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Erstellung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement

Title: Erstellung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement

Term Paper , 2020 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health - Stress management
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Präventionsmaßnahme im Bereich Stressmanagement gemäß den Qualitätskriterien des GKV-Leitfadens Prävention. Ziel ist die Erstellung eines Kursprogramms zur Förderung von Stressbewältigungskompetenzen bei weiblichem Pflegepersonal. Nach der Analyse des Bedarfs und der Zielgruppe werden Inhalte wie Psychoedukation, Selbstmanagement, kognitive Stressbewältigung, Entspannungstechniken und Bewegung integriert. Das 14-wöchige Kursprogramm umfasst elf Einheiten mit theoretischen und praktischen Elementen. Abschließend werden die Durchführung, Evaluation und Dokumentation der Maßnahme beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME

1.1 Bezeichnung des Kursangebotes

1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip

1.3 Bedarf

1.4 Wirksamkeit

1.5 Zielgruppe

1.6 Ziele der Maßnahme

1.6.1 Vermittlung von Selbstmanagement – Kompetenzen (Instrumentelles Stressmanagement)

1.6.2 Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit (Palliativ – regeneratives Stressmanagement)

1.6.3 Vermittlung von Methoden der kognitiven Umstrukturierung mit dem Ziel der Einstellungsänderung und positiven Selbstinstruktion (Kognitives Stressmanagement)

2 INHALTLICH – ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS

2.1 Beschreibung der Kursinhalte

3 INHALTLICH – METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS

3.1 Beschreibung der Kurseinheit 1

3.2 Beschreibung der Kurseinheit 2

3.3 Beschreibung der Kurseinheit 3

3.4 Beschreibung der Kurseinheit 4

3.5 Beschreibung der Kurseinheit 5

3.6 Beschreibung der Kurseinheit 6

3.7 Beschreibung der Kurseinheit 7

3.8 Beschreibung der Kurseinheit 8

3.9 Beschreibung der Kurseinheit 9

3.10 Beschreibung der Kurseinheit 10

3.11 Beschreibung der Kurseinheit 11

4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption einer theoriegeleiteten und evidenzbasierten Präventionsmaßnahme in Form eines standardisierten Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement. Die Konzeption orientiert sich an den verbindlichen Qualitätskriterien des GKV-Leitfadens Prävention nach § 20 Abs. 2 SGB V und richtet sich gezielt an beruflich stark belastetes weibliches Pflegepersonal, um deren individuelle Stressbewältigungskompetenzen nachhaltig zu stärken und gesundheitliche Risiken präventiv zu minimieren.

  • Bedarfsanalyse und epidemiologische Datenlage zur Stress- und Krankheitsbelastung in Pflegeberufen
  • Wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis multimodaler Stressbewältigungs- und Entspannungsinterventionen
  • Strukturierte Definition der Zielgruppe sowie Festlegung instrumenteller, kognitiver und palliativ-regenerativer Interventionsziele
  • Inhaltlich-organisatorische Grobplanung eines 14-wöchigen Präventionskurses inklusive Ressourcen- und Anforderungsprofilen
  • Methodisch-didaktische Detailplanung von elf Kurseinheiten mit theoretischen Impulsen und praktischen Übungsteilen
  • Qualitätssicherung mittels standardisierter Dokumentations- und Evaluationsverfahren über mehrere Messzeitpunkte

Auszug aus dem Buch

1.3 Bedarf

Unter Stress ist die emotionale, kognitive, physiologische und verhaltensbezogene Reaktion auf die subjektiv erlebte Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Umwelt und den persönlichen, sozialen, instrumentellen und strukturellen Ressourcen zu verstehen (Kaufmännische Krankenkasse [KHH], 2006, S.1). Doch wie kommt es zum Stress? Dies lässt sich anhand sogenannter Stressoren erklären.

Nach Franzkowiak & Franke (2018) und Kaluza (2011) sind Stressoren äußere Anforderungsbedingungen, welche durch vermehrtes Auftreten zur Auslösung einer Stressreaktion führen und der Organismus eine Anpassungsreaktion verlangt. Nach Reimann & Pohl (2006, S.217 – 218) können Reaktionen auf Stress individuell unterschiedlich ausfallen. Stressreaktionen können auf physischer Ebene, auch akute körperliche Reaktionen genannt, stattfinden, wie zum Beispiel Atembeschleunigung, Stresshormonausschüttung, erhöhter Blutdruck. Die Verhaltensebene kennzeichnet sich zum Beispiel durch hastiges ungeduldiges Verhalten, oder auch unkoordiniertes Arbeitsverhalten aus. Auch auf kognitiv – emotionaler Ebene, sprich der Einschätzung und Gefühle, können Stressreaktionen wie Konzentrationsstörungen, Denkblockaden, Unzufriedenheit und Ärger stattfinden (modifiziert nach Kaluza, 2011, S. 13 – 14).

Besonders chronischer Stress kann durch negative körperliche und psychischen Reaktionen zu einem bedeutsamen Gesundheitsrisiko werden (Hapke, Maske et al., 2013). Mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen, welche durch chronischen Stress verursacht werden, stellen einen bedeutenden Faktor für chronisch – degenerative Erkrankungen wie Herz – Kreislauf – und Stoffwechselerkrankungen, Burnout, Depressionen, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Rückenschmerzen dar (modifiziert nach Bernhard & Wermuth, 2011; Kaluza, 2003; Kaluza & Renneberg, 2009; KHH, 2006). Hapke, Maske et al. (2013, S.750) konnten feststellen das die Prävalenz starker chronischer Stressbelastungen bei gesamt 13,9% der Frauen und 8,2% der Männer liegt. Frauen sind grundsätzlich in allen Altersgruppen stärker gestresst.

Zudem lässt sich feststellen, dass Menschen mit verschiedenen psychischen Beeinträchtigungen gestresster sind als Gesunde. Hierbei liegt die Quote der Frauen deutlich höher als die der Männer. Betreffend Burnout in den letzten zwölf Monaten liegt diese bei 51,5% bei den Männern gerade einmal bei 36,1%. 24,4% im Bereich der Einschlaf – und Durchschlafprobleme und mit 57,5% am höchsten bei einer depressiven Symptomatik (modifiziert nach Hapke, Maske et al., 2013, S.752).

Stress stellt ein Risikofaktor für viele der heute sozialmedizinisch besonders der relevanten kardiovaskulären, muskulo – skelettalen, immunologischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen dar (Björntorp, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: Das Kapitel begründet den Interventionsbedarf anhand epidemiologischer Daten zu Belastungen im Pflegebereich, belegt die Wirksamkeit multimodaler Ansätze, umreißt die spezifische Zielgruppe und formuliert instrumentelle, regenerative sowie kognitive Zielsetzungen nach den Kriterien des GKV-Leitfadens Prävention.

2 INHALTLICH – ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Dieser Abschnitt strukturiert die Rahmenbedingungen des 14-wöchigen Programms, legt Gruppengröße, zeitliche Verteilung von Theorie und Praxis fest und beschreibt die Kernmodule Psychoedukation, Selbstmanagement, kognitive Umstrukturierung, Entspannung sowie Bewegung.

3 INHALTLICH – METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Das Kapitel bietet einen tabellarischen und deskriptiven Ablaufplan aller elf Kurseinheiten, definiert konkrete Lernziele, vermittelte Inhalte, Lehrmethoden, Medieneinsätze und praxisnahe Transferaufgaben für den Alltag.

4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Im abschließenden Kapitel wird das Evaluationskonzept vorgestellt, welches mithilfe standardisierter Fragebögen zu drei Messzeitpunkten die Zielerreichung im Hinblick auf Stresswahrnehmung, körperliches Wohlbefinden und Warnsignale systematisch überprüft.

Schlüsselwörter

Stressmanagement, Präventionsprogramm, GKV-Leitfaden Prävention, Gesundheitsförderung, Pflegepersonal, Multimodaler Ansatz, Kognitive Umstrukturierung, Progressive Muskelrelaxation, Zeitmanagement, Psychoedukation, Stressbewältigung, Evaluation, Wohlbefinden

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit umfasst die vollständige Konzeption eines standardisierten Präventionskurses zur individuellen Stressbewältigung für beruflich exponiertes Pflegepersonal gemäß den Qualitätskriterien des § 20 Abs. 2 SGB V.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Zu den thematischen Schwerpunkten gehören Ursachen und Folgen von arbeitsbedingtem Stress, multimodale Bewältigungsstrategien auf instrumenteller, kognitiver und regenerativer Ebene sowie die didaktische und evaluative Kursplanung.

Welches primäre Ziel verfolgt das vorgestellte Kursprogramm?

Das primäre Ziel besteht darin, den Teilnehmerinnen nachhaltige Kompetenzen zur Früherkennung, Bewältigung und Reduktion von arbeits- und alltagsbedingten Stressbelastungen zu vermitteln, um chronischen Erkrankungen wirksam vorzubeugen.

Welche wissenschaftliche Methodik und welcher Interventionsansatz liegen der Konzeption zugrunde?

Das Kursprogramm basiert auf dem multimodalen Stressmanagement nach Kaluza, welches verhaltensorientierte Psychoedukation, kognitives Umstrukturieren, Problemlösetraining sowie evidenzbasierte Entspannungstechniken systematisch miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine organisatorische Grobplanung sowie eine detaillierte Ausarbeitung von elf thematischen Kurseinheiten, die von der Stressanalyse über Zeitmanagement und Einstellungsänderung bis hin zu praktischen Entspannungs- und Bewegungseinheiten reichen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Konzeption?

Zentrale Schlüsselbegriffe sind Stressbewältigungskompetenz, Multimodales Stressmanagement, Progressive Muskelrelaxation, Pflegesektor, Psychoedukation und Qualitätssicherung nach dem Leitfaden Prävention.

Welche Zielgruppe wird durch das Kursangebot „Stress ade!“ konkret adressiert?

Das Angebot richtet sich speziell an gesunde, erwachsene Frauen im Alter von 35 bis 45 Jahren, die als Pflegekräfte in stationären oder teilstationären Pflegeeinrichtungen arbeiten und überdurchschnittlichen psychischen sowie zeitlichen Belastungen ausgesetzt sind.

Welche Rolle spielt die Progressive Muskelrelaxation innerhalb des Programms?

Die Progressive Muskelrelaxation bildet den methodischen Schwerpunkt der regenerativ-palliativen Kurseinheiten, um akute Verspannungszustände abzubauen und den Teilnehmerinnen eine direkt im Alltag anwendbare Technik zur körperlichen Entspannung an die Hand zu geben.

Wie wird der Erfolg der Präventionsmaßnahme evaluiert?

Die Wirksamkeitsmessung erfolgt über ein standardisiertes Prä-Post-Follow-up-Design zu drei Messzeitpunkten vor dem Kursbeginn, zum Kursabschluss sowie drei Monate nach Beendigung des Programms mittels etablierter Instrumente wie dem Perceived Stress Questionnaire (PSQ20), dem Fragebogen zum aktuellen körperlichen Wohlbefinden (FAW) und einer Checkliste für Stresswarnsignale.

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Details

Title
Erstellung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Course
Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
31
Catalog Number
V1750739
ISBN (PDF)
9783389202845
Language
German
Tags
dhfpg stressmanagement Prävention Konzeptplanung Gesundheitsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Erstellung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1750739
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