St. Franziskus in Karlsruhe

Kirche, Kloster und Gemeinde


Hausarbeit, 2008

33 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Gemeinde St. Franziskus
2.1. Die Kapuziner in Karlsruhe

3. Zur Baugeschichte von St. Franziskus
3.1. Baubeschreibung von St. Franziskus

4. Zur Außenrenovation von 2002

5. Die Ausstattung der St. Franziskuskirche

6. Schlussbemerkung

7. Literaturverzeichnis

8. Abbildungsverzeichnis

9. Bild-Anhang

1. Einführung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der katholischen Pfarrkirche St. Franziskus in Karlsruhe-Dammerstock1 2 und ihrer Baugeschichte, sowie im Vorfeld mit der Gemeinde und den Kapuzinern in Karlsruhe.

Zuerst sollen einige Worte zu der Geschichte der Gemeinde St. Franziskus in Karlsruhe verloren werden. Eng mit dieser Geschichte verbunden ist die Geschichte des Kapuzinerordens in der Fächerstadt. Ihnen sei ein weiteres Kapitel dieser Arbeit gewidmet.

Die Baugeschichte der Kirche und des Klosterbaus soll einen weiteren, großen Teil dieser Hausarbeit ausmachen und wird durch eine Baubeschreibung, in Form eines Rundganges, ergänzt, welche im Anhang durch Abbildungen der Baupläne und Grundrisse begleitet wird. 2002 begann eine Außenrenovation des Baukomplexes. Diese soll ein weiteres Kapitel erhalten, genau wie die Ausstattungsgegenstände des Kirchenraums, welche auch eng mit der Baugeschichte von St. Franziskus verbunden sind.

In einer kurzen Schlussbemerkung wird ein Resümee gegeben und weitere wünschenswerte Forschungsgebiete rund um St. Franziskus aufgezeigt. Abgeschlossen wird diese Arbeit durch das Literatur- und Abbildungsverzeichnis, sowie den Anhang mit Abbildungsmaterial. An dieser Stelle sei dem Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg Außenstelle Karlsruhe gedankt, das mir Informationsmaterial zur Verfügung gestellt hat, nachdem mehrere Anfragen bei anderen Ämtern und bei St. Franziskus selbst, ergebnislos waren.

2. Die Gemeinde St. Franziskus

Nachdem 1913 an der Südgrenze der Stadt Karlsruhe der neue Hauptbahnhof seiner Bestimmung übergeben wurde, war auch schon abzusehen, dass bald südlich des Hauptbahnhofes ein neuer Stadtteil entstehen würde. Das dortige Gelände, die Weiheräcker zwischen Beiertheim und Rüppur, wurden vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, teilweise als Kleingärten, welche den Bewohnern der Südstadt über die Kriegsjahre hinweghalfen.3

Nach Kriegsende suchten vorwiegend Eisenbahner aus Elsaß-Lothringen in Karlsruhe eine neue Heimstätte. Ihnen wurde auf dem Weiheräcker-Gelände preisgünstiges Bauland zur Verfügung gestellt. Private Bauherren erstellten ab dem Inflationsjahr 1923 Ein- und Zweifamilienhäuser. Im Quadrat Main-, Enz-, Neckar- und Dreisamstraße entstand der so genannte Elsässerblock. Im Dammerstock entstand in den Jahren 1928 und 1929 nach Plänen des bekannten Architekten Walter Gropius ein städtebauliches Musterbeispiel für gesundes Wohnen. Bauherren, für die nach einheitlichen Plänen entstandenen Wohnblocks, waren unter anderem die Hardtwaldsiedlung und die Volkswohnung.

Im Jahre 1925 zählte das Weiherfeld 500 Menschen, fünf Jahre später lebten im zusammengelegten Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock bereits 3700 Einwohner.4

Für die Einwohner des neuen Siedlungsgebietes war der Weg nach Liebfrauen oder St. Michael weit, und besonders die Kinder und Senioren empfanden diese Stecke als sehr strapaziös, da auch öffentliche und private Verkehrsmittel nicht vorhanden waren. Daher bemühte sich der Vorsitzende des katholischen Männervereins Beiertheim, Hermann Zöller, von Anfang an um die Katholiken der neuen Gebiete. So wurde bereits am 19. März 1926 unter dem Beistand der Mutterpfarrei St. Michael der Schwesternverein als erste seelsorgerische Einrichtung des heranwachsenden Stadtteils gegründet. Die Schwestern des Bühler Mutterhauses der „Barmherzigen Schwestern vom Erlöser“, welche die Station übernahmen, fanden in einer Mansardenwohnung in der Tauberstr. 15 Unterkunft.5

Hermann Zöller organisierte des Weiteren auch die Zusammenlegung mehrer Beiertheimer und Weiherfelder Vereine und begründete mit einigen anderen einen Ausschuss, welcher bereits 1930 den Bau einer neuen Kirche für die anwachsende katholische Gemeinde ins Auge fasste.6

Für den Sonntagsgottesdienst wähle man gemeinsam mit Stadtdekan Stumpf den Saal der Gasstätte Weiherhof. Dort hielt am 9. Oktober 1932 der Beiertheimer Pfarrkurat Fleig den ersten katholischen Gottesdienst im Weiherfeld ab.

Viele Bewohner, unter ihnen auch Dr. Hermann Ginter7 und Pfarrer Karl Mayer halfen bei dieser Notseelsorge.

Doch dem Neubau eines Kirchengebäudes, für das auch namhafte Bürger plädierten und welche schließlich auch den Erzbischof Dr. Gröber überzeugen konnten, stand noch der Wille der Beiertheimer im Wege, ihre Notkirche abzubauen und im Weiherfeld wieder aufzubauen. Doch der Bauplatz war zu klein und der Vorschlag des Stadtplanungsamtes, neben der Alb ein Grundstück bereitzustellen kam der Gemeinde wie gerufen. Konkretere Formen nahm die Planung dann 1935 an, als der Gemeinde der erste Seelsorger zugeteilt wurde8 (Abb. 1, 2, 3, 4, 5 und 6).

All die Jahre seit der Vertreibung der Kapuziner 1804 hielt sich ihr guter Ruf und man beschloss, sie erneut nach Karlsruhe zu bitten um die Betreuung der neuen Pfarrei zu übernehmen.

Am 23. Dezember 1935, kurz vor Weihnachten, traf Pater Maximin Eisele im Weiherfeld ein und richtete sich bei einer Gastfamilie9 einen Wohnraum und ein kleines Pfarrbüro ein.

Ab diesem Zeitpunkt fanden auch werktags regelmäßige Gottesdienste statt. Zunächst im Kindergarten in der Belchenstraße, dann seit dem 29. März 1936 in der Bruder Konradskapelle in der Tauberstraße 15. Dort gestaltete man eine Tapezierwerkstatt zum ersten Gotteshaus der St. Franziskusgemeinde um.10

Mit Urkunde vom 15. März 1936 und rückwirkend auf den 20. Dezember 1935 war die Kuratie St. Franziskus errichtet worden. Am 26. April 1936 fanden die Wahlen zum Stiftungsrat der Gemeinde statt.11

Im gleichen Jahr begannen nach Plänen des Erzbischöflichen Baurates Friedolin Bosch und des Regierungsbaumeisters Anton Ohnmacht die Bauarbeiten an der neuen Kirche an der Alb.12

Die Pressionen der nationalsozialistischen Diktatur während der Hitlerzeit trafen die junge Gemeinde sehr hart. So gab es im Jahr der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 noch eine gemeindlichen Strukturen, welche den Gläubigen hätten Halt geben können. Doch Pater Maximin ließ sich nicht beirren und baute auch in dieser schweren Zeit die Gemeinde weiter auf. Bevor jedoch die üblichen katholischen Vereine gebildet werden konnten, waren sie auch schon wieder verboten worden.13

Die NSDAP führte Listen über Besucher der Kirche, Predigten wurden überwacht, öffentlich agierende Personen wurden bedrängt, aus der Kirche auszutreten und die Taufe ihrer Kinder zu unterlassen. Als 1937 Pater Rupert Hermann der Pfarrei als Kaplan zugewiesen wird, widmet er sich in dieser schwierigen politischen Zeit vorwiegend der Jugendarbeit- und betreuung.14 Doch zu Kriegsbeginn 1939 wird Hermann zur Wehrmacht eingezogen und schwer verwundet. Seine Kaplanstelle übernimmt Pater Reinhold Ohlert.

Mit Ausbruch des Krieges verringerten sich die Sanktionen gegen die Kirche zunächst, doch schon bald kamen erneut Verbote und Richtlinien. So durften beispielsweise bald nur noch so viele Gläubige am Gottesdienst teilnehmen, wie Platz im Luftschutzkeller unter der Kirche vorhanden war. Nach einem nächtlichen Fliegeralarm durfte am darauf folgenden Tag erst ab 10 Uhr ein Gottesdienst stattfinden.

Ende 1942 wurde das Saalgewölbe unter der Kirche zur Unterstellung des Mobiliars ausgebombter Familien beschlagnahmt. Im so genannten Sälchen unter der Sakristei fanden durch Bombenangriffe obdachlose Familien immer wieder kurzweilig Zuflucht.

Die in der Krankenpflege der Gemeinde tätige Schwester Felixina Armbruster wurde nach einer regimekritischen Bemerkung im Jahre 1943 von der Gestapo für 16 Monate eingesperrt. Danach wurde sie in das Konzentrationslager Ravenbrück bei Berlin verlegt, wo sie als Krankenschwester tätig war. Nach der Befreiung des Konzentrationslagers 1945 kehrte Schwester Felixina nach Karlsruhe zurück.15

1946 verlässt Pater Maximin die Gemeinde und Pater Reinhold wird vorübergehend Pfarrverweser, bis schließlich am 5. Mai 1946 Pater Winfried Sambach die Leitung der Pfarrgemeinde St. Franziskus als Kurat übernimmt. Auch dieser Pfarrer führt seine Gemeinde vorbildlich und wird 1955 nach Koblenz-Ehrenbreitstein versetzt. Seine Nachfolge tritt im August 1955 Pater Adalbert Ehrenfried an. Sein Verdinest ist der Bau des Schwesternhausen, des Kindergartens in der Speyrer Straße und nicht zuletzt des Jugendheimes. 1970 folge ein neuer Pfarrer, Pater Michael Mayer, dem sich neue Aufgaben, unter anderem in der Verwaltung stellten.16

Im Herbst 1985 folgte ein erneuter Wechsel an der Spitze der Gemeinde. Pater Michael ging nach Münster in die Krankenhausseelsorge; Für ihn kam Pater Gotthard aus Koblenz.17

Bis zur Auflösung der Kapuziner-Niederlassung in Karlsruhe 1992 war St. Franziskus die einzige der 27 Pfarreien im Dekanat Karlsruhe, welche von Ordensleuten verwaltet wurde.

Im Jahre 1969 ermöglichten verschiedene Bemühungen eine Podiumsdiskussion der evangelischen und katholischen Gemeinden von Dammerstock, Weiherfeld und Rüppurr, welche zu dem Bemühen um Ökumene führte. Gegenseitige Gottesdienstbesuche zeigten jedoch auch bald Streitfragen auf und so beschränkt sich die Ökumene inzwischen mehr auf die Gebiete Weiherfeld und Dammerstock. Es ist dem Bemühen von Pater Michael, Pater Gotthard und Dekan Mack zu verdanken, dass die Ökumene auch heute in den beiden Gemeinden noch einen hohen Stellenwert hat. Sowohl die Franziskusgemeinde, als auch die Friedensgemeinde bieten gemeinsame Jugendfreizeiten, Bibelwochen und andere ökumenische Veranstaltungen an.18

In den inzwischen über 70 Jahren des Bestehens der Pfarrei wurde zweimal das Sakrament der Priesterweihe gespendet. 1971 erhielt es Burkhard Volkmann aus Rüppurr und 1980 Norbert Schlenker aus der Mainstraße.19

2.1. Die Kapuziner in Karlsruhe

Die Geschichte der katholischen Kirche in Karlsruhe ist auf das Engste mit dem Kapuzinerorden verknüpft. Es waren die Mitglieder der Rheinischen Provinz dieses Ordens, die seit der Stadtgründung durch den Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach im Jahre 1715 als einzige deutsche Seelsorger dem italienischen Priester und Hofmusiker Natale Bettinardo in der Betreuung der wenigen Katholiken zur Seite standen und schließlich nach seinem Weggang aus der Fächerstadt 1728 die katholische Seelsorge bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts und zur Aufhebung des Klosters ununterbrochen ausübten.

In seinem Edikt aus dem Jahre 1803 bestimmte der Markgraf, dass die Kapuzinermission aufzulösen sei, sobald eine Seelsorge durch „Weltgeistliche“ gesichert sei.

Die Vertreibung der Kapuziner aus Karlsruhe war zugleich auch die Geburtsstunde der ersten katholischen Pfarrei der Stadt, St. Stephan.20 Im Jahr 1935 setzte Prälat Stumpf durch, dass die neue katholische Seelsorgestelle im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock den Kapuzinern übertragen wird, weil sie die ersten Jahre nach der Stadtgründung 1715 die einzigen katholischen Seelsorger von Karlsruhe waren.21 Im Jahre 1730 kamen sie in die protestantische Stadt und haben mit bewundernswertem Einsatz die kleine katholische Gemeinde durch schwere Zeiten geführt. Sie waren in Karlsruhe tätig, bis sie im Jahre 1804 vertrieben wurden.22

Es sind die Tugenden Ihres Ordensgründers, des heiligen Franziskus23, durch den der neue Kirchenbau in Karlruhe auch seinen Namen erhielt, die den Kapuzinern damals wie heute große Anerkennung einbringen: die Liebe zur Natur, das Ja zur Armut, und die aufopferungsvolle Hinwendung zum Mitmenschen.24

3. Zur Baugeschichte von St. Franziskus

Die Pfarrkirche St. Franziskus (Abb. 7, 8 und 9) im Karlsruher Dammerstock mit dem dazugehörigen ehemaligen Klostergebäude des Kapuzinerordens wurde in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut (Abb. 10 und 11), nachdem 1935 erneut die bereits von 1730 bis 1804 in Karlsruhe seelsorgerisch tätigen Kapuzinerpatres in die Fächerstadt berufen wurden.

Die Planung wurde durch das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg unter Mitwirkung von Baurat Fridolin Bosch25, Regierungsbaumeister Anton Ohnmacht, welcher für die Bauausführung verantwortlich zeichnete, und weiteren Mitarbeitern erstellt. Bereits das Gründungsjahr 1936 verlief für die junge Pfarrgemeinde sehr ereignisreich. Mit einer von Erzbischof Conrad Gröber unterzeichneten Urkunde wurde im März die Pfarrkuratie errichtet. Im Juli konnte Kurat Pater Maximin den ersten Spatenstich zum Bau des Gotteshauses setzen.26

Bereits ein Jahr nach den ersten Planungen konnte am 27. September 1936 feierlich der Grundstein von St. Franziskus gelegt werden (Abb. 12, 13 und 14).

Den ersten Gottesdienst im neuen Gotteshaus konnte die katholische Gemeinde schließlich am 12. Dezember 1937 feiern.27 Den Namen erhielt die neue Kirche von dem Begründer des Kapuzinerordens, dem heiligen Franziskus. Er schickte seine Brüder zu den Menschen, dorthin, wo sie lebten und arbeiteten, wo sie sich freuten und trauerten, wo sie litten und starben.28

Der Kirchenbau steht in der Nachfolge der traditionalistischen Stilrichtung der „Stuttgarter Schule“29, deren bekannteste Vertreter die Architekten Paul Bonatz30 und Paul Schmitthenner31 waren.

Als Vorbilder für den Kirchenbau können von dem Architekten Hans Herkommer die Frauenfriedenskirche32 in Frankfurt am Main (Abb. 15) und die Pfarrkirche St. Cäcilia33 in Mosbach genannt werden, bei denen dasselbe Raumschema wie in der Pfarrkirche St. Franziskus Anwendung fand. Bei diesem Raumschema handelt es sich um einen Einheitsraum mit dreifacher Deckengliederung und Längsträgersystem.34

Das St. Konradsblatt Nr. 30 aus dem Jahre 1938 beschreibt das Projekt des Kirchen- und Klosterbaues nach seiner Fertigstellung folgendermaßen: „Nach dem Spatenstich vom 23. Juli 1936 erfolgte schon am 27.9. die Grundsteinlegung, die verst. Prälat Dr. Stumpf vornahm, und am 4. März 1937 die Glockenweihe durch Geistl. Rat Haungs. Ende September (1937) konnte das Pfarrhaus und am 12. Dezember darauf die Kirche bezogen werden, die an diesem Tag durch Stadtdekan Geistl. Rat Dr. Rüde benediziert wurde. Am 3. Juli 1938 hat die St. Franziskuskirche in Karlsruhe durch Weihbischof Dr.Wilhelm Burger ihre Weihe erhalten.

[...]


1 Adresse der Pfarrkirche St. Franziskus: Rechts der Alb 28

2 Dammerstock ist eine Siedlung im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock im Süden der Stadt. Sie liegt an der Alb und hat eine Haltestelle an der ältesten Überlandlinie des Karlsruher Stadtbahnnetzes, der Albtalbahn. Dammerstock ist eines der wichtigsten Zeugnisse für die Kunst des "Neuen Bauens" in Deutschland.

3 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe (Hrsg.), Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1936-1986, Neustadt(Weinsraße) 1986, S. 9.

4 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd.

5 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 9 f.

6 Vgl. Ebd., S. 10.

7 Dr. Hermann Ginter, namhafter Kunstexperte der Erzdiozöse und Redakteur des Konradslattes.

8 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1986, S. 10.

9 Familie Sennekamp, Feldbergstr. 13.

10 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1986, S. 10. 5

11 Gewählt wurden: August Schäfer, Lorenz Filser, Adam Hoffmann, Gottfried Kraus und Josef Lörcher. Martin Lehr wurde zum Kirchenrechner ernannt.

12 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1986, S. 10.

13 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 12.

14 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd.

15 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 12 f.

16 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 13 ff.

17 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 15.

18 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 8.

19 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 6.

20 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 9.

21 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 4.

22 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 5.

23 Franziskus von Assisi; * 1181 oder 82 in Assisi in Italien, † 3. Oktober 1226 daselbst; Gedenktag katholisch: 4. Oktober, gebotener Gedenktag, Übertragung der Gebeine: 25. Mai, Empfang der Stigmata: 17. September; Gedenktag evangelisch: 3. Oktober; Gedenktag anglikanisch: 4. Oktober; Name bedeutet: der kleine Franke (latein.); Ordensgründer.

24 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1986, S. 5.

25 Baurat Fridolin Bosch, Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes Freiburg

26 Zu diesem Abschnitt vgl. Kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Karlsruhe 1986, S. 5.

27 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd., S. 4.

28 Zu diesem Abschnitt vgl. Ebd.

29 Als Stuttgarter Schule werden Stilrichtungen in der Architektur bezeichnet, die von der Architekturabteilung der Technischen Hochschule Stuttgart gelehrt und vertreten wurden. Die bekanntesten Vertreter der 'ersten' Stuttgarter Schule zwischen den beiden Weltkriegen waren Paul Schmitthenner, ab 1918 Professor für Baukonstruktion und Entwerfen, sowie Paul Bonatz, bekannt durch den Entwurf des Stuttgarter Hauptbahnhofs, außerdem Wilhelm Tiedje, Heinz Wetzel, Martin Elsaesser, Carl Kersten und Hugo Keuerleber. Diese Schule verwarf den Historismus, vertrat aber trotzdem eine klassisch und konservativ geprägte Bauweise. Die Gestalt eines Bauwerks sollte aus der Konstruktion einer material- und werkgerechten Bauweise, ausgeführt in handwerklichen Traditionen und mit natürlichen Materialien, entstehen. Mit dem Architekturkonzept des Bauhauses konnte sie sich nicht anfreunden, was beispielsweise zu heftiger Kritik an der Weißenhofsiedlung führte. Als Gegenmodell zur Weißenhofsiedlung errichteten 1933 mehrere Mitglieder der Gruppe in Stuttgart die Kochenhofsiedlung. Nach 1945 sprach man von der 'zweiten' Stuttgarter Schule, die von der Generation um Richard Döcker, Rolf Gutbrod und Rolf Gutbier, später Hans Kammerer, Peter C. von Seidlein, Jürgen Joedicke und Klaus Humpert vertreten wurde.

30 Paul Bonatz, 1877 - 1956

31 Paul Schmitthenner, 1884 - 1972

32 Frauenfriedenskirche, Frankfurt am Main, 1927 - 1929

33 St- Cäcilia, Mosbach, 1934 - 1935

34 Zu diesem Abschnitt vgl. Akten des Erzbischöflichen Bauamtes Heidelberg Außenstelle Karlsruhe. 10

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Details

Titel
St. Franziskus in Karlsruhe
Untertitel
Kirche, Kloster und Gemeinde
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Kunstgeschichte)
Autor
Jahr
2008
Seiten
33
Katalognummer
V175919
ISBN (eBook)
9783640971145
ISBN (Buch)
9783640970766
Dateigröße
2698 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
St. Franziskus, Karlsruhe, Kirchenbau, Dammerstock
Arbeit zitieren
B.A. David Kiefer (Autor), 2008, St. Franziskus in Karlsruhe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175919

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