Optimierungen des menschlichen Körpers


Bachelorarbeit, 2009

41 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eingriffe in den menschlichen Körper – von der Heilung zur Optimierung

3. Pränatale Optimierung
3.1 Pränatale Diagnostik
3.2 Von „Katalogkindern“ und „Elitespermien“
3.3 Pränatale Optimierung – eine kontinuierliche Fortführung?

4. Postnatale Optimierung
4.1 Pharmakologische Eingriffe
4.2 Operative Eingriffe.
4.3 Postnatale Optimierung als Fördermaßnahme?

5. Eugenik

6. Konsequenzen der menschlichen Optimierung – für die Gesellschaft und das Individuum

7. Abschlussbetrachtung

8. Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Bereits Frühformen der Jetztmenschen, wie die Cro-Magnon-Menschen und Neandertaler, fertigten Körperschmuck an und betrachteten den menschlichen Körper als Ausdrucksmittel.[1] In den meisten Epochen und Kulturen wurde seitdem der menschliche Körper verschönert, verformt und geschmückt. Körperbemalungen und Verzierungen sowie Rituale zur Steigerung der Schönheit lassen sich in der Geschichte unterschiedlichster Völker finden.[2] Das Einbinden der Füße im asiatischen Raum[3], das Umlegen von Ringen um den Hals burmesischer Frauen[4], das Tragen überdimensionaler Ohr- und Lippenlöcher in südamerikanischen und afrikanischen Stämmen[5] sowie das Tragen von Korsetts[6] sind differierende Methoden, um den Körper zu gestalten, und verfolgen dennoch dasselbe Ziel: mit dem Körper individuelle und kollektivistische Merkmale auszudrücken.

Die Stammeszugehörigkeit, besondere Tapferkeit und das Erwachsensein kennzeichneten die Urvölker Polynesiens durch Körperbemalungen.[7] Die Fruchtbarkeit der Frau und besonders auch der soziale Status werden und wurden in den meisten afrikanischen Stämmen durch divergierende Körperverzierungen symbolisiert.[8]

In den heutigen westlichen Industrienationen stehen die äußerlichen Attribute ebenfalls in einem direkten Zusammenhang mit der sozialen Zugehörigkeit. Obwohl äußerliche Schönheit und Unversehrtheit aus evolutionsbiologischer Sicht heute für das Überleben und die Fortpflanzung kaum noch ein entscheidendes Kriterium darstellt[9], nimmt die Bedeutung des visuellen Erscheinungsbildes stetig zu, denn es wird als obligatorische „Eintrittskarte“ in die Gesellschaft verstanden.[10] Die Optik eines Menschen entscheidet über den Eindruck, den sich sein Gegenüber über ihn bildet und darüber, wie der Mensch über sich selbst urteilt.[11] Der Körper wird von der Gesellschaft als Medium für die Charaktereigenschaften seines Besitzers verstanden. Dem Besitzer eines „unschönen“ Körpers werden Merkmale wie Disziplinlosigkeit, Faulheit und Unintelligenz zugeschrieben[12], wohingegen attraktive Körper Eigenschaften wie Selbstdisziplin und Fleiß verkörpern.[13]

Einhergehend mit dem zunehmenden Stellenwert des visuellen Erschei­nungsbildes, vervielfältigen sich auch die Optionen, den Körper zu gestal­ten. Erfindungen wie Make-up, Push-up-BHs, Korsetts und Diätmittel[14] werden teilweise abgelöst durch die Methodik der kosmetischen Chirurgie, der operativen Körperformung. Diätmittel können durch Fettabsaugungen, Make-up durch sog. Permanent Make-up, Push-up-BHs durch eine opera­tive Brustvergrößerung und das Korsett durch die Entnahme einer Rippe ersetzt werden.[15] Die operativen Eingriffe der kosmetischen Chirurgie, die die Forschungsergebnisse der plastischen Chirurgie aufgreift, beheben folglich keine körperlichen Dysfunktionen, sondern stellen einen Eingriff zur Optimierung des menschlichen Körpers dar. Durch die Möglichkeit, das ei­gene Äußere mit Hilfe der kosmetischen Chirurgie perfektionieren zu kön­nen, wird die äußerliche Attraktivität zur kaufbaren Ware und somit zum Statussymbol.[16] Die äußerlichen Gegebenheiten einer Person symbolisie­ren somit ihren Status und korrelieren außerdem aufgrund der ihnen zuge­teilten Charaktereigenschaften mit den beruflichen Erfolgschancen.[17] Sonja Bischoff fand mit Hilfe einer Langzeitstudie, in der sie seit 1986 regelmäßig Führungskräfte zur Korrelation zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und beruflichen Erfolgschancen befragte, heraus, dass der Faktor Attraktivität als immer ausschlaggebender eingeschätzt wird. Im Jahr 1986 hielten lediglich 7% der deutschen Führungskräfte das äußere Erscheinungsbild in Bezug auf die Berufschancen für relevant, während im Jahr 2003 bereits 28% der Befragten einen Zusammenhang zwischen den Einstellchancen und der Attraktivität angaben.[18] Auch eine FAZ-Umfrage ergab, dass für 75% der Befragten das visuelle Erscheinungsbild mit beruflichem Erfolg korreliert. Es entwickelt sich m. E. eine wechselseitige Beeinflussung zwischen dem Drang der Menschen, ihr Äußeres zu normieren und dem Beeinflussungspotential des visuellen Erscheinungsbildes.

Der gesellschaftliche Anspruch an die Körperlichkeit begrenzt sich jedoch nicht nur auf das Visuelle, sondern erfordert zusätzlich die Steigerung der natürlichen Leistungsfähigkeit. Die Überwindung menschlicher Leistungs­grenzen steht im Zusammenhang mit biotechnischen Entwicklungen: den Forschungsergebnissen der Gentechnologie, der Nanotechnologie, der Neurologie, der Stammzellenforschung und den Möglichkeiten, die daraus resultieren.[19]

Das Thema der vorliegenden Bachelorarbeit ist die Optimierung des menschlichen Körpers. Ausgehend von den medizinischen Eingriffen in den menschlichen Körper, wird die Fortführung dieser Anwendungen zur Optimierung des Körpers, dem sog. Enhancement erläutert.[20] Die unterschiedlichen biotechnologischen Optimierungsformen werden in die pränatale und die postnatale Optimierung gegliedert. Anschließend wird analysiert, inwieweit die dargestellten optimierenden Eingriffe in den Körper einen selektiven Charakter besitzen und eugenische Merkmale aufweisen. In der Schlussbetrachtung wird der Zusammenhang zwischen biotechnologischen Eingriffen und Entmenschlichung dargestellt.

Mit der Verwendung des Begriffes Optimierung des menschlichen Körpers werden in der vorliegenden Arbeit alle pharmakologischen, operativen und genetischen Eingriffe in den menschlichen Körper, die nicht ausschließlich der Heilung des Körpers dienen, bezeichnet.

2. Eingriffe in den menschlichen Körper – von der Heilung zur Optimierung

Wie auch die kosmetische Chirurgie medizinische Mittel für nicht-medizini­sche Ziele und Eingriffe verwendet, bedient sich auch die biotechnische Optimierung Verfahren, die ursprünglich für die Heilung gedacht waren, um den Körper zu optimieren.[21]

So wird Ritalin nicht mehr nur gegen Aufmerksamkeitsstörungen oder Hyperaktivität verschrieben. Es dient längst der Leistungs- und Konzentrationssteigerung von Schülern und Studenten, die eine völlig normale Aufmerksamkeitsfähigkeit besitzen.[22] Seit Ende des 20. Jahrhunderts können Kinder, die, bedingt durch eine Hormonschwäche, einer unnatürlichen Wachstumsbeschränkung unterliegen, mit Wachstumshormonen behandelt werden. Diese medizinische Entwicklung führte dazu, dass Eltern diese Therapiemöglichkeit auch für ihre Kinder, die aus natürlichen Gründen voraussichtlich kleiner als der Durchschnitt bleiben würden, einforderten. In den nachfolgenden Jahren wurden bereits 40% aller Wachstumshormone für Behandlungen aus nicht medizinischen Gründen verordnet. Eine Therapie mit Wachstumshormonen kann also nicht mehr nur zur Heilung einer Hormonschwäche genutzt, sondern auch für die Optimierung von Körperlichkeiten eingesetzt werden. Die Ausdehnung des Anwendungsbereiches der Hormontherapie wirft die Frage auf, ob überhaupt Indikationen definiert und bewahrt werden können, um eine Hormonbehandlung zu rechtfertigen. Darf sich ein normalwüchsiger Jugendsportler so einer Behandlung unterziehen, um größere Chancen zu erhalten, seinen Berufswunsch Profibasketballer zu erreichen?[23]

Lee Silver, ein erklärter Befürworter der Ziele der Humane Genome Organisation[24], propagiert solche optimierenden Eingriffe. Er hält sie für fortschrittlich und versteht sie als bedenkenlos einsetzbare Chance für die Menschheit. Des Weiteren vergleicht er die optimierenden Verfahren mit dem Bildungsprinzip, in dem er sie als genetische Mitgift für den sozialen Wettbewerb etikettiert. Silver hält es für obligatorisch, das Krankheitsbild eines Menschen voraussagen zu können und die menschliche Natur zu verbessern.[25] Eltern sollen bereits pränatal Einfluss auf ihre Kinder nehmen, um sich ein Wunschkind mit optimalen Voraussetzungen schaffen zu können.[26] Die Legalisierung der Keimbahntherapie, die verändernde genetische Eingriffe in die Spermien bzw. Eizellen vorsieht, hält er in diesem Kontext für zwingend nötig.[27]

Ein wichtiger Aspekt der biotechnischen Optimierung ist somit auch der Umstand, dass die Eingriffe der genetischen Optimierung den Körper nicht nur rein äußerlich formen, sondern im Hinblick auf sein Erbgut verändern.[28] Genetische Optimierung betrifft folglich zwangsläufig auch die nachfolgenden Generationen und beschränkt sich nicht nur wie bei der kosmetischen Optimierung auf das tatsächlich behandelte Individuum. Unausweichlich kann bei optimierenden Verfahren wie der Keimbahntherapie keine Freiwilligkeit der Betroffenen vorausgesetzt werden.

Silver führt den Gedanken der menschlichen Optimierung weiter fort. Er will nicht mehr nur jeder Person die bestmöglichen menschlichen Fähigkeiten einverleiben, er strebt sogar danach, die Schaffung eines g enreichen Supermenschen zu ermöglichen:

„Wenn sich etwas im Laufe der Evolution bereits entwickelt hat, dann sollte es uns möglich sein, dessen genetische Basis zu ergründen und diese ins menschliche Genom zu übernehmen. Ein relativ einfaches tierisches Merkmal, das in diese Kategorie fällt, ist die Fähigkeit, im UV-Bereich sehen zu können oder im Infrarot-Bereich – durch sie ließe sich das Sichtvermögen des Menschen im Dunkeln massiv verbessern. Andere Merkmale sind lichtemittierende Organe (aus Glühwürmchen und Fischen), elektrische Organe (aus Aalen) und Wahrnehmungssysteme für magnetische Strahlung (aus Vögeln). […] Und dann wäre da noch die Radiotelepathie, ein Begriff, den Freeman und Dyson geprägt und definiert haben, um die Fähigkeit eines Menschen […] zu beschreiben, Informationen in Form von Radiowellen auszusenden und zu empfangen.“[29]

Es lässt sich festhalten, dass Methoden, die entwickelt wurden, um eine genetische Störung verhindern oder eine Erkrankung behandeln zu können, nachfolgend auch als Instrument für die Optimierung des Körpers entdeckt und verwendet werden. Zusätzlich wird mit jeder überschrittenen Grenze das Überschreiten einer neuen Grenze anvisiert.

Als erste entscheidende Voraussetzungen für die Erschaffung eines maßgeschneiderten Menschen werden die pränatale Diagnostik und die pränatalen Therapiemöglichkeiten verstanden. Im nachfolgenden Kapitel wird daher die daraus resultierende pränatale Optimierung thematisiert.

3. Pränatale Optimierung

Die pränatale Optimierung basiert auf einer wechselseitigen Beeinflussung der pränatalen Diagnostik mit optimierenden und selektierenden vorgeburtlichen Verfahren. Die Anwendung pränataler Diagnostik führt automatisch zu einer annehmenden oder ablehnenden Entscheidung und damit zur pränatalen Selektion.

3.1 Pränatale Diagnostik

Die Zielsetzung der pränatalen Diagnostik veränderte sich mit dem Anstieg ihrer Präsenz. Während die Nutzung pränataler Diagnostiktechniken in ihren Anfängen an verschiedene Zugangsvoraussetzungen gebunden war, ist sie seit Mitte der 70er Jahre in vielen Ländern ein fester Bestandteil im Schwangerschaftsverlauf[30] und teilweise in den Richtlinien zur Schwangerschaftsvorsorge enthalten. In ihren Ursprüngen verfolgte die pränatale Diagnostik das Ziel, Eltern, die die Übertragung einer Krankheit auf ihr ungeborenes Kind befürchteten, Gewissheit zu schenken und damit Schwangerschaftsabbrüchen auf Verdacht entgegenzuwirken. In den 90er Jahren erfolgte ein Wandel der Zielsetzung. Die pränatale Diagnostik soll nun dazu beitragen, die Autonomie in Bezug auf Familienplanung zu verstärken und die Beibehaltung der Lebensqualität der Familie zu gewährleisten.

Des Weiteren sollen mit ihrer Hilfe sowohl pränatale Therapien als auch postnatale Präventionsmaßnahmen ermöglicht sowie ein leidvolles Leben von Kindern verhindert werden.[31]

Die pränatale Diagnostik umfasst vorgeburtliche Untersuchungen, die in invasive und nicht-invasive Eingriffe kategorisiert werden.[32] Die Erforschung der pränatalen Entwicklung des Kindes begann mit Hilfe des Ultraschalls, einem nicht-invasiven Eingriff in den Körper der werdenden Mutter.[33] Die Ultraschall-Diagnostik, die zu den gängigen Vorsorgeuntersuchungsmethoden in den westlichen Industrienationen zählt, überprüft den allgemeinen Verlauf der Schwangerschaft, ermittelt hilfreiche Informationen für den Geburtsablauf wie die Stellung des Fötus und sucht gezielt nach Fehlbildungen.[34] Eine weitere nicht-invasive Methode der pränatalen Diagnostik ist das sog. Triple-Testverfahren, das die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zu gebären, eingrenzen soll.[35] Durch nicht-invasive Untersuchungen entstandene auffällige Befunde werden zumeist durch invasive diagnostische Techniken überprüft. Der am häufigsten angewandte pränatale invasive Eingriff ist die mit gesundheitlichen Risiken sowohl für die Mutter als auch für den Fötus behaftete Fruchtwasseruntersuchung, die sog. Amniozentese. Die Amniozentese überprüft den Chromosomenbestand auf Abweichungen und Schädigungen.[36] Die Chorionzottenbiopsie stellt ein weiteres invasives Verfahren zur Feststellung genetischer Abweichungen dar. Da diese Methode jedoch unzuverlässiger und gleichzeitig auch risikoreicher ist als die Amniozentese, wird sie seltener angewandt.[37] Es gilt jedoch für alle diagnostischen Methoden, dass die Richtigkeit eines Befundes nicht prinzipiell gewährleistet werden kann.

Als Fortschreibung der pränatalen Diagnostik ist die Präimplantationsdiagnostik (PID) zu nennen. Sie entwickelte sich in den 90er Jahren aus einem Zusammenspiel der Reproduktionsmedizin und der Gentechnik. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, den Embryo, der durch eine In-Vitro-Fertilisation erzeugt wurde, im Acht-Zell-Stadium im Reagenzglas zu untersuchen. Es wird hierbei überprüft, ob der Embryo Träger einer Erbkrankheit ist. Das Resultat entscheidet in der Regel über die Einpflanzung des Embryos in die Mutter.[38]

Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik führten zu einem sozialstaatlichen und medizintechnologischen Entwicklungsprozess, der die Schwangerschaft zu einem öffentlich kontrollierten Ereignis konstituierte.[39] Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik/PID verursachten ein verändertes Erwartungsverhalten potentieller Eltern an ihre noch ungeborenen Kinder und rief eine Wunschkindmentalität hervor. Im nachstehenden Kapitel wird daher das Ziel des Menschen, die Entstehung eines Individuums zu beeinflussen, näher betrachtet und dargestellt.

[...]


[1] Vgl. Calvet, Carlos: Zivilisationen. Wie die Kultur nach Sumer kam: Mit einem Standard-modell der Menschheitsgeschichte Eurasiens. München 2007. S. 41.

[2] Vgl. Bernatzik, Hugo: Afrika. Handbuch der angewandten Völkerkunde. Michigan 1947.

[3] Vgl. Minker, Magaret/Scholz, Renate: Schönheits-Operationen. Entscheidungshilfen, Operationsmethoden, Alternativen. München 1988. S. 27.

[4] Vgl. Prior, Colin: Urvölker. Vom Überleben einzigartiger Kulturen. Hamburg 2003. S. 137.

[5] Vgl. Nordensiöd: Die wissenschftlichen Ergebnisse der Vega-Expedition. Leipzig 1983.

[6] Vgl. Ober, Patricia: Der Frauen neue Kleider. Das Reformkleid und die Konstruktion des modernen Frauenkörpers. Berlin 2005. S. 101.

[7] Vgl. Fuest, Anne Kristin: Die Tätowierung. Geschichte und Bedeutung in Afrika und Deutschland. Eine kulturanthropologische Untersuchung. Paderborn 2005. S. 7.

[8] Vgl. Ebd. S. 8.

[9] Evolutionsbiologen vertreten die Ansicht, dass sich das Erkennen und das Bevorzugen von bestimmten äußerlichen Merkmalen im Sinne eines evolutionär bedingten Auslese-kriteriums auf den Fortpflanzungserfolg und damit auf das Überleben beziehen. Vgl. Henss, Ronald: Gesicht und Persönlichkeitseindruck, Schriftreihe: Lehr- und Forschungs-texte Psychologie. Göttingen/Bern u.a. 1998. S. 75ff.

[10] Vgl. Hauner, Andrea (Hrsg.)/Reichart, Elke: Bodytalk. Der riskante Kult um Körper und Schönheit. München 2004. S. 33.

[11] Vgl. Salter, Mave: Körperbild und Körperbildsstörungen. Wiesbaden 1998. S. 4

[12] Vgl. Salter 1998. S. 48.

[13] Vgl. Mieck, Ingrid: Du musst dünn sein. Hungern für das Selbstbewusstsein – über Essstörungen und die psychischen Folgen. In: Hauner, Andrea (Hrsg.): Bodytalk. Der riskante Kult um Körper und Schönheit. München 2004. S. 74.

[14] Vgl. Hauner 2004. S. 27 und S. 31.

[15] Vgl. Minker, Marion/Scholz, Renate: Schönheitsoperationen. Entscheidungshilfen, Operationsmethoden, Alternativen. München 1988. S. 152ff.

[16] Vgl. Hauner 2004. S. 25.

[17] Vgl. Döring, Hans-Walter: besser Aussehen – mit Sicherheit. Alles was Sie schon immer über Schönheitsoperationen wissen wollten und sollten. Books on Demand 2006. S. 33.

[18] Vgl. Wittershagen, Michael: Der menschliche Makel. In Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 18.02.2007, Nr. 7 Seite V19.

[19] Vgl. Siep, Ludwig: Die biotechnische Neuerfindung des Menschen. In: Ach, Johann/Pollmann, Arnd (Hrsg.): no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper – Bioethische und ästhetische Aufrisse. Bielefeld 2006. S. 21.

[20] Vgl. Bayertz, Kurt/Schmidt, Kurt: Es ist ziemlich teuer, authentisch zu sein. Von der ästhetischen Umgestaltung des menschlichen Körpers und der Integrität der menschlichen Natur. In: Ach, Johann/Pollmann, Arnd (Hrsg.): no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper – Bioethische und ästhetische Aufrisse. Bielefeld 2006. S. 47.

[21] Vgl. Sandel, Michael: Plädoyer gegen die Perfektion. Ethik im Zeitalter der genetischen Technik. Berlin 2008. S. 30.

[22] Vgl. Ebd. S. 80.

[23] Vgl. ebd. S. 36ff.

[24] Die Humane Genome Organisation ist ein Zusammenschluss von Molekulargenetikern, die 1988 in den USA gegründet wurde. Sie verfolgt das Ziel, das Krankheitsbild eines Menschen voraussagen zu können und die menschliche Natur zu verbessern. Vgl. Harms, Ute (et.al): Das menschliche Genomprojekt. European Initiative for Biotechnology Education. 2000. S. 10.

[25] Vgl. Hohlfeld, Rainer: Das Zeitalter von >>Genomics<<. Zur politischen Ökonomie der molekularen Medizin. In: Mürner, Christian/Schmitz, Adelheid/Sierck, Udo (Hrsg.): Schöne, Heile Welt? Biomedizin und Normierung des Menschen. Hamburg/Berlin 2000. S. 34.

[26] Vgl. Mürner 2000. S. 17/35.

[27] Vgl. Nennen, Heinz-Ulrich: Philosophie in Echtzeit die Sloterdijk-Debatte. Chronik einer Inszenierung. Würzburg 2003. S. 276.

[28] Vgl. Podschun, Trutz Eyke: Sie nannten sie Dolly. Von Klonen, Genen und unserer Verantwortung. Weinheim 1999. S. 96.

[29] Zitiert nach Lee Silver in Gesang, Bernward: Perfektionierung des Menschen. Berlin 2007. S. 40.

[30] Vgl. Nippert, Irmgard: Wie wird im Alltag der pränatalen Diagnostik tatsächlich argumentiert? Auszüge aus einer deutschen und einer europäischen Untersuchung. In: Kettner, Matthias: Beratung als Zwang. Schwangerschaftsabbruch, genetische Aufklärung und die Grenzen kommunikativer Vernunft. Frankfurt 1998. S. 153.

[31] Vgl. Haker, Hille: Ethik der genetischen Frühdiagnostik. Sozialethische Reflexionen zur Verantwortung am Beginn des menschlichen Lebens. Paderborn 2002. S. 102

[32] Vgl. Becker, Rolf/Weitzel, Hans/Schneider, Jörg(Hrsg.): Pränatale Diagnostik und Therapie. Humangenetische Beratung, Ätiologie und Pathogenese von Fehlbildungen, invasive, nichtinvasive und sonographische Diagnostik sowie Theorie in utero. Mit 218 Abbildungen und 47 Tabellen. Stuttgart 1995. S. 89.

[33] Vgl. Haker 2002. S. 63.

[34] Vgl. Schramm, Thomas/Gloning, Karl/Brusis Ernst: Pränatale Ultraschalldiagnostik. In: Murken, Jan (Hrsg.): Pränatale Diagnostik und Therapie. Stuttgart 1987. S. 20.

[35] Vgl. Griese, Karin: Kind nach Maß? Frauen und pränatale Diagnostik. In: Mürner, Christian/Schmitz, Adelheid/Sierck, Udo (Hrsg.): Schöne, Heile Welt? Biomedizin und Normierung des Menschen. Hamburg/Berlin 2000. S. 100.

[36] Vgl. Brusis, Ernst: Amniozentese und Choriozottenbiopsie. In: Murken, Jan (Hrsg.): Pränatale Diagnostik und Therapie. Stuttgart 1987. S. 52f.

[37] Vgl. Mürner 2000. S. 99ff.

[38] Vgl. Habermas, Jürgen: Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? Frankfurt am Main 2001. S. 35.

[39] Vgl. Mürner 2000. S. 102.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Optimierungen des menschlichen Körpers
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
41
Katalognummer
V177358
ISBN (eBook)
9783640993840
ISBN (Buch)
9783640995554
Dateigröße
610 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pränatale Diagnostik, postnatale Diagnostik, Eugenik, Operationen, Optimierung, Enhancement
Arbeit zitieren
MA Silvana von der Weppen (Autor), 2009, Optimierungen des menschlichen Körpers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177358

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