Die 70er Jahre werde als das Jahrzehnt der Emanzipation, der Gleichberechtigung und der Ideologiekritik beschrieben. Kinder gelten den Erwachsenen als gleichgestellt, sie sollen die Probleme und Widersprüche der Realität, aber auch Mittel und Wege zu ihrer Bewältigung möglichst früh kennen lernen. Hans-Heino Ewers spricht hier von einer sich entwickelnden Literatur der kindlichen Gleichberechtigung. Der kulturelle Wandel der westdeutschen Gesellschaft führt auch zu einer tief greifenden Veränderung der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Aus Märchen und Fabeldichtungen werden politische Parabeln, Phantastik wird dadurch politisiert. Auf viele andere phantastische Kinderbücher trifft die Bezeichnung der „sozialen“ oder „eingreifenden“ Phantasie zu. Erstmals ist die Rede von einem phantastischen Realismus, der aktuelle Probleme aufgreift und benennt. In dieser Phase erscheinen Romane wie „Momo“ und „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“, die Kämpfe des Individuums gegen ein System oder Obrigkeiten beschreiben. Diesen Wandel der Themen, Formen und Funktionen in der kinder- und jugendliterarischen Phantastik der 70er und frühen 80er Jahre in Westdeutschland zu untersuchen und nachzuweisen, soll Ziel der vorliegenden Magisterarbeit sein.
Zwar kam es auch in der DDR nach der kulturpolitischen Abwehr der Romantik im Laufe der 70er Jahre zum Durchbruch der Phantastik, doch würde eine Betrachtung der gesamtdeutschen phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der 70er und 80er Jahre im Rahmen dieser Arbeit zu weit führen.
Deshalb sollen exemplarisch sechs phantastische Kinder- und Jugendbücher dieser beiden Jahrzehnte untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Überblick
2. E.T.A Hoffmann als Begründer der phantastischen Erzählung für Kinder- und Jugendliche
2.1. Volksmärchen und phantastische Erzählung: ein Vergleich
2.1.1. Volksmärchen
2.1.2. Phantastische Erzählung
3. Entwicklung der Phantastik in Europa seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
4. Phantasie, Fiktionalität, Phantastisches, phantastische Literatur und Phantastik - eine Unterscheidung
5. Phantastik als Genremix?
6. Phantastikdiskussion in der Kinder- und Jugendliteraturforschung
6.1. Die frühe Forschung: Anna Krüger, Ruth Koch und Göte Klingberg
6.2. Die minimalistische Definition: Tzvetan Todorov
6.3. Die maximalistische Definition: Gerhard Haas
6.4. Die Forschung der 80er und 90er Jahre: Wolfgang Meißner und Gertrud Lehnert
7. Zwei-Welten-Theorie
8. Geschlossene, offene oder implizierte Welt: Modelle der phantastischen Literatur nach Maria Nikolajewa
9. Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendliteratur der 70er Jahre
10. Phantastik in „realistischer“ Absicht
11. Kindheitsbilder seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
11.1. Veränderte Kindheitsbilder und „soziale Phantastik“ als Folge der studentischen Kulturrevolution 1968
11.2. Familienbilder in der Kinder- und Jugendliteratur in den 70er und 80er Jahren
12. (Post-)Moderne in den 70er Jahren
12.1. Phantastische Kinderliteratur im Spannungsfeld zwischen Tradition und (Post-)Moderne
12.2. Intertextualität als Merkmal der postmodernen phantastischen Kinder- und Jugendliteratur nach 1970
12.3. Ich- und Du- Themen in der modernen Phantastik
13. Funktionen der Phantastik
14. Themen, Typen und Merkmale kinder- und jugendliterarischer Phantastik
14.1. Grenzüberschritt in andere Welten und in andere Zeiten
14.2. Phantastische Reise
14.3. Phantastische Reisen zu sich selbst
14.4. Anderswelten
14.5. Spiegel als phantastische Schwellen
14.6. Gäste aus dem Unbekannten
14.6.1. Das fremde Kind
14.7. Miniaturgesellschaften und lebendiges Spielzeug
14.8. Hexen, Zauberer und das Teufelsmotiv
14.9. Mythische Erzählung
14.9.1. Einbruch der mythischen Vergangenheit in die Gegenwart
14.9.2. Das mythische Gegenspiel von Gut und Böse
15. Die komisch-phantastische Kindererzählung
15.1. Die drei Typen der komisch-phantastischen Erzählung nach Reinbert Tabbert
16. Kindliche Wunschträume als Motive phantastischer Geschichten
17. Günther Herburgers „Birne kann alles“ (1971) als Beispiel einer sozialkritischen Phantastik
17.1. Phantastik im Zeichen der Sozialkritik
17.2. Ziele und phantastische Inhalte von „Birne kann alles“
17.3. Einfachheit als sprachliches Kennzeichen in „Birne kann alles“
17.4. Schreibthematisierung als postmodernes Element
18. Christine Nöstlingers „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ (1972) als Beispiel eines phantastischen Realismus
18.1. Antiautoritäre Elemente und phantastischer Realismus
18.2. Der Gurkenkönig und sein Volk als phantastische Figuren mit Katalysatorfunktion
18.3. Der Erzähler als (sprachlicher) Vermittler und Inszenierender von Komik
18.4. Zwei-Welten-Theorie
19. Paul Maars „Eine Woche voller Samstage“ (1973) als Beispiel einer surreal-komischen Kinderliteratur
19.1. Die surreale Komik des Sams
19.2. Phantastische und psychologische Funktion des Sams
19.3. Sprache, Nonsens und Imitationen
19.4. Funktion des Erzählers und intertextuelle Merkmale
20. Michael Endes „Momo“ (1973) als Beispiel einer politischen Phantastik
20.1. Kapitalismuskritik als Zeichen der politischen Phantastik
20.2. Kennzeichen der Phantastik
20.3. Sprachlich-literarische Konzeption und Thematisierung des Schreibens als postmodernes Element
20.4. Romantische Elemente in „Momo“
21. Christine Nöstlingers „Hugo, das Kind in den besten Jahren“ (1983) als Beispiel einer doppelsinnigen Phantastik
21.1. Intertextualität und Doppelsinnigkeit
21.2. Phantastische Motive
21.3. Sprache
21.4. Hugo: Kinderliteratur für Erwachsene?
22. „Pepito und der unsichtbare Hund“ von Antonio Martínez-Menchén (1985) als Beispiel einer psychologischen Phantastik
22.1. Einsamkeit und innere Zerrissenheit als Elemente einer psychologischen Phantastik
22.2. Phantastik im Zeichen der Postmoderne
22.3. Sprache in „Pepito und der unsichtbare Hund“ unter Berücksichtigung des impliziten Übersetzers
22.4. Doktor Faustus und die Teufel-Intertextualität
23. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Ziel der Arbeit ist es, den Wandel der Themen, Formen und Funktionen in der westdeutschen phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der 70er und frühen 80er Jahre zu untersuchen und nachzuweisen. Dabei wird analysiert, wie sich das Verständnis der Phantastik im Zuge eines kinderliterarischen Paradigmenwechsels verändert hat, der durch die emanzipatorischen Impulse der 68er-Bewegung und ein neues Kindheitsverständnis geprägt war.
- Untersuchung der theoretischen und historischen Entwicklung der Phantastik in Europa und Westdeutschland.
- Analyse der Transformation von Märchen zu politischen Parabeln und „sozialer Phantastik“.
- Diskussion der Bedeutung von Intertextualität und (Post-)Moderne in der zeitgenössischen Kinderliteratur.
- Exemplarische Untersuchung von sechs Romanen (u.a. von Michael Ende, Christine Nöstlinger und Paul Maar) hinsichtlich ihrer spezifischen phantastischen Ausprägung.
- Herausarbeitung der Funktionen der Phantastik als Mittel der Gesellschaftskritik, Ich-Findung und Kompensation.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung und Überblick
Die 70er Jahre werde als das Jahrzehnt der Emanzipation, der Gleichberechtigung und der Ideologiekritik beschrieben. Kinder gelten den Erwachsenen als gleichgestellt, sie sollen die Probleme und Widersprüche der Realität, aber auch Mittel und Wege zu ihrer Bewältigung möglichst früh kennen lernen. Hans-Heino Ewers spricht hier von einer sich entwickelnden Literatur der kindlichen Gleichberechtigung. Der kulturelle Wandel der westdeutschen Gesellschaft führt auch zu einer tief greifenden Veränderung der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Aus Märchen und Fabeldichtungen werden politische Parabeln, Phantastik wird dadurch politisiert. Auf viele andere phantastische Kinderbücher trifft die Bezeichnung der „sozialen“ oder „eingreifenden“ Phantasie zu. Erstmals ist die Rede von einem phantastischen Realismus, der aktuelle Probleme aufgreift und benennt. In dieser Phase erscheinen Romane wie „Momo“ und „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“, die Kämpfe des Individuums gegen ein System oder Obrigkeiten beschreiben. Diesen Wandel der Themen, Formen und Funktionen in der kinder- und jugendliterarischen Phantastik der 70er und frühen 80er Jahre in Westdeutschland zu untersuchen und nachzuweisen, soll Ziel der vorliegenden Magisterarbeit sein.
Zwar kam es auch in der DDR nach der kulturpolitischen Abwehr der Romantik im Laufe der 70er Jahre zum Durchbruch der Phantastik, doch würde eine Betrachtung der gesamtdeutschen phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der 70er und 80er Jahre im Rahmen dieser Arbeit zu weit führen.
Deshalb sollen exemplarisch sechs phantastische Kinder- und Jugendbücher dieser beiden Jahrzehnte untersucht werden. Die Magisterarbeit teilt sich in zwei Abschnitte etwa gleichen Umfangs. Während sich der erste Teil eng mit Theorie und Historie befasst, widmet sich der zweite Teil ausgewählter Literatur, die stellvertretend für eine jeweils bestimmte Form der Phantastik in den 70er und 80er Jahren steht und die chronologisch nach dem deutschen, österreichischen bzw. spanischen Ersterscheinungsjahr diskutiert werden soll.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Überblick: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, den Wandel der phantastischen Kinderliteratur in den 70er und 80er Jahren als Folge gesellschaftlicher Emanzipationsbestrebungen zu untersuchen.
2. E.T.A Hoffmann als Begründer der phantastischen Erzählung für Kinder- und Jugendliche: Dieses Kapitel verortet die Wurzeln der phantastischen Kindererzählung in der Romantik und betont die Bedeutung Hoffmanns für die Entwicklung einer eigenständigen Gattung.
3. Entwicklung der Phantastik in Europa seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Es wird die historische Entwicklung der phantastischen Jugendliteratur nachgezeichnet, wobei Einflüsse aus England und Skandinavien sowie die deutsche Romantik als Referenzpunkte dienen.
4. Phantasie, Fiktionalität, Phantastisches, phantastische Literatur und Phantastik - eine Unterscheidung: Hier werden die literaturwissenschaftlichen Grundbegriffe definiert, um eine präzise Grundlage für die weitere Analyse zu schaffen.
5. Phantastik als Genremix?: Das Kapitel diskutiert die Heterogenität der Phantastik und verneint das Ideal der Gattungsreinheit zugunsten eines Mix aus verschiedenen Traditionen.
6. Phantastikdiskussion in der Kinder- und Jugendliteraturforschung: Es erfolgt eine Darstellung zentraler Forschungspositionen von der frühen Forschung bis hin zu modernen, minimalistischen und maximalistischen Definitionsansätzen.
7. Zwei-Welten-Theorie: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Kollision zweier Welten als zentrales Strukturmerkmal der Phantastik.
8. Geschlossene, offene oder implizierte Welt: Modelle der phantastischen Literatur nach Maria Nikolajewa: Hier werden drei Modelle zur Beschreibung von Sekundärwelten eingeführt, die den Kontakt zur primären Alltagswelt unterschiedlich gestalten.
9. Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendliteratur der 70er Jahre: Es wird der Übergang von einer heilen, Schonraum-orientierten Literatur hin zu einer kritischen, problemorientierten Kinderliteratur beschrieben.
10. Phantastik in „realistischer“ Absicht: Dieses Kapitel behandelt die Dialektik zwischen fantastischen Elementen und dem Ziel einer sozialkritischen Auseinandersetzung mit der Realität.
11. Kindheitsbilder seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Es wird analysiert, wie sich die Darstellung des Kindes von einem geschützten Wesen hin zum gleichberechtigten Verhandlungspartner wandelte.
12. (Post-)Moderne in den 70er Jahren: Das Kapitel untersucht den Einfluss moderner und postmoderner Erzählformen, wie Intertextualität, auf die zeitgenössische Phantastik.
13. Funktionen der Phantastik: Es werden verschiedene Funktionen, wie die kompensatorische, pädagogische und emanzipatorische, kritisch beleuchtet.
14. Themen, Typen und Merkmale kinder- und jugendliterarischer Phantastik: Hier werden die wichtigsten Motive und erzählerischen Grundelemente detailliert vorgestellt.
15. Die komisch-phantastische Kindererzählung: Es wird die besondere Verbindung von Humor und phantastischen Elementen zur kritischen Reflexion von Normen analysiert.
16. Kindliche Wunschträume als Motive phantastischer Geschichten: Das Kapitel thematisiert die psychologische Funktion phantastischer Projektionen bei der Bewältigung kindlicher Lebenskrisen.
17. Günther Herburgers „Birne kann alles“ (1971) als Beispiel einer sozialkritischen Phantastik: Eine Analyse von Herburgers Roman hinsichtlich seiner Technik- und Gesellschaftskritik.
18. Christine Nöstlingers „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ (1972) als Beispiel eines phantastischen Realismus: Untersuchung der antiautoritären Tendenz und der Familienkritik in diesem zentralen Werk.
19. Paul Maars „Eine Woche voller Samstage“ (1973) als Beispiel einer surreal-komischen Kinderliteratur: Das Kapitel befasst sich mit der Rolle des Sams als Katalysator und der Bedeutung surrealer Komik.
20. Michael Endes „Momo“ (1973) als Beispiel einer politischen Phantastik: Analyse der Kapitalismuskritik und der Zeit-Thematik in diesem klassischen Werk.
21. Christine Nöstlingers „Hugo, das Kind in den besten Jahren“ (1983) als Beispiel einer doppelsinnigen Phantastik: Es wird die Komplexität der erzählerischen Struktur und die Adressierung mehrerer Lesergruppen untersucht.
22. „Pepito und der unsichtbare Hund“ von Antonio Martínez-Menchén (1985) als Beispiel einer psychologischen Phantastik: Untersuchung der Verarbeitung existenzieller Ängste und Einsamkeit innerhalb einer psychologischen Phantastik.
23. Fazit: Die Ergebnisse der Untersuchung werden zusammengefasst und Perspektiven für die weitere Entwicklung der Phantastik aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Phantastik, Kinder- und Jugendliteratur, 70er Jahre, 80er Jahre, Paradigmenwechsel, Phantastischer Realismus, Sozialkritik, Postmoderne, Intertextualität, Doppelsinnigkeit, Kindheitsbilder, Emanzipation, Psychoanalyse, Zwei-Welten-Theorie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht den Wandel und die Entwicklung der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur in Westdeutschland in den 1970er und 1980er Jahren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind der Paradigmenwechsel in der Kinderliteratur, das Verhältnis von Phantastik und Realismus, die Politisierung von Inhalten, das veränderte Bild der Kindheit sowie formale Aspekte wie Intertextualität und (Post-)Moderne.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, den „Funktionswandel“ der Phantastik zu untersuchen: Wie wurden aus traditionellen, heilen Kinderbuch-Welten politische Parabeln und Werkzeuge zur gesellschaftskritischen Auseinandersetzung?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin kombiniert literaturhistorische Analysen mit gattungstheoretischen Ansätzen. Sie diskutiert grundlegende Phantastik-Theorien (u.a. von Todorov, Nikolajewa, Haas) und wendet diese auf sechs exemplarische Romane an.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Begriffe, Theorien, Geschichte) und einen analytischen Teil, in dem konkrete Werke wie Michael Endes „Momo“, Christine Nöstlingers „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ oder Paul Maars „Eine Woche voller Samstage“ untersucht werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Phantastik, 70er/80er Jahre, Emanzipation, Gesellschaftskritik, Paradigmenwechsel und Phantastischer Realismus.
Warum wird „Birne kann alles“ als Beispiel sozialkritischer Phantastik angeführt?
Der Roman wird als radikales Beispiel für eine „eingreifende“ Literatur genannt, bei der eine phantastische Figur (Birne) direkt in soziale Missstände eingreift, um diese spielerisch und satirisch zu lösen.
Wie unterscheidet sich die Phantastik ab 1970 von der traditionellen Kinderliteratur?
Die Phantastik ab 1970 ist nicht mehr „Schonraum“-orientiert. Kinder werden als mündige, oft belastete Individuen ernst genommen, und die Erzählungen reflektieren die Konflikte der modernen Welt, statt sie auszublenden.
Was bedeutet „Doppelsinnigkeit“ bei Christine Nöstlinger?
Doppelsinnigkeit bezeichnet Texte, die auf zwei Ebenen funktionieren: Eine naive, zugängliche Ebene für Kinder und eine tiefere, komplexe Ebene für den erwachsenen Leser, die eine intellektuelle Auseinandersetzung ermöglicht.
- Quote paper
- S.D. Rieger (Author), 2009, Themen, Formen und Funktionswandel der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der 70er und der frühen 80er Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174181