Damals wie heute verdanken wir Menschen der Wissenschaft die stetige Weiterentwicklung und Entfaltung jeglicher Forschungsbereiche. Viele Eingriffe, die problemlos an den Menschen des 21. Jahrhunderts durchgeführt werden können, erhalten nur geringfügige Anerkennung und werden als Selbstverständlich angesehen. Dabei waren die meisten Eingriffe vor wenigen Jahrzehnten auf dieser Art und Weise noch gar nicht möglich, und wenn doch, dann mit schwerwiegenden Risiken verbunden. Im Laufe der Entwicklung und Verbesserung von Medikamenten und anderen Forschungsanliegen war eines jedoch sicher, die damit verbundenen Qualen oder gar der Tod der Tiere. Die Rede ist hier von der Durchführung von Tierversuchen. Statistiken zeigen, dass allein in Deutschland jährlich etwa 2,5 Millionen Wirbeltiere für Tierversuche genutzt werden. In zahlreichen Forschungsgebieten eingesetzt, treten Tiere immer dann an die Stelle des Menschen, wenn es darum geht, das Risiko für die Chance auf Forschungserfolge in Kauf zu nehmen oder zu ertragen. Dabei sorgt die Nutzung der Tiere für Versuchszwecke immer wieder für Diskussionsstoff. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Klärung der Frage, ob es neben Tierversuchen auch andere Möglichkeiten gibt, um auf präzise Forschungsergebnisse zu schließen.
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- Anonym (Author), 2020, Tierversuche und ihre tierethischen Positionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1744184