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Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen

Ein ressourcenorientierter Ansatz

Title: Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen

Thesis (M.A.) , 2007 , 74 Pages , Grade: 2,8

Autor:in: Nikolai Sroka (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit zeigt auf Grundlage des ressourcenorientierten Ansatzes Möglichkeiten auf, wie die Wissensbasis eines Unternehmens aufgebaut und geschützt werden kann. Dabei werden Risiken analysiert, die durch einen Wissensverlust entstehen können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

1.3 Der Weg zur Wissensgesellschaft

1.4 Empirische Belege

1.4.1 Sektoraler Wandel und Änderung der Qualifikationsstruktur

1.4.2 Investitionen in Wissen und IuK-Technologien

1.4.3 Kritische Würdigung

2 Der ressourcenorientierte Ansatz

2.1 Begriffe und Ansätze des strategischen Managements

2.2 Der Ressourcenbegriff

2.3 Die Eckpfeiler des ressourcenorientierten Ansatzes

2.3.1 Ressourcenheterogenität

2.3.2 Unvollständige Faktormärkte

2.3.3 Nicht-existente Faktormärkte

2.4 Determinanten eines dauerhaften Wettbewerbsvorteils

2.5 Weiterentwicklungen des ressourcenorientierten Ansatzes

2.5.1 Dynamische Strategieansätze

2.5.2 Competence-based View

2.5.3 Knowledge-based View

2.6 Kritik am ressourcenorientierten Ansatz

3 Generierung der Ressource Wissen

3.1 Definitionen des Wissensbegriffs

3.2 Perspektiven des Wissensbegriffs

3.2.1 Daten, Informationen und Wissen

3.2.2 Die humanorientierte Sichtweise

3.2.3 Die technologische Sichtweise

3.2.4 Die ökonomische Sichtweise

3.3 Die Strukturierung des Wissens

3.3.1 Strukturierung nach der Wissensart

3.3.2 Strukturierung nach dem Wissensgebiet

3.3.3 Strukturierung nach dem Unternehmensbezug

3.4 Lokalisierung des Wissens

3.4.1 Die Wissensträger

3.4.1.1 Personelle Wissensträger

3.4.1.2 Materielle Wissensträger

3.4.1.3 Kollektive Wissensträger

3.4.2 Die Wissensbasis

3.5 Entstehung des Wissens

3.5.1 Individuelles Lernen

3.5.2 Organisationales Lernen

3.6 Wissensmanagement

3.6.1 Ziele des Wissensmanagements

3.6.2 Aufgaben des Wissensmanagements

3.7 Gesamtkonzepte des Wissensmanagements und des organisationalen Lernens

3.7.1 Ansatz von Nonaka / Takeuchi

3.7.2 Ansatz von Probst/ Raub/ Romhardt

3.7.3 Kritischer Vergleich

4 Schutz der Ressource Wissen

4.1 Ansatzpunkte zum zielorientierten Schutz der Wissensbasis

4.1.1 Schutz von kritischem Wissen vor Verlust

4.1.2 Schutz von kritischem Wissen vor unerwünschter Nutzung

4.1.3 Entfernung von irrelevantem Wissen

4.2 Maßnahmen zum zielorientierten Schutz der Wissensbasis

4.2.1 Schutz von kritischem Wissen vor Verlust

4.2.1.1 Bindung des Wissens an das Unternehmen

4.2.1.2 Interne Wissensverteilung

4.2.1.3 Förderung der Wissensanwendung

4.2.2 Schutz von kritischem Wissen vor unerwünschter Nutzung

4.2.2.1 Geheimhaltung

4.2.2.2 Rechtliche Maßnahmen

4.2.3 Entfernung von irrelevantem Wissen

4.2.3.1 Verlernen fördern

4.2.3.2 Wissensträger entfernen

4.2.3.3 Wissensrechte veräußern

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung von Wissen als strategische Ressource im Kontext der Wissensgesellschaft. Ziel ist es, Methoden zur Generierung, Strukturierung und zum Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen aufzuzeigen, um langfristige Wettbewerbsvorteile in einem dynamischen Marktumfeld zu sichern.

  • Ressourcenorientierter Managementansatz und strategische Wettbewerbsvorteile
  • Systematische Definition, Strukturierung und Lokalisierung von Unternehmenswissen
  • Organisationales Lernen und Konzepte des Wissensmanagements
  • Strategien zur Sicherung der Wissensbasis und zum Schutz vor Wissensabfluss
  • Umgang mit irrelevantem Wissen und Methoden des Wissensverlernens

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Kaum ein Schlagwort, welches unsere aktuelle Gesellschaft beschreibt, hat sich so konsequent durchgesetzt wie das der Wissensgesellschaft. Dieser Begriff zeigt die unterschiedlichen Bezüge des gesellschaftlichen Veränderungsprozesses auf. Einer davon betrifft im Kern die Überlebensbedingungen von Unternehmen. Die Faktoren, die nachhaltig für Wertschöpfung sorgen, haben sich zwischenzeitlich drastisch verändert. Während die Volkswirte in der Industriegesellschaft über mehr als ein Jahrhundert auf Boden, Arbeit und Kapital und die Betriebswirte auf Betriebsmittel und Werkstoffe setzten, ist in der postindustriellen Welt das Wissen in das Zentrum der Wettbewerbsauseinandersetzungen gerückt (vgl. Soukup, 2001, S. 7). Eine Vielzahl von Indikatoren, wie der Bedeutungszuwachs wissensbasierter Dienstleistungen und Veränderungen der Arbeitsnachfrage, deuten auf diesen Wertewandel hin.

So sehr sich die Wissenschaftler in diesem Punkt einig sind, so wenig sind sich häufig die eigentlichen Akteure wie Organisationen und Politiker über die weit reichenden Konsequenzen bewusst. Was bedeutet der Bedeutungszuwachs der Ressource Wissen für die Art und Weise, wie Organisationen sich ihrer kollektiven Wissensbasis vergewissern, wie sie ihre hervorgebrachten Wissensbestände pflegen und weiterentwickeln? Welche Organisationsstrukturen sind notwendig, um Herausforderungen und Problemen auch zukünftig begegnen zu können? Der Ruf nach einem Wissensmanagement wird in den Organisationen zunehmend lauter und führt dort zu Versuchen die neue Ressource Wissen besser zu bewirtschaften (vgl. Wimmer, 2001, S. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Wissensgesellschaft ein und erläutert die zunehmende Bedeutung von Wissen für die strategische Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

2 Der ressourcenorientierte Ansatz: Das Kapitel beleuchtet den Resource-based View und dessen Weiterentwicklungen als theoretischen Rahmen zur Erklärung von Wettbewerbsvorteilen durch unternehmensspezifische Ressourcen.

3 Generierung der Ressource Wissen: Hier werden Definitionen, Arten der Strukturierung, Lokalisierung sowie Lernprozesse und Gesamtkonzepte des Wissensmanagements detailliert analysiert.

4 Schutz der Ressource Wissen: Dieses Kapitel widmet sich den konkreten Strategien und Maßnahmen zum Schutz kritischen Wissens vor Verlust und unerwünschter Nutzung sowie dem Umgang mit irrelevantem Wissen.

5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit und betont die strategische Relevanz des Wissensmanagements für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Schlüsselwörter

Wissensgesellschaft, Wissensmanagement, Ressourcenorientierter Ansatz, Wettbewerbsvorteil, Organisationales Lernen, Wissensbasis, Wissensträger, Wissensgenerierung, Unternehmensstrategie, Kernkompetenzen, Immaterielle Ressourcen, Wissensschutz, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissensbewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Wissen als zentraler Wettbewerbsressource und zeigt auf, wie Unternehmen dieses Wissen systematisch generieren, strukturieren und schützen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt den ressourcenorientierten Ansatz, verschiedene Wissensmodelle, Konzepte des organisationalen Lernens sowie praktische Maßnahmen zum Schutz der Wissensbasis ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Strategien für ein ganzheitliches Wissensmanagement zu erarbeiten, damit Unternehmen ihre Wissensbasis sichern und im dynamischen Wettbewerb behaupten können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch den ressourcenorientierten Ansatz und analysiert verschiedene Wissensmanagementkonzepte im Vergleich sowie empirische Belege zur Wissensgesellschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert theoretische Ansätze (Ressourcenansatz, Competence-based/Knowledge-based View), die Systematisierung von Wissen, Methoden der Wissensgenerierung und spezifische Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissensmanagement, Wettbewerbsvorteil, Wissensbasis, organisationale Kompetenz, Wissensgenerierung und Schutz von geistigem Kapital.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Wissensträgern?

Es wird zwischen personellen Wissensträgern (Mitarbeiter), materiellen Wissensträgern (Dokumente, Computer) und kollektiven Wissensträgern (Teams, Prozesse) differenziert.

Welche Rolle spielt das organisationale Lernen in der Arbeit?

Organisationales Lernen wird als entscheidender Prozess zur ständigen Weiterentwicklung der Wissensbasis angesehen, um Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden Umfeld zu erhalten.

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Details

Title
Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen
Subtitle
Ein ressourcenorientierter Ansatz
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
2,8
Author
Nikolai Sroka (Author)
Publication Year
2007
Pages
74
Catalog Number
V173733
ISBN (eBook)
9783640941063
ISBN (Book)
9783640940875
Language
German
Tags
Wissensmanagement Strategisches Management Betriebswirtschaftslehre Schutz von Wissen Kernkompetenzen Kompetenzmanagement Wissen Organisation Knowledge Management Organisationales Lernen Wissensbasis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nikolai Sroka (Author), 2007, Generierung und Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173733
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