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Vergleichende Studie der Präpositionen im Deutschen und Arabischen

Eine bilaterale Kontrastivstudie mit beschreibender und kontrastiver Darstellung

Titel: Vergleichende Studie der Präpositionen im Deutschen und Arabischen

Abschlussarbeit , 2026 , 21 Seiten

Autor:in: Fatma Masoud (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sowohl im Deutschen als auch im Arabischen sind Präpositionen eine Hauptsäule. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Präpositionen in Bezug auf die Semantik.
Besonders wichtig ist diese Arbeit, weil Präpositionen im Deutschen und im Arabischen eine hohe semantische Last tragen. Eine einzige Präposition kann mehrere Bedeutungen haben (Polysemie), was für Übersetzer und Sprachlerner eine große Herausforderung darstellt. Diese Arbeit trägt dazu bei, diese Vielfalt systematisch zu erfassen und dadurch das Verständnis der Präpositionen in beiden Sprachen zu vertiefen.

Präpositionen stellen ein zentrales Forschungsfeld der Linguistik dar.
Präpositionen sind polysem: Eine einzige Präposition kann räumliche, zeitliche, kausale, modale und finale Bedeutungen tragen.
Die Bedeutung einer Präposition ergibt sich oft erst aus dem Kontext (kontextabhängige Semantik).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Sprachvergleich:Wie kann man eine Sprache mit einer anderen vergleichen?

2.1 Klassifikation der präpositionen im Deutsch

2.1.1 Lokale präpositionen

2.1.2 Temporale präpositionen

2.1.3 Modale präpositionen

2.1.4 Kausale präpositionen

2.1.5 Präpositionen im mehrfacher Bedeutung

2.1.6 Neutrale präpositionen

2.2. Klassifikation der Präpositionen im Arabischen

2.2.1 Lokale präpositionen

2.2.2 Temporale präpositionen

2.2.3 Modale präpositionen

2.2.4 kausale präpositionen

3 .Vergleich der Präpositionen im Arabischen und Deutschen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser wissenschaftlichen Abschlussarbeit besteht darin, eine kontrastive linguistische Analyse der Präpositionalsysteme des Deutschen und des Arabischen durchzuführen. Ausgehend von der Forschungsfrage nach den konkreten Gemeinsamkeiten und strukturellen Unterschieden beider Sprachen, die unterschiedlichen Sprachfamilien angehören, wird untersucht, inwiefern semantisch-funktionale Äquivalenzen existieren und wie sich divergierende syntaktische Muster manifestieren.

  • Methodologische Grundlagen des Sprachvergleichs (tertium comparationis und bilaterale Kontrastivstudie)
  • Klassifikation deutscher Präpositionen nach semantischen Kategorien (lokal, temporal, modal, kausal, mehrdeutig und neutral)
  • Systematik der arabischen Präpositionen (ḥurūf al-jarr) und deren funktionale Einteilung
  • Direkte Gegenüberstellung der Äquivalenzen und Diskrepanzen in beiden Sprachsystemen
  • Analyse von festen Verb-Präposition-Verbindungen und die Problematik neutraler Präpositionen

Auszug aus dem Buch

2.Sprachvergleich:Wie kann man eine Sprache mit einer anderen vergleichen?

Jeder Vergleich beruht zumindest auf drei Elementen: Erstens dem zu vergleichenden Objekt (Comparandum), zweitens dem, womit es verglichen wird (Comparatum), und drittens der Gemeinsamkeit (tertium comparationis).( vgl.Rocco/Schafroth 2018:10)

Das tertium comparationis ist das wichtigste Element. Es ist die Basis jedes Vergleichs und gilt als „eine semantisch-funktionale Kategorie“ (Rocco/Schafroth 2018:14). Das bedeutet, dass das tertium comparationis eine einheitliche Basis für beide Vergleichselemente darstellt. Dies hilft, eine einheitliche Basis zu schaffen,um beide Sprachen zu vergleichen.Das tertium comparationis wird in diese Forschung praktiziert, um die präpositionen im Deutschen und Arabischen zu vergleichen( vgl.Rocco/Schafroth 2018:14)

Es ist wesentlich, die Darstellungstypen des Vergleichs zu unterscheiden: unilateral kontrastive Studie oder bilateral kontrastive Studie und beschreibend-kontrastiv oder beschreibend und kontrastiv:

Bilaterale Kontrastivstudie: Im Gegensatz zur unilateralen Kontrastivstudie konzentriert sich diese Darstellung gleichmäßig auf die Struktur beider Sprachen. Sie zeichnet sich durch beiderseitige Brauchbarkeit aus, d. h. beide Seiten profitieren, z. B. Deutsche, die Arabisch studieren, und Araber, die Deutsch studieren.

Unilaterale Kontrastivstudie: Sie konzentriert sich auf die Struktur der Zielsprache (Zweitsprache). Die Nutznießer dieser Darstellung sind Sprecher der Erstsprache (Umgangssprache), z. B. Deutsche, die Arabisch studieren. Diese Studie beschäftigt sich mit der Struktur des Arabischen.

Beschreibend und kontrastiv Darstellung: Diese Darstellung gliedert sich in zwei Teile: einen beschreibenden Teil und einen kontrastiven Teil. Zuerst werden alle Strukturen in der Erstsprache und dann in der Zweitsprache gleichmäßig beschrieben. Zweitens werden alle Strukturen der Erstsprache mit der Zweitsprache verglichen.

Beschreibend-kontrastive Darstellung: Diese Darstellung gliedert sich in einen Teil, d. h. Beschreibung wird gleichzeitig mit Kontrastierung behandelt.

In dieser Forschung werden die bilaterale Kontrastivstudie und die beschreibend und kontrastive Darstellung benutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung und Relevanz des Sprachvergleichs zwischen Deutsch und Arabisch ein und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2.Sprachvergleich:Wie kann man eine Sprache mit einer anderen vergleichen?: Der theoretische und methodische Rahmen der kontrastiven Linguistik wird definiert, gefolgt von einer detaillierten semantischen Klassifikation der Präpositionen sowohl im Deutschen als auch im Arabischen.

3 .Vergleich der Präpositionen im Arabischen und Deutschen: In diesem Kapitel erfolgt der systematische tabellarische und analytische Direktvergleich beider Sprachen, wobei Gemeinsamkeiten, semantische Überlappungen sowie kategoriale Unterschiede aufgezeigt werden.

4. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Hauptergebnisse der Untersuchung prägnant zusammen und hebt zentrale Erkenntnisse bezüglich morphosyntaktischer Divergenzen und semantischer Bedeutungsbeziehungen hervor.

Schlüsselwörter

Präpositionen, Sprachvergleich, Kontrastive Linguistik, Deutsch, Arabisch, tertium comparationis, Semantik, Lokale Präpositionen, Temporale Präpositionen, Modale Präpositionen, Kausale Präpositionen, Neutrale Präpositionen, Bilaterale Studie, Grammatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich einer vergleichenden sprachwissenschaftlichen Untersuchung der Präpositionen im Deutschen und im Arabischen, um deren funktionale und semantische Eigenschaften kontrastiv gegenüberzustellen.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Mittelpunkt stehen die Methoden des linguistischen Sprachvergleichs, die Einteilung deutscher und arabischer Präpositionen in funktionale Bedeutungsklassen sowie der direkte strukturelle Abgleich beider Sprachsysteme.

Was ist das primäre Ziel beziehungsweise die leitende Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es festzustellen, welche Gemeinsamkeiten und systematischen Unterschiede zwischen den Präpositionen beider Sprachen bestehen und inwieweit eine direkte Übertragbarkeit semantischer Relationen möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine bilaterale kontrastive Methode angewendet, basierend auf einem tertium comparationis und einer beschreibend-kontrastiven Vorgehensweise, bei der beide Sprachen gleichwertig berücksichtigt werden.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung im Detail behandelt?

Der Hauptteil kategorisiert Präpositionen in lokale, temporale, modale und kausale Gruppen, beleuchtet mehrdeutige und neutrale Präpositionen im Deutschen und vergleicht diese systematisch mit den arabischen Entsprechungen und grammatischen Strukturen.

Welche zentralen Schlüsselbegriffe kennzeichnen den Text?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Kontrastive Linguistik, bilaterale Kontrastivstudie, tertium comparationis, Präpositionalphrasen, ḥurūf al-jarr sowie semantische Klassifikation.

Existiert zwischen deutschen und arabischen Präpositionen eine Eins-zu-eins-Entsprechung?

Nein, die Untersuchung belegt explizit, dass keine lineare 1:1-Entsprechung existiert, da arabische Präpositionen oft mehrere deutsche Pendants abdecken und viele deutsche Präpositionen im Arabischen syntaktisch als Adverbiale oder Substantive realisiert werden.

Wie unterscheiden sich deutsche und arabische Verben in Verbindung mit Präpositionen?

Während im Deutschen Verben oft fest mit neutralen, bedeutungsentleerten Präpositionen gekoppelt sind, behält die Präposition bei Verbergänzungen im Arabischen stets ihre eigenständige semantische Grundbedeutung bei.

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Details

Titel
Vergleichende Studie der Präpositionen im Deutschen und Arabischen
Untertitel
Eine bilaterale Kontrastivstudie mit beschreibender und kontrastiver Darstellung
Hochschule
Al-Azhar Universität Kairo  (Al-Azhar Universität)
Veranstaltung
Präp. Deutsch/Arabisch
Autor
Fatma Masoud (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2026
Seiten
21
Katalognummer
V1770228
ISBN (PDF)
9783389207024
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Präpositionen Semantik kontrastive Studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fatma Masoud (Autor:in), 2026, Vergleichende Studie der Präpositionen im Deutschen und Arabischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1770228
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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