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Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Zweitspracherwerb bei Erwachsenen

Titel: Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Zweitspracherwerb bei Erwachsenen

Essay , 2026 , 10 Seiten

Autor:in: Tai-An Großmann (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der vorliegende Text entstand in kollaborativer Zusammenarbeit mit der KI DeepSeek. Die KI unterstützte mich bei der Strukturierung der Inhalte, der Klärung fachwissenschaftlicher Begriffe und der Formulierung von Textentwürfen. Alle inhaltlichen Entscheidungen, die Auswahl und Prüfung der Fachquellen sowie die Integration meiner persönlichen Lernerfahrungen lagen in meiner Verantwortung. Die Auswahl der Literatur basiert auf meiner Erfahrung im Goethe-Institut Mannheim sowie auf meiner Mitgliedschaft in der AATG und der Qualifizierung im Kontaktstudium der Universität Mannheim.

Die Arbeit verfolgt zwei Ziele: Erstens soll sie die Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Theorien zum Zweitspracherwerb dokumentieren (Teil a). Zweitens soll sie diese Theorien auf die eigene Lernbiografie anwenden und reflektieren (Teil b).

Zuerst beschrieb ich meine persönliche Lernerfahrung mit der deutschen Sprache. Anschließend analysierte die KI diese Beschreibung mithilfe der in Teil a) dargestellten Theorien. Die Ergebnisse wurden von mir geprüft, interpretiert und in den Text integriert. Die KI diente als methodisches Werkzeug, das meine subjektiven Erfahrungen mit dem wissenschaftlichen Rahmenwerk verknüpfte.

Die persönlichen Lernerfahrungen wurden aus Umfangsgründen gekürzt dargestellt. Eine vollständige Dokumentation der vierzigjährigen Lernbiografie wäre im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich gewesen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

a) Allgemeiner Teil

1. Besonderheiten des Zweitspracherwerbs im Erwachsenenalter

2. Der Einfluss der Erstsprache(n) auf den Zweitspracherwerb

3. Weitere Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs

4. Exekutive Funktionen und Erwerbsstufen

5. Optimale Lernumgebung für Erwachsene

b) Konkrete Fallanalyse: Eine autoethnographische Betrachtung

1. Ausgangslage und Lernbiografie

2. Einfluss der Erstsprache und weiterer Sprachen

3. Weitere Einflussfaktoren

4. Exekutive Funktionen und Erwerbsstufen

5. Die Lernumgebung und ihre Optimierung

6. Selbstentwickelte Lernstrategien im Licht der Forschung

7. Erkenntnisse für die Spracherwerbsforschung (Reflexion)

8. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zweitspracherwerb bei Erwachsenen durch eine Verknüpfung von wissenschaftlichen Theorien mit einer autoethnographischen Fallanalyse. Das primäre Ziel ist es, den Lernprozess einer Person über vier Jahrzehnte hinweg zu reflektieren und dabei Faktoren wie den Einfluss der Erstsprache, exekutive Funktionen sowie die Rolle einer optimalen Lernumgebung unter Berücksichtigung von Neurodivergenz zu beleuchten.

  • Wissenschaftliche Grundlagen des Zweitspracherwerbs bei Erwachsenen
  • Einfluss der Erstsprache und Interlanguage-Hypothesen
  • Die Bedeutung exekutiver Funktionen und kognitiver Lernprofile
  • Optimierung der Lernumgebung für neurodivergente Lernende
  • Analyse selbstentwickelter Lernstrategien (Diktiergerät-Methode)

Auszug aus dem Buch

1. Besonderheiten des Zweitspracherwerbs im Erwachsenenalter

Wenn Erwachsene eine neue Sprache lernen, unterscheidet sich dieser Prozess grundlegend vom kindlichen Erstspracherwerb. Kinder lernen eine Sprache ganz natürlich, einfach durch Hören und Sprechen. Erwachsene müssen dagegen mehr bewusst lernen und kombinieren verschiedene Lernwege (Ellis, 2015). Sowohl eine vollständig entwickelte Muttersprache als auch ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein sind bereits vorhanden. Dies kann einerseits helfen, andererseits aber auch stören.

Die Spracherwerbsforschung hat seit ihrer Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Theorien hervorgebracht. Wie Eisenbeiß (2019) darstellt, reichen diese vom Behaviorismus (Skinner), der Lernen durch Nachahmung und Verstärkung erklärt, über den Nativismus (Chomsky) mit der Annahme eines angeborenen Spracherwerbsmechanismus bis hin zu kognitivistischen (Piaget), interaktionistischen (Long) und gebrauchsbasierten Ansätzen. Nicht nur behavioristische, sondern auch kognitivistische Ansätze haben unser Verständnis vom Spracherwerb geprägt. Einerseits wird Lernen als Konditionierung verstanden, andererseits als aktive Regelentdeckung.

Zusammenfassung der Kapitel

a) Allgemeiner Teil: Dieser Abschnitt bietet einen theoretischen Überblick über den Zweitspracherwerb, wobei Faktoren wie der Einfluss der Erstsprache, die Bedeutung exekutiver Funktionen und die Gestaltung einer optimalen Lernumgebung diskutiert werden.

1. Besonderheiten des Zweitspracherwerbs im Erwachsenenalter: Es wird dargelegt, dass sich das bewusste Lernen Erwachsener grundlegend vom intuitiven kindlichen Erwerb unterscheidet und auf verschiedenen theoretischen Ansätzen basiert.

2. Der Einfluss der Erstsprache(n) auf den Zweitspracherwerb: Dieses Kapitel behandelt Theorien wie die Kontrastivhypothese und die Vollständige Transfer-Hypothese, die den Einfluss der Muttersprache auf den Erwerb der Zielsprache beschreiben.

3. Weitere Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs: Hier werden komplexe Variablen wie kognitive, affektive, sprachbiografische und soziogene Faktoren aufgezeigt, die den individuellen Lernprozess steuern.

4. Exekutive Funktionen und Erwerbsstufen: Der Fokus liegt auf der Rolle von Arbeitsgedächtnis und Inhibition sowie der diagnostischen Einordnung des Lernstands anhand der Profilanalyse nach Grießhaber.

5. Optimale Lernumgebung für Erwachsene: Dieses Kapitel definiert die Anforderungen an Input, Interaktion, kognitive Unterstützung und emotionale Sicherheit für einen erfolgreichen Zweitspracherwerb.

b) Konkrete Fallanalyse: Eine autoethnographische Betrachtung: In diesem Teil wird die Theorie auf die eigene, vierzigjährige Lernbiografie der verfassenden Person angewandt und reflektiert.

1. Ausgangslage und Lernbiografie: Dieser Abschnitt skizziert den Weg vom autodidaktischen Lernen bis zum Erreichen der C2-Prüfung in der Zielsprache Deutsch.

2. Einfluss der Erstsprache und weiterer Sprachen: Hier wird der Transfer vom Chinesischen und Englischen auf das Deutsche anhand konkreter Beispiele analysiert.

3. Weitere Einflussfaktoren: Es werden die persönlichen Motivationen sowie die Auswirkungen von Autismus und ADHS auf den Lernprozess untersucht.

4. Exekutive Funktionen und Erwerbsstufen: Die Anwendung theoretischer Konzepte zur Kompensation von Defiziten im Arbeitsgedächtnis durch spezifische Lernstrategien wird hier dokumentiert.

5. Die Lernumgebung und ihre Optimierung: Es wird kritisch beleuchtet, wie Input, Interaktion und emotionale Faktoren die Lernentwicklung beeinflusst haben.

6. Selbstentwickelte Lernstrategien im Licht der Forschung: Die Effektivität der Diktiergerät-Methode wird hier wissenschaftlich unter dem Aspekt von aktivem Abruf und Automatisierung begründet.

7. Erkenntnisse für die Spracherwerbsforschung (Reflexion): Eine Synthese der empirisch bestätigten Theorien im Kontext der persönlichen Erfahrung wird vorgenommen.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass auch unter erschwerten Bedingungen durch neurodivergente Profile ein hoher Lernerfolg möglich ist, wenn die Lernumgebung entsprechend angepasst wird.

Schlüsselwörter

Zweitspracherwerb, Erwachsenenbildung, Lernbiografie, Interlanguage-Hypothese, Exekutive Funktionen, Neurodivergenz, Profilanalyse, Lernstrategien, Transfer-Hypothese, Affektive Faktoren, Diktiergerät-Methode, Input-Hypothese, Autismus, ADHS, Spracherwerbsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit verknüpft wissenschaftliche Theorien des Zweitspracherwerbs bei Erwachsenen mit einer autoethnographischen Analyse einer 40-jährigen Lernbiografie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den Einfluss der Erstsprache, die Bedeutung exekutiver Funktionen, neurodivergentes Lernen sowie die Gestaltung einer optimalen Lernumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zweitspracherwerb theoretisch zu fundieren und durch die Reflexion persönlicher Erfahrungen konkrete Erfolgsfaktoren für das Lernen im Erwachsenenalter aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein autoethnographischer Ansatz gewählt, bei dem eigene Lernprozesse anhand fachwissenschaftlicher Theorien analysiert und dokumentiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen allgemeinen theoretischen Teil und eine konkrete Fallanalyse, in der die erarbeiteten Theorien auf die eigene Biografie angewendet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Zweitspracherwerb, Neurodivergenz, Lernstrategien, Exekutive Funktionen und die Profilanalyse nach Grießhaber.

Wie hilft die Diktiergerät-Methode bei der Überwindung von Lernbarrieren?

Die Methode unterstützt den aktiven Abruf und die Automatisierung von Strukturen, was besonders Personen mit Einschränkungen im Arbeitsgedächtnis bei ADHS hilft.

Welche Bedeutung hat die Neurodivergenz für die Ergebnisse der Arbeit?

Die Arbeit zeigt, dass Autismus und ADHS den Lernprozess zwar erschweren, aber durch angepasste, neuroinklusive Lernumgebungen ein hohes Sprachniveau erreichbar bleibt.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Zweitspracherwerb bei Erwachsenen
Hochschule
Universität Mannheim
Autor
Tai-An Großmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2026
Seiten
10
Katalognummer
V1741084
ISBN (PDF)
9783389197196
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spracherwerb mehrsprachigkeit zweitspracherwerb erwachsenen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tai-An Großmann (Autor:in), 2026, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Zweitspracherwerb bei Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1741084
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Leseprobe aus  10  Seiten
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