Die vorliegende Arbeit versucht das Problem der Organisation und erfolgreichen Durchführung der Fussball-WM 2010 in Südafrika zu untersuchen. Dazu werden im ersten Teil der Arbeit die relevanten Anspruchsgruppen und Schlüsselfaktoren dargelegt, um anschliessend genauer auf die einzelnen Erfolgsfaktoren einzugehen.
Im zweiten Teil erfolgt die Einordnung der Faktoren in die Bereiche Hebel, externe Einflüsse und Indikatoren. Um den Erfolgskreislauf und das bis dahin Dargestellte an einem praktischen Beispiel zu simulieren, wird das Szenario von Bauverzögerungen betrachtet.
Im dritten Teil der Arbeit werden die zuvor gewonnenen Erkenntnisse genutzt, um daraus konkrete Lösungsvorschläge für die südafrikanische Regierung, aus deren Perspektive das Problem betrachtet wird, abzuleiten. Das Ende bilden die Metakritik an der hier verwendeten Methode der Erfolgslogik und eine Konklusion.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Problemerkennung
- 3 Problemaufbereitung
- 3.1 Finanzierung und Kosten
- 3.2 Soziale Stabilität
- 3.3 Konjunkturelle Entwicklung
- 3.4 Infrastruktur
- 3.5 Tourismus
- 3.6 Sicherheit
- 3.7 Mediale Berichterstattung
- 4 Problembeurteilung
- 4.1 Hebel
- 4.1.1 Investitionen in die Sicherheit
- 4.1.2 Investitionen in die Infrastruktur
- 4.1.3 Partizipation der einheimischen Bevölkerung
- 4.2 Externe Einflüsse
- 4.2.1 Wirtschaftskrise
- 4.2.2 Terroranschläge
- 4.3 Indikatoren
- 4.3.1 Mediale Berichterstattung
- 4.3.2 Kriminalitätsrate
- 4.3.3 Kosten
- 4.4 Szenario: Verzögerungen im Stadionbau
- 4.1 Hebel
- 5 Problemlösung
- 5.1 Das Interesse der Politik, einen Imagegewinn zu erzielen
- 5.2 Die Sicherheit
- 5.3 Die sozialen Spannungen als kritisches Element
- 6 Metakritik an der Methode
- 7 Konklusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit analysiert die Organisation und erfolgreiche Durchführung der Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Sie untersucht die verschiedenen Anspruchsgruppen und Erfolgsfaktoren, die bei der Planung und Umsetzung eines solch komplexen Events berücksichtigt werden müssen. Zudem werden die einflussreichen Bereiche "Hebel", "Externe Einflüsse" und "Indikatoren" näher betrachtet, um die Herausforderungen und Chancen der WM für Südafrika zu beleuchten.
- Die verschiedenen Anspruchsgruppen und ihre Erwartungen an die WM
- Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gelungene Organisation
- Die Bedeutung von Investitionen in Sicherheit und Infrastruktur
- Die Auswirkungen externer Einflüsse wie Wirtschaftskrise und Terrorismus
- Die Rolle der Medien und der Wahrnehmung der WM
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika ein und beleuchtet die Komplexität des Vorhabens. Das zweite Kapitel identifiziert die verschiedenen Anspruchsgruppen, die von der WM betroffen sind, und deren Interessen und Bedürfnisse. Das dritte Kapitel analysiert die verschiedenen Herausforderungen, die sich bei der Organisation der WM stellen, darunter Finanzierung, soziale Stabilität, konjunkturelle Entwicklung, Infrastruktur, Tourismus, Sicherheit und mediale Berichterstattung.
Das vierte Kapitel untersucht die wichtigsten Faktoren, die den Erfolg der WM beeinflussen können, unterteilt in "Hebel", "Externe Einflüsse" und "Indikatoren". Das fünfte Kapitel widmet sich der Problemlösung aus Sicht der südafrikanischen Regierung und entwickelt konkrete Lösungsvorschläge für die Herausforderungen, die sich stellen. Das sechste Kapitel befasst sich mit der Metakritik an der verwendeten Methode der Erfolgslogik. Das letzte Kapitel bietet eine zusammenfassende Konklusion.
Schlüsselwörter
Fussballweltmeisterschaft 2010, Südafrika, Organisation, Durchführung, Erfolgsfaktoren, Anspruchsgruppen, Hebel, externe Einflüsse, Indikatoren, Sicherheit, Infrastruktur, soziale Stabilität, Medien, Finanzierung, Tourismus, Wirtschaftskrise, Terrorismus, Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was waren die größten Herausforderungen der WM 2010 in Südafrika?
Zentrale Herausforderungen waren die Finanzierung, die Sicherheit der Besucher, der Ausbau der Infrastruktur und die soziale Stabilität im Land.
Welche Rolle spielten Investitionen in die Infrastruktur?
Sie galten als wichtiger "Hebel", um nicht nur die WM zu ermöglichen, sondern auch langfristige Entwicklungsimpulse für das Land zu setzen.
Welche externen Einflüsse bedrohten den Erfolg der WM?
Die weltweite Wirtschaftskrise sowie die potenzielle Gefahr von Terroranschlägen waren kritische externe Faktoren.
Wie wurde das Problem der Bauverzögerungen analysiert?
Die Arbeit nutzt ein Szenario zu Verzögerungen beim Stadionbau, um die Auswirkungen auf Kosten und Zeitpläne zu simulieren.
Welchen Nutzen versprach sich die Politik von der WM?
Die südafrikanische Regierung strebte primär einen Imagegewinn auf internationaler Ebene und eine Stärkung des nationalen Zusammenhalts an.
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- Caesar Dreyer (Author), et al. (Author), 2010, Organisation und Durchführung der Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174654