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Förderung der Studienorientierung

Title: Förderung der Studienorientierung

Term Paper , 2009 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Hasse (Author), Kai Onuscheit (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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„Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, ist kein Wind der Richtige.“
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philisoph)

Die Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung, sei es ein Studium oder eine Lehre, ist eine der wichtigsten im Leben eines jungen Menschen, denn sie beeinflusst maßgeblich den beruflichen Werdegang. Eine Berufsentscheidung gilt heute zwar nicht mehr unbedingt für das ganze Leben, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bestimmen dennoch die beruflichen Möglichkeiten mit. Selbst wenn die später ausgeübte Tätigkeit mit dem eigentlichen Fachgebiet nur wenig zu tun hat.
Der heutige Bildungsmarkt hält so viele Angebote bereit wie nie zuvor. Gleichzeitig aber sind Arbeits- und Ausbildungsplätze zu einem knappen Gut geworden. Dies macht die Orientierung im Bildungsdschungel schwierig. Hinzu kommt, dass ein Studium, anders als eine Lehre, in der Regel nicht auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, sondern für verschiedene Tätigkeitsfelder qualifiziert. Die Wahl ist mit den Jahren nicht einfacher geworden, denn ca. 350 Ausbildungsberufe und 9.000 Studiengänge stehen zur Verfügung. Welche Ausbildung führt also tatsächlich zu einer erfüllenden und erfolgreichen Karriere?
Eine Patentantwort gibt es auf diese Frage nicht. Aber eine frühzeitige und umfassende Auseinandersetzung mit den eigenen Erwartungen, an die spätere berufliche Tätigkeit sowie an das Leben allgemein minimiert das Risiko, Fehlentscheidungen zu treffen. Die Entscheidung für einen gewissen Studiengang sollte ungefähr ein Jahr vor dem Erwerb des Abiturs oder der entsprechenden Hochschulreife gefallen sein, damit mögliche Termine und Fristen (z.B. für
Eignungsprüfungen) eingehalten werden können. In der vorliegenden Hausarbeit werden Hinweise zur Berufs- und insbesondere zur Studienorientierung gegeben. Kapitel eins befasst sich mit dem Kooperationsmodell des Psychologen Erwin Egloff, das die wesentlichen Ansprechpartner der Jugendlichen im Berufswahlprozess aufführt. Im folgenden Verlauf werden sowohl die Eignung zum Studium als auch die Wahl des richtigen Studiums und des richtigen Studienorts beschrieben. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten genannt, die zur erfolgreichen Entscheidung des Jugendlichen beitragen können. Die Universitäten führen im Rahmen der Qualitätssicherung ihrer Einrichtung regelmäßig Evaluationen durch. Kapitel acht zeigt einen Ausschnitt aus der Befragung der Studienabbrecher der Universität Oldenburg im Jahr 2009.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kooperationsmodell nach Egloff

2.1 Aufgabe der Jugendlichen

2.2 Aufgabe der Schule

2.3 Aufgabe der Eltern

3 Eignung zum Studium

3.1 Tests zur Selbsteinschätzung

3.2 Der Geva-Test

4 Wahl des richtigen Studiums

4.1 Hochschularten

4.2 Hochschulreform

4.3 Modularisierung der Studiengänge

5 Richtige Wahl des Studienorts

5.1 Hochschulrankings

5.2 Universitätsranking – CHE

5.2.1 Methodik des CHE – Hochschulrankings

5.2.2 Ergebnisauswertung

5.2.3 Kritik

6 Entscheidungshilfen bei der Studienwahl

6.1 Zentrale Studienberatung

6.2 Hochschulinformationstag und Schnupperstudium

7 Umsetzung der richtigen Studienwahl

7.1 Hochschulzugangsberechtigung

7.2 Eignungsprüfungen

8 Befragung der Studienabbrecher der Universität Oldenburg im Jahr 2009

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Herausforderungen und unterstützenden Möglichkeiten bei der Berufs- und Studienorientierung junger Menschen. Das primäre Ziel besteht darin, den Prozess der Studienwahl durch theoretische Modelle, praktische Entscheidungshilfen sowie die Analyse von Studienabbruchgründen transparent zu machen und angehenden Studierenden Orientierung im komplexen Bildungsmarkt zu bieten.

  • Das Kooperationsmodell nach Egloff als Grundlage der Berufswahlvorbereitung.
  • Die Bedeutung der persönlichen Eignung und Selbsteinschätzung bei der Studienwahl.
  • Strukturelle Unterschiede und Reformen innerhalb des deutschen Hochschulsystems.
  • Instrumente und Kriterien zur Auswahl des richtigen Studienorts und Fachs.
  • Analyse der Ursachen für Studienabbrüche basierend auf einer Befragung der Universität Oldenburg.

Auszug aus dem Buch

3.1 Tests zur Selbsteinschätzung

Tests können eine Hilfe sein, die richtige Studienwahl zu treffen. Selbsteinschätzungstests sollen aufgrund einer eigenen Einschätzung ermitteln, wo die Interessen und Fähigkeiten liegen. Leistungs- und Kenntnistests hingegen versuchen, kognitive Fähigkeiten und Fachwissen zu ermitteln. Häufig werden beide Testarten kombiniert.

Die Zahl von frei zugänglichen, webbasierten Tests ist jedoch überschaubar. Um einen Überblick zu erlangen, sind nachstehend verschiedene Anbieter aufgelistet, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben. Die Tests werden sowohl von privaten Anbietern als auch von diversen Hochschulen angeboten. Dabei ist zu beachten, dass der Markt für private und kostenpflichtige Anbieter immens gestiegen ist. Das lässt darauf schließen, dass es großen Bedarf im Bereich der Studienorientierung gibt, den die Universitäten mit ihren Beratungen nicht abdecken können. Ebenso gewährleisten die Universitäten keine tiefgreifende und individuelle Betreuung. Die Ergebnisse können oftmals sofort im Internet abgerufen oder mit Musterlösungen verglichen werden. Nachfolgend werden verschieden Anbieter genannt, die sich mit der Thematik der Studienorientierung auseinandergesetzt haben:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Komplexität der Berufs- und Studienwahl vor dem Hintergrund eines vielfältigen Bildungsmarktes und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar.

2 Kooperationsmodell nach Egloff: Es wird das Modell des Psychologen Erwin Egloff vorgestellt, welches die Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Eltern, Schule, Berufsberatung und Wirtschaft beschreibt.

3 Eignung zum Studium: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung der Selbstkenntnis sowie verschiedenen Testverfahren zur Selbsteinschätzung und Eignungsdiagnostik.

4 Wahl des richtigen Studiums: Es werden unterschiedliche Hochschularten, die Auswirkungen der Bologna-Reform sowie das System der Modularisierung erläutert.

5 Richtige Wahl des Studienorts: Dieses Kapitel betrachtet Kriterien für die Wahl des Studienorts und analysiert die Methodik sowie die Aussagekraft von Hochschulrankings.

6 Entscheidungshilfen bei der Studienwahl: Hier werden praktische Unterstützungsangebote wie die Zentrale Studienberatung, Hochschulinformationstage und das Schnupperstudium vorgestellt.

7 Umsetzung der richtigen Studienwahl: Es werden die formalen Aspekte nach der Entscheidung behandelt, insbesondere Hochschulzugangsberechtigungen und Eignungsprüfungen.

8 Befragung der Studienabbrecher der Universität Oldenburg im Jahr 2009: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer spezifischen Umfrage unter Studienabgängern, um Gründe für den Studienabbruch zu identifizieren.

9 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung der frühzeitigen Studienorientierung zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer fundierten Entscheidung zur Vermeidung von Studienabbrüchen.

Schlüsselwörter

Studienorientierung, Berufswahl, Kooperationsmodell, Eignungsprüfung, Hochschulreform, Bachelor, Master, CHE-Ranking, Studienabbruch, Selbsteinschätzung, Studienberatung, Schnupperstudium, Bildungsmarkt, Studienwahl, Universität Oldenburg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Herausforderung, vor der junge Menschen bei der Berufs- und Studienwahl stehen, und untersucht unterstützende Strukturen und Hilfsmittel, um diesen Entscheidungsprozess erfolgreich zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Kooperationsmodell nach Egloff, den Voraussetzungen für die Eignung zum Studium, den verschiedenen Hochschularten, Instrumenten zur Studienortwahl wie Rankings und praktischen Entscheidungshilfen wie der Studienberatung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche durch verschiedene Beratungs- und Informationsangebote sowie Selbsterkenntnis besser auf die Studienwahl vorbereitet werden können, um Fehlentscheidungen und spätere Studienabbrüche zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der deskriptiven Auswertung einer empirischen Umfrage unter Studienabbrechern der Universität Oldenburg aus dem Jahr 2009.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil der Hausarbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch das Kooperationsmodell, die Analyse der Studien- und Ortswahl, die Bewertung von Hochschulrankings sowie die Darstellung praktischer Entscheidungshilfen und formaler Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Studienorientierung, Berufswahl, Kooperationsmodell, Hochschulreform, Eignungsdiagnostik, Studienabbruch, Entscheidungshilfen und Hochschulrankings.

Welche Rolle spielen die Eltern laut dem Kooperationsmodell?

Eltern fungieren als wichtige Gesprächspartner und Unterstützer, die das Streben nach Selbstständigkeit fördern sollten, anstatt lenkend oder vorschreibend in den Berufswahlprozess einzugreifen.

Wie bewerten die Autoren die Aussagekraft von Hochschulrankings?

Die Autoren betrachten Rankings als hilfreiche Orientierungsinstrumente, warnen jedoch davor, sie überzubewerten, da ihre Aussagekraft auf messbare Kriterien begrenzt ist und sie keine individuellen Handlungsempfehlungen bieten.

Warum wird im Kapitel 8 eine Befragung von Studienabbrechern analysiert?

Diese Analyse soll helfen, die häufig unerfüllten Erwartungen und die Ursachen für den Studienabbruch zu verstehen, um das Studienangebot sowie die Beratungsqualität zukünftig besser an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen.

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Details

Title
Förderung der Studienorientierung
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Ökonomische Bildung)
Course
Grundlagen der Berufs- und Studienorientierung
Grade
1,3
Authors
Stefan Hasse (Author), Kai Onuscheit (Author)
Publication Year
2009
Pages
27
Catalog Number
V174230
ISBN (eBook)
9783640947096
ISBN (Book)
9783640946792
Language
German
Tags
Kooperationsmodell Egloff Studium Hochschularten Eignung zum Studium Geva-Test Studienort Studienwahl Hochschulreform selbsteinschätzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Hasse (Author), Kai Onuscheit (Author), 2009, Förderung der Studienorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174230
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