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Leseförderung einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund

Title: Leseförderung einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund

Seminar Paper , 2011 , 32 Pages

Autor:in: Christina Kornelsen-Teichrieb (Author)

Education - Reading Instruction
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In dieser Fallstudie geht um die Leseförderung einer zwölfjährigen Schülerin mit Migrationshintergrund. Diese Leseförderung wurde über einen Zeitraum von etwa 8 Monaten durchgeführt und Zwischenschritte sowie die Ergebnisse dokumentiert und interpretiert.

Zu Anfang wird die Situation der Schülerin beschrieben. Dann werden theoretische Grundlagen für die spätere Interpretation gegeben. Es folgt eine Erläuterung der verwendeten Methoden bei der Leseförderung. Anschließend wird der Prozess der Leseförderung anhand der theoretischen Gesichtspunkte untersucht und interpretiert.

Diese Fallstudie kann als ein gutes Beispiel zum Schreiben der eigenen Fallstudie verwendet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wie Migrationskinder die deutsche Sprache lernen

2.1 Das Erlernen des Lesens und Schreibens sowie damit verbundene Schwierigkeiten für Migrantenkinder

2.2 Lesekompetenzen als zentraler Punkt im Umgang mit Texten

2.3 Das Aufwachsen in Zweisprachigkeit

3. Vorstellung der Schule

4. Methodeneinsatz

5. Diagnostik und Förderung

5.1 Wo steht das Kind? – Stärken und Schwächen – Förderziele

5.2 Förderplan

5.3 Förderprozess und Fortschritte

6. Fazit/ Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und den Verlauf einer individuellen Leseförderung für eine zwölfjährige Schülerin mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, basierend auf einer fundierten Diagnose der Sprachkompetenzen, gezielte pädagogische Maßnahmen abzuleiten, um das Leseverstehen, die Lesetechnik sowie die Schreibkompetenz der Schülerin langfristig zu stärken.

  • Individuelle Leseförderung bei Migrationskindern
  • Diagnostik von Lese- und Sprachkompetenz
  • Einfluss von Mehrsprachigkeit auf den schulischen Erfolg
  • Methoden der Leseförderung (Beobachtung, Cloze-Test, Lesebegleitheft)
  • Reflexion des Lernfortschritts und familiäre Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Lesekompetenzen als zentraler Punkt im Umgang mit Texten

Wenn der Sprachstand untersucht wird – wie oben beschrieben wurde- wird dies bei Kindergartenkindern durch das Sprechen ermittelt. Bei Schulkindern kann man das Lesen und Schreiben hinzuziehen, um den Fortschritt erkennbar machen zu lassen. Dabei spielt das Lesen eine übergeordnete Rolle, wie auch in der Einleitung allgemein geschildert wurde. Doch das Lesenkönnen ist vielschichtiger und systematischer als man oft denkt. Lesekompetenz bezeichnet hier das Lesenkönnen in gewissem Maße. Um die Lesekompetenz vollständig erreicht zu haben, bedarf es sehr viel Zeit, wenn nicht sogar (bei vielen Menschen) das ganze Leben, denn Lernen ist bekanntlich ein lebenslanger Prozess. Die Lesekompetenz umfasst viele Kompetenzen, angefangen dabei, dass die Leser Schriftzeichen, Wörter und Sätze miteinander verknüpfen müssen, um einen Textteil bilden zu können und diesem dann einen Sinn zuzuschreiben. D.h. der Leser dekodiert Wörter und Sätze und konstruiert dann auf Basis des Geschriebenen den Sinn, also gelangt er damit zum Leseverstehen (vgl. Bertschi- Kaufmann, 2010, S. 12). Das Leseverstehen, also aus dem Gelesenen den Sinn zu entnehmen und diese Informationen mit eigenen Erfahrungen zusammenzubringen, spielt für didaktische und pädagogische Lernziele in der Schule eine wichtige Rolle, da man hierbei ebenfalls eine Interpretation des Textes vornehmen und dabei das eigene Weltwissen mit einbeziehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Notwendigkeit individueller Leseförderung als zentrale Kompetenz für den schulischen und gesellschaftlichen Erfolg, insbesondere für Schüler mit Migrationshintergrund.

2. Wie Migrationskinder die deutsche Sprache lernen: Das Kapitel thematisiert die verschiedenen Erwerbsformen der Zweitsprache Deutsch und beleuchtet die besonderen Herausforderungen sowie Hürden beim Erwerb von Lese- und Schreibkompetenzen für bilinguale Kinder.

3. Vorstellung der Schule: Es wird die gebundene Ganztagshauptschule X-Schule beschrieben, deren Struktur und Angebote speziell auf eine Schülerschaft mit einem hohen Anteil an Migrationshintergrund ausgerichtet sind.

4. Methodeneinsatz: Hier werden die angewandten Methoden zur Erhebung des Lernstands und zur Förderung, insbesondere Beobachtung, Selbsteinschätzung, Cloze-Tests und das Lesebegleitheft, theoretisch erläutert.

5. Diagnostik und Förderung: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der praktischen Arbeit, von der Diagnose der Stärken und Schwächen der Schülerin Alicia über die Erstellung des Förderplans bis hin zur Dokumentation der Lernfortschritte.

6. Fazit/ Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der durchgeführten Förderung und betont die Bedeutung einer langfristigen individuellen Unterstützung für den weiteren Bildungsweg der Schülerin.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Migrationshintergrund, Lesekompetenz, Sprachstand, Zweitspracherwerb, individuelle Förderung, Leseverstehen, Lesetechnik, Bilinguismus, Diagnose, Hauptschule, Lesemotivation, Sprachmilieu, Schriftspracherwerb, Förderplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Fallstudienbericht?

Der Bericht dokumentiert eine individuelle Leseförderung bei einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund und untersucht deren Lernprozess sowie Fortschritte.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Zweitspracherwerb, die Diagnostik von Lesekompetenzen und die pädagogische Praxis der individuellen Leseförderung an einer Ganztagshauptschule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Schülerin in ihrer Lesefähigkeit gezielt zu fördern, ihr Leseverstehen zu verbessern und durch geeignete Methoden ihre Freude und Sicherheit im Umgang mit Texten zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es kamen systematische Beobachtungen, ein Selbsteinschätzungsbogen, eine modifizierte Form des Cloze-Tests sowie die Arbeit mit einem Lesebegleitheft zur Anwendung.

Was steht im Hauptteil des Berichts im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse des Sprachstands der Schülerin, die Erstellung eines passgenauen Förderplans unter Berücksichtigung ihrer Interessen und die praktische Umsetzung der Leseförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Leseförderung, Migrationshintergrund, Sprachstand, Bilinguismus, Leseverstehen und individuelle Lernförderung.

Welchen Einfluss hatte das familiäre Umfeld auf die Förderung der Schülerin?

Die Familie unterstützt Alicia durch ein wertschätzendes Umfeld und durch den Kauf von Lektüre, was wesentlich zu ihrer intrinsischen Motivation beigetragen hat, obwohl sie selbst angibt, nicht gerne zu lesen.

Warum konnte die erste Lektüre "Die Drachenprinzessin" nicht verwendet werden?

Das Buch war aufgrund des zu hohen formalen Schwierigkeitsgrades, insbesondere wegen der zu kleinen Schrift und der zu hohen Seitenzahl, nicht für die individuelle Förderung von Alicia geeignet.

Welche Fortschritte konnten bei Alicia im Laufe der Förderung festgestellt werden?

Alicia hat Fortschritte beim flüssigeren Vorlesen gemacht, achtet stärker auf Interpunktion und zeigt ein besseres Verständnis für sinnentnehmendes Lesen, wenngleich ihr Wortschatz weiterhin ein zentrales Entwicklungsfeld bleibt.

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Details

Title
Leseförderung einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund
College
Bielefeld University
Course
Fallstudienseminar: Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern
Author
Christina Kornelsen-Teichrieb (Author)
Publication Year
2011
Pages
32
Catalog Number
V177317
ISBN (eBook)
9783668255111
ISBN (Book)
9783668255128
Language
German
Tags
Fallstudie Leseförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Kornelsen-Teichrieb (Author), 2011, Leseförderung einer zwölfjährigen Hauptschülerin mit Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177317
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