Diese Masterarbeit befasst sich mit den Implikationen der verpflichtenden Einführung des IFRS 18 („Darstellung und Angaben im Abschluss“), welcher den bisherigen Standard IAS 1 ersetzt. Die Arbeit gliedert sich in zwei wesentliche Schwerpunkte: Eine normative Analyse identifiziert und würdigt die zentralen Neuregelungen des IFRS 18 gegenüber IAS 1. Dazu gehören die neuen verpflichtenden GuV-Zwischensummen (insbesondere das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Finanzierung und Ertragssteuern), die verbindliche Kategorisierung von Erträgen und Aufwendungen (Betriebs-, Investitions- und Finanzierungskategorie), veränderte Vorgaben zur Aggregation und Disaggregation von Abschlussposten sowie die erstmalige Regulierung und Anhangangabepflicht von Management-Defined Performance Measures (MPM).
Im zweiten Teil wird ein empirisches Forschungskonzept entwickelt, das auf dem Wertrelevanz-Ansatz basiert. Dieses Forschungsdesign legt den Fokus auf die neuen GuV-Zwischensummen, um künftig empirisch überprüfen zu können, ob die angestrebten Ziele des IASB – insbesondere die Erhöhung von Transparenz, Vergleichbarkeit und Entscheidungsnützlichkeit der Finanzberichterstattung am Kapitalmarkt – tatsächlich erreicht werden.
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- Arthur Kempf (Author), 2025, Die Einführung des IFRS 18. Normative Analyse und Konzeption eines empirischen Forschungsdesigns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1763128