Wie im Volksmund bereits bekannt ist, so wiegt die Körpersprache während der sozialen Interaktion weitaus gewichtiger, als manchmal das eigentlich gesprochene Wort. Doch woran liegt das, dass wir zum Teil die Körpersprache der Anderen falsch wahrnehmen oder auch um deuten? Hiermit soll sich der erste Teil der Bachelorarbeit befassen. Es geht um wahrnehmungspsychologische Gegebenheiten in Verbindung mit den körpereigenen Sinnen, den Empfindungen und Emotionen sowie den Erwartungen. Im zweiten Teil der Ausarbeitung geht es vermehrt um das Zusammenspiel zwischen Körpersprache, verbaler und vokaler Kommunikation in Interaktionsprozessen. Auch kulturelle Gegebenheiten und die Wichtigkeit des Austausches wird beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1 – Förderung des (selbst) reflexiven Verständnisses und möglichen Auswirkungen in der Interaktion
- 1.0 Wie denkt der Mensch?
- 1.1 Die kognitive Denkentwicklung nach Jean Piaget
- 1.2 Sinnliche Erfahrungen
- 1.3 Die Wahrnehmung
- 1.3.1 Gesetze der Wahrnehmung
- 1.3.2 Sinne und Wahrnehmung
- 1.3.3 Das visuelle und auditive System und die Bedeutung der visuellen und auditiven Wahrnehmung/Perzeption
- 1.3.4 Erfahrungen, Erwartungen und Emotionen im Zusammenspiel mit der eigenen Wahrnehmung
- 1.4 Fazit des 1. Kapitels im Hinblick auf die Auswirkungen in der Interaktion
- Kapitel 2 – Kommunikations-, und Interaktionsprozesse unter Betrachtung verschiedener Gesichtspunkte
- 2.0 Verständnis und Hintergrund der Kommunikation nach Tomasello
- 2.0.1 Der Ausdruck des Körpers als Kommunikationsprozess
- 2.0.2 Die verbale Kommunikation
- 2.0.3 Die Bedeutung des gemeinsamen Hintergrundwissens für die Interaktion
- 2.1 Forschungsstand über Körpersprache/nonverbale Kommunikation
- 2.2 Die Körpersprache
- 2.2.1 Körpersignale als bewusste und unbewusste Teilelemente einer Kommunikation
- 2.2.2 Die ganzheitliche Wahrnehmung in der Körpersprache
- 2.2.3 Untersuchung verschiedener körperlicher Ausdrucksformen
- 2.2.4 Das Enkodieren und Dekodieren in der Körpersprache
- 2.3 Kulturelle Unterschiede in der Ausdrucksweise körperlicher Empfindungen
- 2.4 Körpersprache, nonverbale Kommunikation und Interaktion
- 2.5 Das Zusammenspiel zwischen Körpersprache und verbaler Kommunikation
- 3.0 Die Bedeutung des Wissens über die Körpersprache in der Sozialen Arbeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Verständnis und der Auswirkung von Körpersprache und verbaler Kommunikation in der Interaktion. Ziel ist es, das Bewusstsein für körpersprachliche Signale zu schärfen, um Menschen in der Interaktion besser zu verstehen. Die Arbeit beleuchtet den Zusammenhang zwischen kognitiver Denkentwicklung, Wahrnehmung und der Bedeutung von Körpersprache in der Kommunikation.
- Die Rolle von Körpersprache und verbaler Kommunikation in der Interaktion
- Das Verständnis von Körpersprache als Ausdruck von Emotionen und Gedanken
- Die Bedeutung des gemeinsamen Hintergrundwissens für erfolgreiche Kommunikation
- Kulturelle Unterschiede in der Körpersprache
- Die Anwendung von Körpersprache-Wissen in der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der kognitiven Denkentwicklung des Menschen und der Rolle der Wahrnehmung in der Interaktion. Es werden verschiedene Aspekte der Wahrnehmung und deren Einfluss auf die Interpretation von Körpersprache behandelt.
Das zweite Kapitel untersucht die Kommunikationsprozesse unter Berücksichtigung von verbaler und nonverbaler Kommunikation. Es werden verschiedene Aspekte der Körpersprache, wie Körpersignale, ganzheitliche Wahrnehmung und kulturelle Unterschiede, beleuchtet. Außerdem wird das Zusammenspiel von Körpersprache und verbaler Kommunikation analysiert.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Bedeutung des Wissens über Körpersprache in der Sozialen Arbeit. Es werden die Auswirkungen von Körpersprache auf die Interaktion mit Klienten und die Relevanz für die erfolgreiche Arbeit im sozialen Bereich beleuchtet.
Schlüsselwörter
Körpersprache, nonverbale Kommunikation, Interaktion, Wahrnehmung, kognitive Denkentwicklung, Soziale Arbeit, Klientenarbeit, Kommunikationsprozesse, kulturelle Unterschiede, nonverbales Verhalten, verbale Kommunikation, Hintergrundwissen.
Häufig gestellte Fragen
Wie gewichtig ist die Körpersprache im Vergleich zum gesprochenen Wort?
Die Körpersprache wiegt in der sozialen Interaktion oft schwerer als das gesprochene Wort, da sie Emotionen und unbewusste Signale direkter vermittelt.
Welche Rolle spielt die Wahrnehmung bei der Interpretation von Körpersprache?
Wahrnehmungspsychologische Faktoren wie Erfahrungen, Erwartungen und Emotionen beeinflussen maßgeblich, wie wir die Körpersignale anderer Menschen dekodieren und deuten.
Gibt es kulturelle Unterschiede in der Körpersprache?
Ja, die Ausdrucksweise körperlicher Empfindungen und die Bedeutung bestimmter Gesten können sich je nach kulturellem Hintergrund stark unterscheiden.
Was versteht man unter Enkodieren und Dekodieren?
Enkodieren bezeichnet das Aussenden von (oft unbewussten) Körpersignalen, während Dekodieren den Prozess beschreibt, in dem der Empfänger diese Signale interpretiert.
Warum ist Wissen über Körpersprache in der Sozialen Arbeit wichtig?
Es hilft Fachkräften, die Bedürfnisse und emotionalen Zustände von Klienten besser zu verstehen, auch wenn diese verbal nicht geäußert werden, und verbessert so die Interaktionsqualität.
- Arbeit zitieren
- Larissa Neick (Autor:in), 2011, Körpersprache und verbale Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176441