Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Region: USA

Die Chinapolitik der Bush-Administration

Titel: Die Chinapolitik der Bush-Administration

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 29 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Katrin Westhäußer (Autor:in)

Politik - Region: USA
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Während seines Wahlkampfes 2000 bezeichnete George W. Bush China als 'strategischen Konkurrenten', in Abgrenzung zu seinem Amtsvorgänger Clinton, der in der aufstrebenden Nation einen 'strategischen Partner' erkannte. Dies signalisierte der Volksrepublik einen von nun an zu erwartenden härteren Kurs seitens der neu gewählten U.S.-Regierung.
Umso erstaunlicher scheint es, dass Colin Powell – damals Außenminister der USA – 2004 verkündete, die U.S.-amerikanisch-chinesischen Beziehungen seien die besten seit 1972.
Diese Arbeit soll versuchen zu erklären, was diesen Wandel bewirkt hat. Welche Politik verfolgte die Bush-Administration gegenüber der Volksrepublik China?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

1. Theorie

1.1. Realismus

1.2. Liberalismus

1.3. Denkschulen

1.3.1. Containment

1.3.2. Engagement

2. Die Chinapolitik der Bush-Regierung

2.1. Wirtschaft

2.1.1. Containment

2.1.2. Engagement

2.1.3. Zusammenfassung

2.2. Sicherheitspolitik

2.2.1. Der Taiwan-Konflikt

2.2.1.1. Containment

2.2.1.2. Engagement

2.2.1.3. Zusammenfassung

2.2.2. Chinas Aufrüstung

2.2.2.1. Containment

2.2.2. Engagement

2.2.2.3. Zusammenfassung

2.2.3. Terrorismus und Schurkenstaaten

2.2.3.1. Containment

2.2.3.2. Engagement

2.2.3.3. Zusammenfassung

C. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Chinapolitik der US-Administration unter George W. Bush zwischen 2001 und 2007. Ziel ist es zu erklären, warum sich der zunächst konfrontative Kurs nach den Terroranschlägen des 11. Septembers in eine Politik der Einbindung (Engagement) wandelte, obwohl parallel dazu weiterhin sicherheitspolitische Schutzmaßnahmen (Containment) aufrechterhalten wurden.

  • Analyse der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und der Volksrepublik China
  • Anwendung der Theorien des Realismus und Liberalismus auf das außenpolitische Handeln
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Beziehungen und Handelskonflikte
  • Bewertung sicherheitspolitischer Schwerpunkte (Taiwan-Konflikt, militärische Aufrüstung, Terrorismusbekämpfung)

Auszug aus dem Buch

1.1. Realismus

Wie der Begriff Realismus bereits andeutet, fordert die Theorie die Analyse der internationalen Beziehungen auf Grund der realen Gegebenheit. Damit ist der Realismus ein Gegenkonzept zum Idealismus, der sich damit beschäftigt, wie ein System idealerweise beschaffen sein muss, um Stabilität und Sicherheit zu garantieren. Der Realismus dagegen untersucht, wie Stabilität und Sicherheit gewährleistet werden können unter den gegebenen Umständen.

Das Weltbild des Realismus ist dabei – wieder im Gegensatz zum idealistischen Denken – pessimistisch. Es wird das Menschenbild von Thomas Hobbes aufgegriffen, der bereits 1651 in seinem Buch Leviathan erläuterte, dass der Mensch nicht von Natur aus gut sei, sondern ein egoistisches Wesen, das vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Hobbes prägte den Begriff des Naturzustands. In diesem Zustand kämpft jeder gegen jeden („bellum omnium contra omnes“). Es herrscht das Naturrecht, in dem der Stärkste gewinnt. Dieses Prinzip überträgt der Realismus auf das internationale System, welches durch Anarchie gekennzeichnet ist. Dies ist eine der Grundannahmen des Realismus. Anarchie bedeutet dabei nicht unbedingt ein chaotisches System, sondern verweist auf das Fehlen einer übergeordneten Instanz, die Streitigkeiten schlichtet und Regelverstöße ahndet. Das Fehlen einer solchen Kontrollinstanz zwingt die Staaten dazu – analog zu den Menschen im Naturzustand – selbst für sich zu sorgen. Dieses Prinzip der Selbsthilfe ist eine weitere Grundlage des Realismus.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Kurs der Bush-Administration gegenüber China und begründet die Relevanz der Untersuchung angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung Chinas.

B. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert zunächst theoretische Grundlagen (Realismus, Liberalismus, Containment, Engagement) und wendet diese dann auf konkrete Problemfelder der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik an.

C. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass die Bush-Regierung trotz anfänglicher konfrontativer Rhetorik einen Kurs verfolgte, der eher durch Engagement geprägt war, wobei die realpolitische Situation eine Balance zwischen Einbindung und sicherheitspolitischen Maßnahmen erzwang.

Schlüsselwörter

Bush-Administration, Chinapolitik, Realismus, Liberalismus, Containment, Engagement, Wirtschaftspolitik, Sicherheitspolitik, Taiwan-Konflikt, Terrorismusbekämpfung, Handelsbilanzdefizit, Strategische Ambivalenz, Außenpolitik, Bilaterale Beziehungen, Internationale Beziehungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Außenpolitik der Regierung unter George W. Bush gegenüber der Volksrepublik China im Zeitraum von 2001 bis 2007.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die wirtschaftlichen Handelsbeziehungen sowie sicherheitspolitische Aspekte wie den Taiwan-Konflikt, die Aufrüstung Chinas und die globale Terrorismusbekämpfung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu erklären, wie die Bush-Administration den Wandel in der Chinapolitik – von der anfänglichen Bezeichnung als "strategischer Konkurrent" hin zu einer verstärkten Einbindung nach dem 11. September – vollzogen und in die Praxis umgesetzt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Rahmen, der auf den klassischen Ansätzen des Realismus und Liberalismus basiert, um die außenpolitischen Handlungen der USA empirisch zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und eine anwendungsbezogene Analyse der Politik in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit, wobei zentrale Streitpunkte und Kooperationsformen beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Zentrale Begriffe sind das "Containment" (Eindämmung) und das "Engagement" (Einbindung), welche als theoretische Denkschulen die Strategie der USA maßgeblich beeinflusst haben.

Wie bewertet die Autorin das Verhältnis der Bush-Regierung zu Taiwan?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die USA an einer "strategischen Ambivalenz" festhielten, um zwischen der Notwendigkeit des Balancings gegenüber China und der Unterstützung der demokratischen Entwicklung auf Taiwan zu manövrieren.

Warum war eine "Containment"-Politik gegenüber China nach 2001 laut Autorin schwer durchführbar?

Die Autorin argumentiert, dass die militärischen Ressourcen der USA durch die Einsätze in Afghanistan und im Irak gebunden waren und zudem die engen wirtschaftlichen Verflechtungen eine aggressive Eindämmungspolitik zu kostspielig machten.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Chinapolitik der Bush-Administration
Hochschule
Universität Regensburg
Note
2,7
Autor
Katrin Westhäußer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V177387
ISBN (eBook)
9783640990061
ISBN (Buch)
9783640990399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bush-Administration USA China Bush Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Westhäußer (Autor:in), 2007, Die Chinapolitik der Bush-Administration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177387
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  29  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum