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Rotationsenergie starrer Körper - Protokoll zum Versuch

Titel: Rotationsenergie starrer Körper - Protokoll zum Versuch

Praktikumsbericht / -arbeit , 2007 , 5 Seiten

Autor:in: BA Jan Hoppe (Autor:in)

Physik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Man kann erkennen, dass die ersten beiden Werte außerhalb der Fehlertoleranz liegen, was daran liegen kann, dass die Reibung bei hoher Periodendauer die Messung besonders stark beeinflusst hat. Die anderen Werte liegen aber in dem erwarteten Messbereich. Versuch 2:

Im zweiten Versuch wurde das Trägheitsmoment erhöht, indem man Gewicht von 250g und 500g, in bestimmten Radien r von der Achse aus, auf der Scheibe befestigt hat und dann aus einer Höhe von 0,6m das Zuggewicht losgelassen hat. Die angenommenen Fehler sind die gleichen wie in Versuch 1.

Die Scheibe, als Ausgangswert, hat ein Trägheitsmoment J von: 1 1 2 = 2 =0,0225 k g⋅m 2 J 1 = ⋅m⋅r ⋅2 k g⋅( 0,15 m

) 2 2

Dazu wurden weitere Trägheitsmoment zusammengestellt: J 2 = J 1 +2⋅m⋅r 2 =0,0225 k g⋅m 2 +2⋅0,25 k g⋅( 0,075 m ) 2 = 0,0253 k g⋅m 2 J 3 = J 1 +2⋅m⋅r 2 =0,0225 k g⋅m 2 + 2⋅0,5 k g⋅( 0,075 m ) 2 =0,0281 k g⋅m 2 J 4 = J 1 + 2⋅m⋅r 2 =0,0225 k g⋅m 2 +2⋅0,25 k g⋅( 0,15 m ) 2 =0,0338 k g⋅m 2 J 5 = J 1 +2⋅m⋅r 2 =0,0225 k g⋅m 2 + 2⋅0,5 k g⋅( 0,15 m ) 2 =0,045 k g⋅m 2 Für jedes der Trägheitsmomente (die Wert von J1 wurden aus Versuch 1 übernommen) wurde nun analog zu Versuch 1 die Umlaufzeit T gemessen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Versuch: Rotationsenergie starrer Körper

1.1 Versuchsdurchführung

1.2 Versuch 1

1.3 Auswertung

1.4 Versuch 2

1.5 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das Protokoll dokumentiert ein physikalisches Experiment zur Untersuchung der Rotationsenergie starrer Körper. Dabei wird die Energieumwandlung von potenzieller in kinetische Energie analysiert, um den theoretischen Zusammenhang zwischen Trägheitsmoment, Winkelgeschwindigkeit und Rotationsenergie praktisch zu überprüfen und mögliche Abweichungen durch Reibung oder Messfehler zu identifizieren.

  • Theoretische Grundlagen der Rotationsenergie
  • Experimenteller Aufbau mit drehbarer Scheibe und Luftkissen
  • Analyse der Abhängigkeit von Rotationsenergie und Winkelgeschwindigkeit
  • Untersuchung des Einflusses variierender Trägheitsmomente
  • Fehlerbetrachtung mittels Fehlerfortpflanzung nach Gauß

Auszug aus dem Buch

Versuchsdurchführung

Auf einer drehbaren Scheibe (Radius 0,15m, Gewicht 2kg) ist ein Träger befestigt. An diesem wird an einer Riemenscheibe ein Faden, mit einem Splint befestigt, aufgerollt, der über eine Rolle ein 50g Gewicht hält. Die Fadenlänge ist so gewählt, dass der Splint sich aus der Riemenscheibe löst, sobald das Gewicht den Boden berührt. Um die Reibung zu reduzieren, wird ein Luftkissen unter der Scheibe erzeugt.

Versuch 1:

Im ersten Versuch, wird das Gewicht auf eine Höhe von 20cm angehoben und dann losgelassen. Da es an der Riemenscheibe befestigt ist, beginnt die Scheibe zu drehen. Sobald das Gewicht den Boden berührt und die Scheibe somit nicht mehr beschleunigt wird, wird die Zeit für volle 10 Umdrehungen gestoppt. Diese Messung wird mehrfach durchgeführt und dann für andere Höhen (30cm, 40cm, ..., 70cm) wiederholt.

Das Gewicht hat zum Zeitpunkt an dem es losgelassen wird die potentielle Energie durch die Beschleunigung in Richtung Boden in kinetische umgewandelt. Sobald das Gewicht den Boden erreicht, liegt nur noch kinetische Energie vor. Über den Faden wird diese Energie an die Scheibe weitergegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Versuch: Rotationsenergie starrer Körper: Einführung in die physikalischen Grundlagen der Rotationsenergie und die mathematische Herleitung der kinetischen Energie bei einer Drehbewegung.

1.1 Versuchsdurchführung: Beschreibung des experimentellen Aufbaus, einschließlich der mechanischen Komponenten und der Maßnahmen zur Reibungsreduktion durch ein Luftkissen.

1.2 Versuch 1: Durchführung der Messreihen mit variierenden Fallhöhen des Gewichts und Aufzeichnung der Zeitdaten für definierte Umdrehungen.

1.3 Auswertung: Statistische Analyse der Messwerte, grafische Darstellung der Abhängigkeiten und Berechnung der Messfehler mittels Fehlerfortpflanzung nach Gauß.

1.4 Versuch 2: Erweiterung des Versuchs durch Erhöhung des Trägheitsmoments durch zusätzliche Gewichte und erneute Messung der Umlaufzeiten.

1.5 Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Diskussion der Diskrepanzen zwischen Theorie und Messergebnissen sowie Identifikation möglicher Fehlerquellen.

Schlüsselwörter

Rotationsenergie, Trägheitsmoment, Winkelgeschwindigkeit, Drehbewegung, kinetische Energie, potenzielle Energie, Fehlerfortpflanzung, Gauß, Experiment, Reibung, Periodendauer, Scheibe, Umlaufzeit, Physik, Messwertabweichung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Protokoll?

Das Protokoll dokumentiert ein physikalisches Experiment zur Untersuchung und quantitativen Bestimmung der Rotationsenergie starrer Körper.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Umwandlung potenzieller in kinetische Energie bei Drehbewegungen, die Rolle des Trägheitsmoments und die experimentelle Fehleranalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den theoretischen Zusammenhang zwischen dem Trägheitsmoment eines Körpers, dessen Winkelgeschwindigkeit und der damit verbundenen Rotationsenergie experimentell zu verifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine experimentelle Methode angewandt, bei der durch ein Fallgewicht ein Drehmoment auf eine Scheibe ausgeübt wird, gefolgt von einer statistischen Auswertung und Fehlerrechnung nach Gauß.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil befasst sich mit der Durchführung von zwei Versuchsreihen (mit und ohne Zusatzgewichte), der grafischen Auswertung der Messergebnisse und der Diskussion von Abweichungen.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen gehören Rotationsenergie, Trägheitsmoment, Winkelgeschwindigkeit, Fehlerfortpflanzung und experimentelle Physik.

Warum weichen die Messergebnisse teilweise von der Theorie ab?

Die Autoren vermuten, dass unberücksichtigte Energieverluste durch Reibung sowie systematische Messfehler bei der Zeitnahme oder dem Ablesen für die Abweichungen verantwortlich sind.

Welchen Einfluss hat das Trägheitsmoment auf die Rotationsenergie?

Die Arbeit zeigt, dass bei konstanter Periodendauer eine Erhöhung des Trägheitsmoments die Rotationsenergie beeinflusst und somit ein direkter Zusammenhang zwischen Masse, Radius und Energie besteht.

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Details

Titel
Rotationsenergie starrer Körper - Protokoll zum Versuch
Hochschule
Universität Bielefeld
Autor
BA Jan Hoppe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
5
Katalognummer
V176476
ISBN (eBook)
9783640978175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rotationsenergie körper protokoll versuch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Jan Hoppe (Autor:in), 2007, Rotationsenergie starrer Körper - Protokoll zum Versuch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176476
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Leseprobe aus  5  Seiten
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