Zusammenhang zwischen Innovation- und Investitionsverhalten


Studienarbeit, 2007

33 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Investitionsplanung

3 Aufgabenübersicht

4 Stand der Wissenschaft und Forschung

5 Material und Methoden
5.1 Versuchsplanung Projektübersicht
5.2 Fragebogen
5.3 Gewählte Fragenstruktur
5.4 Befragungszielgruppe und Standorte
5.5 Auswahl der Befragungsweise
5.6 Linequest Onlinefragebogen
5.7 Aufbau des Onlinefragebogens und Fragenziele
5.8 Erstellung des Eingangsschreibens
5.9 Erstellung eines Dankschreibens für die Teilnahme
5.10 Ermittlung und Hochladen der E-Mail-Adressen
5.11 Versenden der Eingangsschreiben
5.12 Erinnerungsschreiben
5.13 Telefonate persönlicher Kontakt
5.14 Nochmalige Fragebogenversendung
5.15 Excelergebnisstabellen

6 Ergebnisse
6.1 Erstes Eingangsschreiben und Erinnerungsschreiben
6.2 Weiteres Vorgehen
6.3 Auswertung der Fragbogenergebnisse
6.4 Statistische Auswertungen der Fragbogenergebnisse
6.5 Betriebswirtschaftliche Auswertung
6.6 Abschlussdiskussion über die Ergebnisse
6.7 Beurteilung der Förderung durch das Bundesministerium

7 Zusammenfassung

8 Abstract

9 Quellen Literatur

10 Anlagen
10.1 Umfragearten
10.2 Fragebogengrundstruktur
10.3 Onlinefragebogen
10.4 Eingangsschreiben
10.5 Dankschreiben
10.6 Erinnerungsschreiben
10.7 Eingansschreiben nach Telefonat

1 Einleitung

Die vorliegende Studienarbeit vom 12.07. 2007 ist bei der Überarbeitung zur Veröffentlichung im Juli 2011 nicht an den Ergebnissen und an der eigenhändig verrichteten Arbeit verändert worden. Es ist in dieser Studienarbeit das Investitions- und Innovatiosverhalten von Lebensmittelunternehmen aus 3 Bundesländern mit einem Fragebogen untersucht und diskutiert worden.

Dieses Thema ist relevant in Hinblick auf die grundsätzliche Diskussion bezüglich der Finanzkrise und dem Investitionsverhalten einiger Unternehmen. Das behandelte Thema mit den daraus resultierenden Ergebnissen kann einen Beitrag zur Forschungsdiskussion liefern, indem unterschiedliche Industriezweige miteinander verglichen werden können.

Das Verhalten bei Investitionen und Innovationen von Lebensmittelunternehmen wurde durch einen Onlinefragebogen erfasst und anschließend statistisch ausgewertet. Sowie der Schwerpunkt der Ergebnisbearbeitung auf die grafische Darstellung gelenkt wurde. Ebenso sind im Rahmen dieser Arbeit telefonische Kommunikationsmethoden eingesetzt worden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Personen bedanken, die durch Bereitstellung von technologischer Ausrüstung diese Arbeit ermöglichten und unterstützten. Aus Datenschutzgründen sind in dieser veröffentlichten Studienarbeit keine Namen und Adressen vom Lebensmittelunternehmen oder Personen enthalten.

Diese Studienarbeit untergliedert sich zu Begin mit der Einführung und Darstellung der behandelten Aufgabenstellung. Darauf hin folgt die Betrachtung der Unternehmen in Bezug auf ihre Größe und der Förderungsmöglichkeit. Im nächsten Schritt erarbeite sich der Autor einen Fragebogen und versendete per E-Mail Anschreiben mit dem Link zu einem Onlinefragebogen an die Lebensmittelunternehmen. Ebenso führte er Telefongespräche über den Onlinefragebogen mit den Unternehmen. Schließlich wurden die Ergebnisse aus dem Fragebogen statistisch ausgewertet und grafisch dargestellt. Zum Abschluss dieser Arbeit findet eine betriebswirtschaftliche Auswertung über die eingesetzten Ressourcen statt. Sowie die erarbeiteten Ergebnisse in der Form eines Textes im Zusammenhang bewertet worden sind. Ebenso sind die Förderungsmöglichkeiten durch das Bundesamt beurteilt worden.

2 Investitionsplanung

Laut dem Fachbuch von Günter Wöhe: Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaft (Günter Wöhe, 2002, S. 342ff: Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Günter Wöhe) sind Investitionen unterteilbar in Sachinvestitionen (Anlagen, Gebäude), Finanzinvestitionen (Anlage in Aktien, Schuldverschreibungen) oder immaterielle Investitionen (Patente, Ausbildung), siehe Abbildung 1: Investitionen.

Abbildung 1: Investitionen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Grafik erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 603)

Investitionen haben Einfluss auf den Erlös, den Ertrag und die Einzahlung, also den Positivkomponenten in der Gewinnrechnung. Sowie sie auf den Aufwand, die Kosten und die Auszahlung auch als Negativ-komponenten bezeichnet Einfluss haben.

Investition ist die Verwendung finanzieller Mittel. Merkmale sind hoher Kapitalbedarf und langfristige Kapitalbindung. Die zeitliche Abfolge von Zahlungsvorgängen ist zu Anfang fast aller Investitionen eine Auszahlung, die zu einem Input führt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Einzahlung mit dem dazugehörigen Output, siehe Abbildung 2: Input - Output.

Abbildung 2: Input - Output

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Grafik nach Günter Wöhe, 2002, S. 342)

Ganz allgemein betrachtet ist eine Investition eine Hingabe von Geld heute in der Hoffnung auf einen höheren Rückfluss in der Zukunft. Die Investitionsplanung hat die Aufgabe aus den möglichen Investitionsalternativen die Vorteilhafteste herauszusuchen. Kriterium für die Auswahl ist der langfristige Gewinn, den es zu maximieren gilt, unter der Nebenbedingung, dass das finanzielle Gleichgewicht gewahrt bleibt.

Aus diesem Grund wird ein Finanzplan, der die in der Zukunft zu erwartenden Ein- und Auszahlungen des Unternehmens gegenüberstellt, erstellt. Die Investitionsplanung umfasst auch die künftigen Folgen einer Investition im Produktions-, Absatz- und Finanzierungsbereich. Werden diese Einflüsse einer Investition nicht berücksichtigt, ist die Gefahr einer Fehlinvestition sehr gross. Von einer Fehlinvestition ist die Rede, wenn die tatsächlichen Kapitalrückflüsse weit unter den ursprünglichen Erwartungen zurückliegen, sodass der Investor im Nachhinein betrachtet ohne die vorgenommene Investition finanziell besser gestellt wäre. Die Investitionsplanung wird in Stufen zerlegt, siehe Abbildung 3: Investitionsplanung.

Abbildung 3: Investitionsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Grafik erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 604ff)

Die erste Stufe ist die Zielanalyse. Diese wird in monetäre Ziele, bei denen die langfristige Gewinn-maximierung im Vordergrund steht und in nicht monetäre Ziele, die das Streben nach Macht, Sicherheit, sozialer Anerkennung, Traditionspflege usw. beinhaltet, unterteilt. Die Investitionsplanung orientiert sich ausschliesslich an der langfristigen Gewinnmaximierung. Erst bei der Betrachtung der Entscheidungs-findung finden Überlegungen über nicht monetäre Ziele statt. Nach der Zielanalyse erfolgt die Problem-analyse, in der sich der Investor Klarheit über die Umwelt- und Unternehmenssituation verschafft, die ihn zu einer Investition führt.

Bei der anschliessenden Alternativsuche werden Sachinvestitionen unterteilt in Ersatzinvestitionen, Rationalisierungsinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen, siehe Abbildung 4: Alternativsuche.

Abbildung 4: Alternativsuche

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Grafik erstellt auf der Grundlage von Günter Wöhe, 2002, S. 605)

Wobei die Erweiterungs- und die Rationalisierungsinvestitionen eine kapazitätserhöhende Wirkung haben, die sich auf der Erlösseite der Unternehmung bemerkbar macht. Bei den Ersatzinvestitionen kann man sich auf einen Vergleich der Auszahlungen bzw. Kosten zwischen Alt- und Neuanlage beschränken, weil die Erlösseite konstant bleibt. Auch die Planung verursacht Kosten, deshalb können Planungskosten eingespart werden, wenn Investitionsalternativen unberücksichtigt bleiben. Man nimmt dabei suboptimale Lösungen in Kauf. Eine Wirkungsprognose der alternativen Sachinvestitionen, soll erfassen wie gross die gewinnmässigen Auswirkungen einer Sachinvestitionen gegen einen Bezugspunkt, der üblicherweise die Unterlassungsalternative ist, sind.

Es kommt zu einer Bewertung der Investitionsalternativen auf der Grundlage ihrer gewinnmässigen Wirkungen. Bei einer Ersatzinvestition können die Daten der vorhergehenden Anlage übernommen werden. Werden aber die Erlöse durch die Investition verändert, so muss der Differenzwert zwischen den positiven Erfolgskomponenten (Erträge, Einzahlungen) und den negativen Erfolgskomponenten (Kosten, Auszahlungen) herangezogen werden. Bei der Entscheidung, welche Investitionsalternative ausgewählt wird, dient als Grundlage das Ergebnis der Investitionsrechnung, die aus der monetären Zielgrösse resultiert. Nun können aber auch nicht monetäre Zielgrössen herangezogen werden zur Entscheidungs-findung.

Die Realisierungsphase soll nun die getroffene Entscheidung unter Einhaltung der technischen Standards und dem geplanten Zeit- und Finanzrahmen in die Realität umzusetzen. In der Kontrollphase wird ein Soll-Ist-Vergleich über die geplanten Erfolgsbeiträge und den tatsächlich eingetretenen Erfolgsbeiträgen durchgeführt. Dies dient zum einen der Entgegenwirkung von negativen Abweichungen im Investitions-objekt und zur besseren Prognose einer zukünftigen Investitionsbeurteilung.

Mit der Investition ist auch wie in Abbildung 3, S. 5 der vorliegenden Arbeit ersichtlich ist die Finanzierung verknüpft. Worunter die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Negativkomponenten in der Gewinnrechnung zu verstehen ist. Investitions- und Finanzierungsentscheidungen sind somit unmittelbar miteinander verbunden.

Eine mögliche Finanzierung stellt die Aussenfinanzierung dar, bei welcher Kapital von aussen in das Unternehmen eingebracht wird. Sie ist unterteilbar in die Eigenfinanzierung, bei welcher das benötigte Kapital aus eigenen Mitteln bereitgestellt wird. Sowie der Fremdfinanzierung, die das Einbringen von Kapital durch Leihen ist. Der zweite mögliche Finanzierungsweg ist die Innenfinanzierung. Bei ihr werden die Mittel im innerbetrieblichen Leistungsprozess erwirtschaftet. Bei der Finanzierungs-entscheidung haben die Positivkomponenten keinen Einfluss auf die Entscheidungsfindung. Die Finanz-planung strebt damit eine Kostenminimierung an (Günter Wöhe, 2002, S. 342ff).

3 Aufgabenübersicht

Die Aufgabenstellung in dieser Studienarbeit ist das Investitionsverhalten von Lebensmittelunternehmen durch eine Umfrage mit der Zusendung eines Fragebogens zu hinterfragen. Die zu untersuchende Frage-stellung dieser Studienarbeit lautet: Werden Investitionen in innovative Bereiche getätigt oder fließen die erzielten Umsätze in Erneuerungs- und Rationalisierungsinvestitionen ein? Grafische Darstellung der Aufgabenstellung, siehe Abbilddung 5: Fragestellung Fragebogen.

Abbildung 5: Fragestellung Fragebogen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 Stand der Wissenschaft und Forschung

Nach der Empfehlung der EU-Kommission vom 6.Mai 2003, betreffend der Definition der Kleinst-unternehmen sowie der Kleinunternehmen und der mittleren Unternehmen. Die gestützt ist auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Erwirkte diese Kommission eine allgemein geltende Definition, welche für alle klein- und mittelständischen Unternehmen (gewöhnlich kurz bezeichnet mit KMU) der europäischen Mitgliedsstaaten gilt. Die sich auch mit der nationalen Definition der Mitgliedsstaaten deckt. Damit soll erreicht werden, dass die Förderung der KMU-Unternehmen in den Mitgliedsstaaten gesteigert wird und das Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Gemäß den Artikeln 48, 81 und 82 EG-Vertrag in ihrer Auslegung durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft ist unabhängig von der Rechtsform jede Einheit als Unternehmen anzusehen, welche eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.

Die Mitarbeiterzahl ist eines der aussagekräftigsten Kriterien und wird als Hauptkriterium zur Einteilung der KMU-Unternehmen festgesetzt. Wobei jedoch ein finanzielles Kriterium eine notwendige Ergänzung darstellt, um die tatsächliche Bedeutung eines Unternehmens, seine Leistungsfähigkeit und seine Wettbewerbssituation beurteilen zu können. Es ist davon abzuraten als einziges finanzielles Kriterium den Umsatz heranzuziehen allein schon deshalb, weil der Umsatz der Handelsunternehmen und des Vertriebs naturgemäß über dem des verarbeitenden Gewerbes liegt. Aus diesem Grund muss das Kriterium des Umsatzes mit dem der Bilanzsumme kombiniert werden. Was die Gesamtheit des Wertes eines Unternehmens widerspiegelt, wobei bei einem dieser Kriterien die festgelegte Grenze überschritten werden darf.

Wie schon in der Empfehlung 96/280/EG erwähnt wurde, handelt es sich bei den Finanz- und Mitarbeiterschwellenwerten um Obergrenzen. Die Mitgliedstaaten, die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie der Europäische Investitionsfond (EIF) können unter den Gemeinschaftsschwellen liegende Schwellenwerte festsetzen, um Maßnahmen auf eine bestimmte Kategorie von KMU auszurichten.

Damit sich die wirtschaftliche Realität der KMU sich besser erfassen lässt, empfiehlt es sich die verschiedenen Unternehmenstypen danach zu unterscheiden, ob es sich um eigenständige Unternehmen handelt oder ob sie über Beteiligungen verfügen, mit denen keine Kontrollposition einhergeht (Partnerunternehmen). Oder ob sie mit anderen Unternehmen verbunden sind. Laut der Empfehlung 96/280/EG gilt ein Unternehmen als autonom, wenn der angegebene Beteiligungsgrad unter 25% liegt. Laut der Definition von der EU die am 6.Mai 2003 herausgegeben wurde die auch bei Subventionen zugrunde gelegt wird gilt:

Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) lassen sich folgendermaßen quantitativ abgrenzen:

- Weniger als 250 Beschäftigte
- Weniger als € 50 Mio. Umsatz oder weniger als € 43 Mio. Bilanzsumme
- Eigenständiges Unternehmen d.h. 25 Prozent oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte dürfen nicht direkt oder indirekt von einem anderen Unternehmen kontrolliert werden.

KMU lassen sich noch weiter differenzieren in:

- Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte)
- Kleinunternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) und
- Mittlere Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte)

(http://www.zit.co.at/upload/medialibrary/kmu_definition_5267.pdf, 21.5. 2007)

In der Bundesrepublik Deutschland sind die Richtlinien zur Stärkung des innovativen Potenzials von KMU Unternehmen festgelegt in der Unternehmensdynamik und in den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Programm zur Stärkung des innovativen Potenzials von kleinen und mittleren Unternehmen „KMU-Innovationsprogramm“ in der Fassung vom 1.Jänner 2005 (gemäß §4 des Bundesgesetzes über besondere Förderungen von kleinen und mittleren Unternehmen, BGBl. Nr. 432/1996 in der geltenden Fassung).

Das Ziel dieser Förderungsaktion ist das endogene Innovationspotenzial von bestehenden und neugegründeten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken und dadurch deren Wachstum zu unterstützen, deren Wettbewerbsposition zu verbessern und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung der Beschäftigungssituation zu leisten. Diese Richtlinien legen die persönlichen Voraussetzungen für eine Förderung fest. Förderungswerber können physische und juristische Personen sowie Personengesellschaften des Handelsrechts und eingetragene Erwerbsgesellschaften sein. Förderbar im Sinne dieser Richtlinien sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von der jeweils geltenden Empfehlung der Kommission und deren Definition für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erfasst werden. Es werden auch die sachlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Prämien festgelegt. Darunter fallen:

- Erzeugung/Erbringung neuer, innovativer bzw. qualitativ höherwertiger Produkte/ Dienst-leistungen
- Anwendung/Einsatz neuer Technologien (unter besonderer Berücksichtigung der Informations- und Kommunikationstechnologien am neuesten Stand der Technik)
- Aufbau von Kooperationen, Cluster- und Netzwerkbildungen
- Erhaltung bzw. Stärkung der Nahversorgung unter Berücksichtigung innovativer Konzepte

Zur Beurteilung der Erfüllung der/eines Förderungsschwerpunkte(s) sind die folgenden fünf Kriterien heranzuziehen:

- Ex Post-Analyse der Entwicklung des Unternehmens (u.a. anhand der Entwicklung der Zahl der Beschäftigten, Umsatz einschließlich Exportanteile, Investitionstätigkeit)
- Erwartung über die positive Beschäftigungswirkung des Investitionsvorhabens
- Nachhaltige Auswirkung des Investitionsvorhabens auf die Unternehmensentwicklung
- Verhältnis der Kosten des förderungsgegenständlichen Investitionsvorhabens zur laufenden/ durchschnittlichen Investitionstätigkeit des Unternehmens
- Positive Auswirkung des Vorhabens auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Diese Richtlinie legt auch Kriterien für nicht förderbare Kosten fest. Ausgeschlossen von einer Förderung sind:

- Vorhaben mit deren Durchführung vor Einbringung des Förderungsansuchens begonnen wurde
- Im allgemeinen Vorhaben, deren förderbare Kosten den Betrag von € 25.000,-- unterschreiten, Ausnahmen gelten
- Vorhaben in Bereichen mit Überkapazitäten, soweit diese nicht nachhaltig zur Verringerung der Überkapazitäten beitragen

Der Wunsch auf Förderung wird unter Verwendung eines Formulars, welches von der Gesellschaft aufzulegen ist, bei der finanzierenden Stelle als Förderungsmittler oder bei der Gesellschaft direkt eingebracht. Die Einbringung des Ansuchens beim Förderungsmittler im Rahmen eines Finanzierungsgespräches muss nicht notwendigerweise formularmäßig erfolgen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Gesellschaft sowie die Organe der Europäischen Union sind berechtigt eine Überprüfung der Verwendung der Förderung und des geförderten Vorhabens durch seine/ihre Organe bzw. Beauftragte vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen (http://www.awsg.at/portal/media/465.pdf; 21.5. 2007).

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Details

Titel
Zusammenhang zwischen Innovation- und Investitionsverhalten
Hochschule
Hochschule Neubrandenburg
Autor
Jahr
2007
Seiten
33
Katalognummer
V176056
ISBN (Buch)
9783640992676
Dateigröße
658 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Das Verhalten bei Investitionen und Innovationen von Lebensmittelunternehmen wurde durch einen Onlinefragebogen erfasst und anschließend statistisch ausgewertet. Sowie der Schwerpunkt der Ergebnisbearbeitung auf die grafische Darstellung gelenkt wurde. Aus Datenschutzgründen sind in dieser veröffentlichten Studienarbeit keine Namen und Adressen vom Lebensmittelunternehmen oder Personen enthalten.
Schlagworte
Investitionen, Innovationen, Lebensmittelunternehmen, Onlinefragebogen, grafische Darstellung
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing Alexander Bracko (Autor), 2007, Zusammenhang zwischen Innovation- und Investitionsverhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176056

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