Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Mass Customization als Zukunftsmodell

Titel: Mass Customization als Zukunftsmodell

Bachelorarbeit , 2010 , 37 Seiten , Note: 2

Autor:in: Tuan (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eigentlich ist das Wort Mass Customization, oder im Deutschen maßgeschneiderte Massenfertigung oder individuelle Massen(an)fertigung, ein Widerspruch in sich. Wie kann etwas in Masse produziert werden und gleichzeitig ein Unikat sein? Bisher kannte man nur die Massenproduktion à la Ford oder die Maßanfertigung zum Beispiel beim Schneider. Aber in den letzten 15 Jahren konnte man immer häufiger eine Entwicklung der Kombinationen zwischen den beiden Herstellarten beobachten. Mass Customization bezieht sich nicht nur auf Fertigung wie oft irrtümlich angenommen, sondern auf weitere Bereiche wie Dienstleistung, Vertrieb und Lieferung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Einleitung

2. Ausgangsituation:

2.1 Nachteile des Fordismus

3. Mass Customization

3.1 Was genau ist Mass Customization oder individuelle Massenproduktion?

3.2 Gründe und Vorteile für die neue Produktionsweise

3.2.1 Das maßgeschneiderte Hemd als Rechenbeispiel

3.3 Einige Voraussetzungen für den Erfolg der Mass Customization Strategie

3.4 Unterschied zwischen der klassischen Wertschöpfungskette und der der Mass Customization

3.5 Ausprägung der individuellen Massenproduktion

4. Fallstudie: niiu

4.1 Wer oder was ist niiu?

4.2 Entstehung und Idee

4.3 Gründe für die Entwicklung der individuellen Tageszeitung

4.4 Wie schaut die neue individuelle Tageszeitung niiu aus?

4.5 Die Wertschöpfungskette bei niiu

4.5.1 Arbeitsprozess der individuelle Werbung

4.6 Voraussetzungen, die niiu für die individuelle Massenfertigung geschaffen hat

4.7 Kostenvergleich zwischen der herkömmlichen Anfertigung und der individuellen Massenfertigung anhand eines einfachen Rechenbeispiels der Fallstudie

4.7.1 Rechenbeispiel aus der Sicht des Kunden, der seine Zeitung individuell zusammenstellt

5. Mass Customization als neuer Schlüssel zum Erfolg?

5.1 Nachteile und Grenzen der Mass Customization

6. Zusammenfassung und eigene Meinung

7. Literaturverzeichnis

7.1 Literatur

7.2 Magazine und wissenschaftliche Artikeln

7.3 Internet

7.4 Sonstige Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wandlung der Produktionsmethoden von der klassischen Massenproduktion (Fordismus) hin zur kundenorientierten "Mass Customization". Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen dieses Konzepts sowie dessen Vorteile und Grenzen darzulegen und anhand des Praxisbeispiels der individualisierten Tageszeitung "niiu" zu verdeutlichen, wie kundenindividuelle Wünsche in einem industriellen Maßstab profitabel umgesetzt werden können.

  • Historische Entwicklung: Vom Fordismus zur Mass Customization.
  • Konzeptuelle Grundlagen: Definitionen, Vorteile und technologische Voraussetzungen.
  • Praxis-Fallstudie: Analyse des Geschäftsmodells von "niiu".
  • Kostenstruktur: Vergleich zwischen traditioneller Massenfertigung und individueller Massenanfertigung.
  • Herausforderungen: Grenzen der Skalierbarkeit, Datenschutz und Kundenakzeptanz.

Auszug aus dem Buch

3 Mass Customization

Maßgeschneiderte Massenfertigung wurde schon 1970 von Alvin Tofler in „Future Shock“ und 1987 von Stan Davis erstmals benannt. Das Zeitalter der Mass Customization, begann aber ca. 1995 und dauert bis heute an. Anstatt mit 5000 identischen Produkten werden Kunden zukünftig möglicherweise mit 5000 Unikate verwöhnt. Das neue Motto lautet nicht mehr Kunden für die Produkte finden, sondern Produkte für Kunden zu erschaffen.

Der Begriff selber setzt sich aus den Wörtern Mass und Customization zusammen: Mass: Nach dem Vorbild der Massenfertigung, werden standardisierte Produktkomponente erzeugt und erst im Verkaufsprozess kundenspezifisch adaptiert, was auch Modularisierung genannt wird. Deshalb unterscheiden sich die Endprodukte grundsätzlich vom Aufbau her wenig voneinander, sondern nur in der spezifischen Konfiguration.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation und gibt Leseempfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen.

1. Einleitung: Hier wird der vermeintliche Widerspruch zwischen Massenfertigung und Individualisierung aufgelöst und die Relevanz des Themas in den letzten 15 Jahren hervorgehoben.

2. Ausgangsituation:: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Kontext des Fordismus, geprägt durch Standardisierung, Kosteneffizienz und das Modell T.

2.1 Nachteile des Fordismus: Es wird die Unflexibilität des Fordismus gegenüber sich ändernden Kundenbedürfnissen und Marktanforderungen thematisiert.

3. Mass Customization: Einführung in das Konzept der kundenspezifischen Massenfertigung als Reaktion auf moderne Wettbewerbsbedingungen.

3.1 Was genau ist Mass Customization oder individuelle Massenproduktion?: Präzisierung des Begriffs durch die Definitionen von Experten wie Pine und Davis.

3.2 Gründe und Vorteile für die neue Produktionsweise: Detaillierte Betrachtung der Marktsättigung und des Wunsches nach Individualisierung als Treiber für neue Strategien.

3.2.1 Das maßgeschneiderte Hemd als Rechenbeispiel: Ein vereinfachtes Modell veranschaulicht die ökonomischen Vorteile der Strategie.

3.3 Einige Voraussetzungen für den Erfolg der Mass Customization Strategie: Darstellung notwendiger organisatorischer und technischer Anpassungen in Unternehmen.

3.4 Unterschied zwischen der klassischen Wertschöpfungskette und der der Mass Customization: Analyse der veränderten Prozessschritte, beginnend bei der Erhebung der Kundenwünsche.

3.5 Ausprägung der individuellen Massenproduktion: Untersuchung verschiedener technischer Umsetzungsformen wie Modularisierung und bauliche Individualisierung.

4. Fallstudie: niiu: Vorstellung des innovativen Konzepts der individualisierten Tageszeitung als konkretes Praxisbeispiel.

4.1 Wer oder was ist niiu?: Grundlegende Definition und Zielsetzung des Projekts niiu.

4.2 Entstehung und Idee: Hintergrund zur Gründung durch die Unternehmer Hendrik Tiedemann und Wanja Sören Oberhof.

4.3 Gründe für die Entwicklung der individuellen Tageszeitung: Erläuterung der Motivation, junge Zielgruppen besser durch personalisierte Inhalte zu erreichen.

4.4 Wie schaut die neue individuelle Tageszeitung niiu aus?: Beschreibung der technischen Umsetzung und der Bestellprozesse für den Nutzer.

4.5 Die Wertschöpfungskette bei niiu: Detaillierte Darstellung der Prozesse von der Konfiguration durch den Kunden bis zur Auslieferung.

4.5.1 Arbeitsprozess der individuelle Werbung: Erläuterung, wie Werbekunden ihre Anzeigen zielgruppengenau platzieren können.

4.6 Voraussetzungen, die niiu für die individuelle Massenfertigung geschaffen hat: Analyse der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf Mass Customization.

4.7 Kostenvergleich zwischen der herkömmlichen Anfertigung und der individuellen Massenfertigung anhand eines einfachen Rechenbeispiels der Fallstudie: Einordnung des Geschäftsmodells in den wirtschaftlichen Kontext.

4.7.1 Rechenbeispiel aus der Sicht des Kunden, der seine Zeitung individuell zusammenstellt: Darstellung der Kostenvorteile für den Endkonsumenten.

5. Mass Customization als neuer Schlüssel zum Erfolg?: Kritische Hinterfragung des langfristigen Potentials der Strategie.

5.1 Nachteile und Grenzen der Mass Customization: Diskussion über Marktpotenziale, Datenschutz und die Gefahr der Überforderung von Kunden durch zu viel Auswahl.

6. Zusammenfassung und eigene Meinung: Abschließende Reflexion des Autors über die Zukunft von Mass Customization.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

7.1 Literatur: Zusammenstellung der wissenschaftlichen Fachliteratur.

7.2 Magazine und wissenschaftliche Artikeln: Aufführung der verwendeten Artikel.

7.3 Internet: Verzeichnis der genutzten Online-Ressourcen.

7.4 Sonstige Quellen: Liste der weiteren herangezogenen Unterlagen.

Schlüsselwörter

Mass Customization, individuelle Massenproduktion, Fordismus, Kundenorientierung, Wertschöpfungskette, niiu, Tageszeitung, Individualisierung, Modularisierung, Wettbewerbsstrategie, Kundennutzen, Zielgruppenmarketing, Targeting, Produktionsprozess, Marktpotenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Produktionsprozessen, weg von der standardisierten Massenproduktion hin zu einer kundenindividuellen Massenfertigung, bekannt als Mass Customization.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung des Fordismus, die theoretische Fundierung der Mass Customization, die Analyse von Kostenstrukturen sowie die praktische Anwendung an einem modernen Medienbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu eruieren, unter welchen Bedingungen die Strategie der Mass Customization erfolgreich angewendet werden kann und wo ihre ökonomischen sowie praktischen Grenzen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Fundierung kombiniert mit einer Fallstudienanalyse, die ein konkretes Geschäftsmodell untersucht und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Mass Customization, eine Analyse der Voraussetzungen für den Erfolg und eine detaillierte Fallstudie zum Unternehmen "niiu".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mass Customization, Kundenorientierung, Wertschöpfungskette, Modularisierung, Marktpotenzial und Individualisierung.

Wie genau lässt sich die Tageszeitung bei niiu personalisieren?

Nutzer können über ein Online-Portal verschiedene Ressorts aus regionalen, nationalen und internationalen Zeitungen sowie Internetinhalte (Blogs) wählen, aus denen dann ein personalisiertes, gedrucktes PDF erstellt wird.

Warum stellt der Datenschutz bei Mass Customization eine Grenze dar?

Da für das Funktionieren von personalisierten Angeboten detaillierte Nutzerdaten notwendig sind, besteht oft eine Zurückhaltung der Kunden bei der Datenpreisgabe, was die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells einschränken kann.

Inwiefern ist das Modell niiu für Werbetreibende attraktiv?

Werbetreibende können ihre Anzeigen durch "Targeting" sehr spezifisch auf Nutzergruppen zuschneiden, was Streuverluste reduziert und die Effizienz des Werbebudgets erhöht.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mass Customization als Zukunftsmodell
Hochschule
Universität Wien
Note
2
Autor
Tuan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
37
Katalognummer
V174165
ISBN (eBook)
9783640946549
ISBN (Buch)
9783640946426
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mass Customization; Produktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tuan (Autor:in), 2010, Mass Customization als Zukunftsmodell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174165
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  37  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum