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Markenführung im Web 2.0

Analyse der Konsumenteninteraktion und Implikationen für Strategien und Maßnahmen des Markenmanagements

Title: Markenführung im Web 2.0

Research Paper (undergraduate) , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kaufmann (FH) Matthias Schubert (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Die verstärkte Interaktion von Konsumenten im Social Web hat die Wirkungsweise der Markenkommunikation deutlich verändert. Während sich für die Markenbekanntheit durchaus positive Effekte ergeben, sind die Auswirkungen auf das Markenimage differenzierter zu betrachten, da sich das Markenwissen der Kunden vermehrt über die Kommunikation mit anderen Konsumenten bilden kann. Die Markenführung kann also nicht mehr ausschließlich als Sender-Empfänger-Modell vom Unternehmen gesteuert werden.

Vor diesem Hintergrund wird in der Arbeit untersucht, welche Determinanten der Konsumenteninteraktion im Social Web einen wesentlichen Einfluss auf die Markenwahrnehmung haben und welche Implikationen sich daraus auf Strategien und Maßnahmen in der Markenführung ergeben.

Das zentrale Ergebnis der Arbeit zeigt, dass gute und professionelle Kommunikationsarbeit auch in Zeiten der Social Media auf die Marke einzahlt. Sie verlangt allerdings strategisch, konzeptionell und operativ mehr und andere Ansätze, als sie in der klassischen Unternehmenskommunikation bislang bekannt und bewährt waren.

Als aussichtsreiste Markenführungsstrategie im Web 2.0 wird in der Arbeit ein Mittelweg zwischen demokratischer und autoritärer Markenführung aufgezeigt, der sowohl die Unternehmens-, als auch die Kundenperspektive berücksichtigt. Diese sorgt durch die Kommunikation einer prägnanten und klaren Markenidentität und -positionierung zum einen dafür, dass die Marke auch im Social Web möglichst wenig Interpretations- und Spekulationsraum bietet. Sie berücksichtigt aber zum anderen bei der Formung der Markenidentität auch die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden.

Wie ein solcher Mittelweg, der beide Pole berücksichtigt, gelingen kann, wird in der Studie anhand der Steuerungsebenen von Marken aufgezeigt. Hier wird deutlich, welche Ebenen der Marke auch weiterhin weitgehend autonom vom Unternehmen gesteuert werden können und bei welchen Stufen die Konsumenteninteraktion im Web 2.0 heute stärker berücksichtigt werden muss.

Im Anschluss daran werden in der Arbeit einige wichtige operativen Maßnahmen zum Management der Konsumenteninteraktion dargestellt und danach in den Schlussbetrachtungen die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Von der Massenkommunikation zur Interaktion

1.1. Ziel, Abgrenzung und Aufbau der Arbeit

1.2. Begriffsbestimmungen

1.2.1. Marke

1.2.2. Web 2.0 und Social Web

2. Bedeutung der Konsumenteninteraktion im Social Web

2.1. Word-of-Mouth-Kommunikation

2.2. Determinanten der Word-of-Mouth-Kommunikation

2.2.1. Kundenzufriedenheit

2.2.2. Involvement

2.2.3. Explorationspotential und Partizipationsmöglichkeiten

2.3. Einfluss verschiedener Anwendungen des Social Web

2.4. Einfluss verschiedener Kommunikatoren-Typologien

3. Implikationen für die Markenführung

3.1. Strategien

3.1.1. Autoritäre und kooperative Markenführungsstrategien

3.1.2. „Diktokratische“ Markenführungsstrategie

3.2. Maßnahmen

3.2.1. Analyse und Monitoring

3.2.2. Offenheit und Dialogorientierung

3.2.3. Schaffung markeneigener Partizipationsmöglichkeiten

4. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, wie die zunehmende Konsumenteninteraktion im Social Web die Markenwahrnehmung beeinflusst und welche Implikationen sich daraus für moderne Strategien und Maßnahmen der Markenführung ableiten lassen.

  • Wandel von der Massenkommunikation zur vernetzten Interaktion
  • Einfluss der Word-of-Mouth-Kommunikation und deren Determinanten
  • Relevanz unterschiedlicher Social-Web-Anwendungen und Nutzer-Typologien
  • Strategien der Markenführung im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Partizipation
  • Operative Maßnahmen wie Monitoring, Dialogorientierung und Plattformgestaltung

Auszug aus dem Buch

3.1.2. „Diktokratische“ Markenführungsstrategie

Da beide dargestellten Strategien in ihrer Reinform Probleme aufwerfen, muss eine erfolgversprechende Strategie vor allem die Ausbalancierung dieser beiden Pole ermöglichen. Einen solchen Mittelweg, der sowohl die Unternehmens-, als auch die Kundenperspektive berücksichtigt, bezeichnen Mei-Pochtler et al. als „Diktokratie“. Dabei wird die Marke zum Mittler zwischen „Diktatur“ und „Demokratie“.

Bei der Entwicklung einer solchen Strategie muss zwischen Markenebenen unterschieden werden, die das Markenmanagement weitgehend autonom steuern kann und solchen, bei denen der Einfluss der Konsumenteninteraktion besonders groß ist. Gerade die mehr oder weniger leicht durch die Unternehmensführung managebaren Markenebenen müssen dabei vom Markenmanagement so gut wie möglich gesteuert werden, während bei anderen Ebenen eine stärkere Einbindung der Konsumenten erforderlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Von der Massenkommunikation zur Interaktion: Einführung in den technologischen und sozialen Wandel durch das Web 2.0 sowie Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe Marke und Social Web.

2. Bedeutung der Konsumenteninteraktion im Social Web: Analyse der Ursachen und Treiber von Word-of-Mouth-Kommunikation und Untersuchung, wie verschiedene Web-Anwendungen und Nutzergruppen die Markenwahrnehmung beeinflussen.

3. Implikationen für die Markenführung: Erörterung strategischer Ansätze zur Steuerung von Markeninhalten und Darstellung operativer Maßnahmen zur aktiven Gestaltung des Kundeninteraktionsprozesses.

4. Schlussbetrachtungen: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass moderne Markenführung einen Mittelweg zwischen Autonomie und Kundenpartizipation erfordert.

Schlüsselwörter

Markenführung, Social Web, Konsumenteninteraktion, Word-of-Mouth, Markenimage, Markenidentität, Kundenbedürfnisse, Partizipation, Diktokratie, Markenkommunikation, Web 2.0, Monitoring, Dialogorientierung, Brand Communities, Nutzerverhalten

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der vorliegenden Studienarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in Zeiten von Web 2.0 und gesteigerter Konsumenteninteraktion ihre Markenführung anpassen können, um die Markenwahrnehmung positiv zu steuern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Im Fokus stehen die Bedeutung von Word-of-Mouth-Kommunikation, der Einfluss von Social-Web-Plattformen sowie die Entwicklung neuer Markenführungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Es soll geklärt werden, welche Faktoren der Konsumenteninteraktion das Markenimage maßgeblich beeinflussen und welche operativen Strategien Markenmanager nutzen können, um diesen Prozess konstruktiv zu begleiten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der theoretischen Einordnung bestehender Konzepte zur Markenführung im Kontext moderner Kommunikationsmodelle.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Determinanten des Nutzerverhaltens (Kundenzufriedenheit, Involvement), kategorisiert Social-Web-Anwendungen hinsichtlich ihrer Markenrelevanz und leitet daraus Strategien wie die „Diktokratie“ ab.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die wichtigsten Schlagworte sind Markenführung, Social Web, Konsumenteninteraktion, Word-of-Mouth und Markenidentität.

Was versteht man in der Arbeit unter einer „diktokratischen“ Strategie?

Es ist ein Mittelweg zwischen autoritärer Steuerung und demokratischer Partizipation, bei dem das Unternehmen bestimmte Markenebenen autonom festlegt, während es auf anderen Ebenen gezielt den Dialog mit Kunden sucht.

Welche Empfehlung gibt der Autor für den Umgang mit Marken-Kritikern?

Der Autor empfiehlt eine offene Dialogorientierung, bei der Markenmanager als Moderatoren agieren, Kundenbeschwerden ernst nehmen und Kritiker zu einem sachlichen Austausch auf Augenhöhe einladen.

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Details

Title
Markenführung im Web 2.0
Subtitle
Analyse der Konsumenteninteraktion und Implikationen für Strategien und Maßnahmen des Markenmanagements
College
University of Applied Sciences Berlin  (Studienzentrum Berlin)
Course
Kommunikationsforschung
Grade
1,0
Author
Dipl.-Kaufmann (FH) Matthias Schubert (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V174716
ISBN (eBook)
9783640953721
ISBN (Book)
9783640953981
Language
German
Tags
Marke Markenführung Social Media Web 2.0 Kommunikation Strategien Maßnahmen Markenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kaufmann (FH) Matthias Schubert (Author), 2011, Markenführung im Web 2.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174716
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