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Wie lernen Kinder das Lernen?

Title: Wie lernen Kinder das Lernen?

Project Report , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Manuel Berg (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Summary Excerpt Details

Ein zentraler Wunsch der Mitarbeiterinnen ist es, die Schülerinnen und Schüler intensiver beim Lernen zu unterstützen und ihnen mehr Anleitungen zum Erlernen des
(selbständigen) Lernens zu geben. Dazu haben wir uns mit der Theorie und praxis -relevanten Ansätzen zum Thema beschäftigt[...]
beachten Sie bei all ihren Vorhaben, dass das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen muss. Dies sollte insbesondere auch für den Einsatz von Frühförderprogrammen gelten.
Frühförderprogramme können Kinder erheblich unter Druck setzen und negativen Einfluss auf die Kindesrealität und z.B. die weitere Bildungsbiographie nehmen.

Daher sollte gelten: Diagnostizieren Sie nicht zu voreilig, gestehen Sie jedem Kind einen individuellen Lernstil zu und lassen Sie ihrem Kind/ den Kindern und sich selbst Zeit für das Entdecken und Erlernen eines Lernstils.
Kinder können schon durch eine kreative und individuelle Lernumgebung unterstützt werden. Lassen Sie sich von ihrem Kind/ den Kindern bei der Entwicklung von Lernprozessen an die Hand nehmen und achten Sie stets auf die individuellen Bedürfnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Wie lernen Kinder das Lernen (in der Kita)?

1.1 Definition

1.2 Wie lernt das Gehirn?

2 Lerntheorien

2.1 Behaviorismus

2.2 Kognitivismus

2.3 Konstruktivismus

3 Wie kann man Lernen greifen?

3.1 Kennzeichen des Lernens

4 Aspekte und Dichotomieen des Lernens

4.1 Dichotomieen

4.2 Aspekte

5 Spezielle Förderansätze

5.1 Konzentration

5.2 Autogenes Training

5.3 Metakognitiver Ansatz

5.4 Wie Kinder besser lernen

5.4.1 Flow-Theorie

5.4.2 Üben

5.4.3 Lernmotivation

5.4.4 Sprache (Immersionslernen)

5.4.5 Aktueller Diskurs

6 Wie entwickelt sich lernen?

6.1 Lernen durch Spiegelneurone

6.1.1 Definition

6.1.2 Wie lernt man durch Spiegelneurone?

6.1.3 Imitation und soziales Lernen

6.1.4 Bedeutung für die Schule

6.1.5 Schlussfolgerungen

7 Lernen sichtbar machen

7.1 Lernwege sehen und gestalten

7.2 Verständigung über das Lernen

7.3 Wie man Denken sichtbar macht

7.4 Wie mache ich Lernen erfahrbar?

8 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, grundlegende Lernprozesse bei Kindern im Kita- und Schulalter zu beleuchten, um pädagogische Ansätze zur effektiven Lernförderung abzuleiten. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie das menschliche Gehirn lernt und wie durch gezielte methodische Unterstützung – insbesondere unter Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse – eine optimale Lernumgebung geschaffen werden kann.

  • Neurobiologische Grundlagen des kindlichen Lernens und die Bedeutung von Spiegelneuronen.
  • Vergleich klassischer Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) und deren Anwendung in der Praxis.
  • Analyse spezieller Förderansätze wie Flow-Theorie, Metakognition und Immersionslernen.
  • Bedeutung der Lernumgebung und der Rolle der Pädagogen bei der aktiven Gestaltung von Bildungsprozessen.
  • Strategien zur Sichtbarmachung von Lernwegen und zur Förderung der kindlichen Lernmotivation.

Auszug aus dem Buch

5.4.1 Flow-Theorie

Die sogenannte Flow-Erfahrung tritt immer dann auf, wenn man in etwas „aufgeht“, das einem Spaß macht, vor allem in Fun-Sportarten. Aber auch beim Klettern, Segeln, Skifahren, Tanzen, Musizieren, Malen und auch beim Schach und beim Programmieren von Code und vielem mehr.

Die Flow-Theorie besagt, dass man einen Hoch-Zustand im Tun und Erleben erreicht. Der Körper führt diesen „digitalen“ Zustand plötzlich bei hoher körperlicher und geistiger Belastung her, er ist von kurzer Dauer bis hin zu einigen Minuten. Flow bleibt uns immer positiv in Erinnerung und hat von daher auch einen positiven Einfluss auf die Lernmotivation. Flow lässt sich mit jedem einzelnen Sinn erleben (Fühlen, Riechen, Sehen etc.). Bei Flow tritt zudem das Gefühl für Zeit in den Hintergrund, man vergisst förmlich die Zeit, diese kann gerade fürs Lernen sehr motivierend sein, denn wer kennt das nicht, dass man beim Lernen ständig auf die Uhr schaut oder darauf wartet, dass seine Lieblingssendung endlich beginnt, damit man sich vom Lernen „freisprechen“ kann?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Wie lernen Kinder das Lernen (in der Kita)?: Das Kapitel definiert grundlegend, was Lernen bedeutet und wie das menschliche Gehirn aktiv Informationen verarbeitet.

2 Lerntheorien: Hier werden der Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus gegenübergestellt, um das Verständnis für verschiedene Lernverständnisse zu erweitern.

3 Wie kann man Lernen greifen?: Dieses Kapitel beleuchtet, dass Lernen ein Prozess der Neuronenfeuerung ist und definiert die essenziellen Kennzeichen für effektives Lernen.

4 Aspekte und Dichotomieen des Lernens: Es werden die Schwierigkeiten und Widersprüche in Lernprozessen thematisiert sowie Ansätze zur individuellen Lernförderung diskutiert.

5 Spezielle Förderansätze: Verschiedene Methoden wie Flow, Übung, Motivation und Immersionslernen werden vorgestellt, um die kindliche Lernfähigkeit gezielt zu unterstützen.

6 Wie entwickelt sich lernen?: Der Fokus liegt hier auf der neurologischen Basis, insbesondere auf Spiegelneuronen, und deren Implikation für soziales Lernen und die Schulpraxis.

7 Lernen sichtbar machen: Es werden praktische Ansätze aufgezeigt, wie Lernprozesse durch Reflexion, Dokumentation und eine ästhetische Lernumgebung für Kinder erfahrbar gemacht werden können.

8 Schlussbemerkung: Ein abschließender Appell, die Individualität jedes Kindes bei der Bildungsförderung in den Mittelpunkt zu stellen.

Schlüsselwörter

Lernförderung, Gehirnentwicklung, Spiegelneurone, Konstruktivismus, Flow-Theorie, Metakognition, Immersionslernen, Lernmotivation, Kindliche Entwicklung, Pädagogik, Lernumgebung, Selbstständiges Lernen, Neurobiologie, Bildungsbiografie, Lernprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Lernprozesse bei Kindern ablaufen und wie diese pädagogisch optimal begleitet und gefördert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind neurobiologische Grundlagen, klassische Lerntheorien, spezielle Förderansätze wie Flow oder Immersion sowie die praktische Gestaltung einer lernförderlichen Umgebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das kindliche Lernen zu schaffen, um pädagogische Methoden zu identifizieren, die eine individuelle und effektive Lernentwicklung unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch aktuelle Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften, der Lernpsychologie und pädagogischen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze, geht detailliert auf die Rolle von Spiegelneuronen ein und stellt praktische Strategien zur Motivationssteigerung und Lernsichtbarmachung vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Lernförderung, Spiegelneurone, Flow-Theorie, Metakognition, Konstruktivismus und Lernumgebung.

Wie beeinflussen Spiegelneurone den Lernprozess nach den Ausführungen des Autors?

Spiegelneurone ermöglichen das unbewusste Erlernen von Handlungen und Emotionen durch Imitation und sind daher fundamental für soziale Kompetenz und komplexes Lernen.

Warum warnt der Autor vor zu frühen oder starren Frühförderprogrammen?

Der Autor argumentiert, dass eine zu starke, defizitorientierte Frühförderung den natürlichen Entwicklungsprozess stören und unter Druck setzen kann, anstatt die kindliche Neugier zu fördern.

Welche Rolle spielt die Lernumgebung für den Erfolg der Kinder?

Eine positive, anregende Umgebung, die Sicherheit und Handlungsspielräume bietet, ist entscheidend, um Lernmotivation aufzubauen und Angst abzubauen.

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Details

Title
Wie lernen Kinder das Lernen?
College
University of Osnabrück  (Erziehungs- und Kulturwissenschaften)
Course
Ich link dich! Ein Website Projekt!
Grade
1,7
Author
Manuel Berg (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V175430
ISBN (eBook)
9783640964598
ISBN (Book)
9783640964925
Language
German
Tags
kinder lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Berg (Author), 2011, Wie lernen Kinder das Lernen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175430
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