Diese Studienarbeit widmet sich der Frage, welche strafrechtlichen Risiken im Zusammenhang mit der ärztlichen Fernbehandlung bestehen. Der Trend zur Digitalisierung hat nicht zuletzt durch das Ende 2019 im chinesischen Wuhan erstmals aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Lungenerkrankung COVID-19 stark zugenommen. Durch diese Pandemie wurde einmal mehr veranschaulicht, dass das Gesundheitswesen einen systemrelevanten Bereich darstellt. Schnell war klar, dass die räumliche Distanz zwischen Arzt und Patient und die damit verbundene Senkung einer Infektionsgefahr einen großen Vorteil der Fernbehandlung darstellt. Dennoch bietet die Fernbehandlung auch Gefahren und Raum für Konflikte. In einem so sensiblen und persönlichen Bereich wie der Gesundheit hat Vorsicht und Genauigkeit oberste Priorität.
- Arbeit zitieren
- Melina Enisoglou (Autor:in), 2023, Strafrechtliche Risiken der ärztlichen Fernbehandlung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1744733