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Rezension zu: Schäfer, Alfred: Jean Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Portät

Title: Rezension zu: Schäfer, Alfred: Jean Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Portät

Literature Review , 2009 , 6 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Franziska Letzel (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit stellt eine Rezension zu Alfred Schäfers "Jean Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Porträt" dar, welches 2002 beim Beltz Verlag erschien.

„Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muß, um Zeit zu gewinnen.“ (Rousseau)
Dieses ausdrucksstarke Zitat des Philosophen und Pädagogen Jean-Jacques Rousseau betont die Bedeutung seines Schaffens bis in unsere heutige Zeit hinein. Besonders die Wirkung seiner pädagogischen Neuerungen im Kontext der Aufklärung ist unumstritten. Dennoch geben seine Werke auch Anlass für vielfältige gegensätzliche Interpretationen und kontroverse Diskussionen auf den Gebieten der Pädagogik und der Politischen Philosophie.

Alfred Schäfers Werk über den bekannten Philosophen und Pädagogen wird in der vorleigenden Rezension sowohl hinsichtlich des Aufbaus und der Struktur, als auch in Bezug auf inhaltliche Ausführungen betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rousseaus Entfremdungstheorie und Vernunftkritik

3. Das theoretische Werkzeug: Formale Identität, anthropologisches Modell, Natur und methodische Fiktion

3.1. Formale Identität

3.2. Anthropologisches Modell

3.3. Die Natur

3.4. Methodische Fiktion

4. Das Erziehungskonzept im Emil

4.1. Natürliche Erziehung

4.2. Entwicklungsstufen des Kindes

4.3. Negative Erziehung

4.4. Sprachentwicklung

5. Die Stellung der Frau in Rousseaus pädagogischem Modell

6. Wirkungsgeschichte und Diskussion im heutigen Kontext

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Alfred Schäfers Interpretation des pädagogischen Werks von Jean-Jacques Rousseau auseinander. Ziel ist es, die didaktische Aufbereitung komplexer Theorien – insbesondere des Erziehungsmodells aus dem „Emil“ – zu evaluieren und die wissenschaftliche Relevanz der Argumentation für den aktuellen pädagogischen Diskurs zu prüfen.

  • Rousseaus Entfremdungstheorie und Kritik an der Aufklärung
  • Analyse des theoretischen Instrumentariums (Formale Identität, anthropologisches Modell)
  • Dekonstruktion des Erziehungskonzepts im „Emil oder über die Erziehung“
  • Kritische Betrachtung der Geschlechterrollen in Rousseaus Pädagogik
  • Diskussion der aktuellen Anschlussfähigkeit von Rousseaus Thesen

Auszug aus dem Buch

Rousseaus Pädagogik im Kontext der Aufklärung

Dieses ausdrucksstarke Zitat des Philosophen und Pädagogen Jean-Jacques Rousseau betont die Bedeutung seines Schaffens bis in unsere heutige Zeit hinein. Besonders die Wirkung seiner pädagogischen Neuerungen im Kontext der Aufklärung ist unumstritten. Dennoch geben seine Werke auch Anlass für vielfältige gegensätzliche Interpretationen und kontroverse Diskussionen auf den Gebieten der Pädagogik und der Politischen Philosophie.

Auch Prof. Dr. phil. habil. Alfred Schäfer beschäftigt sich in dem mir vorliegenden Werk „Jean-Jacques-Rousseau. Ein pädagogisches Porträt“ mit den bedeutendsten Konzeptionen des Gelehrten und konzentriert sich dabei ausschließlich auf den Bereich der Pädagogik. Rousseaus Ausführungen zur Staatslehre und somit zur politischen Philosophie bleiben von ihm unangetastet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Anliegens des Autors und einleitender Ausblick auf die behandelten Schwerpunkte.

2. Rousseaus Entfremdungstheorie und Vernunftkritik: Erläuterung der Begriffe Entfremdung und Vernunftkritik sowie deren wechselseitige Bedeutung im Kontext der Aufklärung.

3. Das theoretische Werkzeug: Formale Identität, anthropologisches Modell, Natur und methodische Fiktion: Darstellung der erkenntnistheoretischen Grundlagen, die zum Verständnis von Rousseaus Erziehungskonzept notwendig sind.

4. Das Erziehungskonzept im Emil: Analyse des zentralen Erziehungsmodells unter Berücksichtigung der Entwicklungsphasen des Kindes und der negativen Erziehung.

5. Die Stellung der Frau in Rousseaus pädagogischem Modell: Kritische Reflexion von Rousseaus Geschlechterbild und der damit verbundenen exklusiven pädagogischen Ausrichtung.

6. Wirkungsgeschichte und Diskussion im heutigen Kontext: Würdigung der Bedeutung Rousseaus für die moderne Pädagogik und Ausblick auf aktuelle Forschungsdiskussionen.

Schlüsselwörter

Jean-Jacques Rousseau, Alfred Schäfer, Pädagogik, Aufklärung, Entfremdungstheorie, Formale Identität, Erziehungsmodell, Emil, Natürliche Erziehung, Negative Erziehung, Anthropologie, Geschlechterrollen, Pädagogische Theorie, Kindheitsforschung, Vernunftkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und rezensiert das Werk von Alfred Schäfer über die pädagogischen Konzepte von Jean-Jacques Rousseau.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Entfremdungstheorie, die theoretischen Grundlagen der „Formalen Identität“ sowie das pädagogische Modell des „Emil“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Überprüfung, ob es dem Autor gelingt, Rousseaus Erziehungskonzept verständlich darzustellen und dessen Relevanz kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Rezension, die auf einer inhaltlichen Analyse und kritischen Argumentationsprüfung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Interpretation des „Emil“ sowie die kritische Betrachtung der Rolle der Frau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Namen Rousseau stehen Begriffe wie Entfremdung, Natürliche Erziehung und Pädagogische Philosophie im Vordergrund.

Inwieweit wird das Konzept der „Negativen Erziehung“ bewertet?

Das Konzept wird als konstruktiv und ausgereift hervorgehoben, wobei der Autor besonders um eine klare Argumentation bemüht ist.

Warum wird die Behandlung der Rolle der Frau kritisiert?

Die Kritik entzündet sich an der späten und separierten Thematisierung, da die geschlechtsspezifische Ausrichtung für das Gesamtverständnis essenziell gewesen wäre.

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Details

Title
Rezension zu: Schäfer, Alfred: Jean Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Portät
College
Dresden Technical University  (Allgemeine Erziehungswissenschaft)
Course
Vorlesung: Bildung und Erziehung
Grade
bestanden
Author
Franziska Letzel (Author)
Publication Year
2009
Pages
6
Catalog Number
V173865
ISBN (eBook)
9783640942916
Language
German
Tags
rezension schäfer alfred jean jacques rousseau portät
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Letzel (Author), 2009, Rezension zu: Schäfer, Alfred: Jean Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Portät, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173865
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