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Web-Services: Konzepte, Technologien und Anwendungen im Finanzdienstleistungssektor

Title: Web-Services: Konzepte, Technologien und Anwendungen im Finanzdienstleistungssektor

Seminar Paper , 2002 , 30 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Gregor Meyer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Web-Services sind zurzeit in aller Munde. Jeder spricht davon, jeder sieht es als die Zukunftstechnologie schlechthin an. Doch so neu ist das Konzept dieser Technik gar nicht. In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Ansätze. Die diversen Ziele dieser Techniken sind meist die gleichen: Verteilte Anwendungen, auf unterschiedlichen Systemen und in unterschiedlichen Programmiersprachen implementiert, sollen miteinander kommunizieren können. Techniken wie DCE, CORBA, COM und DCOM, Enterprise JavaBeans sind hier nur eine der Wichtigsten, die zu nennen sind.
Was aber nun macht Web-Services so besonders und warum sollte sich diese Technik eher durchsetzen als die unzähligen Ansätze der Vergangenheit? Was ist Web-Services überhaupt und in welcher Form könnte sich die Technik im Bereich der Finanzdienstleister einsetzen lassen? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit erörtert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. TECHNIKEN DER WEB-SERVICES UND DEREN RELEVANZ FÜR DEN FINANZDIENSTLEISTUNGSSEKTOR

3. ANWENDUNGSSZENARIEN IM FINANZDIENSTLEISTUNGSSEKTOR

3.1. INTERNE ANWENDUNGSGEBIETE

3.2. EXTERNE ANWENDUNGSGEBIETE

4. PRAXISFÄLLE VON WEB-SERVICES

5. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Web-Service-Technologien im Kontext des Finanzdienstleistungssektors. Dabei wird analysiert, wie diese Technologien sowohl zur internen Integration heterogener Systemlandschaften als auch für externe Anwendungsszenarien genutzt werden können, um Geschäftsprozesse zu optimieren und Transparenz zu schaffen.

  • Technologische Grundlagen und Funktionsweise von Web-Services
  • Einsatzmöglichkeiten zur internen Systemintegration bei Banken
  • Potenziale und Grenzen von Web-Services im Kundenkontakt
  • Analyse realer Praxisfälle und Pilotprojekte (z. B. Sparkassen)
  • Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit, Transaktionalität und Legitimation

Auszug aus dem Buch

Pilotprojekt der Sparkassen Informatik

Anfang 2002 wurde von der Sparkassen Informatik, dem IT-Dienstleister der Sparkassen Finanzgruppe, ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Ziel war es, Web-Services auf ihre Anwendbarkeit im Sparkassenbereich zu überprüfen.

Bisheriger Stand war, dass rund 270 angeschlossene Sparkassen der einzelnen Verbandsgebiete auf einen zentralen Host zugegriffen haben. Der Zugriff konnte nicht mittels nativen Befehlen erfolgen, da dies die Sicherheitsanforderungen nicht zuließen. Der Mainframe wurde in Cobol programmiert und lief auf dem Datenbanksystem DB2. Eine weitere Besonderheit war, dass die einzelnen Institute mit unterschiedlichen Betriebssystemen (MS Windows NT, IBM AIX, Sun Solaris) und unterschiedlichen Programmiersprachen (Visual Basic, C, Java etc.) arbeiteten.

Bereits vor diesem Projekt wurden verschiedene Ansätze ausgetestet. Man nutzte Technologien wie COM/DCOM, CORBA und Java-Klassen. In einem nächsten Schritt wurde ein Client-Server basiertes System aufgebaut, welches bereits über XML kommunizierte. Dabei wurde ein Servlet auf dem Server bekannt gemacht, und die Programmierer konnten dann Applets programmieren, die dann Anfragen an dieses Servlet stellten. Erweiterungen, z.B. zwecks Optimierungen, waren nur schwer möglich, da oftmals die Schnittstellen abgeändert werden mussten.

Bei der Einführung der Web-Services wurde dann versucht, die Schnittstellen noch dynamischer gestalten zu können. Dies wurde mittels der WSDL erreicht, die nach Veröffentlichung des Web-Services dann online als Dokumentation jeder Institution zur Verfügung gestellt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik der Web-Services als zukunftsträchtige Technologie und Formulierung der Forschungsfragen bezüglich ihrer Relevanz im Finanzdienstleistungssektor.

2. TECHNIKEN DER WEB-SERVICES UND DEREN RELEVANZ FÜR DEN FINANZDIENSTLEISTUNGSSEKTOR: Definition und Erläuterung der technologischen Komponenten von Web-Services, insbesondere im Hinblick auf SOAP, WSDL und UDDI.

3. ANWENDUNGSSZENARIEN IM FINANZDIENSTLEISTUNGSSEKTOR: Detaillierte Untersuchung interner und externer Einsatzgebiete, unter Berücksichtigung von Systemintegration und spezifischen Finanzdienstleistungsprozessen.

4. PRAXISFÄLLE VON WEB-SERVICES: Evaluation realer Implementierungen anhand von Pilotprojekten im Sparkassenbereich, Versicherungssektor und internationalen Bankwesen.

5. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Praxistauglichkeit und Einschätzung der künftigen Entwicklung unter Berücksichtigung der Herausforderungen in Sicherheit und Standardisierung.

Schlüsselwörter

Web-Services, Finanzdienstleistungssektor, SOAP, WSDL, UDDI, Systemintegration, Banken, Versicherungen, XML, Interoperabilität, Online-Vertragsabschluss, Mainframe, IT-Architektur, Sicherheit, Legitimation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anwendung von Web-Service-Technologien in Finanzdienstleistungsunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die technischen Grundlagen, die interne Systemintegration in heterogenen Bankumgebungen sowie potenzielle externe Anwendungsszenarien im Finanzwesen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Web-Services zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese Technik zur Lösung bestehender Probleme in der IT-Landschaft von Banken und Versicherungen beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die durch die Analyse von Praxisfällen und Pilotprojekten untermauert wird.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Basis, die systematische Unterteilung in interne und externe Anwendungsgebiete sowie die detaillierte Darstellung und kritische Diskussion von konkreten Praxisbeispielen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Web-Services, XML, Interoperabilität, Finanzdienstleistungssektor, SOAP und Systemintegration.

Warum spielt die Sicherheit bei der Implementierung von Web-Services im Finanzsektor eine so große Rolle?

Da über diese Dienste rechtsverbindliche Transaktionen ausgeführt oder kostenpflichtige Anwendungen bereitgestellt werden, sind eine eindeutige Identifizierung und sichere Legitimation der Geschäftspartner zwingend erforderlich.

Welche Herausforderungen behindern aktuell den Ausbau externer Web-Services?

Die größten Hürden sind die Notwendigkeit von Sicherheitslösungen für kostenpflichtige Dienste, unzureichende Standardisierung sowie regulatorische Anforderungen an den digitalen Vertragsabschluss.

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Details

Title
Web-Services: Konzepte, Technologien und Anwendungen im Finanzdienstleistungssektor
College
University of Trier  (Wirtschaftsinformatik)
Course
Seminar Web-Services
Grade
2.0
Author
Gregor Meyer (Author)
Publication Year
2002
Pages
30
Catalog Number
V17410
ISBN (eBook)
9783638219952
ISBN (Book)
9783638676472
Language
German
Tags
Web-Services Konzepte Technologien Anwendungen Finanzdienstleistungssektor Seminar Web-Services
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gregor Meyer (Author), 2002, Web-Services: Konzepte, Technologien und Anwendungen im Finanzdienstleistungssektor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17410
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