Wissenschaftliche Fragestellung:
Wie greifen Hilfsprojekte bei Obdachlosigkeit in Verbindung mit Drogensucht und welche Problemlagen sind, besonders beim männlichen Klientel, zu berücksichtigen?
Das Thema „obdachlose Männer“ ergab sich aus der Praxisstelle der Verfasserin,
die dort einen ersten Einblick in ein völlig anderes Handlungsfeld erhielt, da sie
bisher nur mit Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet hatte. Die Wahl der
Praxisstelle ergab sich eher aus Absagen anderer Stellen, wurde aber schnell zu
einem höchst interessanten Arbeitsfeld, das spannende Einblicke in das tägliche
(Über)Leben obdachloser Drogenabhängiger gewährte. Da die niedrigschwellige
Arbeit sozusagen die erste Instanz der sozialen Hilfen für das Klientel darstellt,
lag die Frage nahe, wie weitere Hilfen aussehen. Im Folgenden wird die
Einrichtung, in der die Praxistage absolviert wurden, beschrieben, sowie versucht,
eine Antwort auf diese Frage zu geben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Vorstellung der Einrichtung
- 1.1 Das soziale Problem
- 1.2 Handlungskonzept der Einrichtung
- 1.3 Organisation der Einrichtung
- 1.4 Angebote für die Zielgruppe
- 1.5 Perspektiven
- 1.6 Eigenes
- 2. Begriffsbestimmungen
- 3. Wissenschaftliche Fragestellung
- 3.1 Gesundheit
- 3.2 Hilfen – Obdachlosigkeit
- 3.3 Hilfen - Drogensucht
- 3.3.1 Drogenkonsumraum
- 3.3.2 Substitution
- 4. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit beleuchtet die Problematik von Obdachlosigkeit und Drogensucht bei Männern, insbesondere im Kontext der niedrigschwelligen Hilfestellung durch die Kontakt- und Notschlafstelle am Kölner Hauptbahnhof. Die Arbeit untersucht die Hintergründe und Herausforderungen, die mit diesem Klientel verbunden sind, sowie die vielfältigen Angebote und Hilfsmöglichkeiten innerhalb des SKM-Drogenhilfe-Verbundes.
- Soziale Problematik von Obdachlosigkeit und Drogensucht bei Männern
- Handlungskonzept und Organisation der Einrichtung
- Hilfsmöglichkeiten für die betroffene Zielgruppe
- Wissenschaftliche Fragestellung und Analyse der Hilfsprojekte
- Bedeutung der niedrigschwelligen Hilfestellung und Perspektiven für den Ausstieg
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Motivation der Autorin, sich mit dem Thema Obdachlosigkeit und Drogensucht bei Männern auseinanderzusetzen. Kapitel 1 stellt die Kontakt- und Notschlafstelle am Kölner Hauptbahnhof als Praxisstelle vor, beleuchtet das soziale Problem der Obdachlosigkeit und Drogensucht und beschreibt das Handlungskonzept und die Organisation der Einrichtung. Kapitel 2 widmet sich der Begriffsbestimmung von Obdachlosigkeit und Drogensucht, während Kapitel 3 die wissenschaftliche Fragestellung behandelt und verschiedene Hilfsprojekte im Zusammenhang mit Obdachlosigkeit und Drogensucht analysiert.
Schlüsselwörter
Obdachlosigkeit, Drogensucht, Männer, Kontakt- und Notschlafstelle, Kölner Hauptbahnhof, SKM Köln, Drogenhilfe-Verbund, niedrigschwellige Hilfestellung, Handlungskonzept, Hilfsmöglichkeiten, wissenschaftliche Fragestellung, soziale Problematik.
Häufig gestellte Fragen zu Obdachlosigkeit und Drogensucht
Welche spezifischen Probleme haben obdachlose drogenabhängige Männer?
Neben der Sucht kämpfen sie oft mit massiven gesundheitlichen Problemen, sozialer Isolation und den harten Bedingungen des Überlebens auf der Straße.
Was bedeutet "niedrigschwellige Hilfe" in der Sozialarbeit?
Dies sind Angebote wie Notschlafstellen oder Kontaktläden, die ohne Vorbedingungen (wie Abstinenz) zugänglich sind, um erste Überlebenshilfe zu leisten.
Welche Funktion hat ein Drogenkonsumraum?
Er bietet einen hygienischen und geschützten Rahmen für den Konsum, um Infektionen zu vermeiden und im Falle von Überdosierungen sofort medizinisch eingreifen zu können.
Was ist das Ziel der Substitutionsbehandlung?
Die medikamentöse Behandlung soll den Suchtdruck lindern, die gesundheitliche Lage stabilisieren und eine soziale Reintegration ermöglichen.
Welche Einrichtung wird in der Hausarbeit als Praxisbeispiel genannt?
Die Kontakt- und Notschlafstelle am Kölner Hauptbahnhof dient als Beispiel für die Arbeit des SKM-Drogenhilfe-Verbundes.
- Quote paper
- Verena Katzer (Author), 2008, Obdachlosigkeit und Drogensucht bei Männern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174957