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Scheidung und Trennung

Title: Scheidung und Trennung

Term Paper , 2003 , 17 Pages , Grade: gut

Autor:in: Susanne Linsel (Author)

Pedagogy - Family Education
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema: Scheidung und Trennung. Den
Focus dieser Ausarbeitung habe ich auf die Kinder gelegt, als spezielles Unterthema geht
es um die Problematik des gemeinsamen Sorgerechts. Ich habe mich mit Fragen
beschäftigt wie z. B. „Wie ist es für die Kinder, den Vater nur noch an bestimmten Tagen
besuchen zu dürfen?“ und „Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?“.
In meinen Ausführungen gehe im 1. Teil zunächst kurz auf die allgemeine
Scheidungssituation ein. Der zweite Teil, der auch den Hauptteil darstellt, beschäftigt
sich damit wie Kinder die Scheidung erleben und welche Rolle speziell der Vater1
während und nach der Scheidung übernimmt.
Momentan ist die Sorgerechtsfrage wieder ganz aktuell, vor allem bei nichtverheirateten
Paaren. Daraufhin stellte ich für mich die Frage in wie viel Einfluss der Vater tatsächlich
auf die Erziehung des Kindes hat und das Kind diesen Einfluss überhaupt benötigt.
1 in den meisten Fällen lebt das Kind bei der Mutter, deswegen werde ich der Einfachheit halber von dem
Vater als den getrennten Elternteil sprechen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die Stellung der Familie in der heutigen Zeit

2. Trennung und Scheidung: eine Lebenskrise

2.1 Auswirkung der Scheidung auf die Mutter - Kind - Beziehung

3. Die Scheidung im Erleben der Kinder

(aus psychoanalytischer Sicht)

3.1 Reaktion der Kinder auf die Scheidung

4. Die gemeinsame Sorge

4.1 Die gemeinsame Sorge: die rechtliche Situation

4.2 Die gemeinsame Sorge: aus der Sicht der Eltern

4.3 Die gemeinsame Sorge: aus der Sicht des Kindes

4.3.1 Die Bedeutung des „dritten Objekts“

5. Die Beziehung des Kindes zum nichtsorgeberechtigten Vater

5.1 Die Beziehung des Kindes zum Vater vor und nach der Scheidung

6. Reflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder, wobei ein besonderer Fokus auf der Problematik des gemeinsamen Sorgerechts liegt. Ziel ist es, auf Basis psychologischer Aspekte und empirischer Studien zu klären, wie Kinder die Trennungssituation erleben, welche Rolle der Vater dabei spielt und ob das Modell der gemeinsamen Sorge den Bedürfnissen des Kindes tatsächlich gerecht wird.

  • Die allgemeine Scheidungssituation und ihre Auswirkungen auf das Familiensystem.
  • Psychologische Verarbeitungsprozesse und Reaktionen bei Kindern.
  • Die rechtliche und soziale Dimension des gemeinsamen Sorgerechts.
  • Die Bedeutung der Vaterrolle nach der Scheidung für die kindliche Identitätsentwicklung.
  • Herausforderungen in der Mutter-Kind-Beziehung unter ökonomischem und psychischem Druck.

Auszug aus dem Buch

3.1 Reaktion der Kinder auf die Scheidung

Typische (nicht zu generalisierende) Symptome, die viele Kinder nach einer Scheidung aufweisen sind „(...) allgemeine Unruhe, Fresssucht, Schlaflosigkeit, Bettnässen, Verhaltensauffälligkeiten, Diebstähle, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Akne (...) Ängste, Ruhelosigkeit, Trauer, deutlicher Anstieg des Aggressionspotentials (...), sozialer und emotionaler Rückzug (...), Konzentrationsschwierigkeiten bzw. allgemeiner Abstieg in den Schulleistungen“.

Im Folgenden geht es vor allem um die Gefühlswelt des Kindes, d. h. wie das Kind emotional auf die Trennung reagiert. Jede Scheidung bringt Veränderungen der Lebensumstände mit sich. Die Kinder haben Angst den sich trennenden Teil der Eltern ganz zu verlieren, hinzu kommt der Schmerz, nicht liebenswert und nicht wichtig zu sein. Denn das Kind hat das Gefühl, dass der Vater es verlassen hat. Das Kind merkt, dass es nichts gegen die Trennung unternehmen kann und versteift sich in dem Gedanken, dass der Vater es nicht genug liebt, denn sonst würde er, nach dem Empfinden des Kindes, sich nicht von der Mutter trennen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Die Autorin legt den Fokus auf die Problematik des gemeinsamen Sorgerechts und die Konsequenzen der Scheidung für das Erleben des Kindes.

1. Die Stellung der Familie in der heutigen Zeit: Es wird die aktuelle gesellschaftliche Situation von Familien beleuchtet, in der Kinder zunehmend unter Zeitmangel und hohen Leistungsanforderungen leiden.

2. Trennung und Scheidung: eine Lebenskrise: Trennung wird als gravierender Einschnitt definiert, der insbesondere bei Frauen oft zu sozialem Abstieg führt und für alle Beteiligten eine existentielle Lebenskrise darstellt.

2.1 Auswirkung der Scheidung auf die Mutter - Kind - Beziehung: Der ökonomische und seelische Druck auf Alleinerziehende führt häufig zu einer Überlastung der Mutter, die sich auf die Interaktion mit dem Kind auswirkt.

3. Die Scheidung im Erleben der Kinder (aus psychoanalytischer Sicht): Die Mitteilung der Scheidung wird als psychologischer Trennungszeitpunkt markiert, der bei fast allen Kindern tiefgreifende Reaktionen auslöst.

3.1 Reaktion der Kinder auf die Scheidung: Hier werden Symptome wie Ängste, Aggressionen und Schuldgefühle beschrieben, die aus dem Bedürfnis des Kindes resultieren, beide Eltern zu behalten.

4. Die gemeinsame Sorge: Dieses Kapitel erörtert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Intentionen von Eltern hinter diesem Modell.

4.1 Die gemeinsame Sorge: die rechtliche Situation: Überblick über die gesetzlichen Bestimmungen zur Sorgeerklärung und zum Sorgerecht nach der Scheidung.

4.2 Die gemeinsame Sorge: aus der Sicht der Eltern: Untersuchung der unterschiedlichen Motivationen von Vätern und Müttern bezüglich der elterlichen Mitverantwortung.

4.3 Die gemeinsame Sorge: aus der Sicht des Kindes: Analyse der Bedeutung kontinuierlicher Vater-Kind-Kontakte zur Reduzierung von Scheidungsfolgen.

4.3.1 Die Bedeutung des „dritten Objekts“: Die psychologische Notwendigkeit einer dritten Person (Vater) für die Identitätsentwicklung des Kindes wird begründet.

5. Die Beziehung des Kindes zum nichtsorgeberechtigten Vater: Eine empirische Studie zu den Erfahrungen Jugendlicher mit ihrem getrennt lebenden Vater wird vorgestellt.

5.1 Die Beziehung des Kindes zum Vater vor und nach der Scheidung: Vergleich der emotionalen Qualität der Vater-Kind-Beziehung vor und nach der Trennung basierend auf Interviewaussagen.

6. Reflexion: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit, das Kindeswohl durch individuelle Beratung und elterliche Kooperation trotz Trennung sicherzustellen.

Schlüsselwörter

Scheidung, Trennung, gemeinsames Sorgerecht, Kinder, Vaterrolle, Mutter-Kind-Beziehung, Lebenskrise, Identitätsentwicklung, Loyalitätskonflikt, Familienberatung, Psychoanalyse, Erziehung, Kindeswohl, Alleinerziehende, Elternverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik der Scheidung und Trennung mit einem speziellen Fokus auf die Situation der Kinder und die Rolle des gemeinsamen Sorgerechts.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die psychischen Auswirkungen einer Scheidung auf das Kind, die elterliche Verantwortung sowie die rechtlichen und sozialen Herausforderungen nach der Trennung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, was eine Trennung für die Familie bedeutet und ob das Modell der gemeinsamen Sorge tatsächlich dem Wohl des Kindes dient.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse psychoanalytischer Ansätze (insb. Helmut Figdor) sowie auf eine Auswertung qualitativer Studien zur Beziehung von Kindern zum getrennt lebenden Vater.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des kindlichen Erlebens der Scheidung, die rechtliche Situation des Sorgerechts sowie eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Vater-Kind-Beziehung nach der Trennung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Scheidung, gemeinsames Sorgerecht, Kindeswohl, Elternverantwortung und psychische Identitätsentwicklung.

Wie gehen Kinder mit dem Phänomen des „dritten Objekts“ um?

Das „dritte Objekt“ (der Vater) dient laut psychoanalytischer Sichtweise dazu, Aggressionen zu neutralisieren und bietet dem Kind ein alternatives Identifikationsmodell außerhalb der Mutter-Kind-Dyade.

Welche Rolle spielt die „Bevormundung“ in der Vater-Kind-Beziehung?

Die Studie zeigt, dass Versuche des Vaters, erzieherischen Einfluss zu nehmen, von Kindern oft als distanzierte Bevormundung wahrgenommen werden, wenn die emotionale Vertrautheit fehlt.

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Details

Title
Scheidung und Trennung
College
University of Münster  (Institut für Eriehungswissenschaften)
Course
Lernfähigkeit und Geschlecht
Grade
gut
Author
Susanne Linsel (Author)
Publication Year
2003
Pages
17
Catalog Number
V17709
ISBN (eBook)
9783638222082
Language
German
Tags
Scheidung Trennung Lernfähigkeit Geschlecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Linsel (Author), 2003, Scheidung und Trennung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17709
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