EU Erbrechtsverordnung und schweizerisches IPRG


Seminararbeit, 2011

28 Seiten, Note: 4,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

A. Einleitung

B. Der Kommissionsvorschlag
I. Das Problem
II. Gründe, Ziele und Notwendigkeit
III. Rechtsgrundlage
IV. Veränderungen im Einzelnen
1. Gewöhnlicher Aufenthalt
2. Rechtswahl
3. Europäisches Nachlasszeugnis
4. Ausblick

C. Drittstaatenproblematik
1. De lege lata
a. Erbstatut
aa. Schweizerischer Erblasser verstirbt in der EU
bb. Unionsbürger verstirbt in der Schweiz
cc. Schweizerischer Erblasser hinterlässt Vermögen in der EU
dd. Unionsbürger hinterlässt Vermögen in der Schweiz
b. Anerkennung von Urkunden
c. Zwischenfazit
2. De lege ferenda
a. Erbstatut
aa. Schweizerischer Erblasser verstirbt in der EU
bb. Unionsbürger verstirbt in der Schweiz
cc. Schweizerischer Erblasser hinterlässt Vermögen in der EU
dd. Unionsbürger hinterlässt Vermögen in der Schweiz
ee. Im Vergleich
b. Anerkennung von Urkunden
3. Exkurs: Aktuelle Entwicklung in der Beziehung Schweiz und EU

D. Abschließende Würdigung

LITERATURVERZEICHNIS

BREITSCHMID PETER/KÜNZLE HANS RAINER: Länderbericht Schweiz, in: DACH Schriftenreihe Band 20 – Gren- zenloses Erbrecht – Grenzen des Erbrechts, Köln 2004

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EUROPA – The official website of the European Union, Internetadresse: http://europa.eu/ EUROPA – European Commission, Internetadresse: http://ec.europa.eu/

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FLICK HANS/VON OERTZEN CHRISTIAN/HANNES FRANK/ONDERKA WOLFGANG/CORNELIUS EIKE:

Grenzüberschreitende Erbfälle Teile I-IX, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 2006: Das Erbrecht hinkt der Lebenswirklichkeit weit hinterher (I), 21.3.2006, Nr. 68, Seite 23

Das Haus an der Côte d’Azur macht Erben nicht nur Freunde (II), 28.3.2006, Nr. 74, Seite 27 Deutsch-amerikanische Vermögensübertragungen sind die Kür (III), 4.4.2006, Nr. 80, Seite 22 Spanien ist kein Steuerparadies (IV), 11.4.2006, Nr. 86, Seite 27

Vermögen in England lässt sich nur schwer vererben (V), 25.4.2006, Nr. 96, Seite 27 Kanada bietet im Erbfall viele Überraschungen (VI), 9.5.2006, Nr. 107, Seite 25 Wenn die Schweizer Berge rufen (VII), 16.5.2006, Nr. 113, Seite 27

Österreich lockt Kapitalanleger (VIII), 23.5.2006, Nr. 119, Seite 22

Italien ist ein Erbschaftssteuerparadies mit Verfallsdatum (IX), 30.5.2006, Nr. 124, Seite 21 (zit. AUTOR, FAZ 2006, Nr.)

Gemeinde St. Moritz, Internetadresse: http://gemeinde-stmoritz.ch/

Hague Conference On Private International Law, Internetadresse: http://www.hcch.net/ NZZ Online, Neue Zürcher Zeitung, Internetadresse: http://www.nzz.ch/

Successions in Europe: Internetadresse: http://www.successions-europe.eu/

ZEIT ONLINE – Nachrichten, Hintergründe und Debatten, Internetadresse: http://www.zeit.de/

A. Einleitung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Vorschlag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften vom 14. Oktober 2009 für eine Verordnung über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und die Vollstreckung von Entscheidungen und öffentlichen Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses1 (nachfolgend EU-ErbVO) und soll die wesentlichen Änderungen für Erbfälle mit Aus- landsberührung in der EU im Hinblick auf die Nachlassabwicklung aufzei- gen. Obwohl die Kommission bereits im Jahr 2001 das Deutsche Notarinsti- tut in Würzburg mit einer rechtsvergleichenden Studie2 beauftragte und die Vorarbeiten für die Verordnung damit begonnen haben, ist heute festzustel- len, dass die Verordnung vor ihrem Inkrafttreten3 noch überarbeitet werden muss4. Ferner soll gezeigt werden, welche Auswirkungen der Kommissions- vorschlag auf Drittstaaten, namentlich die Schweiz hat, die mit ihrer zentra- len geographischen Lage in Europa besondere erbrechtliche Würdigung ver- dient. Die Arbeit beschließt mit einer kritischen Stellungnahme und stellt die Notwendigkeit der Verordnung heraus.

B. Der Kommissionsvorschlag

Zunächst ist zu beachten, dass der Vorschlag keine Rechtsänderung des ma- teriellen nationalen Erbrechts bewirkt, sondern es sich vielmehr um die Har- monisierung der divergierenden Kollisionsnormen handelt, es also (zu- nächst5 ) nicht zu einem europäischen Erbrecht kommen wird, das die altern- de Gesellschaft berücksichtigt6.

I. Das Problem

Die Verordnung stellt sich der Tatsache, dass Bürger der Europäischen Uni- on in privaten Belangen aber auch geschäftlich zunehmend mit dem auslän- dischen Recht in Berührung kommen. Der einheitliche Binnenmarkt, den sich die Europäische Union auf die Fahne geschrieben hat, erfordert, dass sich Unionsbürger in anderen Mitgliedstaaten als ihrem Heimatstaat nieder- lassen und arbeiten können, Art. 45 ff., 49 ff. AEUV. Auch in privaten Ange- legenheiten genießt der Unionsbürger die allgemeine Freizügigkeit, Art. 21 i. V. m. Art. 20 AEUV. Da liegt es nicht fern, dass der heutige Erblasser sich als Weltbürger versteht und bewegliches sowie unbewegliches Vermögen auf dem gesamten Globus verteilt. Ein Versuch, das anzuwendende Recht auf die Rechtsnachfolge von Todes wegen einheitlich zu regeln, ist bislang jedoch gescheitert7. Den Bürgern der derzeit 27 Mitgliedstaaten der Europäi- schen Union soll in Zukunft im Wege einer Zusammenarbeit in Zivilsachen (Art. 81 AEUV) „das Leben erleichtert werden“8.

Ursprung des Problems sind die unterschiedlichen Anknüpfungspunkte an das anzuwendende Recht in den Kollisionsnormen der Mitgliedsstaaten. Derzeit knüpft das internationale Privatrecht der Mitgliedsstaaten entweder an die Staatsangehörigkeit9 (lex patriae), den gewöhnlichen Aufenthalt10, den Wohnsitz des Erblassers oder den Belegenheitsort der zu vererbenden Sache an (lex situs). Vom gewöhnlichen Aufenthalt ist der im Rechtskreis des Common-Law verwendete Begriff domicile (lex domicilii) zu unterscheiden, bei dem das Recht auf unbewegliche Sachen ausgeklammert ist11 und der eine stärkere Dauerhaftigkeit des willensabhängigen Verbleibs voraussetzt12. Aus den unterschiedlichen Anknüpfungspunkten entstehen Ungleichbehand- lungen, da behördliche Zuständigkeit und anwendbares Recht für den Rechtsanwender oft nicht eindeutig und nicht transparent geregelt sind. Nicht verwunderlich ist daher, dass Probleme entstehen, denen sogar Spezialisten ohne externe Hilfe nicht gewachsen sind13. Des Weiteren wird in den Mit- gliedstaaten das Institut der Rechtswahl – wenn überhaupt – nicht in gleicher Weise normiert. Nach deutschem Internationalem Privatrecht kann der Erb- lasser wenigstens für das im Inland belegene unbewegliche Vermögen in Form einer Verfügung von Todes wegen deutsches Recht wählen, Art. 25 Abs. 2 EGBGB. In vielen anderen Mitgliedstaaten hingegen ist eine Rechts- wahl unzulässig14. Als problematisch kann sich ferner die Anerkennung von ausländischen Urkunden erweisen. Im Ergebnis besteht in der Nachlassab- wicklung in der Europäischen Union weder Gleichheit, noch wird das allge- meine Recht auf Freizügigkeit ausreichend gewahrt. Diese Probleme zu lö- sen, hat sich die Kommission mit dem in Rede stehenden Verordnungsvor- schlag zur Aufgabe gemacht.

II. Gründe, Ziele und Notwendigkeit

In der Europäischen Union leben etwa acht Millionen Unionsbürger in einem anderen Mitgliedsstaat als ihrem Heimatland15. Pro Jahr sterben 450.000 Erb- lasser, die Vermögen im Ausland besitzen. Die Europäische Kommission beziffert in der Folgenabschätzung zur EU-ErbVO den Durchschnittswert solcher Nachlasse auf etwa 274.000 Euro. Der Gesamtwert dieser internatio- nalen Erbfälle wird damit auf rund 123,3 Milliarden Euro jährlich ge- schätzt16. Die potentiellen Erben sind oft mit ungeahnten Schwierigkeiten in der Nachlassabwicklung konfrontiert. Nicht nur langwierige Verfahren, vor allem auch hohe Prozesskosten, Fragen der Rechtsanwendung und die daraus resultierende Rechtsunsicherheit, sowie Nachlassspaltung17 sind meist die Folge.

Ziel ist es also den Unionsbürger durch harmonisierte Regelungen in seinem Recht auf Freizügigkeit zu stärken und das Recht auf uneingeschränkte Ei- gentumsausübung zu gewährleisten18. Insbesondere formuliert die Verord- nung klare Zuständigkeiten (Art. 4 ff. EU-ErbVO) und den einheitlichen Anknüpfungspunkt an den gewöhnlichen Aufenthalt des Erblassers (Art. 16 EU-ErbVO). Ferner wird die Rechtswahl ausdrücklich zugelassen, Art. 17 EU-ErbVO. Als weitere Errungenschaft wird ein Europäisches Nachlass- zeugnis eingeführt, dass als Zertifikat die rechtmäßige Stellung als Begüns- tigter des Nachlasses europaweit ausweisen soll.

Die unionsweite einheitliche Regelung kann für die Bürger eine Ersparnis von vier Milliarden Euro jährlich bedeuten, die nicht länger in zeitintensive Verfahren investiert werden müssen19. Dem Bürger soll es im Ergebnis er- möglicht werden, seinen Nachlass effizient zu planen und zu gestalten. Es soll die Rechtssicherheit erhöht und Rechtsanwendungsschwierigkeiten für den Unionsbürger auf ein Minimum reduziert werden. Die Notwendigkeit einer Rechtsetzung ergibt sich folglich aus der praktischen Relevanz und der rechtlich untragbaren Situation.

III. Rechtsgrundlage

Der Verordnungsvorschlag wird im Wege des Mitentscheidungsverfahrens gemäß Art. 251 EG-Vertrag20 vom Rat beschlossen. Nach dem Vertrag von Lissabon differenziert der AEUV21 (nur noch)22 zwischen einem ordentlichen sowie einem besonderen Gesetzgebungsverfahren, Art. 289 Abs. 1 und 2 AEUV. Das ordentliche Gesetzgebungsverfahren entspricht verfahrensrecht- lich dem bisherigen Mitentscheidungsverfahren23, Art. 289 Abs. 1 Satz 2, 294 AEUV. Nach Art. 81 Abs. 1 Satz 1 AEUV entwickelt die Union eine justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen mit grenzüberschreitendem Be- zug. Satz 2 ermächtigt sodann zum Erlass von Rechtsvorschriften. Bei der Verordnung handelt es sich nicht um Familienrecht24 im Sinne des Art. 81 Abs. 3 Unterabs. 1 AEUV, sodass eine qualifizierte Mehrheit ausreicht. Da es nicht der Einstimmigkeit bedarf, wird die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss erhöht25. Mit Inkrafttreten entfaltet sie eine allgemeine, unmittel- bare Geltung in jedem Mitgliedstaat und ist in allen ihren Teilen verbind- lich26, Art. 288 AEUV. Die Verordnung bedarf, anders als eine Richtlinie, keiner Umsetzung durch die Mitgliedsstaaten.

[...]


1 KOM(2009) 154 endgültig.

2 DNotI, Les successions internationales dans l’UE.

3 Stand der Gesetzgebung abrufbar unter: http://www.europarl.europa.eu/oeil/FindByProcnum.do?lang=2&procnum=COD/2009/0157 (27.02.2011).

4 WAGNER, DNotZ 2010, 506 (512); der EWSA empfiehlt in seiner Stellungnahme vom 14.7.2010 nachdrücklich Änderungen vorzunehmen.

5 Für eine gemeinschaftliche Rechtsetzung RÖTHEL, NJW-Beilage 2010, 77 (80);

a. A. DNotI 185; DENKINGER 364.

6 Etwa KROPPENBERG, NJW 2010, 2609; in der Schweiz: Motion Gutzwiller Felix: Für ein zeitgemässes Erbrecht, Amt.Bull. S 2010 872 ff.; BREITSCHMID, RabelsZ 2008, 686

(711 ff.); DERS ., NZZ 2010.

7 Haager Übereinkommen vom 1.8.1989, dass von Argentinien, Schweiz, Niederlande und Luxemburg unterzeichnet, jedoch nie in Kraft getreten ist, abrufbar unter: http://www.hcch.net/upload/conventions/txt32en.pdf (21.1.2011).

8 Pressemitteilung des Rates der Europäischen Union, 3018. Tagung des Rates Justiz und Inneres am 3./4. Juni 2010, S. 23, abrufbar unter: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PRES/10/161&format=PDF&aged

=1&language=DE&guiLanguage=en (28.2.2011).

9 Z. B. Art. 25 Abs. 1 EGBGB, § 28 Abs. 1 österr. IPRG.

10 Bulgarien, Finnland und Niederlande, siehe MPI, RabelsZ 2010, 522 (601).

11 Nach der „mobilia sequuntur personam“-Doktrin ist jedoch das Recht auf die Sache anzu- wenden, welches auf den Eigentümer der Sache angewendet wird, erstmals 1744 in Sachen Pipon v. Pipon.

12 RAUSCHER, N 285; vergleichend mit Wohnsitz: WOLF 107 f. m .w. N.

13 Präsentationsvideo des European Notarial Networt (ENN): http://www.successions- europe.eu/ (20.1.2011).

14 Zur Aufzählung der Staaten, die eine Rechtswahl ausschließen, siehe SEK(2009) 411 endgültig, S. 3, Fn. 5.

15 Bürgerinfo der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/dgs/justice/summary/docs/succession_and_inheritance_de.pdf (20.1.2011).

16 SEK(2009) 411 endgültig, S. 4.

17 Zwei getrennte Vermögensmassen mit i. d. R. verschiedener gegenseitig abgegrenzter Zuständigkeit, siehe ZK IPRG-HEINI, Vor Art. 86-96 N 7.

18 KOM(2009) 154 endgültig, S. 2, 4.

19 SEK(2009) 411 endgültig, S. 5; DÖRNER, ZEV 2010, 221 (228).

20 Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft vom 24.12.2002, ABl. Nr. C 325, S. 133.

21 Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union vom 9.5.2008, ABl. Nr. C 115, S. 47.

22 Zuvor im Wesentlichen drei Rechtsetzungsverfahren, HARATSCH/KOENIG/PECHSTEIN, N 325.

23 Zu den Auswirkungen des Inkrafttretens des Vertrags von Lissabon auf die laufenden interinstitutionellen Beschlussfassungsverfahren, siehe KOM(2009) 665 endgültig.

24 KOM(2009) 154 endgültig, S. 3.

25 WAGNER, DNotZ 2010, 506 (509).

26 Zu den Merkmalen: SCHWEITZER, N 340-342; HARATSCH/KOENIG/PECHSTEIN, N 382; WEATHERILL 84.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
EU Erbrechtsverordnung und schweizerisches IPRG
Hochschule
Universität Zürich  (Rechtswissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Seminar in Erbrecht
Note
4,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
28
Katalognummer
V177199
ISBN (eBook)
9783640987153
ISBN (Buch)
9783640987061
Dateigröße
635 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Seminararbeit wurde im Rahmen eines Gastsemesters an der Universität Zürich verfasst und eingereicht. Es handelt sich nach der zürcherischen Prüfungsordnung um eine Bachelorarbeit. Der Autor studiert im vierten Semester Jura an Bayer. Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die Benotung richtet sich nach der schweizerischen Notenskala (6-1).
Schlagworte
Erbrecht, EU, Europäische Union, Nachlass, Nachlassabwicklung, IPRG, Schweiz, Drittstaaten, KOM(2009) 154, Erbrechtsverordnung, Harmonisierung, DNotI
Arbeit zitieren
Nikita Gontschar (Autor), 2011, EU Erbrechtsverordnung und schweizerisches IPRG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177199

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