquate Diagramme übersetzt wurden

3. Ergebnisse und Interpretation

Für die in 2.2 genannten acht Bereiche werden in diesem Abschnitt die jeweiligen Ergebnisse in Form von Diagrammen dargestellt, zusammengefasst und diese soweit möglich interpretiert

3.1 Raucherquote der befragten Schüler, ehemalige Raucher und Einstiegsalter für den Tabakkonsum

Mit 41,5 % sind die 9. Klassen der Hauptschule die Befragungsgruppe mit der stärksten Raucherquote. In der Mitte liegt der Anteil der Raucher der 9. Klasse Realschule mit 28,1 %. Dagegen haben die 9. Jahrgangsstufe des Gymnasiums mit 15,4 % und die K 12 mit 20 % die wenigsten Tabakkonsumenten (siehe Diagramm 1). Dieser Unterschied zwischen den Schulen lässt vermuten, dass mit zunehmendem Bildungsniveau der Befragten, die Quote der Raucher abnimmt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht

Diagramm 1: Ergebnis der Frage Nr. 1 des Umfragebogens: „Bist Du derzeit Raucher?"

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Diagramm 2: Ergebnis der Frage Nr. 10 des Umfragebogens: „Du bist jetzt Nichtraucher und warst aber früher einmal Raucher?“

Vergleicht man die Quote der männlichen und weiblichen ehemaligen Raucher, so ist erstaunlich, dass in den 9. Klassen Hauptschule und Gymnasium keine weiblichen Pro- banden früher geraucht haben. Auch ist der Anteil der ehemaligen Raucherinnen in der Mädchenrealschule mit 4,9 % deutlich geringer als bei den vorgenannten Klassen. Hin- gegen ist über die Hälfte der früheren Raucher in der K 12 weiblich. Anhand von die- sem Ergebnis könnte man folgern, dass Mädchen in der Regel erst später mit dem Rau- chen beginnen

Das Alter bei der ersten Zigarette ist zwischen den 9. Klassen und der 12. Jahrgangs- stufe unterschiedlich (siehe Diagramm 3). So gibt die Mehrheit der Probanden aus der K 12, die schon mindestens einmal eine Zigarette ausprobiert haben, an, dass sie ihre erste Zigarette etwa mit 14 Jahren ausprobiert haben. In den 9. Klassen gibt es dagegen einige Probanden, die bereits unter 10 Jahren das erste Mal rauchten. Die Schüler der 9. Klasse beginnen also derzeit viel früher zu Rauchen als vor etwa 3 Jahren. Diese Ver- schiebung könnte aber auch darauf beruhen, dass bei den Probanden aus der Kolleg- stufe verfälschende Erinnerungseffekte auftreten und/oder die Schüler der 9. Klasse damit prahlen möchten, dass sie bereits sehr früh eine Zigarette getestet haben. Im Mittel geben die Befragten an, im Alter zwischen 12 und 14 Jahren das erste Mal eine Zigarette versucht zu haben. Bei einer bundesweiten Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter dem Titel „Förderung des Nichtrauchens“, die in den Jahren 2003 und 2005 durchgeführt wurde, kam man beim Einstiegsalter mit durchschnittlich 12,9 Jahren auf ein ähnliches Ergebnis (vgl. BZgA, Förderung des Nichtrauchens, S.17, siehe 5.2)

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Diagramm 3: Ergebnis zu der Frage Nr. 2 des Umfragebogens: "In welchem Alter hast Du zum ersten Mal eine Zigarette ausprobiert?“

3.2 Gründe für den Tabakkonsum

So wie in den Repräsentativerhebungen der BZgA die beruhigende Wirkung der Zigaretten die häufigste Begründung ist (vgl. BZgA, Förderung des Nichtrauchens, S.46, siehe 5.2), geben auch bei dieser Umfrage 87,3 % der Probanden an zu rauchen, weil sie es entspannend finden (siehe Diagramm 4.1)

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Diagramm 4.1: Ergebnis zu der Frage Nr. 14 des Umfragebogens: "Inwieweit stimmst Du folgenden Gründen für das Rauchen zu oder lehnst sie ab?"

a) Ich fühl mich dadurch
b) Weil es mein ganzer Freundeskreis
c) Es macht mir Spaß
d) Aufhören klappt bei mir
e) Ich rauche, weil ich es entspannend

Dieses Ergebnis lässt sich damit erklären, dass nach längerer Zeit ohne Nikotin bei Rau- chern als Entzugserscheinung Nervosität entsteht. Viele Tabakkonsumenten haben den Eindruck, dass sie den Zustand der Ruhe und des Entspannenkönnens ausschließlich durch Weiterrauchen erreichen würden. Die wenigsten begründen die Raucherei damit, dass sie sich dadurch erwachsener fühlen. Nur Raucher an der Hauptschule (14,8 %) und in der 9. Klasse Gymnasium (10 %) geben diesen Grund als Motivation für den Ta- bakkonsum an (siehe Diagramm 4.2). Bei den Schülern, die bereits erwachsen sind oder es in spätestens einem Jahr sein werden, greift dieser Grund vermutlich nicht mehr, da diese normalerweise bereits wie Erwachsene behandelt werden. Es sind insgesamt be- trachtet hauptsächlich individuelle Ursachen, die Schüler zum Rauchen animieren und nicht - wie man vielleicht erwartet hätte - Gründe des Gruppenzwangs. So stimmen bei der Frage nach den Gründen für den Tabakkonsum nur 33,3 % dem Grund „Weil es mein ganzer Freundeskreis tut“ zu (siehe Diagramm 4.1)

Zustimmung bzw. Ablehnung des Grundes "Ich fühl mich dadurch erwachsener"

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Diagramm 4.2: Teilergebnis der Frage Nr. 14 des Umfragebogens (Legende vgl. Diagramm 4.1)

3.3 Das Umfeld der Raucher

Mit 60,3 % ist das Weggehen am Abend in Kneipen oder Discos das beliebteste Umfeld zu rauchen (siehe Diagramm 5.1). Weiterhin geben 42,9 % an, dass sie am liebsten in Gemeinschaft mit anderen Rauchern Tabak konsumieren (siehe Diagramm 6)

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Diagramm 5.1: Ergebnis der Frage Nr. 15 des Umfragebogens: „Wo bzw. wann rauchst Du am häufigsten?“

Be vorzugter Ort bzw. be vorzugte Zeit zum Rauchen (aufgespalte t nach Befragungsgruppen)

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Diagramm 5.2: Teilergebnis der Frage Nr. 15 des Umfragebogens (Legende vgl. Diagramm 5.1)

Bei den Schülern ist der Tabakkonsum also vor allem eine Handlung, die vorzugsweise im öffentlichen Leben vollzogen wird. Gerne wird bei festen Ritualen wie beispiels- weise beim Weggehen am Abend gemeinsam mit Freunden geraucht. Das zweitbe- liebteste Umfeld ist vor bzw. nach der Schule (12,7 %). Ausschließlich Probanden der K 12 rauchen auch während des Lernens (siehe Diagramm 5.2). Es ist zu vermuten, dass nur diesen erlaubt ist daheim zu rauchen. Dagegen ist es den Jüngeren nur möglich, wenn sie unbeaufsichtigt, also beispielsweise unterwegs zur Schule, sind

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Diagramm 6: Ergebnis der Frage Nr. 16 des Umfragebogens: „Welches gesellschaftliche Umfeld bevorzugst Du beim Rauchen?“

3.4 Soziale Akzeptanz der Raucher

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass Zigaretten gesundheitsschädlich sind, und dass mit regelmäßigem Einatmen von Tabakrauch ein größerer Risikofaktor für einen Schlaganfall oder für das Erkranken an Krebs besteht (vgl. Wikipedia, siehe 5.2). Diese Tatsachen sind den Umfrageteilnehmern vermutlich bekannt, da fast alle (96,2 %) der Behauptung „Raucher gefährden mit ihrem Qualm die Nichtraucher“ (siehe Diagramm 7.1) zustimmen. Die meisten Schüler (86,5 %) sind weiterhin der Ansicht, dass sie sich vom Rauchqualm in Restaurants belästigt fühlen (siehe Diagramm 7.2)

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Diagramm 7.1: Teil 1 des Ergebnisses der Frage Nr. 9 des Umfragebogens: „Inwieweit stimmst Du folgenden Thesen zu oder lehnst sie ab?“

[...]

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Untersuchung zum Rauchverhalten bei Jugendlichen
Hochschule
Goethe-Gymnasium, Regensburg
Veranstaltung
Leistungskurs Biologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
45
Katalognummer
V173641
ISBN (eBook)
9783640938292
ISBN (Buch)
9783668107182
Dateigröße
892 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
untersuchung, rauchverhalten, jugendlichen
Arbeit zitieren
Anita Schrems (Autor:in), 2007, Untersuchung zum Rauchverhalten bei Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173641

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