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Der IDW S 6 und seine Implikationen für die Erstellung von Sanierungsgutachten

Die deutlich erhöhte Gewichtung qualitativer Themen über das aufgenommene Leitbild des sanierten Unternehmens

Titel: Der IDW S 6 und seine Implikationen für die Erstellung von Sanierungsgutachten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 47 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Spangenberg (Autor:in), Friedrich Fries-Henrich (Autor:in), Henning Schneider (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise hat den seit einigen Jahren rückläufigen Trend der Unternehmensinsolvenzen umgekehrt. Unternehmensinsolvenzen sind dabei kein Konjunkturindikator, sie folgen der wirtschaftlichen Entwicklung mit einem gewissen zeitlichen Abstand. Der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen lässt vermuten, dass auch andere Unternehmen weiter unter den Folgen der Krise zu leiden haben...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Wirtschaftliche Ausgangslage, Rahmenbedingungen

1.2 Typologie

1.3 Einordnung des Sanierungskonzepts in den Krisenverlauf

2. Vorstellung IDW S 6

2.1 Überblick

2.2 Darstellung und Analyse des Unternehmens

2.2.1 Analyse der Unternehmenslage

2.2.2 Aussagen zur Unternehmensfortführung

2.3 Ausrichtung am Leitbild des sanierten Unternehmens

2.4 Stadiengerechte Bewältigung der Unternehmenskrise

2.5 Integrierte Sanierungsplanung

2.6 Die zusammenfassende Schlussbemerkung

3. Gegenüberstellung des IDW S 6 und des FAR 1/1991

3.1 Neue Ansätze

3.1.1 Phasenmodell

3.1.2 Modularer Ansatz

3.2 Weitere Bemerkungen

3.2.1 S 6 als Standardsetter

3.2.2 Die integrierte Sanierungsplanung

3.2.3 Der Begriff der Sanierungfähigkeit

3.2.4 Änderungen des Titels

3.2.5 Wegfall der Checklisten

4. Geänderte Gewichtung qualitativer Themen – Leitbild des san. Unternehmens

4.1 Der Begriff des Leitbildes in der wissenschaftlichen Literatur

4.2 Leitbild des sanierten Unternehmens in IDW FAR 1/1991

4.3 Leitbild des sanierten Unternehmens in IDW S6

4.4 Neuerungen von FAR 1/1991 zu IDW S6

5. Implikationen auf die Beratungspraxis

5.1 Änderungen in der Sanierungspraxis

5.2 Ausgewählte Fallbeispiele

5.2.1 „Typischer Krisenverlauf“: Die Insolvenz von Karstadt

5.2.2 Finanzinduzierte Krisen: Beispiel Leveraged-Buyout

5.2.3 Beispiel Automobilindustrie

6. Kritische Würdigung des IDW S 6

6.1 Phasenmodell

6.2 Modularer Ansatz

6.3 Wegfall der Checklisten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den Standard IDW S 6 zur Erstellung von Sanierungskonzepten und dessen Implikationen für die Beratungspraxis. Dabei wird untersucht, wie sich die Anforderungen an Sanierungskonzepte seit der Vorgängerregelung FAR 1/1991 verändert haben und welche Bedeutung dem Leitbild des sanierten Unternehmens im Rahmen einer nachhaltigen Restrukturierung zukommt.

  • Analyse des Standards IDW S 6 als Instrument der Unternehmenssanierung.
  • Gegenüberstellung des neuen Standards zum historischen FAR 1/1991.
  • Untersuchung der gestiegenen Bedeutung qualitativer Faktoren und des Leitbildes.
  • Praktische Implikationen der modularen Struktur und stadiengerechten Krisenbewältigung.
  • Fallstudienorientierte Betrachtung der Sanierungspraxis bei LBOs und in der Automobilindustrie.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Analyse der Unternehmenslage

In der Lagebeurteilung des Sanierungskonzeptes werden Sachverhalte und Zusammenhänge aufgezeigt, die sich nicht unmittelbar aus diesen Basisinformationen ergeben. Externe Faktoren sind darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken des Unternehmens im Markt zu identifizieren, bei den internen Faktoren hingegen stehen die Stärken und Schwächen des Unternehmens selbst im Vordergrund (vgl. IDW [2009]; Rdnr. 44). Es gibt viele verschiedene Techniken, um diese Analyse durchzuführen. Hierzu zählen z.B. Portfolio-Methode, Szenario-Analyse, Stärken-Schwäche-Analyse oder die Konkurrentenanalyse (vgl. IDW [2009]; Rdnr. 46 ff).

Die Analyse der externen Faktoren, beinhaltet die gesamtwirtschaftliche Lage sowie das rechtlich-politische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Umfeld des Unternehmens. Besonders die voraussichtliche Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch demographische, technologische, politische und gesellschaftliche Trends steht hier im Vordergrund. Mögliche Quellen für die Informationsgewinnung können z.B. Markstudien von Verbänden, Banken und anderen Institutionen sein.

Grundlage für die Ableitung eines strategischen Restrukturierungsplanes sind die relevanten Faktoren und Entwicklungen der Branche. (IDW [2009]; Rdnr. 49) Dabei sind z.B. die Anzahl und Stärke der Wettbewerber, die aktuellen und potenziellen Kunden und neue Technologien innerhalb der Branche interessant. Es muss bei diesen Entwicklungen jedoch zwischen langfristigen Branchentrends und der Branchenkonjunktur unterschieden werden, um verlässliche Rückschlüsse auf den strategischen Restrukturierungsplan vorzunehmen.

Bei den internen Unternehmensverhältnissen soll zunächst die Ergebnis-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens erfasst werden. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Umsätze, Kosten und Deckungsbeiträge der Produktgruppen und Geschäftsbereiche. (IDW [2009]; Rdnr. 52) Es muss sich auch mit dem bestehenden Leitbild für die Strategie des Unternehmens kritisch auseinandergesetzt und hier besonders der Blick auf den Kernauftrag, die Kerngeschäfte und deren Rentabilität sowie die Kernfähigkeiten gerichtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmenskrise und ordnet das Sanierungskonzept in den Krisenverlauf ein.

2. Vorstellung IDW S 6: Hier werden die Kernanforderungen des Standards, die Analyse der Unternehmenslage und die Bedeutung des Leitbilds für die Sanierungsplanung dargelegt.

3. Gegenüberstellung des IDW S 6 und des FAR 1/1991: Dieses Kapitel vergleicht systematisch die Neuerungen des aktuellen Standards gegenüber der alten Richtlinie.

4. Geänderte Gewichtung qualitativer Themen – Leitbild des san. Unternehmens: Der Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Einordnung des Leitbegriffs und dessen Wandel in den IDW-Vorgaben.

5. Implikationen auf die Beratungspraxis: Es werden praktische Auswirkungen des Standards beleuchtet und anhand von Fallbeispielen kritisch diskutiert.

6. Kritische Würdigung des IDW S 6: Das Fazit bietet eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Phasenmodell, dem modularen Ansatz und dem Wegfall der Checklisten.

Schlüsselwörter

IDW S 6, Sanierungskonzept, Restrukturierung, Unternehmenskrise, Leitbild, Sanierungsfähigkeit, Integrierte Sanierungsplanung, Phasenmodell, Modularer Ansatz, Insolvenzplan, Strategie, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensführung, Stakeholder, Liquiditätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung des IDW S 6 Standards zur Erstellung von Sanierungskonzepten in Deutschland und dessen Auswirkungen auf die professionelle Beratungspraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an moderne Sanierungskonzepte, der Rolle des Leitbildes im Restrukturierungsprozess sowie dem systematischen Vergleich zwischen dem aktuellen IDW S 6 und dem historischen FAR 1/1991.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der IDW S 6 die Anforderungen an Sanierungsgutachten professionalisiert hat, insbesondere durch eine stärkere Gewichtung qualitativer Themen und eine stadiengerechte Krisenbewältigung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und kritische Würdigung der Fachliteratur sowie des IDW-Standards unter Einbeziehung aktueller Fallbeispiele aus der Sanierungspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Standards, dessen systematischen Vergleich mit dem Vorgängerdokument, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Leitbildbegriff sowie eine praktische Erörterung der Auswirkungen auf die Beratung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind IDW S 6, Sanierungskonzept, Restrukturierung, Unternehmenskrise, Leitbild und Integrierte Sanierungsplanung.

Warum ist das "Phasenmodell" im IDW S 6 so relevant?

Das Phasenmodell zwingt den Berater dazu, die Krise nicht nur finanzwirtschaftlich, sondern stadiengerecht zu analysieren, was eine präzisere Zuordnung von Sanierungsmaßnahmen ermöglicht.

Welche Bedeutung hat der Wegfall der Checklisten?

Der Wegfall soll verhindern, dass komplexe Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu stark vereinfacht werden, erfordert jedoch eine höhere fachliche Expertise der Konzeptersteller.

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Details

Titel
Der IDW S 6 und seine Implikationen für die Erstellung von Sanierungsgutachten
Untertitel
Die deutlich erhöhte Gewichtung qualitativer Themen über das aufgenommene Leitbild des sanierten Unternehmens
Hochschule
Technische Universität Berlin
Veranstaltung
Controlling meets Consulting
Note
1,3
Autoren
Alexander Spangenberg (Autor:in), Friedrich Fries-Henrich (Autor:in), Henning Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
47
Katalognummer
V174534
ISBN (eBook)
9783640952380
ISBN (Buch)
9783640952182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
implikationen sanierungsgutachten IDW IDW S6 Restrukturierung FAR 1/1991 Sanierungskonzept Strategisches Controlling Unternehmenskrise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Spangenberg (Autor:in), Friedrich Fries-Henrich (Autor:in), Henning Schneider (Autor:in), 2010, Der IDW S 6 und seine Implikationen für die Erstellung von Sanierungsgutachten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174534
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Leseprobe aus  47  Seiten
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