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Unternehmensethik in der Marktwirtschaft am Beispiel Kinderarbeit in Entwicklungsländern

Título: Unternehmensethik in der Marktwirtschaft am Beispiel Kinderarbeit in Entwicklungsländern

Trabajo Escrito , 2011 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Bernd Hildebrandt (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Unternehmensethik in der Marktwirtschaft, zieht hierfür als Beispiel die Kinderarbeit in Entwicklungsländern heran und schließt mit ei-ner Zusammenfassung und einem Fazit.

Gerade bei Aktiengesellschaften zählen für viele Kapitalgeber nur die Rentabilität des eingesetzten Geldes, Dividendenerträge und Kursgewinne um jeden Preis. Wie der Ge-winn zustande kommt wird zur Nebensache. Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswis-senschaften, Milton Friedman, schrieb schon 1970, dass die soziale Verantwortung von Unternehmen ausschließlich darin bestehe, ihren Profit zu steigern. Ob der Profit bspw. aus unmenschlichen Arbeitsbedingungen oder Kinderarbeit erzielt wird, blieb in der Vergangenheit häufig im Dunkeln.
In letzter Zeit ist diese Thematik stärker im öffentlichen Fokus. Diese Entwicklung hat ein Umdenken vieler global tätiger Unternehmen verursacht. Ihnen ist bewusst gewor-den, dass nicht nur der Preis allein eine Kaufentscheidung beeinflusst und das aus-schließliche Streben nach größtmöglichem Profit nicht mehr alleine eine übergeordnete Priorität einnimmt.
Diese Entwicklung wurde auch durch Unternehmensskandale sowie weltweite soziale, ökologische und ökonomische Krisen gefördert. Zur Diskussion stehen der Umfang und die Reichweite der ethischen bzw. sozialen Verantwortung von Unternehmen, Unter-nehmern und Managern. Typische Fragen hierbei sind etwa: Welche Rolle sollen Un-ternehmen bei der Einhaltung und Durchsetzung von Menschenrechten übernehmen? Welche Verantwortung haben sie für die Einhaltung von Sozialstandards und den Schutz der Umwelt? In welchem Umfang sind Unternehmen für die Bekämpfung der Korruption verantwortlich (nur im eigenen Unternehmen oder in ihrem gesamten wirt-schaftlichen Einflussbereich)? Können und sollen sich Unternehmen an der Produktion globaler öffentlicher Güter beteiligen, z.B. bei der Bekämpfung von Kinderarbeit, beim Engagement für Bildung? Sollen Unternehmen ihr Engagement primär dann entfalten, wenn damit ihren eigenen Unternehmensinteressen direkt oder indirekt, kurz- oder lang-fristig gedient wird oder aber unabhängig von eigenen Interessen gleichsam als Selbst-zweck? Warum überhaupt moralisch sein?
Die Beantwortung dieser Fragen wird in der Literatur und Öffentlichkeit vielfältig be-handelt und ist nicht Kern dieser Arbeit, soll aber die weitverzweigten Betrachtungsan-sätze des Themas aufzeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1. Moral

2.2. Ethik

2.3. Unternehmensethik

2.4. Kinderarbeit

2.5. Entwicklungsländer

3. Historische Entwicklung der Unternehmensethik

4. Unternehmensethik in der Marktwirtschaft

5. Das ethische Dilemma am Beispiel der Kinderarbeit in Entwicklungsländern

5.1. Maßnahmen

5.2. Globalisierung aus wirtschaftsethischer Sicht

5.3. Globaler Wertekreis

5.4. Beispiele - Unternehmensethik und Kinderarbeit

5.5. Fallbeispiele - Unternehmensethik und Kinderarbeit

6. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Unternehmensethik innerhalb der Marktwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Kinderarbeit in Entwicklungsländern, um aufzuzeigen, wie globale Unternehmen moralische Verantwortung mit ökonomischen Interessen in Einklang bringen können.

  • Grundlagen der Unternehmensethik und Moral
  • Einfluss der Globalisierung auf ethische Standards
  • Herausforderungen im Umgang mit Kinderarbeit in Entwicklungsländern
  • Rolle von Verhaltenskodizes und globalen Zertifizierungsstandards
  • Konfliktfeld zwischen Existenzsicherung und Bildung

Auszug aus dem Buch

5. Das ethische Dilemma am Beispiel der Kinderarbeit in Entwicklungsländern

Das Verbot von Kinderarbeit entstammt der ältesten Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation, die ein Mindestalter von 14 Jahren für die Arbeit in Industriebetrieben vorgibt. Für Entwicklungsländer gilt seit dem Übereinkommen Nr.138 von 1973 bei leichten Arbeiten eine Untergrenze von 12 Jahren. Die UN-Konvention über die Rechte von Kindern von 1989 sieht ergänzend vor, Kinder vor Schädigungen ihrer körperlichen, geistigen, sittlichen und seelischen Entwicklungen zu schützen. Diese übergreifenden Normen wurden allerdings von einer nur geringen Zahl von Staaten ratifiziert. In vielen Entwicklungsländern Asiens (z.B. Indien, Pakistan, Bangladesch) und Afrikas besteht kein gesetzliches Verbot oder nur eine geringe Einschränkung von Kinderarbeit. Außerdem wird Kinderarbeit aufgrund der vorherrschenden ökonomischen Bedingungen und kultureller Traditionen in diesen Ländern toleriert. Wenn multinationale Unternehmen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Stammlandes ihren Kinderarbeit ausschließenden Ethikkodex strikt anwenden, wird dies von Zulieferern in Schwellenländern häufig als moralische Bevormundung betrachtet. Die Eltern werden z.B. die Einbeziehung ihrer Kinder in Heimarbeit mit dem Argument verteidigen, die Kinder fühlten sich wohl, ihr Mitwirken beim Erwerb des Familieneinkommens sei finanziell nötig, würde von den Eltern anerkannt und stärke die Zugehörigkeit zur Familie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel im unternehmerischen Denken von reinem Profitstreben hin zu einer verstärkten Wahrnehmung ethischer Verantwortung.

2. Begriffsbestimmung: Hier werden die zentralen Begriffe Moral, Ethik, Unternehmensethik, Kinderarbeit und Entwicklungsländer definiert, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.

3. Historische Entwicklung der Unternehmensethik: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung der Unternehmensethik als Managementkonzept von den 1950er Jahren bis zur heutigen internationalen Bedeutung nach.

4. Unternehmensethik in der Marktwirtschaft: Es wird diskutiert, wie Unternehmen unter den Bedingungen der Globalisierung ethische Herausforderungen bewältigen können, ohne die Effizienz der Marktwirtschaft zu gefährden.

5. Das ethische Dilemma am Beispiel der Kinderarbeit in Entwicklungsländern: Das Kapitel analysiert die Problematik von Kinderarbeit und zeigt Maßnahmen, globale Sichtweisen, Wertekreise sowie konkrete Fallbeispiele auf.

6. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines aktiven Dialogs mit Stakeholdern zur Implementierung ethischen Handelns.

Schlüsselwörter

Unternehmensethik, Kinderarbeit, Marktwirtschaft, Globalisierung, Corporate Social Responsibility, CSR, Verhaltenskodex, Social Accountability 8000, Entwicklungsländer, Global Compact, Nachhaltigkeit, Stakeholder, Moral, Integritätsmanagement, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethische Verantwortung von global agierenden Unternehmen und wie diese mit sozialen und ökonomischen Anforderungen in Marktwirtschaften harmonieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Unternehmensethik, globalen Arbeitsstandards, der Bekämpfung von Kinderarbeit und der Rolle multinationaler Konzerne in Entwicklungsländern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, das ethische Dilemma der Kinderarbeit zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Verhaltenskodizes und Zertifizierungen verantwortungsbewusst agieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung von Konzepten der Unternehmensethik anhand von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Entwicklung der Unternehmensethik, der Marktwirtschaft als System sowie einer detaillierten Analyse der Kinderarbeit und globaler Lösungsansätze.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensethik, Kinderarbeit, Globalisierung, Corporate Social Responsibility (CSR) und Verhaltenskodizes.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „inkompatiblen“ und „kompatiblen“ Werten im globalen Wertekreis?

Inkompatible Werte sind solche, die den eigenen Normen widersprechen, während kompatible Werte durch Maßnahmen wie bessere Entlohnung in Richtung eines ethisch akzeptableren Zustands transformiert werden können.

Welche Rolle spielen NGOs bei der Durchsetzung von Sozialstandards?

NGOs fungieren als treibende Kraft, die Unternehmen unter Druck setzen, ihre Reputation zu wahren und ethische Standards in der gesamten Wertschöpfungskette einzuhalten.

Warum ist eine „rigorose Abschaffung“ von Kinderarbeit laut einigen Organisationen problematisch?

Der Autor führt an, dass das Familieneinkommen oft existenziell von der Mitarbeit der Kinder abhängt; eine plötzliche Abschaffung könnte Familien ohne Ausgleich in tiefe wirtschaftliche Not stürzen.

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Detalles

Título
Unternehmensethik in der Marktwirtschaft am Beispiel Kinderarbeit in Entwicklungsländern
Universidad
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Curso
Verantwortliches Handeln in Gesellschaft und Unternehmen
Calificación
1,0
Autor
Bernd Hildebrandt (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
20
No. de catálogo
V176540
ISBN (Ebook)
9783640979219
ISBN (Libro)
9783640979639
Idioma
Alemán
Etiqueta
unternehmensethik marktwirtschaft beispiel kinderarbeit entwicklungsländern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bernd Hildebrandt (Autor), 2011, Unternehmensethik in der Marktwirtschaft am Beispiel Kinderarbeit in Entwicklungsländern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176540
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