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Merkmale und Ausprägungen des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes

Title: Merkmale und Ausprägungen des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes

Seminar Paper , 2009 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Ruppert (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Besonderheiten des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes, also dessen Merkmalen, Kennzeichen, Ausprägungen beziehungsweise Eigenschaften und stellt die grundlegende Entwicklung vom risikoorientierten zum geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatz dar.

Die gestiegene Erwartungshaltung der Mandanten, die über die reine Abschlussprüfung als solche hinausgeht, die Grenzen des risikoorientierten Prüfungsansatzes, beispielsweise die Behandlung unüblicher Transaktionen sowie vergangene Bilanzskandale sorgen für Weiterentwicklungen und Ausgestaltungen des bisherigen risikoorientierten Ansatzes, hin zu einem geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatz.

Der Autor untersucht den risikoorientierten Prüfungsansatz, aus dem sich unter anderem der geschäftsrisikoorientierte Prüfungsansatz entwickelt hat. Hierbei definiert er zunächst den Begriff des Prüfungsrisikos und erläutert seine Komponenten in Form von Fehlerrisiko und Entdeckungsrisiko. Aus der Bewertung des risikoorientierten Prüfungsansatzes und seinen Grenzen geht die Notwendigkeit der Weiterentwicklung hervor, die diese Arbeit daraufhin behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG UND HINFÜHRUNG

1.2 RECHTLICHE GRUNDLAGEN

2 RISIKOORIENTIERTER PRÜFUNGSANSATZ

2.1 PRÜFUNGSRISIKO UND SEINE KOMPONENTEN

2.1.1 Fehlerrisiko

2.1.2 Entdeckungsrisiko

2.2 PRÜFUNGSRISIKOMODELL

2.2.1 Aufbau des Prüfungsrisikomodells

2.2.2 Problembereiche des Prüfungsrisikomodells

2.3 GRUNDSATZ DER WESENTLICHKEIT

2.4 GRENZEN DES RISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES

3 WEITERENTWICKLUNG DES RISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES

3.1 NOTWENDIGKEIT DER WEITERENTWICKLUNG

3.2 AUSGESTALTUNGEN DES RISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES

3.2.1 Tätigkeitskreisorientierter Prüfungsansatz

3.2.2 Abschlusspostenorientierter Prüfungsansatz

4 GESCHÄFTSRISIKOORIENTIERTER PRÜFUNGSANSATZ

4.1 GRUNDIDEE

4.2 GESCHÄFTSRISIKO

4.2.1 Definition Geschäftsrisiko

4.2.2 Eigenschaften und Einflüsse des Geschäftsrisikos

4.3 ERWEITERUNG DES RISIKOMODELLS

4.4 MODELL DES PRÜFUNGSPROZESSES

4.5 BEWERTUNG DES GESCHÄFTSRISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten und die grundlegende Entwicklung des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes. Dabei wird analysiert, inwieweit dieser Ansatz durch eine stärkere Einbeziehung des Geschäftsrisikos des Mandanten und eine prozessorientierte Sichtweise eine Weiterentwicklung gegenüber dem traditionellen, risikoorientierten Prüfungsansatz darstellt, um die Prüfungsqualität zu steigern und den wachsenden Erwartungen an die Abschlussprüfung gerecht zu werden.

  • Entwicklung vom risikoorientierten zum geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatz
  • Analyse des Geschäftsrisikobegriffs und dessen Auswirkungen auf das Prüfungsrisiko
  • Modifikation von Risikomodellen zur Integration von Geschäftsrisiken
  • Struktur des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsprozesses (Top-Down-Ansatz)
  • Bewertung des Zusatznutzens und kritische Reflexion des Ansatzes

Auszug aus dem Buch

4.1 Grundidee

Ebenso wie der risikoorientierte (traditionelle) Prüfungsansatz folgt der geschäftsrisikoorientierte Prüfungsansatz (business risk audit; BRA) einer Risikoorientierung. Eine strukturierte Vorgehensweise bei der Feststellung und Beurteilung von Fehlerrisiken sowie bei der Reaktion auf beurteilte Risiken sind ein zentrales Element dieses Prüfungsansatzes. Jedoch stellt die Geschäftsrisikoorientierung höhere Anforderungen an das Verständnis der Geschäftstätigkeit des Mandanten, als dies der traditionelle Ansatz getan hat. Dessen Sichtweise kann mit einem Blick durch eine Linse, die nur einen limitierten Ausschnitt fokussiert, verglichen werden. Der geschäftsrisikoorientierte Ansatz soll jedoch den Fokus des Prüfers vom Prüfungsrisiko auf das Geschäftsrisiko erweitern. KNECHEL bezeichnet diese Weiterentwicklung zu einer geschäftsrisikoorientierten Prüfung mit „Risikomanagement trifft Wirtschaftsprüfung“.

Anders als der, in Kap. 2 beschriebene, traditionelle Prüfungsansatz, setzt der geschäftsrisikoorientierte Prüfungsansatz nicht am Jahresabschluss als Ausgangsgröße an, sondern beginnt bei der Analyse des Unternehmens und seines Umfeldes (top), um dann in einer späteren Phase, unter geschäftsrisikoorientierten Gesichtspunkten, die kritischen Jahresabschlussposten zu ermitteln (down) und hieraus die entsprechenden Prüfungshandlungen abzuleiten. Eine Besonderheit des BRA ist also die stärkere Einbeziehung des Geschäftsrisikos des Mandanten und die Verfolgung eines „top-down“-Ansatzes. Hier trägt das bessere Verständnis für das Geschäft des Mandanten zu einem besseren Prüfungsrisikoverständnis bei. Dies wird in der Literatur oft als die Kernidee dieses Ansatzes bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Abschlussprüfung und die Motivation für die Untersuchung geschäftsrisikoorientierter Ansätze.

2 RISIKOORIENTIERTER PRÜFUNGSANSATZ: Darstellung des traditionellen Prüfungsmodells, seiner Komponenten wie Fehlerrisiko und Entdeckungsrisiko sowie der Grenzen dieses Ansatzes.

3 WEITERENTWICKLUNG DES RISIKOORIENTIERTEN PRÜFUNGSANSATZES: Erläuterung der Notwendigkeit und der verschiedenen Ausgestaltungen wie tätigkeitskreis- und abschlusspostenorientierte Prüfungsansätze.

4 GESCHÄFTSRISIKOORIENTIERTER PRÜFUNGSANSATZ: Zentrale Analyse der Grundidee, des Geschäftsrisikobegriffs, der Modellierung sowie des Prozesses und der Bewertung dieses modernen Prüfungsansatzes.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit über die Ergebnisse der Arbeit und den aktuellen Stand sowie die Zukunftsperspektiven der geschäftsrisikoorientierten Prüfung.

Schlüsselwörter

Geschäftsrisikoorientierter Prüfungsansatz, Abschlussprüfung, Prüfungsrisiko, Geschäftsrisiko, Fehlerrisiko, Entdeckungsrisiko, Risikomodell, Top-Down-Ansatz, Prozessorientierung, Strategische Analyse, Wirtschaftsprüfung, Prüfungsqualität, Wesentlichkeit, Unternehmensumfeld, Mandanteninteressen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatz in der Wirtschaftsprüfung. Es wird untersucht, wie dieser Ansatz das bisherige risikoorientierte Modell weiterentwickelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung von traditionellen Prüfungsansätzen hin zu geschäftsrisikoorientierten Modellen, die Definition und Bedeutung des Geschäftsrisikos sowie die praktische Umsetzung im Prüfungsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Besonderheiten, Kennzeichen und Eigenschaften des geschäftsrisikoorientierten Ansatzes darzustellen und dessen Vorteil für die Prüfungsqualität zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Prüfungsstandards basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der traditionelle risikoorientierte Ansatz, verschiedene Ausgestaltungen der Weiterentwicklung und detailliert der geschäftsrisikoorientierte Prüfungsansatz (inkl. Definition, Modellierung und Prozess) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Geschäftsrisikoorientierter Prüfungsansatz, Abschlussprüfung, Prüfungsrisiko, Risikomodell und Top-Down-Ansatz.

Wie unterscheidet sich der Top-Down-Ansatz vom traditionellen Bottom-Up-Ansatz?

Der geschäftsrisikoorientierte Ansatz beginnt bei der strategischen Analyse des Unternehmens (Top), um daraus die kritischen Prüffelder abzuleiten, während der traditionelle Ansatz stärker vom Jahresabschluss (Bottom) ausgeht.

Warum ist das Verständnis des Geschäftsrisikos für den Prüfer so wichtig?

Ein besseres Verständnis des Mandantengeschäfts und dessen Geschäftsrisiken führt laut der Arbeit zu einem tieferen Prüfungsrisikoverständnis und ermöglicht eine effizientere sowie zielgerichtetere Prüfung.

Gilt der geschäftsrisikoorientierte Ansatz als Revolution?

Nein, der Autor hält fest, dass der Ansatz eher eine zweckmäßige Weiterentwicklung als eine Revolution des Prüfungswesens darstellt.

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Details

Title
Merkmale und Ausprägungen des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Course
Aktuelle Probleme des wirtschaftlichen Prüfungswesens
Grade
1,0
Author
Christoph Ruppert (Author)
Publication Year
2009
Pages
28
Catalog Number
V174088
ISBN (eBook)
9783668801837
ISBN (Book)
9783668801844
Language
German
Tags
Abschlussprüfung risikoorientiert business risk geschäftsrisiko Prüfungsansatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Ruppert (Author), 2009, Merkmale und Ausprägungen des geschäftsrisikoorientierten Prüfungsansatzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174088
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