Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen

Ein ressourcenorientierter Ansatz


Magisterarbeit, 2007

74 Seiten, Note: 2,8


Leseprobe

I. Inhaltverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Tabellenverzeichnis

IV. Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Der Weg zur Wissensgesellschaft
1.4 Empirische Belege
1.4.1 Sektoraler Wandel und Änderung der Qualifikationsstruktur
1.4.2 Investitionen in Wissen und IuK-Technologien
1.4.3 Kritische Würdigung

2 Der ressourcenorientierte Ansatz
2.1 Begriffe und Ansätze des strategischen Managements
2.2 Der Ressourcenbegriff
2.3 Die Eckpfeiler des ressourcenorientierten Ansatzes
2.3.1 Ressourcenheterogenität
2.3.2 Unvollständige Faktormärkte
2.3.3 Nicht-existente Faktormärkte
2.4 Determinanten eines dauerhaften Wettbewerbsvorteils
2.5 Weiterentwicklungen des ressourcenorientierten Ansatzes
2.5.1 Dynamische Strategieansätze
2.5.2 Competence-based View
2.5.3 Knowledge-based View
2.6 Kritik am ressourcenorientierten Ansatz

3 Generierung der Ressource Wissen
3.1 Definitionen des Wissensbegriffs
3.2 Perspektiven des Wissensbegriffs
3.2.1 Daten, Informationen und Wissen
3.2.2 Die humanorientierte Sichtweise
3.2.3 Die technologische Sichtweise
3.2.4 Die ökonomische Sichtweise
3.3 Die Strukturierung des Wissens
3.3.1 Strukturierung nach der Wissensart
3.3.2 Strukturierung nach dem Wissensgebiet
3.3.3 Strukturierung nach dem Unternehmensbezug
3.4 Lokalisierung des Wissens
3.4.1 Die Wissensträger
3.4.1.1 Personelle Wissensträger
3.4.1.2 Materielle Wissensträger
3.4.1.3 Kollektive Wissensträger
3.4.2 Die Wissensbasis
3.5 Entstehung des Wissens
3.5.1 Individuelles Lernen
3.5.2 Organisationales Lernen
3.6 Wissensmanagement
3.6.1 Ziele des Wissensmanagements
3.6.2 Aufgaben des Wissensmanagements
3.7 Gesamtkonzepte des Wissensmanagements und des organisationalen Lernens
3.7.1 Ansatz von Nonaka / Takeuchi
3.7.2 Ansatz von Probst/ Raub/ Romhardt
3.7.3 Kritischer Vergleich

4 Schutz der Ressource Wissen
4.1 Ansatzpunkte zum zielorientierten Schutz der Wissensbasis
4.1.1 Schutz von kritischem Wissen vor Verlust
4.1.2 Schutz von kritischem Wissen vor unerwünschter Nutzung
4.1.3 Entfernung von irrelevantem Wissen
4.2 Maßnahmen zum zielorientierten Schutz der Wissensbasis
4.2.1 Schutz von kritischem Wissen vor Verlust
4.2.1.1 Bindung des Wissens an das Unternehmen
4.2.1.2 Interne Wissensverteilung
4.2.1.3 Förderung der Wissensanwendung
4.2.2 Schutz von kritischem Wissen vor unerwünschter Nutzung
4.2.2.1 Geheimhaltung
4.2.2.2 Rechtliche Maßnahmen
4.2.3 Entfernung von irrelevantem Wissen
4.2.3.1 Verlernen fördern
4.2.3.2 Wissensträger entfernen
4.2.3.3 Wissensrechte veräußern

5 Schlussbetrachtung

6 Literaturverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Wissen als Schlüsselressource der postindustriellen Ära

Abb. 2: Kondratieff-Zyklen nach Nefiodow

Abb. 3: Erwerbstätige (ohne Auszubildende) nach Tätigkeitsgruppen

Abb. 4: Erwerbstätige in Deutschland nach Tätigkeitsniveau

Abb. 5: Investitionen in Wissen (Software; Bildung, F&E)

Abb. 6: Immaterielle und materielle Investitionen ausgewählter OECD-Staaten

Abb. 7: Verhältnis immaterieller und materieller Investitionen

Abb. 8: Klassifikation der Ressourcen

Abb. 9: Determinanten eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteils

Abb. 10: Systematisierung der ressourcenorientierten Forschung

Abb. 11: Die Wissenstreppe

Abb. 12: Mögliche Strukturierung nach der Wissensart

Abb. 13: Mögliche Strukturierung nach dem Wissensgebiet

Abb. 14: Mögliche Strukturierung nach Unternehmensbezug

Abb. 15: Übersicht der Wissensträger eines Unternehmens

Abb. 16: Die Wissensspirale nach Nonaka/ Takeuchi

Abb. 17: Spirale der Wissensschaffung im Unternehmen

Abb. 18: Wissensbausteine nach Probst/ Raub/ Romhardt

Abb. 19: Ansatzpunkte zur Sicherung der Wissensbasis

III. Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Verbreitungsgrad computergesteuerter Arbeitsmittel in Deutschland

Tab. 2: F&E-Intensität im internationalen Vergleich

Tab. 3: Übersicht beispielhafter Wissensdefinitionen

Tab. 4: Zielsetzungen des Wissensmanagements

Tab. 5: Aufgaben des Wissensmanagements

IV. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Kaum ein Schlagwort, welches unsere aktuelle Gesellschaft beschreibt, hat sich so konsequent durchgesetzt wie das der Wissensgesellschaft. Dieser Begriff zeigt die unterschiedlichen Bezüge des gesellschaftlichen Veränderungspro- zesses auf. Einer davon betrifft im Kern die Überlebensbedingungen von Unter- nehmen. Die Faktoren, die nachhaltig für Wertschöpfung sorgen, haben sich zwischenzeitlich drastisch verändert. Während die Volkswirte in der Industrie- gesellschaft über mehr als ein Jahrhundert auf Boden, Arbeit und Kapital und die Betriebswirte auf Betriebsmittel und Werkstoffe setzten, ist in der postindust- riellen Welt das Wissen in das Zentrum der Wettbewerbsauseinandersetzungen gerückt (vgl. Soukup, 2001, S. 7). Eine Vielzahl von Indikatoren, wie der Bedeu- tungszuwachs wissensbasierter Dienstleistungen und Veränderungen der Ar- beitsnachfrage, deuten auf diesen Wertewandel hin. So sehr sich die Wissen- schaftler in diesem Punkt einig sind, so wenig sind sich häufig die eigentlichen Akteure wie Organisationen und Politiker über die weit reichenden Konsequen- zen bewusst. Was bedeutet der Bedeutungszuwachs der Ressource Wissen für die Art und Weise, wie Organisationen sich ihrer kollektiven Wissensbasis ver- gewissern, wie sie ihre hervorgebrachten Wissensbestände pflegen und weiter- entwickeln? Welche Organisationsstrukturen sind notwendig, um Herausforde- rungen und Problemen auch zukünftig begegnen zu können? Der Ruf nach ei- nem Wissensmanagement wird in den Organisationen zunehmend lauter und führt dort zu Versuchen die neue Ressource Wissen besser zu bewirtschaften (vgl. Wimmer, 2001, S. 7).

„Wandel ist die einzige Konstante (Wimmer, 1995, S. 7).“ So versucht man die gegenwärtig beobachtbare Permanenz von Veränderungen und deren hohe Geschwindigkeit in einem Satz zu beschreiben. Unternehmen und Unternehmer standen zwar immer schon unter dem Druck den Wandel zu bewältigen. Es steht jedoch außer Frage, dass die Intensität, mit der dieser Druck auf die Un- ternehmen wirkt, deutlich zugenommen hat. Im Bereich der technologischen Entwicklungen sind es vor allem die neuen Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung und der Kommunikationstechnologie, mit der die vom Markt geforderten kurzen Produktlebenszyklen bewältigt werden müssen. Das Pro- duktlayout muss dabei flexibel gestaltet werden, als die Lebenszeit nur noch kurze Pay-back-Perioden auf das eingesetzte Kapital erlaubt. Dies kann nur durch den Einsatz modernster Technologien erreicht werden (vgl. Schüppel, 1996, S. 7-9).

Die Entwicklung und Anwendung der modernen Technologien bei der Er bringung von Dienstleistungen, sowohl im eigentlichen Dienstleistungsbereich als auch in der Fertigung, kann der Schlüssel zum künftigen Wohlstand und zur Produktivität der hoch industrialisierten Länder sein. Immer mehr Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass die Unternehmensorganisation und der strategische Erfolg zunehmend mit der Entwicklung und dem Einsatz geistiger Ressourcen und weniger mit dem Management der physischen Rohstoffe verknüpft sind (vgl. Pawlowsky, 1998, S. 11).

Im Grunde sind die meisten erfolgreichen Unternehmen schon heute intelligente Unternehmen, welche geistige Ressourcen so in eine Kette von Dienstleistun- gen umsetzen, dass der Nutzen für bestimmte Kundengruppen besonders groß ist. Unternehmen, die Dienstleistungen anbieten, verkaufen in erster Linie Wis- sen. Aber auch im Fertigungssektor haben Rohstoffe ohne das eingeflossene Wissen wenig eigentlichen Wert, da die meisten Wertschöpfungsprozesse auf wissensbasierten Dienstleistungsaktivitäten beruhen. In der Vergangenheit schreckten Risikokapitalgeber häufig vor stark dienstleistungsorientierten Un- ternehmen zurück, da bei diesen immer die Gefahr besteht, dass deren Wis- senskapital auf verschiede Art und Weise verloren geht. Risikokapitalgeber wa- ren eher an soliden Vermögenswerten interessiert, welche dass Verlustrisiko ausgleichen sollten. Diese Haltung änderte sich allerdings in den letzten Jahren radikal (vgl. Quinn, 1995, S. 13-15).

„Erfolg beruht auf geistigem Kapital, nicht auf Ziegelsteinen (Quinn, 1995, S. 15).“ Die zunehmende Globalisierung des Wettbewerbs führt in vielen Unter- nehmen zu einer neuen strategischen Fokussierung. Es geht heutzutage da- rum, mehr Kapazitäten bereitzustellen, um mehr Potential in einen ausgewähl- ten Bereich zu investieren als alle Konkurrenten. Früher bedeutete dies, dass ein Unternehmen über die größten Produktionsanlagen und die besten For- schungslabors oder Vertriebskanäle zur Vermarktung einer einzigen Produkt- gruppe verfügen musste. Heute ist das für die meisten Unternehmen weder ausreichend noch wünschenswert. Die materiellen Grundlagen, wie Zugang zu einer Rohstoffquelle, Fabrikanlagen oder eine bestimmte Produktgruppe sichern heute kaum noch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Das gilt insbe- sondere für Fertigungsprodukte, da diese leicht technisch überholt, kopiert, nachgebaut oder mit leichten Verbesserungen angeboten werden können. Langfristige Wettbewerbsfähigkeit erzielt man meist durch ausgeprägte Fähig- keiten, Erfahrungsvorsprung, Innovationskapazitäten, Know-how, richtige Markteinschätzung, Datenbanken oder Informationsverteilungssysteme, mit Dienstleistungen also, die von der Konkurrenz kaum nachgeahmt oder in bes- serer Qualität angeboten werden können. Die Unternehmen müssen sich also auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese vor ihren Konkurrenten schützen (vgl. Quinn, 1995, S. 13-44, sowie Pawlowsky, 1998, S. 10-12).

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

In Kapitel 1 wird zunächst die Diskussion um die Wissensgesellschaft vorange- stellt, da die These von der Wissensgesellschaft bislang umstritten ist. Damit die in dieser Arbeit vorgenommene Problemanalyse nicht im Keim erstickt, müssen zunächst empirische Belege für die Wissensgesellschaft gefunden werden. Im Anschluss soll in Kapitel 2 aufgezeigt werden, welche Auswirkung die zunehmende Bedeutung der Ressource Wissen auf die Theorien des stra- tegischen Managements hat. Da aufgrund des zunehmenden dynamischen Wettbewerbs die Ressourcen eines Unternehmens einem zunehmenden Verfall ausgesetzt sind, müssen die Unternehmen lernen mit diesem Wandel umzuge- hen. Darum soll in dieser Arbeit nicht nur der Resource-based View vorgestellt werden, der seinen Fokus vor allem auf der effektiven Nutzung bestehender Ressourcen hat, sondern auch die Weiterentwicklungen des Resource-based Views, die aufgrund ihrer dynamischen Ausrichtung bessere Strategien für den Umgang mit der Ressource Wissen liefern können. Im dritten Teil dieser Arbeit wird zunächst der Wissensbegriff unter Rückgriff auf verschiedene bekannte Autoren vorgestellt und definiert. Anschließend wird der Wissensbegriff syste- matisch strukturiert um ihn besser erfassen zu können. Des Weiteren soll in dieser Arbeit untersucht werden, wo sich im Unternehmen das Wissen lokalisie- ren lässt und wie neues Wissen generiert werden kann. Der dritte Teil dieser Arbeit soll dann mit den Fragen eines ganzheitlichen Wissensmanagementkon zepts abgeschlossen werden. Schließlich soll im vierten Kapitel untersucht wer- den auf welche Weise sich Unternehmen vor einem Wissensverlust schützen können. Die meisten Publikationen setzen sich nur mit dem Problembereich „Wissen und Organisation“ auseinander und nehmen dabei verschiedene Blickwinkel ein. Die dort publizierten Lösungen animieren meist nur zur Suche nach den „verborgenen Wissensschätzen“ in Unternehmen, aber versäumen es auf das anwachsende Risiko eines Wissensverlustes aufmerksam zu machen. In dieser Arbeit sollen darum Risiken analysiert werden, die durch einen Wis- sensverlust entstehen können. Die Gestaltungsempfehlungen beziehen sich dabei hauptsächlich auf eine Intervention in der Wissensbasis von Unterneh- men.

1.3 Der Weg zur Wissensgesellschaft

“ OECD science, technology and industry policies should be formulated to maximise performance and well-being in “ knowledge-based economies ” - economies which are directly based on the production, distribution and use of knowledge and information. This is reflected in the trend in OECD economies towards growth in high-technology investments, high-technology industries, more highly-skilled labour and associated productivity gains (OECD, 1996, S. 7). ”

Die Bedeutung der Ressource Wissen nimmt stetig zu. Im Wesentlichen sind es die drei Entwicklungen Globalisierung, struktureller Wandel und Zunahme der Informationstechnologien auf die dieser Bedeutungszuwachs zurückzuführen ist (vgl. North, 2005, S. 12). Mit strukturellem Wandel ist dabei gemeint, dass sich eine Verschiebung von arbeits- und kapitalintensiven zu informations- und wis- sensintensiven Aktivitäten beobachten lässt. Unternehmen verkaufen also auch zunehmend mehr Wissen oder intelligente Produkte und Dienstleistungen. Ar- beit und Kapital werden teilweise durch die Ressource Wissen ersetzt. Diese Entwicklung führt zu veränderten Formen der Unternehmensorganisation und der Transaktionen zwischen und in Unternehmen sowie zu einem neuen Rol- lenverständnis von Mitarbeitern und Führungskräften (vgl. North, 2005, S. 12). Die wirtschaftliche Globalisierung hat zudem starke Auswirkungen auf die inter- nationale Arbeitsteilung. Während die physische Produktion zunehmend in Schwellen- und Entwicklungsländern stattfindet, wandeln sich die heutigen In- dustrienationen in Wissensnationen. Zudem beschleunigen sich internationale Lernprozesse, so dass der Zustrom neuer Wettbewerber auf den Weltmarkt ste- tig zunimmt. Verstärkt wird dieser Trend durch zunehmende Verbesserungen der Informations- und Kommunikationstechnologie, durch die Informationstrans- aktionskosten gesenkt werden und mehr Informationstransparenz geschaffen wird. Die Resultate dieser Entwicklungen sind dann schnelle Marktveränderun- gen und höhere Innovationsgeschwindigkeiten, die sich unter anderem in Preis- verfall, kürzeren Produktlebenszyklen und der Entstehung neuer Geschäftsfel- der äußern (vgl. North, 2005, S. 12) (Abb.1).

Abb. 1: Wissen als Schlüsselressource der postindustriellen Ära

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach North (2005, S. 13)

Die beschriebenen drei Entwicklungen führen nun zu einer vermehrten Wis- sensproduktion. Nach Ansicht von Drucker (1993) bestimmt die Wissenspro- duktivität eines Landes zunehmend dessen Wettbewerbsposition. Der Wandel der Industriegesellschaften hin zur Informations- und Wissensgesellschaft wird auch vom russischen Volkswirt Nefiodow (1996) beschrieben. Er hat festge- stellt, dass die Entwicklung der Industrienationen in Perioden von 40-60 Jahren beschrieben werden kann, deren Auslöser jeweils Schlüsselinnovationen wa- ren. In den wellenförmigen Kondratieff-Zyklen wird die Wirtschaftsentwicklung durch aufeinander folgende Prosperität, Rezession, Depression und Erholung ausgedrückt (vgl. North, 2005, S. 12). Durch die Entstehung der Mikroelektronik und die dadurch entstehenden Wachstumsschübe im derzeitigen fünften Kondratieff-Zyklus kommt es zur Auflösung industrieller Organisationen. Hierin sieht Nefiodow den Übergang von der Industrie- in die Informationsgesellschaft. Im sechsten Kondratieff-Zyklus vermutet Nefiodow eine starke Abnahme der dominanten Wachstumsfelder im industriellen Sektor. Diese Veränderung der industriellen Organisation stellt zugleich das Hauptmerkmal der Wissensgesellschaft dar (vgl. Wilkens, 2004, S. 16-18) (Abb. 2).

Abb. 2: Kondratieff-Zyklen nach Nefiodow

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Oben: Eigene Darstellung nach http://www.kondratieff.net Unten: Eigene Darstellung nach Nefiodow, 1996, S. 121

1.4 Empirische Belege

1.4.1 Sektoraler Wandel und Änderung der Qualifikationsstruktur

Die These der Entwicklung zur Wissensgesellschaft wird durch viele statistische Ergebnisse gestützt. Allerdings sollten die Ergebnisse dafür in ihrer Summe be- trachtet werden. Auf Grundlage der These in der Studie “The Knowledge-based Economy“ der OECD (1996, S. 7) sollen im Folgenden empirische Ergebnisse untersucht werden, die eine Entwicklung zur Wissensgesellschaft erkennen las- sen. Gemäß dieser Studie äußert sich dieser Trend in einem neuen Rollenver- ständnis von Wissen und Technologie für die volkswirtschaftliche Wertschöp- fung (OECD, 1996, S. 8).

Als erste Indikatoren können der sektorale Wandel und der Anstieg sekundärer Dienstleistungen gesehen werden. Viele volkswirtschaftliche Statistiken belegen eine Verschiebung zwischen Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft, wobei der Dienstleistungsanteil an der Volkswirtschaft kontinuierlich wächst. Dies deutet auf eine zunehmende Immaterialität der Leistungserstellung hin und zeigt die anwachsende Bedeutung des Produktionsfaktors Wissen, insbesondere, wenn man zusätzlich zwischen primären und sekundären Dienstleistungen unterscheidet (vgl. Wilkens, 2004, S. 20-21) (Abb. 3).

Abb. 3: Erwerbstätige (ohne Auszubildende) nach Tätigkeitsgruppen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach IAB -Kurzbericht 10/1999, S. 2

Neben dem Wandel der Tätigkeitsstrukturen findet auch ein Wandel auf qualifi- katorischer Ebene statt. So lässt sich in den letzten Jahren ein spürbarer An- stieg höher qualifizierter Arbeiten unter gleichzeitigem Rückgang gering qualifi- zierter Tätigkeiten beobachten. Dabei ist in der Bundesrepublik der Anteil der Hochschulabsolventen mit 19 Prozent bedenklich gering, verglichen mit dem Durchschnitt der OECD-Länder der bei 30,3 Prozent liegt (vgl. Wilkens, 2004, S. 21-22).

Abb. 4: Erwerbstätige in Deutschland nach Tätigkeitsniveau

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach IAB-Kurzbericht 9/2003, S. 3

Somit sind die deutschen Bildungsdaten weniger ein Indikator für den Wandel hin zur Wissensgesellschaft, als vielmehr ein Hinweis auf einen Änderungsbe- darf im Bildungssystem. Bildungsinvestitionen sind von solch großer Bedeu- tung, da das Beschäftigungsrisiko grundsätzlich mit steigendem Qualifikations- niveau sinkt. Gleichzeitig hat sich das Beschäftigungsrisiko von Personen ohne Berufsausbildung seit den 1980er Jahren drastisch erhöht (vgl. Schreyer. In: IAB-Kurzbericht 15/2000).

1.4.2 Investitionen in Wissen und IuK-Technologien

Auch das Vordringen der Technik und der Wissenschaft in alle Bereiche des Lebens kann als ein Merkmal von Wissensgesellschaften gesehen werden (vgl. IAB-Kurzbericht, 6/2000, S. 1).

Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft beschleunigt zwar den Siegeszug des IuK-Sektors, wobei Deutschland aber immer noch weit davon entfernt ist, sich unter den führenden IuK-Technologieproduzenten einreihen zu können (vgl.www.bmbf.de). Zudem wird die IuK-Technologie in vielen anderen Ländern wie in Skandinavien auch häufiger genutzt als hierzulande, dennoch lässt sich auch in Deutschland ein starker Anstieg der Verbreitung von Computertechno- logien verzeichnen. So hat sich zwischen 1993 und 1998 die Zahl der Haushal- te mit PC-Ausstattung von 20% auf 40% verdoppelt (vgl. Wilkens, 2004, S. 23). Noch stärker zeichnet sich dieser Trend in der Arbeitswelt ab, in der schon im Jahre 1999 62% aller Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich mit computergesteuerten Arbeitsmitteln konfrontiert wurden (vgl. IAB-Kurzbericht, 6/2000, S. 1)

Tab. 1: Verbreitungsgrad computergesteuerter Arbeitsmittel in Deutsch land - Erwerbstätige in Prozent, 1979 und 1985; nur alte Bundesländer -

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach IAB-Kurzbericht 6/2000, S. 3

Neben der Verbreitung von IuK-Technologien könnte auch der Anteil der Inves- tition in Forschung und Entwicklung Aufschluss über die Rolle der Wissenschaft in einem Land geben. Wenn man von einer zunehmenden Immaterialität der Wertschöpfung ausgeht, so sollte sich dies nicht nur auf betriebswirtschaftli- cher, sondern auch auf aggregierter Ebene im gesamtwirtschaftlichen Investiti- onsverhalten widerspiegeln.

Der Vergleich der deutschen Zahlen der F&E-Investitionen mit denen der füh- renden Nationen auf diesem Gebiet lässt allerdings eher eine zurückhaltende F&E Neigung Deutschlands erkennen. Zwar haben alle Länder zwischen 1997 und 2002 ihre F&E-Investitionen (in % des BIP) gesteigert, allerdings konnte Deutschland den Abstand zu den USA und Japan nur geringfügig reduzieren (vgl. Wilkens, 2004, S. 24).

Tab. 2: F&E-Intensität im internationalen Vergleich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Wilkens, 2004, S. 24

Auch bei Vergleichsstudien der OECD über Investitionen in Wissen belegt Deutschland eher einen hinteren Platz. Im Rahmen des Projektes „Blue Sky“ versuchte die OECD die materiellen Investitionen von den immateriellen Investi- tionen zu unterscheiden, um sie anschließend miteinander zu vergleichen. Zu den immateriellen Werten zählen in dieser Studie Investitionen in Software und Bildung sowie F&E im engeren Sinne (ohne Software) (vgl. OECD, 27/2002, S. 42-43). Die verwendeten Daten stammen aus den Jahren 1991 und 1998. Die Ergebnisse in Abb. 5 zeigen zunächst die Investitionen in Wissen der OECD Länder.

Abb. 5: Investitionen in Wissen (Software; Bildung, F&E)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: OECD, Special Issue on New Science and Technology Indicators, 27/ 2002, S. 39

Anfang der 1990er Jahre begannen zunächst einige kleinere Länder wie Schweden und Finnland verstärkt in immaterielle Werte zu investieren. Deutschland und andere größere Lände wie die USA verharrten dagegen zu- nächst auf ihrem niedrigen Investitionsniveau (vgl. OECD, 27/2002, S. 41-42). Wenn man aber diese Entwicklung der OECD-Staaten genauer betrachtet, so fällt auf, dass die Investitionsneigung Deutschlands in Wissen ab Mitte der 1990er Jahren angestiegen ist (Abb. 6). Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die materiellen Investitionen Deutschlands rückläufig sind (vgl. Wilkens, 2004, S. 28).

Abb. 6: Immaterielle und materielle Investitionen ausgewählter OECD- Staaten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach OECD, 27/2002, S. 43

Betrachtet man den Verlauf der Kurven in Abb. 7, die das Verhältnis von imma- teriellen zu materiellen Investitionen im Jahre 1991 widerspiegeln, so lässt sich neben Schweden, Finnland und Frankreich auch in Deutschland ein Ausschlag in Richtung immaterieller Investitionen und somit in Richtung einer „Knowledge- based Economy“ erkennen (vgl. OECD, 2002, S. 37-45 sowie Wilkens, 2004, S. 24-27).

Abb. 7: Verhältnis immaterieller und materieller Investitionen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach OECD, 27/2002, S. 43

1.4.3 Kritische Würdigung

Volkswirtschaftliche Indikatoren sind eher auf sektorale Beschreibungen als auf dahinter liegende Prinzipien veränderter Wertschöpfung orientiert. Die dargestellten empirischen Ergebnisse zu den Veränderungen in den Quali- fikations- und Tätigkeitsstrukturen, der Informations- und Kommunikationsinfra- struktur sowie dem Investitionsverhalten in Wissen lassen aber zusammenge- nommen auch auf eine Veränderung der betrieblichen Wertschöpfungsprozes- se schließen. Zwar ist die Aussagekraft jedes einzelnen empirischen Ergebnis- ses eher schwach, zusammengenommen lässt sich allerdings eine eindeutige Entwicklungsrichtung erkennen. Trotzdem wären weitere empirische Erhebun- gen mit zum Teil veränderten Indikatorensystemen wünschenswert, um den theoretischen Überlegungen besser gerecht zu werden (vgl. Wilkens, 2004, S. 28).

2 Der ressourcenorientierte Ansatz

2.1 Begriffe und Ansätze des strategischen Managements

„ Strategy has been defined as the match an organisation makes between its in ternal resources and skills ( … ) and the opportunities and risks created by its external environment (Hofer/ Schendel. In: Grant, 1991, S.114). ”

Es besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass das Ziel der strategischen Un- ternehmensführung im Aufbau, Erhalt und dem Schutz dauerhafter Wettbe- werbsvorteile gesehen werden kann, allerdings wird dies derzeit mithilfe teils konträrer Modelle, Heuristiken und Paradigmen versucht. Im Einzelnen betrach- tet ist jedoch keiner dieser Ansätze in der Lage, die Bestimmungsgründe einer dauerhaften Erfolgsposition allumfassend und konsistent zu erklären (vgl. Ra- sche, 1994, S. 1).

Der Forschungsfokus zur Erklärung von Wettbewerbserfolgen lag in den 1970er und 1980er Jahren zumeist auf der Identifikation und Analyse von unterneh- mensexternen Einflussgrößen (vgl. Grant, 1991, S. 114). Die Forschung wurde dabei durch das Structure-Conduct-Performance-Paradigma geleitet, wobei der Versuch unternommen wurde, Erkenntnisse aus der Industrieökonomie auf Fragestellungen des strategischen Managements anzuwenden, um individuel- len Unternehmenserfolg erklären und prognostizieren zu können (vgl. Rasche, 1994, S. 3). Ein wichtiges Beispiel stellt Porters Wettbewerbsmodell dar, in dem dieser den Unternehmenserfolg primär auf eine optimale geschäftsfeldspezifi- sche Position in einer Branche bzw. einer strategischen Gruppe zurückführt (vgl. Grant, 1991, S. 114). Diese Position wird nach Porter durch Marktzutrittsschranken und Mobilitätsbarrieren geschützt (vgl. Caves/ Porter, 1977, S. 241f). Zwar ist es insbesondere dem Wettbewerbsmodell von Porter zu verdanken, dass die Analyse externer Einflussfaktoren auf ein empirisch be- legbares Fundament gestellt wurde, allerdings gingen diese Anstrengungen zu Lasten einer in sich konsistenten Forschung unternehmensspezifischer Erfolgs- potentiale (vgl. Rasche, 1994, S. 3). In den 1990er Jahren geriet die einseitige Ausrichtung des strategischen Managements an externen Faktoren immer mehr in die Kritik. Unter Rückgriff auf Edith Penrose, die bereits 1959 in "The Theory of the Growth of the Firm" den Unternehmenserfolg auf die Qualität interner Ressourcen zurückführte, wurde die Idee des Resource-based View reanimiert. Doch auch Penrose (1959) und Selznick (1957) hatten Vorläufer, die schon frü- her ressourcen- und kompetenzrelevante Aspekte in ihren Arbeiten verwendet hatten. So betonte bereits Friedrich List im Jahre 1834 im Rahmen seines „ Ge- setzes der Kraftvereinigung “ die Bedeutung des Humanvermögens und dessen Weiterentwicklung durch Lernen, das auch heute in Form von Ressourcen bzw. Kompetenzen in die strategischen Überlegungen aufgenommen wird. Darüber hinaus erkannte er schon damals die zentrale Bedeutung von Unternehmer- funktionen, die bei der Koordination arbeitsteiliger Vorgänge unerlässlich sind und mit zunehmender Arbeitsteilung an Bedeutung gewinnen. Es dauerte aller- dings bis zu den Publikationen von Birger Wernerfelt (1984), bis mit dem Re- source-based View einer der wichtigsten Ansätze im Rahmen der ressourcen- orientierten Forschung seinen Namen erhielt, welcher später unter anderem durch Jay Barney (1991) und Margaret Peteraf (1993) weiterentwickelt wurde (vgl. Gersch/ Freiling/ Goeke, 2005, S. 4-5).

Die extremen Anhänger der ressourcenorientierten Unternehmensführung ar- gumentieren genau entgegengesetzt zur Sichtweise der Industrieökonomie. Diese stützen sich auf das Resources-Conduct-Performance-Pradigma, nach dem sich, ausgehend von spezifischen Ressourcen eines Unternehmens, Wettbewerbsstrategien für verschiedene Tätigkeitsbereiche formulieren lassen, die den Unternehmenserfolg bestimmen sollen. Diesem Ansatz liegt also im Wesentlichen eine „inside-out“ Orientierung zugrunde, die der Anhäufung und effizienten Nutzung unternehmensspezifischer Ressourcen zur Erzielung eines dauerhaften Wettbewerbsvorteils den höchsten Stellenwert einräumt (vgl. Ra- sche, 1994, S. 3-5).

Insgesamt kann die ressourcenorientierte Forschung nicht als ein homogenes Forschungsprogramm gesehen werden, sondern als eine Vielzahl teils divergie- render Ansätze und Weiterentwicklungen, welche die beobachtbare Tatsache unterschiedlicher Unternehmenserfolge auf Grundlage verfügbarer Ressourcen und Kompetenzen zu erklären versuchen (vgl. Gersch/ Freiling/ Goeke, 2005, S. 5-6).

2.2 Der Ressourcenbegriff

Im Gegensatz zur Neoklassik der Volkswirtschaftslehre, in der der Ressourcenbegriff häufig mit den Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital gleichgesetzt wird, wird der Ressourcenbegriff in der Betriebswirtschaft wesentlich enger ausgelegt (vgl. Thiele, 1996, S. 40).

Es werden hier nur solche materiellen und immateriellen Aktiva als Ressourcen bezeichnet, die eine unternehmensspezifische Komponente aufweisen (vgl. Rasche, 1994, S. 38). Daft (1983) definiert Unternehmensressourcen folgen- dermaßen:

“Firm Resources include all assets, capabilities, organizational processes, firm attributes, information, knowledge, etc. controlled by a firm that enable the firm to conceive of and implement strategies that improve its efficiency and effectiveness (Daft ,1983. In: Barney, 1991, S. 101).”

Eine andere, etwas weiter gefasste Definition, die häufig in der Literatur zu finden ist, stammt von Wernerfelt (1984).

„By a resource is meant anything which could be thought of as a strength or weakness of a given firm. More formally, a firm´s resource given at a given time could be defined as those (tangible and intangible) assets which are tied semi permanently to the firm (Wernerfelt, 1984, S. 172).”

Der betriebswirtschaftliche Ressourcenbegriff beschreibt also zunächst alle tangiblen und intangiblen Aktivposten, welche einem Unternehmen zur Verfü- gung stehen und auf welche es Zugriff hat. Die zahlreichen möglichen Unter- nehmensressourcen, die bei dieser weitgefassten Definition in Betracht kom- men, können grundsätzlich den drei Kategorien physische Ressourcen, Human- ressourcen und organisationale Ressourcen zugeordnet werden (vgl. Barney, 1991, S. 101). Zu den physischen Ressourcen gehören beispielsweise die ma- terielle Technologie, die Fabrikanlage und seine Ausstattung, die geographi- sche Lage sowie der Zugang zu Rohstoffen. Humanressourcen beinhalten Training, Erfahrung, Urteilskraft, Beziehungen und Managementfähigkeiten. Zu den organisationalen Ressourcen gehören dagegen das Kommunikationsgefü- ge eines Unternehmens, das Controlling und die informellen Beziehungen in Gruppen sowohl innerhalb eines Unternehmens, als auch zwischen Unterneh- men (vgl. Barney, 1991, S. 101). Eine weitere wichtige Unterscheidung, welche häufig in der Literatur zu finden ist, ist die zwischen materiellen und immateriel len Ressourcen. Als Beispiele für materielle Ressourcen können die Kapital- ausstattung, Produktionsanlagen und dergleichen mehr genannt werden. Für materielle Ressourcen ist kennzeichnend, dass diese transparent und imitierbar sind. Zu den immateriellen Ressourcen zählen die Unternehmenskultur, Paten- te, die Reputation eines Unternehmens, spezielles technologisches Know-how sowie spezielle Fähigkeiten. Immaterielle Ressourcen sind aufgrund ihres un- ternehmensspezifischen Charakters schwer transferierbar, zu imitieren und zu handeln. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Transaktionskos- tenspezifität einer Ressource. Diese bringt zum Ausdruck, dass im Aufbau intangibler und einzigartiger Ressourcen, aufgrund ihrer schweren Imitierbarkeit und Handelbarkeit, ein erhebliches Erfolgspotential liegt (vgl. Rasche, 1994, S. 40-41). Des Weiteren werden Ressourcen auch häufig nach ihrer Herkunft klassifiziert. Dabei wird untersucht, ob Unternehmensressourcen intern oder ex- tern erstellt wurden (Abb. 8).

Abb. 8: Klassifikation der Ressourcen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

[...]

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Details

Titel
Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen
Untertitel
Ein ressourcenorientierter Ansatz
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
2,8
Autor
Jahr
2007
Seiten
74
Katalognummer
V173733
ISBN (eBook)
9783640941063
ISBN (Buch)
9783640940875
Dateigröße
814 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement, Strategisches Management, Betriebswirtschaftslehre, Schutz von Wissen, Kernkompetenzen, Kompetenzmanagement, Wissen, Organisation, Knowledge Management, Organisationales Lernen, Wissensbasis
Arbeit zitieren
Nikolai Sroka (Autor), 2007, Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173733

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