Drogen sind geschichtlich betrachtet schon immer ein Bestandteil unserer Gesellschaft. In traditionell organisierten Gesellschaftsordnungen sind die mit dem Rauschgiftkonsum verbundenen Gefahren durch feste Rituale gemindert.
In modernen offenen Gesellschaften besteht dieser Regelungsmechanismus nicht mehr. In der Bundesrepublik Deutschland ist Alkohol die Droge Nummer 1. Es besteht traditionell eine Tendenz zur Unterbewertung der vom Alkoholkonsum ausgehenden Gefahren. Gewalt und Alkohol stehen häufig in einer engen Beziehung zueinander.
Der Konsum anderer Drogen ist nach dem Betäubungsmittelgesetz weitestgehend kriminalisiert. Die Gefahren des illegalen Drogenmissbrauchs liegen sowohl in der Verelendung und gesellschaftlichen Ausgrenzung sowie im körperlichen Verfall des Drogenkonsumenten bzw. des Abhängigen als auch in den Folgen der Beschaffungskriminalität.
Rauschgiftbekämpfungsmaßnahmen der Polizei richten sich im Schwerpunkt gegen die illegale Herstellung und den illegalen Handel / Schmuggel mit Betäubungsmitteln sowie den dazugehörigen Grundstoffen, die bei der unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln Verwendung finden und der Beschaffungs- und Folgekriminalität.
Inhaltsverzeichnis
- Rauschgiftkriminalität.
- Der Begriff der Rauschgiftkriminalität
- Strafrechtliche Einordnung..
- Drogenkriminalität – organisierte Kriminalität.
- internationale Drogenbekämpfung..
- europäische Drogenbekämpfung...
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Praktikumsbericht analysiert die Betäubungsmittelkriminalität aus der Perspektive der internationalen Polizeiarbeit. Dabei werden die verschiedenen Formen der Rauschgiftkriminalität beleuchtet und die Herausforderungen der Bekämpfung dieser Thematik im Kontext globaler Vernetzung aufgezeigt.
- Definition und Abgrenzung der Rauschgiftkriminalität
- Die Rolle der organisierten Kriminalität im Drogenhandel
- Internationale und europäische Maßnahmen zur Drogenbekämpfung
- Die Herausforderungen der Polizeiarbeit im Kontext der globalen Drogenproblematik
- Die Folgen des Drogenkonsums und der Beschaffungskriminalität
Zusammenfassung der Kapitel
- Rauschgiftkriminalität: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Rauschgiftkriminalität und beleuchtet ihre historischen Wurzeln. Die Bedeutung des Alkohols als Droge Nummer 1 in der Bundesrepublik Deutschland sowie die Gefahren des illegalen Drogenmissbrauchs werden hier hervorgehoben.
- Der Begriff der Rauschgiftkriminalität: Dieses Kapitel präzisiert den Begriff der Rauschgiftkriminalität als Sammelbegriff für Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz und die Beschaffungskriminalität. Es werden die direkte und indirekte Beschaffungskriminalität unterschieden.
Schlüsselwörter
Betäubungsmittelkriminalität, Rauschgiftkriminalität, Drogenhandel, internationale Polizeiarbeit, organisierte Kriminalität, Beschaffungskriminalität, Drogenmissbrauch, Drogenbekämpfung, Betäubungsmittelgesetz.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Beschaffungskriminalität?
Die direkte Beschaffungskriminalität umfasst Straftaten zur unmittelbaren Erlangung von Drogen, während die indirekte Form Straftaten wie Diebstahl oder Raub zur Finanzierung der Sucht bezeichnet.
Welche Rolle spielt Alkohol in der deutschen Drogenstatistik?
Alkohol gilt in der Bundesrepublik Deutschland als Droge Nummer 1, wobei eine traditionelle Tendenz zur Unterbewertung der damit verbundenen Gefahren und Gewalttaten besteht.
Wie geht die internationale Polizei gegen Rauschgiftkriminalität vor?
Der Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung der illegalen Herstellung, des Schmuggels und des Handels mit Betäubungsmitteln sowie der Überwachung von Grundstoffen für die Drogenproduktion.
Was sind die Hauptgefahren des illegalen Drogenmissbrauchs?
Neben dem körperlichen Verfall und der sozialen Ausgrenzung der Abhängigen stellen die Beschaffungskriminalität und die Strukturen der organisierten Kriminalität erhebliche gesellschaftliche Gefahren dar.
Was umfasst der Begriff Rauschgiftkriminalität?
Er ist ein Sammelbegriff für alle Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) sowie für Folgekriminalität, die aus der Drogenabhängigkeit resultiert.
- Arbeit zitieren
- Marius Wallmeier (Autor:in), 2011, Betäubungsmittelkriminalität im Lichte internationaler Polizeiarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177136