Du suchst ein Notizbuch, das mehr als nur leere Seiten bietet? Wie wäre es mit 150 Seiten für deine Ideen, To-Do-Listen und geheime Projekte – und dazu über 70 völlig nicht ernst gemeinte, aber urkomische Tipps, wie du deine Kollegen auf magische Weise verschwinden lassen kannst?
Ob du in Meetings feststeckst oder einfach eine Pause vom Bürotrubel brauchst – dieses Notizbuch ist dein treuer Begleiter! Perfekt für:
- Geniale Geistesblitze und spontane Skizzen
- Geheime Gedanken, die besser nicht laut ausgesprochen werden
- Und natürlich: einen guten Lacher, wenn die Kollegen mal wieder nerven!
Achtung: Alle Tipps sind mit einem Augenzwinkern zu genießen! Verwende sie nur zur gedanklichen Flucht aus dem Büroalltag.
Greif zu und mach dir den Bürotag ein bisschen lustiger!
Auszüge aus dem Buch
![]()
Ein Leitfaden
Wie oft kommt die Frage auf, wie ich meinen Kollegen oder Chef verschwinden lassen kann. Einfach weil er nervt, anwesend ist oder lebt.
Die folgenden Seiten geben kleine Anregungen und reichlich Platz für Notizen, um den Plan perfekt umzusetzen.
Wer es bis hierher noch nicht bemerkt hat: Selbstverständlich ist dieser Leitfaden nicht ernst gemeint. Kein einziger Tipp ist mehr als reiner Unsinn, Quatsch, Satire, Scherz und Blödsinn. Daher gibt es auch keine Garantie, dass auch nur eine Methode funktioniert. Wer es trotz Hinweis probiert, denkt bitte daran: Mord ist Mord und bleibt strafbar! Warum dieser Hinweis überhaupt notwendig ist? Fragt lieber nicht.
Bring ihn dazu, selbst zu gehen. Denk dabei an den Paten und mache ihm ein Angebot, dem er nicht widerstehen kann. Denn sonst…
Lass wichtige Daten verschwinden. Wenn das häufig vorkommt, wird schon eine Führungskraft selbst Führungskräften kündigen.
Lass Diensthandy oder Dienstlaptop verschwinden. Immer wieder. Entweder die Person geht oder wird rausgeschmissen.
Jetzt wird’s schmerzhaft. Bau einen Elektroschocker in die Sitzfläche seines Bürostuhls. Kann zu Herz- und Kreislaufproblemen führen und die zum...
Setz die Türklinke unter Strom. Sobald sie angefasst wird, gibt’s einen Schlag.
Du weißt, wo das Auto parkt? Brems- und Benzinleitungen sind meist gut zu erreichen. Hab etwas Fantasie.
Der Autoschlüssel liegt offen herum? Nimm ihn und gib Sekundenkleber unter Gas- oder Bremspedal.
Wenn du schon im Auto bist, Sekundenkleber am Lenkrad verfehlt seinen Zweck auch nicht.
Im Auto kann auch die Sitzheizung schnell zum „Elektrischen Stuhl“ werden.
Kommt mit dem Fahrrad statt mit dem Auto? Fett an den Bremsbelegen verzögert die Verzögerung ungemein.
Auch am Fahrradlenker kann Sekundenkleber Wunder bewirken.
Der Kollege steht auf Sicherheit und trägt einen Fahrradhelm? Eine darin versteckte Giftspinne oder Wespe sorgt für möglicherweise tödliche Überraschung.
Elektroroller? Perfekt, eine Stromquelle ist vorhanden, ein paar feine Drähte zu den Griffen am Lenkrad lässt die Fahrt prickelnder werden.
Kommt mit dem Motorrad? So ein kleiner Draht von der Zündkerze an die Karosserie sorgt für Spannung im Straßenverkehr.
Soll doch einfach nur weg sein? Schreib in seinem Namen die Bitte um sofortige Entlassung. Eine Unterschrift zum Nachmachen findet sich sicher irgendwo.
Spinne am Morgen sorgt für Kummer und Sorgen? Gibt es in jedem Spielwarengeschäft. Etwas Faden, etwas Tesa und schon kommt sie unter der Tasse her.
Erschrecken reicht nicht? Viele Heftzwecken unter dem Sitzpolster des Bürostuhls bringt Stimmung ins Büro.
Nur das Piksen im Hintern ist zu wenig? Es gibt so viele Kontaktgifte. Sei kreativ.
Wo wir schon beim Gift sind. Bring ihm einen Salat mit. Ein paar Streifen von Rhabarberblättern können für endgültige Resultate sorgen.
Es gibt auch so viele giftige Beeren. So ein Obstsalat wird ja gern angenommen.
Einen Allergiker loszuwerden ist auch einfach. Tierhaare lassen sich leicht verstecken.
Nussallergie beim Opfer der Wahl ist auch super. Kleine Dosierung und leicht untergemischt in Keksen, Cappuccino oder in der Brotzeit sorgen sie schnell für Ruhe.
Zufällige Rempler am Treppenabsatz müssen gut geplant sein, sind aber auch sehr effektiv.
Abführmittel ins Getränk gemischt sorgt für Heiterkeit, nur so angemerkt: Viel hilft viel.
Schlafmittel im Pausenkaffee? Kommt auf die Dosis an.
Juckpulver auf dem Toilettenpapier kann die Stimmung im Büro auch deutlich heben.
Ein freundlicher Schubs an der Haltestelle, gern U-Bahn, die steht nicht so schnell, ist auch ein guter Problemlöser. Blöd sind die vielen Zeugen. Also auf Tarnung achten!
So eine kleine Falltür im Fahrstuhlboden ist aufwendig, aber machbar und ab dem 4. Stock sehr effektiv.
Vielleicht steht der Kollege mal auf einer Leiter. Die können ja so leicht verrutschen, wenn man dagegen tritt.
Einen giftigen Skorpion kaufen ist heute nicht mehr so schwer und macht sich gut im hinteren Hemd- oder Pullover Kragen
Eine süße, kleine, wollige Vogelspinne auf dem Schuh ausgesetzt verfehlt auch kaum ihre Wirkung.
Giftige Schlangen sind auch immer wieder gut. Aber bitte keine Klapperschlange, die ist zu laut.
Nebenbei, Gewalt ist hier sehr wohl eine Lösung. Den Kopf ruckartig verdrehen lässt doch häufig das Genick brechen.
So ein Küchenmesser im Rücken oder im Brustkorb ist auch eine recht endgültige Lösung.
Im Darknet gibt es Auftragskiller die preiswerter sind, als man denkt.
[...]
Memo
Baustelle in der Nähe? Frischer Zement baut die richtige (Ver)bindung zwischen euch auf. Meist „fundamental“.
Wo wir bei der Baustelle sind, so eine Kreissäge und ein Hals vertragen sich auch nicht gut.
Etwas Kupferdraht, ein Lichtschalter und ein sehr nasser Fußboden. Sieht fast wie ein Unfall aus.
In Pralinen lassen sich Gifte auch gut verstecken. Da bekommt der Satz „Freude schenken“ doch gleich mehr Bedeutung.
Wenn ihr jemanden überfahren wollt, achtet darauf, dass es nicht euer Auto ist und mit einem Smart kommt man nicht drüber weg.
Einige Hornissen in der Brotzeitbox versteckt sind ein schönes Wildlife Erlebnis.
Salzsäure ist eine sehr gute Lösung. Aber eher für danach.
Teamfindung bei einem Überlebenstraining? Die Person muss ja nicht alles überleben. So am Baum gefesselt, tief im Wald.
Betriebsausflug mit Floßfahrt? Die perfekte Welle kommt bestimmt und das Floß wird nach einem Schubs leichter.
Das Dörrobst-Prinzip. Ein sonniger Tag und ein Büro ohne Jalousie sind da perfekt. Fesseln und knebeln nicht vergessen.
Apropos heiß. So ein Streichholz und etwas Benzin sind nicht nur beim Grillen hilfreich.
Steinigen ist für alle, bis auf einen, auch sehr spaßig.
Wer anderen eine Grube gräbt, sollte aufpassen nicht selbst hineinzufallen. Am besten instabil abdecken und Füllmaterial bereithalten.
Etwas Salpetersäure im Wasser des Wasserkochers ist sehr reizend. Besser nicht in der Nähe sein.
Stolperdrähte vor nach unten führenden Treppen sind meist gute Problembeseitiger.
Fallbeile sind schwer anzubringen und nicht leicht zu verstecken. Trotzdem sehr effektiv, wenn sie ausgelöst werden.
Kleine ferngezündete Sprengsätze im Motorradhelm in Höhe der Ohren wirken meist sofort.
Ruft die Ehepartner an und gesteht ein Verhältnis zu haben. Je nach Eifersuchtsgrad müsst ihr nicht mehr viel machen.
Ein Stück Mandelkuchen für den entsprechenden Menschen mit reichlich Blausäure versetzt ist auch unauffällig.
Die Wasserflasche vom Kollegen leeren und Vodka auffüllen. Bringt ihn nicht um, ist aber lustig.
Falls die unbeliebte Person eine Frau ist, Sekundenkleber im Lipgloss sorgt für Ruhe im Büro.
Auf dem Bürostuhl fesseln und knebeln, dann ins Treppenhaus rollen. Schaut, was die Schwerkraft so kann.
Augen verbinden mit der Begründung, dass es eine Überraschung gibt. Dann vom Dach schubsen. Unfassbar, wie überrascht die Person sein wird.
Kurz vorm Sommer im Heizungskeller einschließen. Da schaut so schnell keiner nach.
Bei den Hells Angels behaupten, dass die Person ein Motorrad angekratzt hat. Einfach die Show genießen.
Einige Kilo Mehl in Plastiktüten füllen und im Auto der Person verstecken. Dann bei der Drogenfahndung anrufen.
Beim hiesigen Drogenboss behaupten, dass die Person alles zum halben Preis anbietet.
Briefe mit weißem Pulver an politische Größen mit den Absenderangaben der unbeliebten Person verschicken. Keine Dauerlösung, aber für eine Weile weg vom Fenster.
Russisch Roulette mit der Person „spielen“ und unbedingt darauf achten, dass die echte Patrone auch richtig trifft.
Etwas Chloroform, Klebeband und Seil sind hilfreich, wenn Bahngleise in der Nähe sind.
Die Organe der Person auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Irgendwann wird schon eins der Organe sehr dringend gebraucht.
Profi-Tipp: Egal was ihr macht, immer für ein Alibi sorgen!
Profi-Tipp: Am besten ist es, es immer wie einen Unfall aussehen lassen.
Profi-Tipp: Dokumentationen über Serienkiller können sehr lehrreich sein.
Profi-Tipp: Immer Handschuhe tragen, egal was ihr vorhabt.
Profi-Tipp: Darauf achten, das es keine Zeugen gibt.
- Quote paper
- Marcus Sammet (Author), 2026, Nervige Kollegen ins Jenseits schicken. Dauerhaft., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1745201