Judenmord – Intention oder Funktion?


Seminararbeit, 2002

29 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

A
1 Nationalsozialistische Judenpolitik von 1933 bis1945 eine Frage von Intention oder Funktion ? – Schwierigkeiten der historischen Forschung
2 Bisherige Erfolge und Etappen in der Geschichtswissenschaft – eine Auflösung der Lagermentalität ?

B
1 Welche Bestandteile führten zur Genesis der „Endlösung“? - Eine exemplarische Momentaufnahme des Modells vom Intentionalist E. Jäckel und den Modellen der Funktionalisten ( Strukturalisten).
2 Eine weiterführende Analyse der Lager anhand folgender Phasen in der NS-Judenpolitik:
(a) Auswanderungspolitik NS-Deutschlands
(b) Der Feldzug in Polen und die Umsiedlungspolitik
(c) „Territoriale“ Lösung: Madagaskarplan und Konzentration
(d) Der „Rassen- und Vernichtungskrieg“ in Russland
(e) „Territoriale“ Lösung: Ostwärts als Alternative zur Konzentration
(a) Ernährungskrise und Kriegswende
3. Einzelne gewichtige Bestimmungsfaktoren
(a) Die Personen Hitler, Himmler, Heydrich, Goebbels und Göring
(b)Die „autoritäre Anarchie“
(c) Das deutsche Volk
(d) Die „beherrschten“ Fremdvölker

C
1 Wann, wo und warum die „Endlösung“ beginnen musste – Ein Fazit jenseits von Akkumulation und Initiative. Mehr als unlösbares, historisches Problem von Intentionalisten und Funktionalisten

D
Quellenverzeichnis:
Literaturverzeichnis:

A

1 Nationalsozialistische Judenpolitik von 1933 bis1945 eine Frage von Intention oder Funktion ? – Schwierigkeiten der historischen Forschung.

Selbstschutz und eine gesunde Distanz ist für den Historiker erst einmal eine Grundvoraussetzung, um in jenem Kapitel deutscher Geschichte forschen zu können. Dies ist sicher nicht immer selbst verständlich, besonders für Wissenschaftler, die einerseits mit den Opfern und andererseits mit den Tätern mehr oder weniger indirekt in Verbindung gebracht werden könnten und teilweise zu bringen sind. Viele mehr oder weniger hitzige und emotionalisierte Debatten[1] wurden schon gefochten und sollen an dieser Stelle nicht wiederholt in die Erinnerung geholt werden. Wer das Thema kennt, der weiß wer gemeint sein sollte. Es wird auch noch eine Weile so bleiben. Allerdings ist eine zu große Distanz zum Thema genauso so gefährlich, da der Historiker vermutlich ebenso in den „terminus technicus“ verfallen würde, wie es die Täter einst getan haben. Es muss also die Balance gefunden werden zwischen fortschreitender „Historisierung“ und einer „ Geschichtsschreibung des sich Erinnerns“. Einige Zeit wird diese Entwicklung aber noch in Anspruch nehmen. Die Perspektive die der Wissenschaftler anlegt wird also oft, ob er es will oder nicht, von einer unbewussten Subjektivität unterlaufen und die objektive Betrachtung bleibt auf der Strecke. Deutlich wurde dies, als die einen Hardliner sagten, dass es einen „Führerbefehl“ geben müsse, und die anderen Hardliner glaubten an eine Art „Betriebsunfall“. Ebenso ist die Begriffsbestimmung, von Intention und Funktion, in der sie sich glaubten einzuordnen mit ihrer Art der Interpretation, von allen anders wahrgenommen worden. Eine Verblendung, die sich nur mit der inneren Einstellung zum Sachverhalt und mit den Personen, mit denen man sich stritt zu erklären ist.[2]

Die Quellenproblematik wird in jeder historischen Forschung ein Problem aufzeigen, doch sind hier einige Besonderheiten auf die vorerst aufmerksam gemacht werden muss. Die Quellen aller Art die aus dieser Zeit überliefert sind machen es uns merklich nicht einfach, obwohl wir uns im 20.Jhdt. bewegen. So ist diese Phase in der Epoche, der „Endlösung“ in der NS-Judenpolitik, die am schlechtesten dokumentierte der neueren Geschichte. Aber es lässt sich eine Eigenart für die Erschließung nicht oder nicht mehr vorhandener Dokument und getätigter Unterredungen von höchster Ebene zu nutzte machen. Jäckel verglich es in etwa mit einer Pyramide, da der Berg an Dokumenten von unten nach oben abnimmt. Und somit ließe sich indirekt erschließen, was direkt im Verborgenen zu sein scheint. So sollen also informelle Gespräche und fehlende Dokumente indirekt erschlossen werden können. Seine Arbeitshypothese brachte Jäckel auf den Punkt in folgenden Worten:

„Wir hätten dann zu unterscheiden zwischen einem mündlichen mitgeteilten, erläuterten, vielleicht nur angedeuteten Maximum für die Willigen und einem schriftlichen amtlichen Minimum zur Begründung für die Widerstrebenden oder Zögernden. [3]

Wir müssen hier also in denselben Kategorien denken lernen, wie es das System des NS-Staates verlangte. Für die Praktiker war als der konventionelle, formale Aspekt und der unkonventionelle, informelle Aspekt bestimmt. Der Zweck und der Umfang eines Schriftstückes war also davon abhängig wer der willige Adressat und wer der sich widersetzende Adressat war innerhalb des NS-Systems. Kurzum sollte es nicht ausreichend belegbar sein bleibt natürlich viel Spielraum für Spekulationen. Dies macht es zur Schwierigkeit und es besteht die Gefahr die Ebene der Plausibilität zu verlassen. Zusätzlich ist es noch die Varianz der Tarnbegriffe, die sowohl propagandistisch, öffentlich und innerhalb des Regimes, für die ideologische Terminierung, verwandt wurden. Wann heißt „Endlösung“ die Ausrottung von Millionen, bis wann meinte man Umsiedlung, wenn man es je meinte!

Wie breit zum Beispiel das Spektrum sein kann, indem einer Zielgruppe oder Personen eine Intention für die Vernichtung der europäischen Juden zugeschrieben wird, soll an dem folgenden Beispielen deutlich gemacht werden.

„Da Gott gut ist, ist auch die Shoah gut und sogar von ihm verfügt, um die Seelen der ermordeten Juden um den Preis ihrer leiblichen Existenz zu retten!! Gott und sein Werkzeug Hitler!“ (Bauer, 2001)

In dieser Hinsicht könnte sich sogar Goldhagen mit seiner These des Großintentionalisten oder Superintentionalisten, dem deutschen Volk als Ganzes mit seinem latent vorhandenen, eliminatorischen Antisemitismus, als Funktionalist darstellen. Umgekehrt kann es dann auch nicht schwierig sein, den Funktionalisten als Intentionalisten darzustellen. So haben wir es aber mit einer Reihe von handelnden Individuen zu tun, wenn wir vom religiösen Standpunkt absehen, die mit „gesunden“ Verstand[4] gehandelt haben sollten. Allein diese Individuen können und haben in irgendeiner direkten oder indirekten Form über das Schicksal entschieden und sei es, dass die Juden, wie im ersten Antisemitismusstreit, nicht mehr waren als ein Spielball in einem ganz anderen Konflikt[5]. Die Frage nach dem wie und warum bleibt aber weiterhin die Hauptaufgabe des Historikers, auch wenn er zunehmend mit anderem Werkzeug arbeiten muss und sich, wie im Folgenden beschrieben, neuere Techniken bedient um neue Erkenntnisse zu Tage zu fördern.

2 Bisherige Erfolge und Etappen in der Geschichtswissenschaft
– eine Auflösung der Lagermentalität ?

Es darf ruhig auch einmal die Frage gestellt werden, ob die traditionelle Geschichtswissenschaft mit ihren begrenzten Methoden den NS-Staat und sein Wesen überhaupt verstehen kann, und die so ihre Rückschlüsse, die so etwas wie Intention oder Funktion in der NS-Judenpolitik deutlich werden lassen sollen, für gültig erklären will. Eine erneute oder weitläufigere Ausweitung in die Nachbardisziplinen[6] scheint unumgänglich. Und man könnte so die Umstände besser erklären. So ist dass, was eine solche Entwicklung zu ließ besser zu erfassen. Einige Schritte sind dazu bereits gegangen worden, wenn man an die Umschwünge von der Makro – zur Mikrogeschichtsanalyse denken mag. Dort haben wir eine Debatte um die Täter, im speziellen der NS-Bürokratie[7], die Analysen der einzelnen Bestandteile der Einsatzgruppen und Sonderkommandos, die Betrachtungen der Wissenschaften im NS-System und mehr. Sogar vermeintliche Profilanalysen[8] von Adolf Hitler sind in neuster Zeit auf dem Markt. Die Strukturen des NS-Herrschaftssystems, die als Grundlage für die allgemeine Interpretation dienen, sind bisher sehr gut bearbeitet[9], wenn man an die Arbeiten von Ernst Fränkel, Norbert Frei[10], Karl Dietrich Bracher und anderer im Bereich der Totalitarismus – und Faschismustheorie angesiedelter Forschungen denkt.

Diese Entwicklung begann im Wesentlichen in den 1980er Jahren, während der Historikerstreit 1986/87 zu einem „Krieg der Interpretationen [11] ausuferte und die Forschungsdebatte steril blieb und keine neuen Erkenntnisse brachte. Nach dieser Enttäuschung entwickelte sich ein neues und grundlegendes Fundament. Man brachte also konkrete, empirische Untersuchungen mit dem neuen Mittelpunkt aller Opferperspektiven. So konnte man die „rassische Politik“ freilegen und die Debatte wurde dezentralisiert und der Input kam aus anderen Bereichen als von den bisherigen Beteiligten. Vier Ansätze halfen aus der Krise. Dies waren zum ersten Untersuchungen zur Alltags- und Mentalitätsgeschichte, zum zweiten die internationale Forschung im Bereich der Eruierung der Gesamtzahl der ermordeten Juden, drittens waren es die Unterlagen der deutschen Justizbehörden, sowie viertens die nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik[12]. Man änderte also den Blickwinkel und betrachtete die NS-Verwaltung, die Wissenschaft und die traditionellen Eliten und andere Machtsäulen des NS-Herrschaftssystems. So kam es, dass viele Funktionalisten und Intentionalisten ihre meist reduktiven Hypothesen relativierten und transformierten. Und wohl deshalb, dann zu umfangreicher Detailarbeit übergingen, um die eigentliche Mischform, die sie nun vertraten, gegenüber anderen abzugrenzen. Und dass, obwohl sie im Grossen und Ganzen übereinstimmten. Das ist die Problematik die in der neueren Forschung, die zwar die Lagerkämpfe überwinden konnte, aber den Raum für Abgrenzung unendlich klein macht. Man fand sogar einen gemeinsamen kleinsten Nenner, indem die Fachwelt bereits erkannt hatte, dass ein förmlich, schriftlicher „Führerbefehl“ für den Beginn, durch Anordnung der „Endlösung“ sehr unwahrscheinlich sei und wohl eher hinderlich gewesen wäre.

B

1 Welche Bestandteile führten zur Genesis der
„Endlösung“? - Eine exemplarische Momentaufnahme
des Modells vom Intentionalist E. Jäckel und den
Modellen der Funktionalisten ( Strukturalisten).

Um ein Verständnis für eine abgrenzende Betrachtung, der Art und Weise wie Intentionalisten und Funktionalisten die Abläufen vermeintlich interpretieren, ist es notwendig, ohne sich in kleinere Details zu begeben, dass zunächst ein grobes Muster dargestellt wird, um die Argumentationstechnik der verschiedensten Modelle zu verstehen. So können wir es auch nur als Momentaufnahme betrachten, denn es ist exemplarisch gemeint ist. Sonst würde man sich sehr schnell in eine dynamische Forschungsdebatte verfahren, die keine Lagergrenzen mehr kennt bzw. in den Grenzen bereits verwischt ist. Dies erleichtert also die Blickrichtung, ob dass, was geschah mit einem funktionalistischen Ansatz gesehen werden kann und wann es als ein intentionalistischer Ansatz verstanden werden darf. Schließlich sollte man merken, wie und ob es überhaupt trennbar ist. Zugleich bietet eine Gegenüberstellung beider Modelle, mit der Frage nach den Bestandteilen zur Genesis der „Endlösung“, eine Begriffsabgrenzung und verdeutlicht nochmals die sich bereits auflösende Problematik. Wenn wir weiter gehen, in der noch später zu betreibenden Detailarbeit anhand von gewichtigen Beispielen, ist es nötig, ein klares Bild zu schaffen. Ein wichtiger Grundsatz sollte aber zuvor noch erwähnt werden, nämlich das jene die Hitler hervorheben, damit nicht die Verantwortung der anderen Beteiligten verringern wollen, und wer die Rolle der Anderen hervorheben möchte, damit nicht Hitler entlasten will. So soll also die Kontroverse eine wissenschaftliche bleiben[13].

[...]


[1] Vgl. Wolfsohn: „Deutsche und Israelis haben aus der Geschichte, dem Holocaust, ganz und gar unterschiedliche ‚Lehren’ gezogen.“, S.4 und weiter „Dass in der jüdischen Zeitgeschichte der Holocaust sachlich und seelisch dominiert, ist eine natürliche Reaktion“, S. 6 und zuletzt „Wie kommen wir Deutsche und Juden und Israelis – wieder ins Freie? Indem wir nicht einseitig bleiben und von einander weder Zerr – noch Idealbilder, sondern Realbilder zeichnen…“, S.8. So es scheint sich in ähnlicher Weise auch in der Geschichtswissenschaft abzuspielen.

[2] Siehe Anm.1

[3] Jäckel, Eberhard: Die Entschlussbildung als historisches Problem, S.17, in: Jäckel, Eberhard / Rohwer, Jürgen (Hrsg.): Der Mord an den Juden im zweiten Weltkrieg. Entschlussbildung und Verwirklichung, Stuttgart 1985.

[4] Selbst dieser ist, wie es Dörner empirisch belegt hat, begrenzt und fehlerhaft.

[5] Jensen, Uffa: „Die Juden sind unser Unglück!“. Das verkündete 1879 der liberale Berliner Geschichtsprofessor Heinrich von Treitschke – und löste damit den ersten Antisemitismusstreit der deutsche Geschichte aus, in: Die Zeit, Nr.35, 13.06.2002, S.82.

[6] Politikwissenschaften mit ihren Bereichen der politischen Systemtheorie (siehe auch Anm.9), den Kenntnissen über Entscheidungsprozessen und der Verwaltungswissenschaften, der Soziologie mit der ihrigen Systemtheorie und der Psychologie, sowie noch andere Gesellschaftswissenschaften.

[7] z.B. die Arbeiten von Raul Hilberg.

[8] Diese Methode wurde bereits in den USA seitens der Alliierten im zweiten Weltkrieg verwandt, um strategisch-machtpolitische Verhältnisse des 3.Reiches daraus abzuleiten. Man untersuchte Reden, Fotos, Filme etc. auf denen Hitler agierte.

[9] Wenn man von der, in den 1980er Jahre, mangels empirischer Daten fallen gelassen Systemtheorie (Gesellschaftstheorie) absieht. Dies hat sicherlich auch mit der Tatsache zu tun, dass die Entwicklungen innerhalb des nachkonstruierten Systeme und Subsystem neutral betrachtet werden würden und auch als solche zu betrachten sein sollten (hier sind die Arbeiten von Niklas Luhmann, unter Anderen, richtungweisend). Die Betrachtung der „Endlösung“, auf die es dann hinausliefe war aber bisher alles andere als neutral. Eine Erklärungshilfe für ein grobes Gerüst wäre es aber sicherlich, auch wenn es den Funktionalisten unter Umständen mehr dienen würde. Einen brauchbaren Einblick gibt Becker, Frank/Reinhardt-Becker, Elke: Systemtheorie. Eine Einführung für die Geschichts- und Kulturwissenschaften, Franfurt/New York, 2001. Die Hingabe zu Primärarbeiten der Systemtheorie von Luhmann lässt sich, für ein geeignetes Theoriegerüst nicht meiden, da nur zu oft seine Theorie, zum Zwecke der Kritik, vereinfacht und so verwässert wurde.

[10] So z.B. von Frei, Norbert: Der Führerstaat, Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945, o.O. u. o.J.

[11] Beispielhaft ist die Dokumentation zu einem wissenschaftlichen Kongress in folgendem Band: Jäckel, Eberhard / Rohwer, Jürgen (Hrsg.): Der Mord an den Juden im zweiten Weltkrieg. Entschlussbildung und Verwirklichung, Stuttgart 1985.

[12] z.B. die Arbeiten von Götz Aly.

[13] Jäckel, Eberhard: Die Entschlussbildung als historisches Problem, in: Jäckel, Eberhard / Rohwer, Jürgen (Hrsg.): Der Mord an den Juden im zweiten Weltkrieg. Entschlussbildung und Verwirklichung, Stuttgart 1985, S.11.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Judenmord – Intention oder Funktion?
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Proseminar: Nationalsozialistische Judenpolitik 1933-1945
Note
2,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V17631
ISBN (eBook)
9783638221597
ISBN (Buch)
9783638645300
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ein Versuch zur Klärung der im Titel deutlich werdenden Frage. Unter Hinzuziehung der entsprechenden Quellen und der Einordnung in die aktuelle Forschungsarbeit. Letztlich ein Thema, welches in seiner Ausführlichkeit wohl kaum nur im Rahmen einer "Hausarbeit" barbeitet werden kann. Dies Arbeit ist aber durchaus anregend und reflektierend geschrieben und beinhaltet ALLE relevanten und aktuellen Ergebnisse der Forschung mit der nötigen Distanz zum Sachverhalt!
Schlagworte
Judenmord, Intention, Funktion, Proseminar, Nationalsozialistische, Judenpolitik
Arbeit zitieren
Daniel Wilms (Autor), 2002, Judenmord – Intention oder Funktion?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17631

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