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Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt

Titel: Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt

Essay , 2009 , 5 Seiten , Note: 2

Autor:in: MMag. Catrin Neumayer (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit fragt nach den Hintergründen der Nobelpreisverleihung für Barack Obama, sowie die dahinterstehenden Gründe, den Druck für Obama und die Reaktionen der Weltpresse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt

2. Analyse der medialen Reaktionen und Hintergründe

2.1 Die Kontroverse um die Auszeichnung

2.2 Obama als Preisträger: Erwartung vs. Realität

2.3 Zwischenbilanz: Kritik und Hoffnung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieses Kommentars ist es, die vielschichtigen medialen und gesellschaftlichen Reaktionen auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an Barack Obama zu hinterfragen und die zugrundeliegenden Motive für die sowohl unterstützende als auch kritische Berichterstattung zu beleuchten.

  • Analyse der internationalen Reaktionen auf die Bekanntgabe des Preisträgers.
  • Untersuchung der Sinnhaftigkeit der Preisvergabe nach kurzer Amtszeit.
  • Bewertung des Einflusses von Obamas Charisma auf das weltpolitische Klima.
  • Diskussion der kritischen Stimmen hinsichtlich realpolitischer Erfolge vs. Absichtserklärungen.
  • Reflektion über die mediale Instrumentalisierung der Auszeichnung.

Auszug aus dem Buch

Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt

Das Geheimnis ist gelüftet, Barack Obama, seines Zeichens seit 20. Jänner 2009 erster schwarzer Präsident der USA, wird nach knapp elf Monaten im Amt am 10. Dezember 2009 den Friedensnobelpreis in Oslo erhalten. Die internationale Auszeichnung gilt als die wichtigste Ehrung für das Bemühen der Herstellung einer friedlich(er)en Welt. Sie stammt von Alfred Nobel, Schwede und Erfinder des Dynamits, der mittels seines Testaments den Auftrag an die schwedische Regierung erteilte jährlich Menschen und oder Eirichtungen für ihre Taten im genannten Sinn auszuzeichnen.

Die Auszeichnung sollte an eine von einem Preisträger, einer universitären Einrichtung oder einem Regierungsmitglied vorgeschlagene Person vergeben werden, was jährlich zu einer buntgemischten, langen Liste von potentiellen Preisträgern führt. Zu den Vergabekriterien zählen, dass die Person und/oder Organisation „am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt “ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ hat. So steht es in den Statuten des Friedensnobelpreises. Argumentiert wurde die Vergabe seitens der fünfköpfigen Jury mit den Worten, dass Obamas außergewöhnlicher Einsatz zur Stärkung der Diplomatie und Zusammenarbeit der Völker diene, Obama ein neues weltpolitisches Klima geschaffen habe und auf eine atomwaffenfreie Zukunft hinarbeite.

Zusammenfassung der Kapitel

Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt: Einleitende Darstellung der Preisvergabe an Barack Obama, der historischen Hintergründe des Friedensnobelpreises und der sofortigen weltweiten Kontroverse.

Analyse der medialen Reaktionen und Hintergründe: Untersuchung der Beweggründe für die heftigen Debatten, der Reaktion des Präsidenten selbst sowie der Diskrepanz zwischen Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft und der fehlenden realpolitischen Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Barack Obama, Friedensnobelpreis, Weltfrieden, Nobelkomitee, mediale Reaktion, Diplomatie, internationale Politik, politische Kritik, Amtszeit, Außenpolitik, Weltgesellschaft, Preisvergabe, politische Symbolik, Friedensentwicklung, Obama-Effekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die weltweiten Reaktionen auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama im Jahr 2009 und hinterfragt die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die kontroversen medialen Berichterstattungen, die Erwartungshaltung an den US-Präsidenten sowie die Diskrepanz zwischen diplomatischen Absichtserklärungen und messbaren friedenspolitischen Taten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Hintergründe der medialen Empörung und der breiten internationalen Debatte zu beleuchten, statt lediglich die verschiedenen Meinungen aufzulisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen kommentierenden Essay, der auf einer Analyse öffentlicher Reaktionen, medialer Resonanzdaten und der statutengerechten Einordnung des Preises basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Obamas Reaktion auf die Auszeichnung, der Kritik an seiner Afghanistan-Politik sowie der Frage, ob der Preis als Motivator für die Zukunft oder als verfrühtes Lob zu werten ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Friedensnobelpreis, internationale Politik, mediale Kontroverse, Diplomatie und politische Symbolik charakterisieren.

Wie reagierte Barack Obama auf die Auszeichnung?

Obama reagierte erstaunt und in demonstrativer Bescheidenheit, betonte jedoch, dass er den Preis eher als einen Aufruf zu künftigen Taten denn als Auszeichnung für bereits vollbrachte Leistungen verstehe.

Warum wurde die Preisvergabe an Obama als "Sprengstoff" bezeichnet?

Die Wahl löste eine Welle internationaler Kritik aus, da Obama zum Zeitpunkt der Vergabe erst kurz im Amt war und Kritiker ihm vorwarfen, für Reden und Absichtserklärungen statt für konkrete Erfolge geehrt worden zu sein.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Note
2
Autor
MMag. Catrin Neumayer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
5
Katalognummer
V175995
ISBN (eBook)
9783640971572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedensnobelpreis Barack Obama
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MMag. Catrin Neumayer (Autor:in), 2009, Der Friedensnobelpreis spaltet die Welt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175995
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Leseprobe aus  5  Seiten
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