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Wir machen Werbung für Vereine

Eine projektorientierte Unterrichtseinheit zur Auseinandersetzung mit (sprachlichen) Mitteln und Zielen von Werbung

Titel: Wir machen Werbung für Vereine

Projektarbeit , 2011 , 36 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Johannes Vees (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausführliche Beschreibung einer projektartigen Unterrichtseinheit im Fach Deutsch (7. Klasse, Realschule).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Überlegungen zum Projektgedanken

1.1 Begriffsbestimmung

1.2 Typische Phasen und Merkmale

2. Bedingungsanalyse

2.1 Institutionelle Voraussetzungen

2.2 Anthropogene Voraussetzungen

3. Sachanalyse

4. Didaktische Analyse

4.1 Bezug zum Bildungsplan

4.2 Bedeutung für die Schüler

5. Kompetenzen und Lernziele

5.1 Übergeordnete Kompetenzen und Ziele

5.2 Fachliche Kompetenzen und Ziele

5.3 Methodische Kompetenzen und Ziele

5.4 Soziale Kompetenzen und Ziele

5.5 Personale Ziele

6. Methodisches Vorgehen

7. Reflexion der projektorientierten Unterrichtseinheit

7.1 Allgemeine Bewertung des Lehrers

7.2 Überprüfung der Kompetenzen und Lernziele

7.3 Bezug zum Projektgedanken

7.4 Schülerurteil

7.5 Optimierungsmöglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Durchführung und Wirksamkeit eines projektorientierten Unterrichtsvorhabens zum Thema "Werbung" in einer 7. Klasse einer Realschule. Ziel ist es, durch die aktive Gestaltung von Werbeplakaten für regionale Sportvereine die Reflexionsfähigkeit der Schüler gegenüber den Mitteln und Zielen der Werbebranche zu fördern sowie Sprachkompetenz und Gruppenarbeitsfähigkeit zu stärken.

  • Analyse von Werbestrategien und deren sprachlicher Gestaltung
  • Integration von handlungsorientiertem Lernen im Deutschunterricht
  • Förderung der Medienkompetenz durch Plakatgestaltung
  • Stärkung der sozialen Kooperation in Kleingruppen
  • Bewertung der Wirksamkeit von Projektunterricht im Vergleich zum Fachunterricht

Auszug aus dem Buch

1. Überlegungen zum Projektgedanken

Zunächst einmal erscheint eine Klärung des Projektbegriffes für den schulischen Kontext sinnvoll zu sein. So geht es laut Frey (1993) bei einem Projekt um die „Entwicklung von Unterricht durch die Beteiligten“ (S. 13). In der Pädagogik tauchte das Wort Projekt schon im 16. Jahrhundert (erstmals in Italien, dann verstärkt in Frankreich) auf, jedoch erwachte die Projektdiskussion so richtig erst Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA als Reaktion auf die zunehmende Industrialisierung und Arbeitsteilung einerseits sowie die ebenfalls expandierende Demokratisierung andererseits (vgl. Emer & Lenzen, 2005, S. 8-9). In diesem Zusammenhang sind die oftmals zitierten amerikanischen Pädagogen John Dewey und William H. Kilpatrick zu nennen, welche als Väter der Projektdidaktik gelten. Letzterer hatte mit seinem im Jahre 1918 veröffentlichten Aufsatz mit dem Titel „The Project Method“ maßgeblichen Anteil an der Existenz des Ausdrucks Projektmethode (nach Frey, 1993), welcher heute in der deutschen Schulpädagogik neben Projektunterricht, projektartiger Unterricht, projektorientierter Unterricht und dem schlichten Projekt gängig ist (vgl. Frey, 1993, S. 13).

Die unterschiedlichen Ausdrücke lassen zwar durchaus zum Teil vorhandene inhaltliche Differenzen erahnen, jedoch ist der Grundgedanke auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Denn es geht stets um eine „denkende Erfahrung“ (Dewey, 1964, zit. n. Speth, 1997, S. 23) beziehungsweise um „eine Form der lernenden Betätigung, die bildend wirkt“ (Frey, 1993, S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Überlegungen zum Projektgedanken: Dieses Kapitel definiert den Projektbegriff historisch und pädagogisch sowie die grundlegenden Phasen und Merkmale des Projektunterrichts.

2. Bedingungsanalyse: Hier werden die schulischen Rahmenbedingungen der Elly-Heuss-Realschule und die spezifische Lernausgangslage der Klasse 7a erläutert.

3. Sachanalyse: Das Kapitel behandelt theoretische Grundlagen der Werbung, ihre Definition, Zielsetzungen sowie die sprachlichen Stilmittel.

4. Didaktische Analyse: Hier wird der Bezug zum Bildungsplan hergestellt und die Relevanz des Themas für die Entwicklung der Schüler begründet.

5. Kompetenzen und Lernziele: Dieses Kapitel unterteilt die angestrebten Lernziele in übergeordnete, fachliche, methodische, soziale und personale Bereiche.

6. Methodisches Vorgehen: Ein tabellarischer Überblick über den 14-stündigen Verlauf der Unterrichtseinheit mit Anmerkungen zu den einzelnen Phasen.

7. Reflexion der projektorientierten Unterrichtseinheit: Die abschließende Evaluation durch den Lehrer, die Überprüfung der Lernziele, das Schülerurteil und mögliche Optimierungen für künftige Projekte.

Schlüsselwörter

Projektunterricht, Werbesprache, Handlungs- und Produktionsorientierung, Realschule, Deutschunterricht, Werbeplakat, Medienkompetenz, Gruppenarbeit, Bildungsplan, AIDA-Formel, Lernziele, Unterrichtsreflexion, Werbestrategien, Kompetenzerwerb, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein schulisches Projekt im Fach Deutsch, in dem Schüler einer 7. Klasse die Mechanismen von Werbung durch die Gestaltung eigener Werbeplakate untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte des Projektunterrichts mit praktischen Inhalten aus der Werbepsychologie, der Werbesprache und der sozialen Gruppenarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, Schülern durch den Perspektivwechsel vom Konsumenten zum Werbenden ein tieferes Verständnis für die absichtsvolle Gestaltung von Werbebotschaften und deren sprachliche Mittel zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten, handlungsorientierten Unterrichtsentwurf, der durch eine begleitende Prozessbeurteilung und Reflexion evaluiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungs- und Sachanalyse, die didaktische Begründung, eine detaillierte Auflistung der Kompetenzziele sowie eine tabellarische Dokumentation des Unterrichtsverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Projektunterricht, Werbesprache, Handlungsorientierung, Medienkompetenz und Kompetenzerwerb.

Wie reagierten die Schüler auf die Musik während des Projekts?

Die Lehrkraft berichtet von einem unerwartet hohen Enthusiasmus und einer gesteigerten Motivation der Schüler bei der Arbeit an den Plakaten durch die gewählte Hintergrundmusik.

Warum wurde auf eine Fächerverbindung mit Bildende Kunst verzichtet?

Der Verfasser begründet den Verzicht damit, dass der sprachliche Aspekt der Werbegestaltung – das adressatenbezogene Formulieren und der Einsatz von Stilmitteln – deutlich im Vordergrund stehen sollte.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wir machen Werbung für Vereine
Untertitel
Eine projektorientierte Unterrichtseinheit zur Auseinandersetzung mit (sprachlichen) Mitteln und Zielen von Werbung
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Schwäbisch Gmünd
Veranstaltung
Fachdidaktik Deutsch
Note
2,5
Autor
Johannes Vees (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
36
Katalognummer
V175855
ISBN (eBook)
9783640988990
ISBN (Buch)
9783640989379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projekt Projektarbeit Projektmethode Deutsch Werbung Sprache Sprache der Werbung Vereine projektartiges Arbeiten Projektorientertes Arbeiten offener Unterricht Neue Lernformen Seminar Didaktik Referendariat Staatsexamen Fachdidaktik Projektwoche Projektinsel Unterrichtseinheit Werbesprache Slogans
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Vees (Autor:in), 2011, Wir machen Werbung für Vereine, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175855
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  36  Seiten
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