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Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen

Titel: Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen

Hausarbeit , 2010 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll exemplarische Einblicke in das vielseitige Gebiet der Kunsttherapie geben. Herausgestellt werden soll ein allgemeiner Überblick über die verschiedenen theoretischen und praktizierten Ansätze der Kunsttherapie nach Karl-Heinz Menzen. Im Anschluss wird am Beispiel der Suchterkrankung die Kunsttherapie als spezifische Behandlungsmethode vorgestellt. Gefragt wird, ob die Kunsttherapie eine gewinnbringende Therapiemethode bei Abhängigkeitserkrankungen darstellt. Welche Vorzüge kann die Behandlung suchtkranker Menschen mit kunsttherapeutischen Elementen haben? Gibt es Grenzen dieser Behandlungsmethode? Die Ergebnisse werden anhand eines hermeneutischen Zugangs zusammengetragen, da sich die vorliegende Arbeit ausschließlich auf die Untersuchung von gegebenen Texten stützt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Prolegomenon

2. Ziel, Struktur und Methode der Semesterarbeit

3. Definitionen

3.1 Definition Therapie

3.2 Definition Kunsttherapie

3.3 Kunst in der Kunsttherapie

4 Ansätze in der Kunsttherapie nach Menzen

4.1 Der kunstpsychologische Ansatz

4.2 Der kunstpädagogische und kunstdidaktische Ansatz

4.3 Der ergotherapeutische Ansatz in der Psychiatrie

4.4 Der heilpädagogisch-rehabilitative Ansatz

4.5 Der kreativ- und gestaltungstherapeutische Ansatz

4.6 Der tiefenpsychologische Ansatz

5 Derzeitig praktizierte Formen der Kunsttherapie

5.1 Rehabilitativ orientierter kunsttherapeutischer Bereich

5.2 Psychosomatisch- tiefenpsychologisch orientierter Bereich

5.3 Psychiatrisch orientierter Bereich

6. Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen

6.1 Definition süchtigen Verhaltens

6.2 Ausgewählte Angaben zu Prävalenzen

6.3 Das Rauscherleben

7 Kunsttherapie und Sucht

7.1 Charakteristika des Bilderlebens suchtkranker Menschen

7.2 Interpretation der Charakteristika

8 Über die Vorzüge der Kunsttherapie bei Abhängigkeitserkrankungen

8.1 Kunsttherapie als nonverbales Therapieverfahren

8.2 Stärkung der Persönlichkeit durch kunsttherapeutische Arbeit

9. Zusammenfassung der Vorzüge

10. Grenzen der Kunsttherapie

11. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kunsttherapie als ergänzende Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen sowie die Grenzen dieser therapeutischen Praxis zu analysieren, wobei der Fokus darauf liegt, wie durch künstlerische Prozesse die psychische Stabilität und das Selbstwertgefühl suchtkranker Menschen gestärkt werden können.

  • Theoretische Grundlagen und historische Ansätze der Kunsttherapie
  • Klassifikation und Praxisformen kunsttherapeutischer Arbeit
  • Suchtphänomene: Definitionen, Prävalenzen und das Erleben von Rauschzuständen
  • Die visuelle Bilderwelt suchtkranker Menschen
  • Nonverbale Kommunikation und Persönlichkeitsstärkung in der Therapie

Auszug aus dem Buch

1. Prolegomenon

„Das Bewusstsein der Fähigkeit eines jeden Menschen kreativ sein zu können ist verloren gegangen“ (Thomas, 1998, S. 14), beschreibt die folgende Problematik zusammenfassend: Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ist eine tiefgreifende Veränderung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Menschen feststellbar. Vor der industriellen Revolution lebten die Menschen auf dem Land und hatten einen direkten Bezug zu den Gebrauchs- und Alltagsgegenständen, die sie umgaben. Diese unmittelbare Beziehung zeigt sich u.a. im Anbau von Lebensmitteln, dem Herstellen von Kleidung und dem traditionellen Handwerk der damaligen Zeit.

Die zunehmende Technisierung führte zu einer Entfremdung des Menschen und der von ihm hergestellten Produkte. Die Kunsttherapeutin Kramer (2004) spricht in diesem Zusammenhang vom „… Verfall des Handwerks ...“ (S. 20), das nach ihrer Meinung für den Verlust der einfachen Form der Kunst verantwortlich ist. Die Autorin erklärt weiterhin: „Die vom Menschen geschaffene Umwelt war von dem Charakter der Bevölkerung geprägt, die sie geschaffen hatte. Dadurch war ein gewisses Maß von persönlichem Ausdruck im täglichen Leben mitgegeben, was den Bedürfnissen der meisten Menschen entsprach“ (Ebd., S. 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolegomenon: Dieses Kapitel erläutert die historisch gewachsene Entfremdung des Menschen von seiner Kreativität durch Technisierung und industrielle Entwicklung.

2. Ziel, Struktur und Methode der Semesterarbeit: Es wird der Aufbau der Arbeit skizziert und die hermeneutische Vorgehensweise bei der Textuntersuchung dargelegt.

3. Definitionen: Hier werden zentrale Begriffe wie Therapie und Kunsttherapie abgegrenzt und die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition beleuchtet.

4 Ansätze in der Kunsttherapie nach Menzen: Die theoretischen Ursprünge werden in sechs Hauptansätze unterteilt, die von kunstpsychologischen bis zu tiefenpsychologischen Theorien reichen.

5 Derzeitig praktizierte Formen der Kunsttherapie: Die praktischen Anwendungsbereiche werden in rehabilitativ, psychosomatisch-tiefenpsychologisch und psychiatrisch orientierte Felder gegliedert.

6. Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen: Das Kapitel definiert süchtiges Verhalten und beleuchtet das Phänomen des Rauscherlebens.

7 Kunsttherapie und Sucht: Der Fokus liegt auf der besonderen Bilderwelt suchtkranker Menschen und der Analyse ästhetischer Präferenzen.

8 Über die Vorzüge der Kunsttherapie bei Abhängigkeitserkrankungen: Es wird dargelegt, warum Kunsttherapie als nonverbales Verfahren besonders zur Stärkung der Persönlichkeit beiträgt.

9. Zusammenfassung der Vorzüge: Ein resümierender Blick auf die therapeutischen Möglichkeiten im geschützten Raum der Kunst.

10. Grenzen der Kunsttherapie: Die notwendige Motivation der Klienten und die Grenzen der Wirksamkeit bei psychischem Stillstand werden diskutiert.

11. Konklusion: Abschließende Beantwortung der Forschungsfrage unter Einbeziehung der zentralen Erkenntnisse über die Ganzheitlichkeit des Menschen.

Schlüsselwörter

Kunsttherapie, Suchterkrankung, Sucht, Rauscherleben, Therapeutische Methode, Bilderwelt, Kreativität, Selbstwertgefühl, Nonverbale Kommunikation, Psychische Gesundheit, Abhängigkeit, Strukturstörungen, Bildinterpretation, Persönlichkeitsentwicklung, Rehabilitation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Kunsttherapie als hilfreiche Behandlungsmethode für suchtkranke Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Kunsttherapie, der Psychologie von Suchterkrankungen und der Anwendung nonverbaler gestalterischer Verfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vorzüge und Grenzen der Kunsttherapie bei Abhängigkeitserkrankungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt einen hermeneutischen Zugang, der sich auf die Analyse und Auswertung bestehender Fachliteratur stützt.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Therapieansätze und eine spezifische Betrachtung der Anwendung bei Suchtklienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kunsttherapie, Sucht, Bilderwelt, Persönlichkeitsstärkung und nonverbale Kommunikation.

Welche Rolle spielt die "Bildsprache" bei Suchtkranken?

Da Suchtkranke Gefühle oft nur schwer verbalisieren können, bietet die Bildsprache eine Möglichkeit, unbewusste Prozesse zu visualisieren.

Gilt die Kunsttherapie als Ersatz für andere Verfahren?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass Kunsttherapie ein Bestandteil eines mehrdimensionalen Behandlungskonzepts ist und traditionelle Methoden ergänzt.

Was ist das „Rauscherleben“ im Kontext der Sucht?

Es wird als ein veränderter Bewusstseinszustand beschrieben, der oft als Flucht vor der Realität oder Kompensation von Mangelerscheinungen dient.

Warum wird die Arbeit als „ganzheitlich“ beschrieben?

Weil die Kunsttherapie den Menschen in seiner körperlich-seelischen-geistigen Realität anspricht und nicht nur Symptome bekämpft.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation)
Note
2,0
Autor
Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V176929
ISBN (eBook)
9783640983926
ISBN (Buch)
9783640984107
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sucht Kunstterapie Behandlungsmöglichkeiten Sucht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie-Elisabeth Wöhlbier (Autor:in), 2010, Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176929
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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