Der [gläserne] Mensch in sozialen Netzwerken: Eine empirische Studie zum Nutzungsverhalten von Facebook und StudiVZ


Forschungsarbeit, 2010
34 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Situationsanalyse

3 Empirie

4 Ergebnisanalyse

5 Fazit

6 Literatur

7 Anhang

1 Einführung

„Facebook-Profil der Gattin bereitet MI6-Chef Ärger(...)“[1]

...titelte die Kronenzeitung am 06.07.2009.

Und was auf den ersten Blick wie banale Klatschpresse anmutet, ist in Wirklichkeit ein sehr prominenter Fall eines gesellschaftlichen Phänomens rund um die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Studivz. Millionen Menschen weltweit sind inzwischen Mitglieder in sogenannten Social Networks. Personen jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht nutzen diese Dienste um beispielsweise mit Freunden Kontakt zu halten, dabei zu sein weil es angesagt ist und letztendlich vielleicht auch um ihrer narzisstischen Ader frönend sich der Welt zu präsentieren. Ist ja alles schön und gut, möchte man meinen, jedoch bedenken die meisten nicht die Konsequenzen, die es haben kann, wenn man private und eventuell auch sensible Daten für jedermann sichtbar ins Netz stellt, wie der Fall vom designierten MI6 Chef eindrucksvoll gezeigt hat. Die Frau des Geheimdienstchefs stellte private Photos ihres Mannes in Badehose, ihre Wohnadresse und mehr ins Netz, schlichtweg Daten die bei einer derart wichtigen und vor allem höchst sensiblen Position sogar der Geheimhaltung unterliegen. [2] Man muss aber nicht unbedingt Chef des geheimnisumwitterten Britischen Geheimdienstes sein, der den meisten Menschen nur durch „007“ ein Begriff ist, um potentiell kompromittierende Informationen über sich Preis zu geben, die außerhalb der informellen Ebene als peinlich oder anstößlich empfunden, bzw. von Dritten missbraucht werden. Ausgehend von diesen Überlegungen möchten wir uns somit schwerpunktmäßig mit dem Nutzungsverhalten der Benutzer von Social-Networking-Plattformen wie „Facebook“ und „StudiVZ“ auseinandersetzen. So soll etwa der Umgang von Usern mit deren privaten Daten beobachtet werden, um etwaige Trends in Hinblick auf sorgsame- bzw. sorglose Nutzungsformen feststellen zu können. Wer ist nun aber wirklich bereit, so viele Informationen über sich Preis zu geben? Im speziellen richtet sich unser Blick also auf die Untersuchung des Themas „Sicherheit“ und „Preisgabe von Daten“. Darüber hinaus soll festgestellt werden, ob signifikante Unterschiede zwischen den beiden Plattformen „Facebook“ und „StudiVZ“ in Hinblick auf die Nutzungsgewohnheiten der User bestehen.

2 Situationsanalyse

Einleitend lässt sich prinzipiell sagen, dass sich durch das Internet im Zuge der New Economy das Mediennutzungsverhalten der Menschen, vor allem in den letzten Jahren, wesentlich verändert hat. Aktuell ist ein Wandel des Nutzers vom passiven Medienkonsument zu einem aktiven Medienproduzenten, der über soziale Netzwerke mit anderen Gleichgesinnten vernetzt ist, zu beobachten. Einen großen Anteil an diesem Erfolg des Internets als Publikumsmedium haben dabei so genannte „Social Software Applikationen“ (Plattformen oder auch „Social Networks“ genannt) wie „StudiVZ“ und „Facebook“, die eine Reihe neuer Möglichkeiten bieten, im Internet zu kommunizieren und Gemeinschaften aufzubauen und eine Vielzahl an Funktionen zur Unterstützung der Zusammenarbeit innerhalb eines Netzwerkes bereitzustellen. Vor allem für das soziale Leben junger Breitband -Internet-Nutzer prognostizieren Web Experten einen erheblichen Bedeutungszuwachs von „Social Software“. „Social Software“ kann als Software umschrieben werden, die „Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagment in den (Teil-) Öffentlichkeiten hpyertexttueller und sozialer Netzwerke“ [3] und „ menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit“ [4] unterstützt.

Der Marktforscher „comScore“ hat sich in den letzten Jahren intensiv mit „Social Networks“ beschäftigt. „comScore“ kam im Juli 2007 zu dem Ergebnis, dass insgesamt 14,8 Millionen Deutsche (45 % der deutschen Online-User) soziale Netzwerke besucht hatten. Als beliebtester “sozial orientierter Onlinedienst Deutschlands” stellte sich “MySpace” (3,7 Millionen Nutzer) heraus, dicht gefolgt von “StudiVZ” (3,1 Millionen) und an dritter Stelle “Jux.de” (2,6 Millionen).[5] Aktuell sollen mittlerweile laut Angaben von „StudiVZ“ schon über 16 Millionen Mitglieder im VZ-Netzwerk registriert sein, wobei über 50% der Nutzer mindestens einmal täglich online sind.[6]

Bei einer weiteren Untersuchung im Juli 2007 stellte „comScore“ fest, dass vor allem aber auch die Nutzung der „Social Network“ Plattform „Facebook“ um 270% im Vergleich zum Vorjahr von 14,08 Millionen Besucher auf 52,5 Millionen Besucher weltweit gestiegen ist.[7]

Vor allem in Europa, mit Ausnahme am Deutschen Markt, war „Facebook“ mit einem Wachstum von 422% das am schnellsten wachsende „Social Network“.[8] Eine aktuellere Umfrage im April 2009 zeigte weiters einen deutlichen Anstieg von „Facebook“ Nutzern in Deutschland, wo sich der Nutzungsanteil um 405%, in Österreich sogar um 491% stark vergrößert hatte.[9] Mark Zuckerberg, Gründer von „Facebook“, spricht mittlerweile von weltweit 150 Millionen „Facebook“ Nutzern und sieht „Facebook“ zurzeit vor allem in Deutschland und England auf der Überholspur und meint gegenüber Konkurrenten wie „MySpace“ und „StudiVZ“[10]:

„Ich denke, dass wir uns am Ende durchsetzen werden, weil wir das beste Produkt bieten. Als wir begonnen haben war MySpace zehn Mal größer als wir.“[11]

Es stellt sich nun die Frage, was Social Software für die zahlreichen Nutzer so anziehend macht. In diesem Bezug sei vor allem auf den Begriff des „User generated Content“ hinzuweisen, bei dem es hauptsächlich um die vom Nutzer erstellten Inhalte geht. Diese Inhalte machen das jeweilige Angebot anscheinend so interessant, dass viele Menschen einen Großteil ihrer Zeit, ihrer Energie und ihres Wissens investieren, um sich im Netz selbst zu präsentieren. Die Nutzer erwarten sich dabei für das Gegebene etwas zurück zu bekommen und investieren vor allem deshalb in ihre Profile, um Aufmerksamkeit und Anerkennung für die eigene Person zu gewinnen und neue Kontakte aufbauen zu können. Die meisten Akteure tauschen dabei mit unterschiedlichen Erfolgen soziales Kapital aus, was soviel heißen soll, dass manche mehr in Beziehungen investieren müssen als andere. In diesem Bezug kann man Sozialkapital auch als Integrationsfaktor werten, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erlangen. Anerkennung ist in der Realität oft schon sehr schwierig zu erreichen und auch „Online“ stellt sich Aufmerksamkeit als ein sehr knappes Gut dar. Die Mechanismen der „Online-Welt“ erlauben es vor allem aber auch Außenseitern der realen Welt, über Social Networks zu Anerkennung und Aufmerksamkeit zu kommen.

Social Software Plattformen wie „StudiVZ“ und „Facebook“, können dabei vor allem Gemeinschaftsgefühle fördern und die Möglichkeit zur Selbstreflexion und Konstruktion des eigenen Selbst, durch Interaktion mit anderen im Web, geben.[12]

Social Software Plattformen ermöglichen es also vor allem ihren Nutzern, eigene Netzwerke aufzubauen, den „Community“ Gedanken aktiv zu praktizieren und durch die Kommunikationskontakte, die Zufriedenheit in Beziehungen zu steigern und ein eigenes soziales Kapital im Internet aufzubauen. Vor allem aber machen die Möglichkeiten zur Selbstdarstellung Social Software Plattformen bei der Gewinnung neuer Nutzer so erfolgreich. Persönliche Daten können über das eigene Profil mit anderen geteilt, Nachrichten können gesendet und somit Wissen und Erfahrungen ohne Probleme ausgetauscht werden. Man kann alte Freundschaften wieder aufleben lassen oder neue Freundschaften schließen, indem man zum Beispiel einfach über eine „Kontakt meiner Kontakt“- oder „Freunde finden“- Funktion im Netzwerk auf die Suche geht. Nachdem man dann im Netzwerk „befreundet“ ist, lässt sich oft ganz leicht feststellen, mit wem die eigenen Freunde vernetzt sind und wer mit wem, innerhalb der Plattform, in Verbindung steht.

Die überwiegende Anzahl der Nutzer stellen auf ihren Profilen zahlreiche Fotos und Videos online, geben ihre Email-Adressen oder gar Wohnadressen an, beschreiben ihre persönlichen Interessen, schreiben Statusmeldungen und vieles mehr mit der Absicht, die Aufmerksamkeit der anderen Nutzer auf die eigene Person zu erhöhen. Der Drang vieler Nutzer, sich im Internet präsentieren zu wollen oder gar zu müssen, stellt aber auch gleichzeitig sowohl ein großes Problem als auch ein nicht geringes Risiko dar. Viele Nutzer vergessen anscheinend, dass beim Surfen die von ihnen zur Verfügung gestellten Informationen relativ leicht innerhalb des Netzwerkes von anderen einzusehen sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die meisten im wirklichen Leben, zum Beispiel wenn sie auf der Straße aufgefordert werden bei einem Gewinnspiel oder Ähnlichem teilzunehmen, bestimmte private Informationen nicht so leicht zur Verfügung stellen beziehungsweise zugänglich machen, wie es aber im Internet immer häufiger der Fall ist.

Mark Zuckerberg sieht jedenfalls, bezüglich der Sicherheitsbedenken bei „Facebook“, die User selbst in der Verantwortung. „Facebook“ ermögliche den Nutzern die volle Kontrolle über die eigenen Daten und es läge allein beim Nutzer, welche Informationen er anderen zugänglich macht. Es sei besonders wichtig, dass die Leute ihre Sinne für eventuelle Gefahren schärfen, um effektiv und transparent miteinander kommunizieren zu können.[13]

Im Wesentlichen bleibt es also hierbei immer individuell jedem Nutzer selbst überlassen, welche Daten er innerhalb der Gemeinschaft von sich aus preisgeben will und welche er besser für sich behält. In diesem Bezug wird vor allem die Medienkompetenz der einzelnen User immer wichtiger, da „Social Software“ zwar die Kommunikationsfreiheit erhöht und die Möglichkeit bietet, dass Medium Internet aktiv mitzugestalten, im Gegenzug aber bei allzu großer Offenheit zahlreiche Risiken für die eigene Privatsphäre entstehen können. Um diesen Risiken vorzubeugen, sollte jeder Teilnehmer dieser Netzwerke eine gewisse Schlüsselqualifikation im Umgang und Gebrauch mit „Social Software“ erwerben, da das Internet nach wie vor als nahezu „rechstfreier“ Raum angesehen werden kann und man nie genau weiß, wer sich das eigene Profil ansieht und was mit den zur Verfügung gestellten Daten wirklich gemacht wird. Die sorgsame Einstellung der Privatsphäre auf solchen Plattformen ist hierbei unter anderem von entscheidender Bedeutung, doch die Nutzer selbst stellen hierbei oft die größte Schwachstelle dar. Jeder Nutzer sollte sich darüber bewusst werden, welche Kontakte er bereit ist aufzunehmen und welche er besser verweigern sollte, welche Inhalte und Informationen er bereitstellt und welche besser nicht.

Bedenken hinsichtlich Datenschutzrisiken, die durch den Gebrauch von „Social Software“ entstehen, äußerte auch die „European Network and Information Security Agency“, kurz „ENISA“. Onlinenetzwerke seien „wie eine digitale Cocktailparty, bei der man viele Leute trifft, ein bisschen über die Stränge schlagen und am nächsten Tag mit einem furchtbaren Kater aufwachen kann.“ [14]

Oft sei den Nutzern die wahre Größe des Publikums nicht bewusst, vor dem sie so bereitwillig Auskunft über ihre privaten Interessen und Vorlieben ausplaudern. Das „Facebook- Experiment“, durchgeführt von der IT-Sicherheitsfirma „Sophos“, zeigte auf, wie leicht es ist, innerhalb Sozialer Netzwerke an persönliche Daten zu kommen. Dabei kam heraus, dass bei den 200 von Sophos untersuchten „Facebook“ Nutzern 41% den Zugriff auf persönliche Informationen erlaubten, 84% ihre kompletten Geburtsdaten angaben, 87% gaben detaillierte Informationen über ihre Ausbildung und ihren Arbeitsplatz preis, 78% gaben Auskunft über ihre Adresse beziehungsweise ihren aktuellen Wohnort an und 23% gaben sogar die Telefonnummer an.[15]

Eine andere Studie, durchgeführt von „Fittkau & Maaß Consulting“ zeigt aber auf, dass die Internet Nutzer durchaus immer mehr ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass ihre persönlichen Daten im Internet, eventuell ohne ihr Wissen, missbraucht werden können. Das Sicherheitsbewusstsein vieler Internet-Nutzer sei demnach gestiegen und eine Mehrheit der deutschsprachigen Nutzer habe inzwischen Angst davor, dass private Informationen zum Beispiel für Werbezwecke missbraucht werden könnten. Das Ergebnis zeigte, dass 70% die Weitergabe der Daten für Werbezwecke befürchten und 57% davon überzeugt sind, dass ihre Daten gezielt ausspioniert werden könnten. Im Gegensatz dazu halten „nur“ 13% die Datenschutzbestimmungen für ausreichend und vertrauen auf die technischen Standards zur Sicherung der persönlichen Daten.[16]

Die verschiedenen Möglichkeiten und Probleme von Datenmissbrauch durch Social Software sollen nun im folgenden Teil überblicksartig dargestellt werden[17]:

- Ansammlung privater Daten: hierbei geht es primär darum, dass private Daten von Dritten, bei mangelndem Sicherheitsbewusstsein der Nutzer, leicht eingesehen und missbraucht werden können. Besonders aber ist für Werbeunternehmen ein möglicher Zugriff auf die persönlichen Daten der einzelnen Nutzer interessant. Die Werbeindustrie setzt große Hoffnungen in diese Daten, da erstmals in der Geschichte eine zielsichere, auf die Einzelpersonen maßgeschneiderte Werbung ohne Streuverluste, möglich scheint. Gefahr besteht in diesem Bezug aber auch durch Hacker, die immer öfter versuchen, Daten aus den einzelnen Profilen herunter zu laden. Als Beispiel könnte man zwei „MIT-Studenten“ nennen, die es geschafft hatten, über „Facebook“ Zugriff auf 70.000 Mitgliederprofile zu erhalten.
- Ansammlung firmeninterner Daten: Nicht nur die privaten Daten sind in Gefahr sondern auch firmeninterne Daten, denn diese können über Social-Network-Dienste ausspioniert werden. Da die Hemmschwelle zur Kommunikation und Kontaktaufnahme bei vielen Online-Nutzern meist verringert ist, können Mitarbeiter durch „falsches Vertrauen“ leicht dazu gebracht werden, Informationen über ihren Arbeitgeber preiszugeben. Konkurrenten aus der gleichen oder einer ähnlichen Branche könnten dadurch gezielt Informationen über den Aufbau und die Struktur einer anderen Firma erhalten und somit einen eigenen Wettbewerbsvorteil erreichen.
- „Contact not friends“-Phänomen: hier besteht ebenfalls wie schon vorher erwähnt das
Ausgangsproblem, dass die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme Online, im Vergleich zur Realität, stark abgeschwächt ist. Auf „StudiVZ“ und „Facebook“ kann man Kontakte einfach, schnell und mit wenigen Klicks aufbauen. In der Hoffnung auf Anerkennung innerhalb des Netzwerkes versuchen manche, so viele Kontakte wie möglich zu schließen, frei nach dem Motto, je mehr Freunde ich besitze, desto besser ist es für mich. Dies hat zur Folge, dass man eventuell den Bezug zum eigenen Bekanntenkreis und den Überblick über die Kontakte verlieren kann und insgesamt den Sinn und die Aussage des Netzwerkes schwächt.
- Lurker und Stalker: hier geht es vor allem darum, dass manche Mitglieder sich innerhalb Sozialer Netzwerke, nicht an die Regeln halten und mit ihrem Handeln, das Netzwerk schädigen. Unter einem „Lurker“ werden „harmlose“ passive Nutznießer verstanden, die nicht viel oder gar nichts zum Netzwerk beitragen. Diese können auch als „nur lesende Teilnehmer“ bezeichnet werden. Ganz anders sieht die Sache bei „Stalkern“ aus, die innerhalb sozialer Netzwerke andere Teilnehmer ernstzunehmend belästigen und gegen ihren Willen verfolgen. Einerseits können Teilnehmer von ihren „Stalkern“ durch permanentes Nachrichten schicken oder via Instant-Messages belästigt werden, andererseits kann das Profil ausspioniert und mit Kommentaren und Nachrichten überschwemmt werden.
- Falsche Identitäten: oft ist es ziemlich einfach, sich unter einem anderen oder falschen Namen auf Social Networks anzumelden und mit dieser fiktiven Persönlichkeit Kontakte zu sammeln und Informationen auszuspionieren. Dies kann vielleicht einen gewissen Grad an Unterhaltung bieten, jedoch müssen sich die fiktiven Nutzer ständig in die „erfundene Person“ hineinversetzen und dementsprechend anpassen und verstellen, was aber oft sehr schnell von anderen aufgedeckt wird. Gefahr besteht natürlich aber auch darin, dass anonym anderen Schaden zugefügt werden könnte, indem zum Beispiel Unwahrheiten innerhalb eines Netzwerkes verbreitet werden etc. Dies kann dann sogar soweit gehen, dass Nutzer plötzlich in eine Außenseiterposition geraten und gezielt gegen sie Stimmung gemacht wird.
- Mobbing: die Fälle von digitalem Mobbing, auf Social-Network-Plattformen, wie “StudiVZ“ und „Facebook“, nehmen in letzter Zeit vermehrt zu. Dabei werden einzelne Mitglieder gedemütigt, beschimpft und mit rufschädigenden Aussagen terrorisiert. Vor allem viele Jugendliche kommen mit dem daraus entstehenden Druck auf die eigene Person nicht zurecht, wie der tragische Selbstmord einer 15 jährigen Britin 2009 unter Beweis stellte.[18]

[...]


[1] Vgl.: Kronenzeitung vom 06.07.2009

[2] Vgl.: ebd.

[3] vgl. http://www.kooperationssysteme.de/wordpress/uploads/RichterKoch2007.pdf

[4] vgl. http://www.kooperationssysteme.de/wordpress/uploads/RichterKoch2007.pdf

[5] vgl. http://www.deutsche-startups.de/2007/09/19/148-millionen-deutsche-nutzen-soziale-netzwerke/

[6] vgl. http://www.studivz.net/l/about_us/1/

[7] vgl. http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2007/07/Social_Networking_Goes_Global

[8] Vgl. http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2007/09/Social_Networking_Sites_in_Germany

[9] Vgl.http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2009/4/Facebook_Top_Social_Network_in_Spain

[10] vgl. http://www.klatsch-tratsch.de/2009/01/27/mark-zuckerberg-facebook-wird-studivz-besiegen/16458

[11] http://www.klatsch-tratsch.de/2009/01/27/mark-zuckerberg-facebook-wird-studivz-besiegen/16458

[12] Vgl. Alby (2008), S.116-117

[13] vgl. http://www.klatsch-tratsch.de/2009/01/27/mark-zuckerberg-facebook-wird-studivz-besiegen/16458

[14] Ebersbach/Glasner/Heigl, S.93

[15] vgl. Ebersbach/Glasner/Heigl, S.93

[16] vgl. http://www.pressetext.at/news/080709004/internetnutzer-fuerchten-datenmissbrauch-zu-werbezwecken/

[17] vgl. Ebersbach/Glasner/Heigl, S.93-95

[18] vgl. http://www.focus.de/digital/computer/internet-mobbing-im-internet-maedchen-begeht- selbstmord_aid_437782.html

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Der [gläserne] Mensch in sozialen Netzwerken: Eine empirische Studie zum Nutzungsverhalten von Facebook und StudiVZ
Hochschule
Universität Wien  (Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Forschungspraktikum
Note
1,0
Autoren
Jahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V176096
ISBN (eBook)
9783640973576
ISBN (Buch)
9783640973231
Dateigröße
940 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Facebook, Studi VZ, Social Network, Selbstdarstellung, Web 2.0, Soziales Netzwerk, Internetplattformen, Netzwerkbildung, Identität, Privatsphäre
Arbeit zitieren
Bakk. phil. Harald Baumgartlinger (Autor)Bakk. phil. Matthias Hirsch (Autor), 2010, Der [gläserne] Mensch in sozialen Netzwerken: Eine empirische Studie zum Nutzungsverhalten von Facebook und StudiVZ, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176096

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