Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich in erster Linie mit bestimmten
Kommunikationsmodel len und ihrer Praxistauglichkeit. Es wird allgemein, im Rahmen der
Arbei t, der Frage nachgegangen, wie eine Information bzw. Nachricht von einem Sender zu
einem Empfänger gelangt und dabei beidseitig interpretiert werden kann. Im gesamte n
Kontext wird der Schwerpunkt im Verlauf der Arbeit auf ein Kommunikationsmodel l, dem
Nachrichtenquadrat von Friedemann Schulz von Thun gelegt.
Die Arbeit ist vor diesem Hintergrund so aufgebaut, dass zunächst Vorüberlegungen zum
ausgewählten Modell getr offen werden müssen, die aufzeigen, aus welchen anderen Model len
sich das Nachrichtenquadrat entwickelt hat. Im dritten Kaptitel kann dann anschließen d
gezielt auf das Model l des Nachrichtenquadrates eingegangen und anhand der
Vorüberlegungen erläutert wer den, wie das Senden und Empfangen einer Nachricht
zusammenhängen. Unterstrichen wird dieser Abschnitt durch ein praxisnahes Beispiel, dass
das Model l er fahrbarer machen soll. Mit der Arbei t abschließend folgt am Ende dann ein
kleines Fazit des ausgewählten Modells, welches mit Hi lfe aller Erläuterungen gezogen
werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorüberlegungen
- Das Nachrichtenquadrat als Kommunikationsmodell
- Die vier Seiten einer Nachricht und ihre Botschaften
- Der Empfang einer Nachricht
- Fazit und Bewertung des Modells
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Nachrichtenquadrat von Friedemann Schulz von Thun und dessen Relevanz für die Praxis der schulischen Kommunikation. Sie beleuchtet die Entwicklung des Modells aus früheren Ansätzen und untersucht, wie es die Interpretation von Nachrichten und die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger erklärt.
- Entwicklung und Relevanz des Nachrichtenquadrats
- Die vier Seiten einer Nachricht und ihre Botschaften
- Der Einfluss des Nachrichtenquadrats auf die Interpretation von Nachrichten
- Die Anwendung des Modells in der schulischen Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt das Nachrichtenquadrat von Friedemann Schulz von Thun als Schwerpunkt ihrer Untersuchung vor und beschreibt ihren Aufbau.
- Vorüberlegungen: Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung des Nachrichtenquadrats im Kontext der Kommunikationsforschung. Es analysiert die Grundlagen des Modells in den Axiomen von Paul Watzlawick und dem Organon-Modell von Karl Bühler.
- Das Nachrichtenquadrat als Kommunikationsmodell: Dieses Kapitel erläutert die vier Seiten einer Nachricht (Sachinhalt, Beziehung, Appell und Selbstkundgabe) und zeigt deren Bedeutung für die Interpretation von Nachrichten auf. Außerdem geht es auf den Empfang einer Nachricht aus der Sicht des Empfängers ein.
Schlüsselwörter
Kommunikationsmodell, Nachrichtenquadrat, Friedemann Schulz von Thun, Sachinhalt, Beziehung, Appell, Selbstkundgabe, Sender, Empfänger, Interpretation, Praxis, Schule.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Nachrichtenquadrat nach Friedemann Schulz von Thun?
Es ist ein Kommunikationsmodell, das besagt, dass jede Nachricht vier Seiten hat: Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehung und Appell.
Warum ist das Modell für die Schule wichtig?
Es hilft Lehrern und Schülern, Missverständnisse zu vermeiden, indem sie erkennen, auf welchem „Ohr“ eine Nachricht empfangen wurde und was der Sender eigentlich mitteilen wollte.
Was versteht man unter der „Beziehungsseite“ einer Nachricht?
Auf dieser Seite wird deutlich, was der Sender vom Empfänger hält und wie sie zueinander stehen, oft vermittelt durch Tonfall oder Körpersprache.
Auf welchen Vorüberlegungen basiert das Nachrichtenquadrat?
Das Modell basiert unter anderem auf den Axiomen von Paul Watzlawick und dem Organon-Modell von Karl Bühler.
Was ist die „Selbstkundgabe“ in einer Nachricht?
Die Selbstkundgabe offenbart Informationen über die Persönlichkeit, die Gefühle oder die Verfassung des Senders, ob gewollt oder ungewollt.
- Citation du texte
- Dipl.-Kfm. André Kemper (Auteur), 2009, Formen und Bedingungen schulischer Kommunikation - Das Nachrichtenquadrat von Friedemann Schulz von Thun, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175971