Dieser Aufsatz interpretiert Vasile Voiculescus *Lostrița* eher als Konfiguration einer ontologischen Spannung denn als narratives Ereignis. Der Text wird als ein Feld betrachtet, in dem eine aquatische Alterität die Wahrnehmung neu ordnet, die Identität destabilisiert und die Grenzen des Realen aufhebt. Das Fantastische tritt dabei nicht als Motiv, sondern als strukturelle Unbestimmtheit in Erscheinung, die durch das Zusammenspiel von Sichtbarkeit, Fluidität und phänomenologischer Schwelle erzeugt wird. Die Analyse legt dar, dass *Lostrița* eine Seinsweise artikuliert, die auf Übergang, Auflösung und der Neukonfiguration des Selbst gründet.
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- Teofana Eremencu (Autor), 2025, Die aquatische Alterität. Eine phänomenologisch-hermetische Lektüre von Vasile Voiculescus "Lostrița", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1750123
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