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Machttheorie. Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Norbert Elias, Michel Foucault und Heinrich Popitz

Titel: Machttheorie. Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Norbert Elias, Michel Foucault und Heinrich Popitz

Seminararbeit , 2009 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Caesar Dreyer (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wissen ist Macht.“

Dieser Ausspruch ist vom englischen Philosophen Francis Bacon und stammt aus seinem Werk „Religiöse Betrachtungen“. Wissen, Macht, Religion – passt das zusammen? Ja!
Warum dies der Fall ist, zeigt die vorliegende Arbeit unter anderem. Sie befasst sich mit einem Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Heinrich Popitz, Michel Foucault und Norbert Elias. Die Arbeit beginnt mit einer Betrachtung von Textausschnitten der drei Autoren und beantwortet anschliessend die Fragen, wodurch man an Macht kommt und wodurch diese erhalten bleibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Vorstellung ausgewählter Texte
    • Popitz: Phänomene der Macht
    • Foucault: Der Wille zum Wissen
    • Elias: Was ist Soziologie?
  • Vergleich der machttheoretischen Perspektiven
    • Wodurch kommt man an Macht?
    • Weshalb bleibt eine Machtstruktur erhalten?

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Seminararbeit befasst sich mit einem Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Heinrich Popitz, Michel Foucault und Norbert Elias. Sie analysiert Textausschnitte der drei Autoren und beleuchtet die Fragen, wie Macht erlangt und aufrechterhalten wird.

  • Die Entstehung von Machtstrukturen und deren Legitimation
  • Der Zusammenhang zwischen Macht und Wissen
  • Die Rolle von Individualität und Solidarität in der Machtausübung
  • Der Einfluss von sozialen Strukturen und Institutionen auf die Machtverteilung

Zusammenfassung der Kapitel

Im Kapitel 2.1 wird Heinrich Popitz' Werk „Phänomene der Macht\" vorgestellt. Anhand von drei Beispielen werden Prozesse der Machtbildung untersucht, in denen Minderheiten ihre Interessen gegen die Mehrheit durchsetzen. Der Fokus liegt dabei auf der Entstehung von Verfügungsgewalt und der Ausbildung von Drei-Klassengesellschaften.

Kapitel 2.2 beschäftigt sich mit Michel Foucaults Werk „Der Wille zum Wissen“. Foucault analysiert den Zusammenhang zwischen Macht und Wissen am Beispiel der Geschichte der Sexualität. Er argumentiert, dass die Herrschenden durch die Scientia sexualis, die Wissenschaft des Sexes, mehr Macht erlangen wollen und versuchen, Wahrheitsdiskurse durch die Verbindung von Wahrheit und Lust voranzutreiben.

Schlüsselwörter

Macht, Wissen, Gesellschaft, Soziologie, Machttheorie, Heinrich Popitz, Michel Foucault, Norbert Elias, Verfügungsgewalt, Legitimation, Scientia sexualis, Geständnis, Wahrheitsdiskurse.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Kernaussage von Heinrich Popitz zur Macht?

Popitz untersucht die Phänomene der Machtbildung, insbesondere wie Minderheiten durch Verfügungsgewalt und Organisation ihre Interessen gegen eine Mehrheit durchsetzen können.

Wie hängen Macht und Wissen bei Michel Foucault zusammen?

Foucault argumentiert, dass Macht durch Wissen ausgeübt wird. In „Der Wille zum Wissen“ zeigt er, wie Wahrheitsdiskurse genutzt werden, um Kontrolle über Individuen und die Gesellschaft auszuüben.

Was versteht Norbert Elias unter Machtstrukturen?

Elias betrachtet Macht als ein relationales Gefüge in sozialen Prozessen. Macht ist für ihn keine statische Eigenschaft, sondern ergibt sich aus den Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen Menschen.

Wodurch kommt man nach diesen Theorien an Macht?

Macht wird durch den Zugang zu Ressourcen (Popitz), die Definition von Wissen (Foucault) oder die Positionierung innerhalb sozialer Verflechtungen (Elias) erlangt.

Warum bleiben Machtstrukturen über lange Zeit erhalten?

Strukturen bleiben durch Legitimation, die Internalisierung von Normen, die Verknüpfung von Wahrheit und Lust sowie durch institutionelle Festigung stabil.

Was bedeutet „Scientia sexualis“ bei Foucault?

Es bezeichnet die Wissenschaft des Sexuellen, die Foucault als Beispiel dafür nutzt, wie durch das Sprechen über Wahrheit Macht über den Körper und das Individuum generiert wird.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Machttheorie. Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Norbert Elias, Michel Foucault und Heinrich Popitz
Hochschule
Universität St. Gallen
Note
1,0
Autor
Caesar Dreyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V174651
ISBN (eBook)
9783640951789
ISBN (Buch)
9783640951550
Sprache
Deutsch
Schlagworte
machttheorie vergleich perspektiven norbert elias michel foucault heinrich popitz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caesar Dreyer (Autor:in), 2009, Machttheorie. Vergleich der machttheoretischen Perspektiven von Norbert Elias, Michel Foucault und Heinrich Popitz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174651
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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