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Branding. Markennamen und -logos als Erfolgsfaktoren von Marken

Title: Branding. Markennamen und -logos als Erfolgsfaktoren von Marken

Seminar Paper , 2003 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stephan Zinn (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde die Einzelfertigung von Produkten von der Massenfertigung abgelöst. Waren sich früher Hersteller und Konsument bekannt, so fehlte nun plötzlich der persönliche Kontakt zwischen den beiden Parteien. Gerade durch diese Anonymisierung der Marktteilnehmer wuchs die Bedeutung der Markierung der Ware, da sie dem Konsumenten Vertrauen bezüglich der Qualität der Ware geben sollte.3 Heutzutage ist das Branding aktueller denn je. Dies hat verschiedene Gründe. Durch den Trend zu Unternehmensfusionen und –aufkäufen stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man durch eine Neumarkierung der fusionierten Unternehmen die Marketinginvestition nachhaltig bündeln kann. Als Beispiel hierfür sei die Fusion von VEBA und VIAG genannt, aus welcher die neue Marke E.ON hervorging. Des Weiteren spielen im Rahmen der Internationalisierung und Standardisierung der Marketingmaßnahmen eine einheitliche Namensgebung, Logogestaltung und Verpackung eine wichtige Rolle. Es geht darum, den zunehmend mobiler werdenden Konsumenten in unterschiedlichen Ländern ein einheitliches Markenbild zu vermitteln. Hierdurch kommt es zu mehr oder weniger starken Veränderungen des Branding. Eine bedeutende Brandingveränderung erfuhr der Schokoladenriegel Raider, dessen Markennamen in Twix umgeändert wurde. Schließlich stellt sich die Frage des Brandings immer bei neuen Produkten, vor allem bei echten Innovationen. Das Unternehmen muß hier entscheiden, ob die Innovation zu den bereits bestehenden Marken und deren Images paßt. Ist dies nicht der Fall, so ist eine Neumarkierung des Produktes oder der Dienstleistung unerlässlich.4

Vor diesem Hintergrund soll sich diese Arbeit mit dem Branding auseinandersetzen. Im Kapitel 2 werden zunächst die Grundlagen des Branding erörtert. Anschließend beschäftigt sich Kapitel 3 mit den Markennamen, bevor sich Kapitel 4 mit den Markenlogos auseinandersetzt. In Kapitel 5 wird das Zusammenwirken von Markenname und –logo näher betrachtet. Abschließend soll in Kapitel 6 auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Branding

2.1. Begriff

2.2. Ziele

2.3. Anforderungen

3. Markennamen

3.1. Bedeutung

3.2. Kategorien

3.3. Ziele

3.4. Strategien

3.5. Aufgaben

3.6. Anforderungen

3.7. Die Entwicklung von Markennamen

3.7.1. Vorbereitende Maßnahmen

3.7.2. Kreation des Markennamen

3.7.3. Namenstest

4. Markenlogos

4.1. Bedeutung

4.2. Arten

4.3. Anforderungen

4.4. Gestaltungsfaktoren von Markenlogos

4.4.1. Die Form

4.4.2. Die Farbe

4.4.3. Interaktion von Form und Farbe

4.4.4. Das Schriftbild

5. Markenname und Markenlogo

6. Rechtliche Aspekte des Branding

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit Branding als strategischem Instrument auseinander, wobei der Fokus gezielt auf den Erfolgsfaktoren Markennamen und Markenlogos liegt. Ziel ist es, den komplexen Prozess der Markenentwicklung theoretisch fundiert darzustellen und die Anforderungen sowie Gestaltungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Markenführung aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Branding und Zielsetzung von Markenführung
  • Kategorisierung, Entwicklung und strategische Gestaltung von Markennamen
  • Bedeutung und Gestaltungsfaktoren von Markenlogos (Form, Farbe, Schrift)
  • Interaktion und Integration von Markenname und Markenlogo
  • Juristische Aspekte und Anforderungen an den Markenschutz

Auszug aus dem Buch

3.2. Kategorien

Markennamen lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien kategorisieren. Am sinnvollsten erscheint die Kategorisierung nach der Art und Weise, wie die Produktcharakteristika vermittelt werden. Latour unterscheidet hier zwischen beschreibenden, assoziativen und frei erfundenen Namen. Die beschreibenden Namen charakterisieren das Produkt durch ein Substantiv (z.B. Kinderschokolade), durch ein Verb (z.B. Wash & Go) oder durch ein Adjektiv (z.B. Speedy für ein Auto). Das Problem der beschreibenden Namen ist, daß sie das Produkt in seiner Essenz einschränken und daß sie meist nur schwer schutzfähig sind. Assoziative Namen wecken bei dem Konsumenten eindeutige Assoziationen und suggerieren einen Produktbezug, ohne ihn konkret zu nennen. Dabei unterscheidet man in lexikalisierte und abgeänderte assoziative Namen. Lexikalisierte Namen werden ohne Änderung aus dem Wörterbuch entnommen. Gerade im Parfumbereich finden sich viele lexikalisierte Namen, wie z.B. Iceberg, Poison und Opium. Die abgeänderten Namen sind leicht modifizierte Begriffe wie z.B. Tigra (leitet sich von Tiger ab). Die frei erfundenen Namen sind neue Buchstabenkombinationen. Sie sollen ihre Wirkung hauptsächlich durch ihren Klang entfalten. Wenngleich frei erfundene Namen keine direkten Anspielungen oder Assoziationen implizieren, müssen jedoch auch hier gewisse linguistische als auch phonetische Anforderungen beachtet werden, damit bestimmte Attribute mit ihnen verbunden werden. So gab das Unternehmen Lejaby einem Dessous den exotisch klingenden Namen „Iloé“, welcher die Themen Erotik und Zärtlichkeit vermitteln soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Brandings von der Antike bis zur heutigen Bedeutung in einem globalisierten Marktumfeld.

2. Grundlagen des Branding: Dieses Kapitel definiert Branding als zentrale Marketingmaßnahme zur Differenzierung von Produkten und beschreibt die damit verbundenen Ziele und Anforderungen.

3. Markennamen: Hier wird der Prozess der Namensentwicklung analysiert, von der Kategorisierung über Strategien bis hin zu den Anforderungen und dem konkreten Ablauf der Kreation und Testung.

4. Markenlogos: Dieses Kapitel widmet sich der visuellen Markenidentität, wobei insbesondere die Gestaltungselemente Form, Farbe und Schriftbild detailliert untersucht werden.

5. Markenname und Markenlogo: Hier steht das synergetische Zusammenspiel von Name und Logo im Vordergrund, wobei verschiedene Integrationsmöglichkeiten erläutert werden.

6. Rechtliche Aspekte des Branding: Das Kapitel behandelt die notwendigen juristischen Rahmenbedingungen und die Schutzfähigkeit von Branding-Elementen im deutschen Markenrecht.

7. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit eines systematischen Vorgehens für ein erfolgreiches Branding unter Berücksichtigung aller analysierten Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Branding, Markenname, Markenlogo, Markenführung, Markenstrategie, Produktidentität, Namensentwicklung, visuelle Kommunikation, Farbwirkung, Markenrecht, Positionierung, Differenzierung, Konsumentenassoziationen, Schutzfähigkeit, Markenimage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Branding zur Markierung von Produkten, wobei der Fokus speziell auf der Gestaltung und Wirkung von Markennamen und Markenlogos liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Brandings, die systematische Entwicklung von Markennamen, die ästhetische Gestaltung von Markenlogos sowie die rechtlichen Voraussetzungen für den Markenschutz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Markennamen und Logos als entscheidende Erfolgsfaktoren durch ein strukturiertes Vorgehen zur klaren Positionierung und Differenzierung einer Marke beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Methode, indem sie aktuelle Marketingliteratur, Definitionen und Konzepte zur Markenführung systematisch aufbereitet und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Analyse von Markennamen (Kategorien, Strategien, Entwicklung) und Markenlogos (Gestaltungsfaktoren wie Form, Farbe und Schrift) sowie deren synergetisches Zusammenwirken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Branding, Markennamen, Markenlogos, Markenführung, Differenzierung, Markenrecht und visuelle Kommunikation charakterisiert.

Warum ist die "formale" und "inhaltliche Integration" von Namen und Logo so wichtig?

Diese Integration ist wichtig, um sicherzustellen, dass Name und Logo als eine Einheit wahrgenommen werden, was die Einprägsamkeit erhöht, Assoziationen stärkt und somit die Markenpositionierung nachhaltig unterstützt.

Welche Rolle spielen Farben und Formen bei der Gestaltung eines Markenlogos?

Farben und Formen fungieren als wichtige Gestaltungsmittel, um bestimmte psychologische Wirkungen und Assoziationen beim Konsumenten auszulösen, wodurch das Logo als Gedächtnisanker für die Marke fungiert.

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Details

Title
Branding. Markennamen und -logos als Erfolgsfaktoren von Marken
College
Erfurt University of Applied Sciences  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft)
Course
Ausgewählte aktuelle und innovative Aspekte des Marketingmanagements
Grade
1,0
Author
Stephan Zinn (Author)
Publication Year
2003
Pages
33
Catalog Number
V17507
ISBN (eBook)
9783638220675
ISBN (Book)
9783640526222
Language
German
Tags
Branding Markennamen Erfolgsfaktoren Marken Ausgewählte Aspekte Marketingmanagements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Zinn (Author), 2003, Branding. Markennamen und -logos als Erfolgsfaktoren von Marken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17507
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