Das neue Budgetbegleitgesetz 2011 bringt wesentliche Veränderungen bei der
Wertpapierbesteuerung für österreichische Privatanleger mit. Konkret werden
Kursgewinne von Kapitalvermögen und Derivaten mit einer 25% Kapitalertragsteuer
endbesteuert. Die Behaltedauer soll daher keine Rolle mehr spielen. Ganz
reibungslos konnte die Regierung das neue Gesetz auch nicht verabschieden. Denn
bevor das Gesetz beschlossen wurde, gab es schon viele kritische Stimmen und
nach dem Erlass sogar eine Sammelklage beim Verfassungsgerichtshof von den
mächtigen Lobbyisten, den Kreditinstituten.
Inhaltsverzeichnis
- Reformen der Wertpapierbesteuerung für österreichische Privatanleger
- Welche Konsequenzen hat die neue Besteuerung für den Anleger?
- Genauere Erläuterung der Wertpapierarten und ihrer Besteuerung
- Aktie
- Fonds
- Schuldverschreibungen
- Zertifikate
- Derivate
- Gründe für die neue Wertpapierreform
- Kritische Stimmen
- Momentane Lage
- Stimmung der Marktteilnehmer
- Zusammenfassung
- Eigene Meinung
- Quellenverzeichnis
- Literaturquellen
- Internetquellen
- Sonstige Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit den Reformen der Wertpapierbesteuerung für österreichische Privatanleger, die im Rahmen des neuen Budgetbegleitgesetzes 2011 in Kraft getreten sind. Die Arbeit analysiert die neuen Regeln, die für unterschiedliche Wertpapierarten gelten, und untersucht die Konsequenzen für Anleger. Darüber hinaus werden die Hintergründe der Reform, kritische Stimmen sowie die aktuelle Lage und Stimmung der Marktteilnehmer beleuchtet.
- Die Auswirkungen der neuen Wertpapierbesteuerung auf österreichische Privatanleger
- Die unterschiedlichen Besteuerungsregelungen für verschiedene Wertpapierarten
- Die Hintergründe und Beweggründe für die Reform
- Kritik an der neuen Wertpapierbesteuerung
- Die aktuelle Lage und Stimmung der Marktteilnehmer
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel widmet sich der neuen Wertpapierbesteuerung für österreichische Privatanleger, die durch das Budgetbegleitgesetz 2011 eingeführt wurde. Es werden die wichtigsten Änderungen der Besteuerung für Kapitalvermögen und Derivate erläutert, insbesondere die Einführung einer 25%igen Kapitalertragsteuer.
- Das zweite Kapitel behandelt die Auswirkungen der neuen Besteuerung auf den Anleger. Es werden verschiedene Szenarien für die Anlage in Wertpapiere dargestellt und die neuen Regelungen für Aktien, Fonds, Schuldverschreibungen, Zertifikate und Derivate im Detail analysiert.
- Das dritte Kapitel befasst sich mit den Gründen für die Einführung der neuen Wertpapierreform. Es werden verschiedene Motive der österreichischen Regierung für die Gesetzesänderung beleuchtet.
- Im vierten Kapitel werden kritische Stimmen zu der neuen Wertpapierbesteuerung vorgestellt. Es werden Einwände und Argumente von Lobbyisten, Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern gegen die Reform beleuchtet.
Schlüsselwörter
Wertpapierbesteuerung, österreichische Privatanleger, Kapitalertragsteuer, KESt, Budgetbegleitgesetz 2011, Kapitalvermögen, Derivate, Aktien, Fonds, Schuldverschreibungen, Zertifikate, Kursgewinne, Kursverluste, Behaltedauer, Kritik, Lobbyismus, Marktteilnehmer.
Häufig gestellte Fragen
Was änderte sich durch das Budgetbegleitgesetz 2011 für Anleger?
Es wurde eine einheitliche Kapitalertragsteuer (KESt) von 25 % auf Kursgewinne von Wertpapieren und Derivaten eingeführt, wobei die Behaltedauer für die Steuerfreiheit wegfiel.
Welche Wertpapiere sind von der Reform betroffen?
Die neue Besteuerung gilt für Aktien, Investmentfonds, Schuldverschreibungen (Anleihen), Zertifikate und Derivate.
Warum wurde die Behaltedauer abgeschafft?
Ziel der Regierung war eine Vereinfachung des Steuersystems und die Generierung zusätzlicher Steuereinnahmen, unabhängig davon, wie lange ein Anleger ein Wertpapier im Depot hält.
Warum gab es Kritik von Seiten der Kreditinstitute?
Banken kritisierten den hohen administrativen Aufwand für die Umsetzung der automatischen Steuerabfuhr und befürchteten eine Abwanderung von Kapital ins Ausland.
Was bedeutet Endbesteuerung bei Wertpapieren?
Endbesteuerung bedeutet, dass mit dem Abzug der 25 % KESt durch die Bank die Einkommensteuerpflicht für diese Erträge abgegolten ist und sie nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angeführt werden müssen.
- Quote paper
- Tuan Trieu Ha (Author), 2011, Reformen der Wertpapierbesteuerung für österreichische Privatanleger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174169