Verbesserung der individualtaktischen- und gruppentaktischen Maßnahmen Kreuzen, Spiel durch die Gasse und Hinterlaufen mit Torabschluss im Fußball


Unterrichtsentwurf, 2011

28 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erhebung der institutionellen Bedingungen
2.1. Räumliche Gegebenheiten
2.2. Materielle Gegebenheiten
2.3. Organisatorische Gegebenheiten

3. Planung der Makrostruktur
3.1. Festlegung der Grobziele
3.2. Sachanalyse
3.2.1. Die individualtaktische Maßnahme des Kreuzens
3.2.2. Die gruppentaktische Maßnahme des Hinterlaufens
3.2.3. Die gruppentaktische Maßnahme des Spielens durch die Gasse
3.2.4 Die Kombination der Maßnahmen Kreuzen, Spiel durch die Gasse und Hinterlaufen
3.3. Lernstrukturdiagramm
3.4. Spezielle Voraussetzungen der Teilnehmer
3.5. Entwurf der Lehreinheiten
3.5.1. Lehreinheit I
3.5.1.1. Festlegung der Lernziele
3.5.1.2. Methoden
3.5.1.3. Medien
3.5.1.4. Organisation
3.5.2. Lehreinheit II
3.5.2.1. Festlegung der Lernziele
3.5.2.2. Methoden
3.5.2.3. Medien
3.5.2.4. Organisation
3.5.3. Lehreinheit II
3.5.3.1. Festlegung der Lernziele
3.5.3.2. Methoden
3.5.3.3. Medien
3.5.3.4. Organisation
3.6. Abschnittsplan

4. Planung der Mikrostruktur
4.1. Mikrostruktur der 2. Lehreinheit
4.1.1. Stundenthema
4.1.2. Lernziel
4.1.3. Methodik
4.1.4. Medien
4.1.5. Organisationsformen
4.1.6. Geräte und Materialien
4.2. Beschreibung einzelner Stundeninhalte
4.2.1. Begrüßung
4.2.2. Allgemeine Erwärmung
4.2.3. Spezielle Erwärmung
4.2.4. Abfragen bereits erworbenes Wissen + Erklärung und Durchführung Übung 1
4.2.5. Abfragen bereits erworbenes Wissen + Erklärung und Durchführung Übung 2
4.2.6. Abfragen bereits erworbenes Wissen + Erklärung und Durchführung Übung 3
4.2.7. Erklärung und Durchführung Übung 4 (Kombinationsübung)
4.2.8. Cool Down
4.2.9. Fragen und Verabschiedung
4.3. Unterrichtsablauf

5. Unterrichtsauswertung

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Situation des Kreuzens während eines Laufduells (selbsterstellt)

Abbildung 2: Hinterlaufen beim 2:2 (Reimöller, 2008, S. 138)

Abbildung 3: Hinterlaufen beim 2:1 (Reimöller, 2008, S. 138)

Abbildung 4: Lernstrukturdiagramm (selbsterstellt)

Abbildung 5: Skizze Übung 1 (selbsterstellt)

Abbildung 6: Skizze Übung 2 (Bisanz & Gerisch, 2010, S.396, abgeändert)

Abbildung 7: Skizze Übung 3 (selbsterstellt)

Abbildung 8: Skizze Übung 4 (selbsterstellt)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Abschnittsplan (selbsterstellt)

Tabelle 2: Unterrichtsablauf (selbsterstellt)

1. Einleitung

Der Fußballsport erfreut sich in Europa, und im Speziellen in Deutschland, weiterhin großer Beliebtheit. So verzeichnet der Deutsche Fußball Bund (DFB) über 6,7 Millionen Mitglieder, dabei mehr als 25.000 Vereine in 21 Landesverbänden und fünf Regionalverbänden (Stand 2010, Quelle: Internetauftritt DFB). Das erfolgreiche Abschneiden der DFB-Auswahl, sowohl bei den Männern, als auch den Frauen, sowie die gelungene Veranstaltung großer internationaler Turniere fördern den Reiz am Fußballsport noch zusätzlich. In der vorliegenden Arbeit soll die Vermittlung von gruppen- und individualtaktischen Fertigkeiten aufgezeigt werden, wie sie auch im Rahmen von gehobenem Schulsport oder dem Vereinswesen im Zuge von Trainertätigkeiten stattfinden könnte. Dabei wird der Planungsprozess gemäß Heymann und Leue (2008) durchlaufen und im Folgenden aufgezeigt. Als Zielgruppe gelten hier alle Sportler der Spielsportart Fußball.

2. Erhebung der institutionellen Bedingungen

In diesem ersten Schritt wird versucht, sämtliche Bedingungen die durch die Institution Universität der Bundeswehr München (UniBwM) gegeben sind, zu erfassen. Neben den räumlichen-, materiellen- und organisatorischen Gegebenheiten werden die Anzahl der zu Unterrichtenden und die aus den zuvor genannten Gegebenheiten entstehenden Möglichkeiten aufgezeigt. Dies soll dazu führen, dass der Planungsprozess in Bezug auf Zielfestlegung, Methoden, Medienentscheidungen und Festlegung der Organisationsform die richtigen, das heißt fehlerfreie, Entscheidungen hervorbringt (Heyman und Leue, 2008, S.6ff).

2.1 Räumliche Gegebenheiten

Die Jahreszeit macht es erforderlich, dass die Unterrichtung in der Sporthalle durchgeführt werden muss. Die UniBwM verfügt über drei Sporthallen. Aus diesem Pool steht die Sporthalle 1 für das gewählte Unternehmen zur Verfügung. Diese Sporthalle ist zentral auf dem Campus zwischen Mensa und Universitätskirche gelegen. Die universitätsinterne Hausnummer ist die 31 (siehe dazu Anlage 1: Lageplan der UniBwM). Da die Teilnehmer des Unterrichts in unmittelbarer Nähe zur Sporthalle wohnen, und sie des Weiteren alle mit deren Lage vertraut sind, spielt die Entfernung zum Unterrichtsort keine maßgebende Rolle. Weiterhin verfügt die Sporthalle über ausreichende Umkleidemöglichkeiten, Dusch- und Waschmöglichkeiten und über einen Hallenwart mit Erste- Hilfe- Material und Kühlschrank mit vorhandenen Kühlakkus. Eine Telefonverbindung zum ebenfalls auf dem Campus gelegenen Sanitätszentrum ist im Vorraum vorhanden. Die Halle ist gekennzeichnet durch Standardmaße und durch eine ausreichend hohe Decke. Der Parkettboden federt leicht und biete verschiedene Spielfeldmarkierungen, beispielsweise für Handball, Basketball, Volleyball, Badminton und Hallenfußball. Sitzbänke sind in der Halle neben den Toren vorhanden. Diese lassen sich bewegen und somit auch für theoretische Unterweisungen nutzen. Ein Raum zur theoretischen Unterweisung ist nicht vorhanden. Weiterhin verfügt die Halle über herablassbare Basketballkörbe und über ein Materiallager, dessen Schlüssel beim Hallenwart empfangen werden kann. Die Hallenwände sind massiv und eignen sich zum Anbringen von Fipcharts oder ähnlichem. Weiterhin verfügt die Halle an der Stirnseite über eine analoge Uhr.

2.2 Materielle Gegebenheiten

Neben den von den Teilnehmern selbst gestellten Materialen wie Schuhen und fußballspezifischer Kleidung, können weitere Materialien in Absprache mit dem Dozenten empfangen werden. So stehen mindestens fünf Fußbälle und eine Vielzahl von Leibchen, Hütchen, Stangen, Kegeln und Medizinbällen in guter Qualität zur Verfügung. Wichtig bezüglich dieser Materialien ist es, diese rechtzeitig bei den Kommilitonen und Dozenten zu empfangen. In der Halle selbst stehen wie angesprochen Bänke, Tore, aber auch Großgerät wie Kästen, Matten und andere Turngeräte zur Verfügung. Ein Kompressor zum Aufpumpen der Bälle befindet sich in einem Kleingeräteraum. Weiteres zur Unterrichtung notwendiges Material, wie Taktikmappen, Pfeifen oder Stoppuhren müssen durch den Übungsleiter gestellt und mitgeführt werden.

2.3 Organisatorische Gegebenheiten

Auf Grund von Zeiten für das freie Training und Trainings- und Arbeitsgemeinschaften ist der Belegungsplan der Halle relativ voll. Nach Absprache kann die Halle für das Vorhaben montags von 1100 Uhr bis 1230 Uhr (fiktiv) und speziell am 28. Februar 2011 zur alleinigen Benutzung bereitgestellt werden. Somit ist eine Ablenkung durch andere weitestgehend ausgeschlossen. Die Gruppengröße beläuft sich auf 8 - 10 Teilnehmer. Darüber hinaus findet die Stunde in einer Zeit statt, in der alle Teilnehmer erholt und auch zeitlich problemlos verfügbar sind.

3. Planung der Makrostruktur

Dieser Schritt ist der entscheidende und die Planung am stärksten beeinflussende Schritt überhaupt. Die Planung der Makrostruktur unterteilt sich in die Festlegung der Grobziele, in eine Sach- und Zielanalyse, in das Beschreiben der speziellen Voraussetzungen der Teilnehmer, in das Planen der einzelnen Lehreinheiten und mündet im Erstellen des Abschnittplans. Es werden also Entscheidungen über Ziele der Lehreinheiten getroffen, Methoden festgelegt, die entsprechenden Medien ausgewählt und letztendlich mehrere Lehreinheiten miteinander verbunden und ineinander verzahnt, so dass eine langfristige Planung vorliegt (Heyman und Leue, 2008, S.4 und 5).

3.1 Festlegung der Grobziele

Die Festlegung der Grobziele soll das gewünschte Endverhalten repräsentieren. Somit sind mit deren Festlegung Zielvorstellungen über einen längeren Zeitraum, also für eine Lehreinheit angegeben. Von den Grobzielen werden dann, nach Kenntnisgewinn der speziellen Voraussetzungen der Teilnehmer die Feinziele abgeleitet. Das bedeutet aber auch, dass die im Folgenden benannten Grobziele noch vorläufig sind, da Änderungen durch die Sachanalyse und die Erhebung der speziellen Voraussetzungen der Teilnehmer möglicherweise nötig sind.

Die Grobziele für die „Verbesserung der individualtaktischen- und gruppentaktischen Maßnahmen Kreuzen, Spiel durch die Gasse und Hinterlaufen mit Torabschluss im Fußball“ lauten:

Die Teilnehmer…

- verbessern die individualtaktische Maßnahme des Kreuzens (in Abgrenzung zur gruppentaktischen Maßnahme des Kreuzens).
- verbessern die gruppentaktischen Maßnahmen Spielen durch die Gasse und Hinterlaufen.
- können die oben genannten taktischen Maßnahmen im Spiel erfolgreich anwenden.

3.2 Sachanalyse

Die Sachanalyse erlaubt durch eine Analyse der physischen-, kognitiven-, emotionalen-, affektiven- oder sozialen Lernziele, sowie der Methoden, Medien, Formen und der Teilnehmer selbst, die Lehreinheit zu entwerfen. Bewegungsstrukturen der einzelnen zu erlernenden Techniken, der zu vermittelnden taktischen Fähigkeiten oder des zu erlangenden Wissens einerseits selbst bewusst zu werden, andererseits mit Hilfe der Analyse der angesprochenen Variablen das zu Vermittelnde anschaulich präsentieren zu können. Es sollen also sämtliche Lehrinhalte dieser Analyse unterzogen werden(vgl. dazu Heymen und Leue, 2008, S.30ff). Herausstellen will ich noch explizit, dass hier nur die Inhalte und Geräte einer Analyse unterzogen werden, die während der Durchführung der Lehreinheiten genutzt werden. So lassen sich beispielsweise deutlich mehr Geräte des Fußballtrainings auflisten und beschreiben als es hier notwendig wäre. Die folgenden Unterpunkte aber sollen während der Lehreinheiten genutzt oder vermittelt werden und werden daher der Analyse unterzogen.

3.2.1 Die individualtaktische Maßnahme des Kreuzens

Diese Maßnahme stellt nicht ausschließlich eine Maßnahme des Angriffs dar, soll im Folgenden aber nur aus angriffstaktischer Sicht betrachtet werden. Eine Übertragung auf defensivtaktisches Verhalten sollte mit dem folgenden Wissen möglich sein. Das Kreuzen ist eine Lauf- und Dribbelform um dem Gegner den Weg zum Ball oder zum Tor zu verwehren. Man kreuzt dabei den Laufweg des Gegners, das heißt, dass man die gedachte Linie zwischen zwei Punkten, also den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten, kreuzt. Damit zwingt man den Gegner, der sich bei dieser Maßnahme leicht hinter einem befinden muss, abzubremsen, und damit einen Vorteil für sein eigenes Handeln abzuringen. Oder der Gegner muss versuchen durch ein Tackling doch noch an den Ball zu kommen. Die Chance auf Erfolg ist dabei geringer als bei einem Laufduell auf gleicher Augenhöhe. Bei einem Lauf- oder Dribbelduell ermöglicht das Kreuzen also oft den entscheidenden Vorteil, das heißt einen entscheidenden Vorsprung gegenüber dem Gegner, zu erlaufen und damit in eine günstigere Position für den Torabschluss oder das Erreichen des Balles zu erhalten. Die Abbildungsreihe 1 zeigt das Beschriebene noch einmal und verdeutlicht es. Wichtig: Das Kreuzen ist auch ein Begriff der Gruppentaktik und betrifft die Schwierigkeit beim Übergeben von Gegenspielern die ihre Positionen wechseln, beispielsweise durch kreuzen. Diese gruppentaktische Maßnahme soll hier nicht weiter vorgestellt werden.

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Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Verbesserung der individualtaktischen- und gruppentaktischen Maßnahmen Kreuzen, Spiel durch die Gasse und Hinterlaufen mit Torabschluss im Fußball
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Autor
Jahr
2011
Seiten
28
Katalognummer
V174913
ISBN (eBook)
9783640965502
ISBN (Buch)
9783640965694
Dateigröße
1577 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verbesserung, maßnahmen, kreuzen, spiel, gasse, hinterlaufen, torabschluss, fußball
Arbeit zitieren
Oliver Wild (Autor), 2011, Verbesserung der individualtaktischen- und gruppentaktischen Maßnahmen Kreuzen, Spiel durch die Gasse und Hinterlaufen mit Torabschluss im Fußball, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174913

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