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Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung

Darstellung und Abgrenzung der gesetzlichen Eröffnungsgründe für ein Insolvenzverfahren

Titel: Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung

Hausarbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 3

Autor:in: Bachelor of Arts Frank Raulf (Autor:in)

BWL - Revision, Prüfungswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aktuell (2011) existieren drei Tatbestände, welche einem berechtigten Rechtssubjekt die Möglichkeit zur Stellung eines Insolvenzantrages geben. In dieser Hausarbeit geht es um eine Kurze Darstellung der Insolvenzgründe und deren Ermittlung. Darüber hinaus wird das Regelinsolvenzverfahren kurz angeschnitten, sowie weitere Sanierungsmaßnahmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)

  • 1. Einführung
  • 2. Eröffnungsgründe
    • 2.1. Überschuldungsbegriff
    • 2.2. Zweistufiger (modifizierter)Überschuldungsbegriff
    • 2.3. Überschuldungsstatus und Plausibilisierung
    • 2.2. Begriff der Zahlungsunfähigkeit
    • 2.3. Drohende Zahlungsunfähigkeit
  • 3. Sanierungschance

Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)

Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Abgrenzung der gesetzlichen Eröffnungsgründe für ein Insolvenzverfahren. Der Fokus liegt auf dem Eröffnungsgrund der Überschuldung und der Zahlungsunfähigkeit, wobei die Entwicklung des Überschuldungsbegriffs im Kontext des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes und der daran geknüpften Änderungen im Insolvenzrecht besondere Beachtung findet. Der Text analysiert den Wandel des Insolvenzrechts und die Auswirkungen auf die Praxis.

  • Entwicklung des Überschuldungsbegriffs im Insolvenzrecht
  • Abgrenzung zwischen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit
  • Rechtliche Grundlagen des Insolvenzantrags
  • Relevanz der Fortführungsprognose für die Beurteilung der Insolvenz
  • Die Bedeutung des Insolvenzverfahrens für die Sanierung von Unternehmen

Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)

Kapitel 1 bietet eine Einführung in das Regelinsolvenzverfahren, inklusive der Schritte, die zu einem Insolvenzantrag führen können. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Eröffnungsgründen für ein Insolvenzverfahren, insbesondere mit den Begriffen der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung. Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung des Überschuldungsbegriffs, die Änderungen im Finanzmarktstabilisierungsgesetz und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Insolvenzantragspflicht. Kapitel 3 beleuchtet die Sanierungschance, die sich im Rahmen eines Insolvenzverfahrens eröffnet.

Schlüsselwörter (Keywords)

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Insolvenzrecht, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit, Finanzmarktstabilisierungsgesetz, Eröffnungsgründe, Insolvenzverfahren, Fortführungsprognose, Sanierung, Regelinsolvenzverfahren.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die drei gesetzlichen Insolvenzgründe?

Die drei Gründe für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sind Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) und Überschuldung (§ 19 InsO).

Wie unterscheidet sich Zahlungsunfähigkeit von Überschuldung?

Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Überschuldung bedeutet, dass das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, sofern keine positive Fortführungsprognose vorliegt.

Was ist der "zweistufige Überschuldungsbegriff"?

Der modifizierte Überschuldungsbegriff prüft erstens die rechnerische Überschuldung und zweitens die Fortführungsprognose. Wenn eine Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist, liegt trotz rechnerischer Überschuldung kein Insolvenzgrund vor.

Welche Rolle spielt das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG)?

Das FMStG führte 2008 zu einer vorübergehenden (später verstetigten) Änderung des Überschuldungsbegriffs, um zu verhindern, dass gesund wirtschaftende Unternehmen allein aufgrund von Marktschwankungen in die Insolvenzantragspflicht geraten.

Was versteht man unter einer Fortführungsprognose?

Die Fortführungsprognose ist eine Beurteilung, ob das Unternehmen in der Lage sein wird, seine Zahlungsfähigkeit im laufenden und im folgenden Geschäftsjahr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aufrechtzuerhalten.

Bietet ein Insolvenzverfahren auch Sanierungschancen?

Ja, das moderne Insolvenzrecht ist nicht nur auf die Liquidation, sondern auch auf die Sanierung von Unternehmen ausgerichtet, beispielsweise durch einen Insolvenzplan oder eine Eigenverwaltung.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung
Untertitel
Darstellung und Abgrenzung der gesetzlichen Eröffnungsgründe für ein Insolvenzverfahren
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede
Veranstaltung
Risikomanagement
Note
3
Autor
Bachelor of Arts Frank Raulf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V175436
ISBN (eBook)
9783640965915
ISBN (Buch)
9783640966349
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Insolvenz drohende Zahlungsunfähigkeit Zahlungsunfähigkeit Überschuldung Insolvenzordnung Sanierung Insolvenzverfahren Bugwelle Plausibilisierung Finanzplan Überschuldungsstatus Fortbestehensprognose
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Frank Raulf (Autor:in), 2011, Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175436
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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