Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Der anthropogene Klimawandel in den Medien

Eine Bestandsaufnahme

Titel: Der anthropogene Klimawandel in den Medien

Referat (Ausarbeitung) , 2007 , 30 Seiten

Autor:in: Stefanie Norden (Autor:in), Tristan Büchtmann (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Medien sind in der heutigen Gesellschaft zu einem bedeutenden Faktor geworden. Sie informieren nicht nur, sondern tragen durch ihre Berichterstattung ganz maßgeblich zu der Bildung öffentlicher Meinungen bei und können durch die dabei von ihnen verwendeten Instrumente diese beeinflussen und prägen. Politik und Wirtschaft sind sich der Macht öffentlicher Meinungen spätestens bei den Ereignissen um die Ölplattform Brand Spar bewusst geworden.

Der Klimawandel, gerade durch seine bedrohlichen Konsequenzen, ist ein Thema von hoher Brisanz und Emotionalität. Die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels werden im Alltag immer spürbarer, und somit rückt das Thema Klimawandel immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit. Diese ist allerdings grundlegend uninformiert über dieses Thema, auch aufgrund der großen Komplexität desselben, und verfügt als primäre Informationsquelle nur über die Medien.

Daher ergibt sich die logische Brücke, die Rolle der Medien in diesem Kontext genauer zu betrachten und ihre Berichterstattung zu analysieren.
Da es aber objektiv nicht möglich ist, eine „richtige“ Form der Berichterstattung zu definieren und eventuelle Abweichungen davon herauszustellen, wird sich dieses Referat auf eine Bestandsaufnahme, mit einem Schwerpunkt auf die Berichterstattung der letzten sechs Jahre, beschränken und dabei detailliert auf die Formen der Berichterstattung und deren besondere Schwerpunkte eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grundgedanken

2. Klimaveränderungen

2.1 Ursachen

2.2 Wirkungen

2.2.1 Erderwärmung

2.2.2 Eisschmelze

2.2.3 Jahrhundertereignisse

2.2.4 Regen, Stürme, Fluten und Überschwemmungen

2.2.5 Hitze, Dürre und Wüsten

2.2. Zukunftsprognosen

2.2.1 Trinkwasser

2.2.2 Meeresspiegel

2.2.3 Golfstrom

3. Anpassungen

3.1 Allgemeinheit

3.2 Politik

3.2.1 Kyoto-Protokoll

3.2.2 Konferenzen/ Gipfel

3.3 Unternehmen

4. Diskussionen

4.1 Übertreibungen

4.1.1 Guter Zweck

4.1.2 Sensationslust

4.2 Zweifel

4.3 Unschuldsbehauptungen

4.3.1 CO²-Lobby

4.3.2 Sonnenflecken

5. Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die mediale Berichterstattung über den anthropogenen Klimawandel in Deutschland. Ziel ist eine Bestandsaufnahme, wie Medien Informationen über Klimafolgen, Anpassungsstrategien und wissenschaftliche Kontroversen vermitteln und welche Rolle sie bei der gesellschaftlichen Meinungsbildung einnehmen.

  • Rolle und Macht der Medien bei der Thematisierung des Klimawandels
  • Struktur der Berichterstattung zu Ursachen, Wirkungen und Zukunftsszenarien
  • Reaktionen von Politik und Wirtschaft auf den medialen Druck
  • Diskurs über wissenschaftliche Unsicherheiten und mediale Übertreibung

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Sensationslust

Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam, forscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er verfasst Artikel zum Thema Klimawandel für „Die Zeit“ (Bsp.: Flotte Kurven, dünne Daten (37/2002), Das ungeliebte Weder- Noch (07/2005)) und wird auch von anderen Publikationen häufig zu Rate gezogen (Bsp. Wetter im Wandel (Stern 18.01.2007), Meeres-Anstieg verdoppelt sein Tempo (Spiegel Online 15.12.2006)).

Prof. Rahmstorf veröffentlichte in der „Zeit“ Nr. 07 vom 10.02.2005 einen Artikel mit dem Titel „Das ungeliebte Weder- Noch“, Untertitel: „Was die Klimadebatte so schwierig macht: Medien wollen von den Wissenschaftlern vor allem Sensationen und Katastrophenwarnungen hören.“

Der Verfasser geht in diesem Artikel u.a. auf den Meteorologen Hans von Storch und den Sozialwissenschaftler Nico Stehr ein, die den Forschern vorwarfen, „… sie würden absichtlich die Risiken des Klimawandels übertreiben, um damit mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erreichen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundgedanken: Einleitung in die Bedeutung der Medien für die öffentliche Meinungsbildung bezüglich des Klimawandels.

2. Klimaveränderungen: Kategorisierung der medialen Berichterstattung in Ursachen, Wirkungen und Zukunftsszenarien.

3. Anpassungen: Untersuchung der Reaktionen von Gesellschaft, Politik und Unternehmen sowie Strategien zur Minderung des Klimawandels.

4. Diskussionen: Analyse medialer Trends zur Übertreibung, Zweifeln und sogenannten Unschuldsbehauptungen durch Interessengruppen.

5. Erkenntnisse: Zusammenfassende Betrachtung des Spannungsfeldes zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und medialer Aufbereitung.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Medien, Berichterstattung, Anthropogen, Klimaschutz, IPCC, Anpassungsstrategien, Sensationslust, Treibhauseffekt, Emissionen, Umweltpolitik, CO2-Lobby, Wissenschaftskommunikation, Klimamodelle, Zukunftsszenarien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Medien über den anthropogenen Klimawandel berichten und welchen Einfluss diese Berichterstattung auf die Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Berichterstattung über Klimafolgen, Anpassungsmaßnahmen, politische und wirtschaftliche Reaktionen sowie die kritische Auseinandersetzung mit medialen Darstellungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist eine Bestandsaufnahme der medialen Klimaberichterstattung der letzten sechs Jahre, um Formen der Darstellung und deren Schwerpunkte detailliert zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme und inhaltliche Analyse von Berichten deutscher Printmedien (insbesondere "Die Zeit" und "Der Spiegel") unter Einbeziehung wissenschaftlicher Grundlagen wie der IPCC-Berichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kernbereiche: die Auswirkungen des Klimawandels, Anpassungsstrategien und die Kontroversen um mediale Dramatisierung versus wissenschaftliche Evidenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Klimawandel, Medien, Klimaschutz, IPCC, Anpassungsstrategien, Sensationslust, Treibhauseffekt und Emissionen.

Welche Rolle spielen die Medien beim Thema Klimaschutz laut der Arbeit?

Medien fungieren als primäre Informationsquelle und tragen maßgeblich zur Meinungsbildung bei, indem sie das Thema durch Dramatisierung stärker in den Fokus rücken, sich aber bei konkreten Lösungsvorschlägen zurückhalten.

Wie reagieren Medien auf die "Klimaskeptiker" oder Industrielobbies?

Die Arbeit zeigt, dass Medien solche Gegenpositionen, wie die der sogenannten CO2-Lobby, oft kritisch hinterfragen und durch den Verweis auf wissenschaftlichen Konsens, etwa durch das IPCC, einordnen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der anthropogene Klimawandel in den Medien
Untertitel
Eine Bestandsaufnahme
Hochschule
Universität Bremen  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Nachhaltiges Management
Autoren
Stefanie Norden (Autor:in), Tristan Büchtmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V175490
ISBN (eBook)
9783640964642
ISBN (Buch)
9783640964895
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachhaltigkeit Nachhaltiges Management Klimawandel Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Norden (Autor:in), Tristan Büchtmann (Autor:in), 2007, Der anthropogene Klimawandel in den Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175490
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum