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Die Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen in Hitchcockfilmen

Ein Vergleich von „Berüchtigt“ und „Die Vögel“

Titel: Die Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen in Hitchcockfilmen

Vordiplomarbeit , 2010 , 134 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Natascha Ungereit (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Arbeit geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vergleich der beiden Hitchcock Filme: Berüchtigt (1946) und Die Vögel (1963).

Ich untersuche den jeweiligen Standpunkt einzelner Personen zueinander, insbesondere die Beziehung zwischen Sohn und Mutter sowie der der Mutter zur Schwiegertochter. Zudem die Gründe
bzw. Auslöser für bestimmte Handlungen und die Gemeinsamkeiten zweier Filme, die knapp 20 Jahre auseinanderliegen. Wichtig ist dabei der von Freud definierte Ödipuskomplex, der zur Entschlüsselung des Geschehens notwendig ist und die Filme in einem anderen Licht erscheinen lässt, als man anfangs vermuten würde.

Es folgt eine kurze Erläuterung zum Ödipuskomplex, anschließend eine Untersuchung der einzelnen Persönlichkeiten des Films und abschließend ein Vergleich der sich ähnlichen Figuren der beiden Filme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Ödipuskomplex

3.0 Berüchtigt

3.1 Frau: Alicia Hubermann

3.2 Sohn: Alexander Sebastian

3.3 Mutter: Mrs. Sebastian

4.0 Die Vögel

4.1 Frau: Melanie Daniels

4.2 Sohn: Mitch Brenner

4.3 Mutter: Lydia Brenner

5.0 Vergleich von Berüchtigt und Die Vögel

5.1 Frau: Alicia und Melanie

5.2 Sohn: Alexander und Sebastian

5.3 Mutter: Mrs. Sebastian und Lydia

6.0 Fazit

7.0 Quellenangabe

Sequenzprotokoll Berüchtigt

Sequenzprotokoll Die Vögel

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Hitchcock-Filmen „Berüchtigt“ (1946) und „Die Vögel“ (1963) durch eine vergleichende Analyse. Das primäre Ziel ist es, die Gründe für das Verhalten der Charaktere, insbesondere die Dynamik zwischen Sohn, Mutter und Schwiegertochter, unter Anwendung des freudschen Ödipuskomplexes zu entschlüsseln und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Filmen aufzuzeigen.

  • Analyse der Mutter-Sohn-Beziehung im Kontext des Ödipuskomplexes
  • Untersuchung der weiblichen Hauptrollen als Eindringlinge in familiäre Gefüge
  • Vergleich der Auslöser und Motive für das Handeln der Protagonisten
  • Die Rolle der Kamera und des Tons als narrative Mittel bei Hitchcock
  • Gegenüberstellung der symbolischen Funktion von „MacGuffins“

Auszug aus dem Buch

3.1 Frau: Alicia Hubermann

Alicia Hubermann, gespielt von Ingrid Bergmann, tritt auf, als ein reiches junges Mädchen, dass gerne Alkohol trinkt und Partys feiert. Bei ihrem ersten Auftritt erfährt der Zuschauer, dass ihr Vater, John Hubermann, wegen Landesverrates zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Sie hat also ihre einzige Bezugsperson verloren, denn ihre Mutter spielt keine Rolle in ihrem Leben. Sie schmeißt nach der Verurteilung eine Party, bei der viel getrunken wird, und sie von Männern Komplimente bekommt. Mit dem Durst nach Alkohol vermittelt sie vielmehr den Durst nach wahrer Liebe.

Auch später, wenn die meisten Gäste gegangen sind, oder betrunken auf der Couch liegen und Alicia sich mit Devlin, gespielt von Cary Grant, unterhält, wird ihre Sehnsucht nach Liebe deutlich. Sie steht offensichtlich auf ein sehr romantisches Lied und auf die Frage von Devlin, warum sie genau dieses Lied so gerne möge, antwortet sie: „Es ist so schön schmalzig.“ Ein Ausdruck ihrer Sehnsucht nach einer schmalzig, schönen Liebesbeziehung, die sie permanent sucht. Während dieser Szene trägt sie ein schwarzweiß gestreiftes Shirt, was bei Hitchcock immer für ein Zeichen von Zerrissenheit steht. Sie bittet Devlin, den sie erst an diesem Abend kennen gelernt hat, mit ihr sofort zum Picknick zu fahren und macht kein Geheimnis daraus, dass er ihr gefällt. Alicia ist keine Frau, die sich unterwirft, und nimmt sich, was ihr gefällt. Ihr Vater war offensichtlich ein reicher Mann und Alicia hat schon immer das bekommen, was sie wollte. Sie hält gerne die Zügel in der Hand und bestimmt den Weg – sie besteht darauf selbst zu fahren, sodass Devlin auf dem Beifahrersitz ihres Cabrios Platz nehmen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Filmen „Berüchtigt“ und „Die Vögel“ mittels des Ödipuskomplexes zu vergleichen.

2.0 Ödipuskomplex: Dieses Kapitel erläutert das Instanzmodell von Freud und definiert den Ödipuskomplex als notwendige Entwicklung, deren Ausbleiben zu psychischen Störungen führen kann.

3.0 Berüchtigt: Die Hauptcharaktere Alicia, Alexander und Mrs. Sebastian werden hinsichtlich ihrer Handlungen und Motivationen im Kontext der Spionagegeschichte und der familiären Spannungen analysiert.

4.0 Die Vögel: Melanie, Mitch und Lydia werden als zentrale Figuren untersucht, deren Interaktionen die Vogelangriffe als Ausdruck familiärer Störungen und Rivalitäten erscheinen lassen.

5.0 Vergleich von Berüchtigt und Die Vögel: Die Figurenkonstellationen werden gegenübergestellt, wobei die Rolle der Mutter als beherrschende Kraft und die Söhne als ödipale Konfliktträger hervorgehoben werden.

6.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass zwischenmenschliche Beziehungen das Kernthema beider Filme bilden und Hitchcock durch die Sprache der Bilder und Symbole verborgene Gefühle sichtbar macht.

7.0 Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Filmdaten.

Schlüsselwörter

Alfred Hitchcock, Berüchtigt, Die Vögel, Ödipuskomplex, Psychoanalyse, Filmmotivanalyse, zwischenmenschliche Beziehungen, Rollenbilder, Filmvergleich, Mutter-Sohn-Beziehung, Suspense, Kameraarbeit, Identifikationsfigur, Familiengefüge, psychologisches Drama.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht vergleichend die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Hitchcock-Filmen „Berüchtigt“ und „Die Vögel“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Machtverhältnisse innerhalb von Familien, die Suche nach Liebe und die Darstellung von psychologischen Konflikten durch die Regie.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, das Handeln der Charaktere durch den freudschen Ödipuskomplex zu erklären und die strukturellen Gemeinsamkeiten der Filme freizulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse der Charaktere und ihrer Beziehungen unter Rückgriff auf psychoanalytische Theorien durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Persönlichkeiten der Protagonisten in beiden Filmen und vergleicht diese anschließend direkt miteinander.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ödipuskomplex, Hitchcock-Frauen, psychologisches Drama, Familienrivalität und filmische Handschrift.

Inwiefern beeinflusst der Ödipuskomplex die Handlungen in den Filmen?

Die Arbeit argumentiert, dass die Söhne in beiden Filmen den Ödipuskomplex nicht überwunden haben, was ihre Mütter dazu veranlasst, die Beziehungen ihrer Söhne zu anderen Frauen als Bedrohung zu sabotieren.

Welche Rolle spielen die Vögel in „Die Vögel“ nach dieser Interpretation?

Die Vögel werden als psychologisches Symbol gedeutet, die die Entgleisung der Beziehung zwischen Mitch und Lydia widerspiegeln und die Rolle des mütterlichen Über-Ichs einnehmen.

Ende der Leseprobe aus 134 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen in Hitchcockfilmen
Untertitel
Ein Vergleich von „Berüchtigt“ und „Die Vögel“
Hochschule
ecosign/Akademie für Gestaltung
Note
1,3
Autor
Natascha Ungereit (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
134
Katalognummer
V176930
ISBN (eBook)
9783640987580
ISBN (Buch)
9783640987801
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hitchcock Psychologie Freud Ödipuskomplex Film Sequenzprotokoll Die Vögel Berüchtigt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natascha Ungereit (Autor:in), 2010, Die Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen in Hitchcockfilmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176930
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  134  Seiten
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