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Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung

Theorie & Praxis

Título: Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung

Proyecto de Trabajo , 2011 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anne Golatowski (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Dass sich die Welt rasant entwickelt, ist augenscheinlich, und dass die Menschen versuchen im Berufsleben durch Weiter- und Fortbildungen der Dynamik dieser zu folgen ist absolut erforderlich. Doch verlangt die Wirtschaft auch von der Schule ihren Beitrag zu leisten. Schüler und SchülerInnen müssen schon mit der schulischen Ausbildung auf die Komplexität und Ganzheitlichkeit der Welt vorbereitet werden und nicht mehr nur innerhalb der einzelnen gefächerten Fachdisziplinen gebildet werden. Das stellt ein großes Problem für die Arbeitswelt und somit dem Schüler selbst dar, wenn ihm wichtige Kompetenzen im sozialen oder technologischen Bereich fehlen oder nur gering vorhanden sind. Zurzeit wird auf dem Gebiet der Unterrichts- und Schulentwicklung unermüdlich geforscht und die Notwendigkeit von ganzheitlichem Lernen vermehrt neu bekräftigt. Im Zuge dessen hat unter anderem das Bundesland Sachsen seine Lehrpläne 2004 reformiert, die nun in der Präambel fächerverbindenden Unterricht einfordern. Mit Querverweisen und Themenvorschlägen soll den Lehrkräften die Anwendung erleichtert werden. Die Idee des fächerverbindenden Unterrichts besteht schon seit Jahrzehnten. Doch scheiterte die Theorie immer an der Praxis. Mit dem Pilotprojekt der Seminargruppe sollte den Zweifeln der angehenden LehrerInnen schon im Studium entgegengewirkt werden. Durch die Initiative der Seminarleiterin zusammen mit einer Mittelschule in Leipzig wurde ein Projekt von StudentInnen zum fächerverbindenden Unterricht angegangen. Die TeilnehmerInnen fanden sich in themenspezifischen Gruppen zusammen und entwickelten Konzepte für die neue Unterrichtsform, welche dann auch von ihnen selbst in der Praxis verwirklicht werden konnte. Das Projekt der Gruppe mit dem Thema „Armut“ wird in dieser Arbeit reflektiert. Dabei werden positive Fakten beleuchtet, aber auch Fehler der Gruppe aufgezeigt. Es geht nicht um den einzelnen Fachunterricht und wie dieser verlaufen ist, sondern nur um die Reflexion bezüglich fächerverbindenden Unterrichts. Wie erfolgreich konnte die Theorie umgesetzt werden? Auch die Gründe für die aufgetretenen Probleme werden gesucht und analysiert. Über die Wirksamkeit von fächerverbindendem Unterricht kann, auf der Basis des Projekts, nur eine Vermutung geäußert werden. Die Arbeit gliedert sich in zwei Abschnitte. Der theoretische Teil zeigt, was der fächerverbindende Unterricht leisten kann und welche neuen Aufgaben und Anforderungen auf alle Beteiligten zukommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theorie

1. Schul- und Unterrichtsentwicklung

2. Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung

2.1 Begriffsklärung und Abgrenzung

2.2 Notwendigkeit des fächerverbindenden Unterrichts

2.3 Ziele des fächerverbindenden Unterrichts

2.4 Eine Ganzheit schaffen: Fachunterricht & Fächerverbindenden Unterricht

2.4.1 Die neue Rolle der Lehrkraft und damit verbundene herausforderungen

2.4.2 Realisierung und Probleme

2.5 Das Konzept fächerverbindenden Unterrichts nach Wilhelm H. Peterßen

Praxis

3. Reflexion des Planungsmodells und seiner Umsetzung nach Peterßen

4 Persönliche Abschlussreflexion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit reflektiert ein Pilotprojekt zum fächerverbindenden Unterricht, das im Rahmen eines erziehungswissenschaftlichen Seminars an einer Mittelschule in Leipzig durchgeführt wurde. Ziel ist es, die praktische Anwendbarkeit theoretischer Ansätze zum ganzheitlichen Lernen zu untersuchen, die Rolle der Lehrkraft zu beleuchten und Herausforderungen bei der Umsetzung zu identifizieren, um so Erkenntnisse für zukünftige Unterrichtsgestaltung zu gewinnen.

  • Reflexion des Planungsmodells nach Wilhelm H. Peterßen.
  • Analyse der Rolle der Lehrkraft im fächerverbindenden Unterricht.
  • Erfahrungen aus dem konkreten Praxisprojekt „Armut“.
  • Diskussion der Notwendigkeit von fächerverbindendem Lernen.
  • Herausforderungen bei der Vernetzung von Fachunterricht und ganzheitlichem Lernen.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 DIE NEUE ROLLE DER LEHRKRAFT UND DAMIT VERBUNDENE HERAUSFORDERUNGEN

Mit Sicherheit stellt der Lehrer selbst ein Hindernis für die Umsetzung des fächerverbindenden Unterrichts dar. LehrerInnen werden an den Universitäten in ihren spezifischen Fachgebieten ausgebildet und finden diese Gliederung auch in dem deutschen Schulsystem wieder. Somit fällt es LehrerInnen schwer von ihrem traditionellen „Einzelkämpfer“ Dasein Abstand zu nehmen. Diese Rolle ermöglichte ihnen zumeist den Unterricht allein zu Hause vorzubereiten und exakt zu planen. Das war notwendig, um den Lehrplan im Schuljahr abzuarbeiten. Doch anhand der Ziele und Notwendigkeit von fächerverbindendem Unterricht ist auch deutlich geworden, dass nun nicht mehr bloßes Fachwissen für die Zukunft der SchülerInnen relevant ist, sondern verstärkt Sozialkompetenz, Medienkompetenz, Handlungskompetenz und andere Schlüsselqualifikationen. Viele Lehrpläne wurden bereits stofflich, zu Gunsten der Kompetenzentwicklung, entlastet. Die Vermittlung der Kompetenzen gelingt besonders in den offeneren Unterrichtskonzepten. Das fordert den Lehrer zugleich auf, eigene Erwartungen an Ergebnisse und Lösungen zurückzustellen und den Schülern als Berater Impulse zu geben. Des Weiteren müssen sich Lehrkräfte umstellen auf Kooperation im Team, einhergehend damit ist das Zeitproblem. Der schülerzentrierte Unterricht beinhaltet viel und sorgfältige Vorbereitung. Das wird bei der Darstellung des Konzepts von Peterßen erkennbar. Das Problem ist, dass den LehrerInnen kaum Zeit für solche organisatorischen Planungen bereit gestellt wird und aus diesem Grund arbeitsteiliges gearbeitet wird, um Zeit zu sparen. Ein weiterer Schritt zum Gelingen des fächerverbindenden Konzepts ist die Einheitlichkeit von Fachtermini, Material, sowie Methoden und Lernzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Schul- und Unterrichtsentwicklung: Das Kapitel verortet das Thema im Kontext der Schulentwicklung und betont die Notwendigkeit, Schulen durch mehr Autonomie und die Entwicklung von Schulprogrammen zur Qualitätssicherung anzuregen.

2. Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung: Dieser Abschnitt definiert verschiedene Begriffe des ganzheitlichen Lernens und begründet die Notwendigkeit einer Abkehr vom reinen Fachunterricht zugunsten einer stärkeren Vernetzung.

2.1 Begriffsklärung und Abgrenzung: Es wird die problematische Uneinheitlichkeit der didaktischen Fachtermini erörtert und eine einheitliche Definition für die vorliegende Arbeit als Grundlage festgelegt.

2.2 Notwendigkeit des fächerverbindenden Unterrichts: Hier wird argumentiert, dass die Komplexität der modernen Welt und veränderte Anforderungen an Schlüsselqualifikationen den rein fachorientierten Unterricht unzureichend erscheinen lassen.

2.3 Ziele des fächerverbindenden Unterrichts: Das Kapitel beschreibt Kompetenzziele wie Flexibilität, Teamfähigkeit und vernetztes Denken, die den SchülerInnen helfen sollen, sich in einer komplexen Welt zurechtzufinden.

2.4 Eine Ganzheit schaffen: Fachunterricht & Fächerverbindenden Unterricht: Hier wird das Ziel formuliert, den Fachunterricht nicht zu ersetzen, sondern durch ganzheitliche Ansätze zu ergänzen und sinnvoll zu komplettieren.

2.4.1 Die neue Rolle der Lehrkraft und damit verbundene herausforderungen: Dieser Abschnitt fokussiert auf die Schwierigkeiten für Lehrkräfte, ihre traditionelle Rolle als Einzelkämpfer aufzugeben und in Kooperation mit anderen Lehrkräften neue Unterrichtsorganisationen zu entwickeln.

2.4.2 Realisierung und Probleme: Es werden strukturelle Hürden wie starrer 45-Minuten-Takt, fehlende Ressourcen und finanzielle Aspekte thematisiert, die eine Umsetzung behindern.

2.5 Das Konzept fächerverbindenden Unterrichts nach Wilhelm H. Peterßen: Das Kapitel stellt das Fünf-Phasen-Modell von Peterßen zur strukturierten Planung fächerverbindender Projekte vor.

3. Reflexion des Planungsmodells und seiner Umsetzung nach Peterßen: Dieser Praxisteil wendet das theoretische Modell auf ein konkretes Projekt zum Thema „Armut“ an und analysiert die Vorbereitungs- und Durchführungsphase.

4 Persönliche Abschlussreflexion: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen im Projekt, identifiziert Erfolge sowie Schwachstellen und zieht ein Fazit für ihre zukünftige Rolle als Lehrkraft.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird betont, dass die theoretischen Konzepte für die Praxis existieren, die Umsetzung jedoch stark vom Willen und der Motivation des einzelnen Lehrerteams abhängt.

Schlüsselwörter

Fächerverbindender Unterricht, Unterrichtsentwicklung, ganzheitliches Lernen, Schulprogramm, Schlüsselkompetenzen, Fachunterricht, Kooperation, Peterßen, Armut, Lehrerrolle, Projektarbeit, Vernetzung, Didaktik, Mittelschule, Schulentwicklungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Durchführung eines Pilotprojekts zum fächerverbindenden Unterricht in einer 7. Klasse, um die Möglichkeiten und Grenzen dieser Unterrichtsform zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des ganzheitlichen Lernens, die Notwendigkeit der Unterrichtsentwicklung, die Herausforderungen für Lehrkräfte und die praktische Umsetzung eines konkreten Projekts zum Thema „Armut“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu reflektieren, wie erfolgreich theoretische Konzepte fächerverbindenden Unterrichts in der Praxis unter den gegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche sowie eine reflexive Analyse ihres eigenen, im Rahmen eines Seminars durchgeführten Pilotprojekts in Anlehnung an das Planungsmodell von Peterßen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Ansätze zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zu Begrifflichkeiten und Zielen des fächerverbindenden Unterrichts erörtert, gefolgt von einer detaillierten Reflexion des Praxisteils.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie fächerverbindender Unterricht, ganzheitliches Lernen, Lehrerrolle, Kooperation und Kompetenzentwicklung charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Lehrkraft im Projekt?

Die Autorin sieht die Lehrkraft als zentralen Faktor, der sich von einer Einzelkämpfer-Mentalität hin zur Teamarbeit entwickeln muss, wobei die fehlende Zeit für solche organisatorischen Prozesse eine große Herausforderung darstellt.

Welches konkrete Fallbeispiel wird in der Arbeit verwendet?

Das Fallbeispiel ist ein studentisches Projekt zum Thema „Armut“ in einer 7. Klasse, welches verschiedene Fächer wie Ethik, Mathematik und Deutsch miteinander vernetzte.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Anwendbarkeit des Konzepts?

Sie kommt zu dem Schluss, dass das Modell in der Praxis anwendbar ist, aber die Umsetzung stark von der individuellen Motivation des Lehrerteams und einer aktiven Auseinandersetzung mit der Unterrichtsstruktur abhängt.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung
Subtítulo
Theorie & Praxis
Universidad
University of Leipzig  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Calificación
1,3
Autor
Anne Golatowski (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
28
No. de catálogo
V175343
ISBN (Ebook)
9783640962273
ISBN (Libro)
9783640962617
Idioma
Alemán
Etiqueta
fächerverbindender unterricht möglichkeit unterrichtsentwicklung theorie praxis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne Golatowski (Autor), 2011, Fächerverbindender Unterricht als eine Möglichkeit der Unterrichtsentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175343
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