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Auswirkungen des Geschlechts auf das Selbstvertrauen und der Einfluss dieser auf die Mathematikleistungen

Titel: Auswirkungen des Geschlechts auf das Selbstvertrauen und der Einfluss dieser auf die Mathematikleistungen

Hausarbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Andrea Widmann (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dass in den schulischen Leistungen Unterschiede vorhanden sind ist nahezu jedem klar. Gerade in Mathematik kann sich das sehr deutlich in den Noten und auch den persönlichen Auffassungen zur eigenen Leistungsfähigkeit niederschlagen. Für einen Überblick über verschiedene Faktoren der schulischen Bildung im internationalen Vergleich, wurde von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) 1997 das „Programm for International Student Assessment“ (PISA) ins Leben gerufen, um Daten über die Schülerleistungen im internationalen Vergleich zu erhalten (OECD, 2004, S. 3). Gegründet 1961, mit Hauptsitz in Paris (Frankreich) umfasst die OECD 34 Mitgliedsländer mit einem Budget von 342 Millionen Euro und publiziert ca. 250 Studien pro Jahr. Alle 3 Jahre wird die PISA-Studie durchgeführt und im Jahre 2000 nahm Deutschland erstmalig daran teil. Das Hauptaugenmerk in 2000 lag auf der Lesekompetenz und dies machte deutlich, dass zwischen den Ländern große Unterschiede bestehen. Sie legen dar, inwieweit es jungen Erwachsenen gelingt, sich in „die Lage zu versetzen, Zugang zu schriftlichen Informationen zu erlangen, mit ihnen umzugehen, sie zu kombinieren und zu evaluieren und über sie nachzudenken, um ihr Potenzial auszubauen und ihren Horizont zu erweitern“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Herleitung der Fragestellung und Hypothesen

3 Methode

4 Modalitäten der Datenerhebung

5 Stichprobe

6 Operationalisierung der Variablen

7 Analyse mit Darstellung der Ergebnisse

8 Zusammenfassung

9 Ausblick

10 Literatur

11 Anhang

I SPSS Ausgabe zum T-Test zu Hypothese 1

II SPSS-Ausgabe zur Rangkorrelation zu Hypothese 2

III SPSS-Ausgabe des Mann-Whitney-U-Tests zu Hypothese 3

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Geschlecht, dem mathematischen Selbstvertrauen und den tatsächlichen Mathematikleistungen von Schülern auf Basis der PISA-Studie 2003. Ziel ist es, durch statistische Analysen zu prüfen, inwieweit geschlechtsspezifische Unterschiede im Selbstkonzept und in der Selbstwirksamkeit existieren und wie diese die erbrachten Leistungen in Mathematik beeinflussen.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Differenzen in mathematischen Leistungen
  • Untersuchung des Einflusses von Selbstwirksamkeit auf die Mathematikleistung
  • Überprüfung der Rolle des akademischen Selbstkonzepts in der Mathematik
  • Anwendung statistischer Verfahren wie T-Tests, Rangkorrelationen und Mann-Whitney-U-Tests
  • Sekundäranalyse des PISA-Datensatzes von 2003

Auszug aus dem Buch

2 Herleitung der Fragestellung und Hypothesen

Typisch Frau, typisch Mann – eine gängige Formulierung in unserer Gesellschaft. Verschiedene Ratgeber berichten vom weiblichen und männlichen Stereotyp, als wäre es eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft, dass der kleine Unterschied doch ziemlich groß sei. „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ ist der Titel eines Taschenbuches, das sich genau dieses Thema zum Gegenstand gemacht hat und bereits in mehrfacher Auflage den Leser über die Unterschiede im Verhalten der Geschlechter amüsante Geschichten erzählt.

Diese Einteilung in Geschlechterstereotype geben entsprechende Vorstellungen von dem, wie eine Frau oder ein Mann „ist“ bzw. sich zu verhalten hat. Kennzeichnend für Geschlechterstereotype ist, dass sie deskriptive und präskriptive Anteile besitzen. Als deskriptive Anteile werden Anteile aufgelistet, wie Frauen bzw. Männer sind, während präskriptive Anteile traditionelle Auffassungen von der Frau bzw. dem Mann beschreiben. Auf Verletzungen der Auffassungen, also unerwartetem, nicht dem Stereotyp entsprechendem Verhalten, folgen verschiedene Reaktionen, die vom jeweiligen Typus abhängen (Eckes, 2010, S. 178).

Mädchen nehmen sich selbst in einem anderen Licht, als Jungen, wahr. Ihre Einschätzungen und Einstellungen bezüglich der eigenen Person unterscheiden sich. Mit dem Begriff Selbstkonzept wird die Wahrnehmung dieser Einschätzungen und Einstellungen bezeichnet (Möller, Trautwein, 2009, S. 180). Dazu zählen die allgemeinen gefühlsmäßigen Bewertungen der eigenen Person, wie auch die Einschätzungen der eigenen Eigenschaften, Kompetenzen und Fähigkeiten (Möller, Trautwein, 2009, S. 182).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Leistungsunterschiede im Fach Mathematik unter Einbeziehung der PISA-Studie als Referenzrahmen.

2 Herleitung der Fragestellung und Hypothesen: Theoretische Fundierung von Geschlechterstereotypen, Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit, die in drei spezifische Arbeitshypothesen münden.

3 Methode: Beschreibung der Sekundäranalyse des PISA-Datensatzes von 2003 sowie der methodischen Gütekriterien.

4 Modalitäten der Datenerhebung: Erläuterung des Auswahlverfahrens und der Struktur der PISA-Testeinheiten zur Sicherung der internationalen Vergleichbarkeit.

5 Stichprobe: Darstellung der Zusammensetzung und des Auswahlverfahrens der Stichprobe innerhalb der PISA-Studie.

6 Operationalisierung der Variablen: Definition und Messung der Variablen „Mathematikleistung“, „Geschlecht“ sowie der mathematischen Selbstkonzepte und -wirksamkeit.

7 Analyse mit Darstellung der Ergebnisse: Statistische Überprüfung der Hypothesen mittels T-Test, Rangkorrelation und Mann-Whitney-U-Test anhand der erhobenen Daten.

8 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, welche die Annahmen über geschlechtsspezifische Leistungs- und Selbstvertrauensunterschiede stützen.

9 Ausblick: Diskussion der Ergebnisse und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf hinsichtlich der Leistungsförderung.

10 Literatur: Aufzählung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

11 Anhang: Detaillierte Darstellung der statistischen Berechnungen und SPSS-Outputs.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Mathematikleistung, Geschlechterunterschiede, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Sekundäranalyse, Stereotype, Statistik, SPSS, T-Test, Mann-Whitney-U-Test, Rangkorrelation, Bildungsforschung, Schülerleistung, Leistungsmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Geschlecht, mathematischem Selbstvertrauen und den Leistungen von Schülern im Fach Mathematik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen Geschlechterstereotype, die psychologischen Konstrukte des Selbstkonzepts und der Selbstwirksamkeit sowie deren Auswirkungen auf akademische Leistungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung der Hypothese, dass Jungen im Durchschnitt höhere Leistungen in Mathematik erbringen und ein stärkeres mathematisches Selbstvertrauen aufweisen als Mädchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?

Es handelt sich um eine Sekundäranalyse des PISA-Datensatzes von 2003, wobei statistische Verfahren wie T-Tests, Korrelationsanalysen und der Mann-Whitney-U-Test angewendet werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise, die Operationalisierung der Variablen und die detaillierte Darstellung sowie Interpretation der statistischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind PISA-Studie, Mathematikleistung, Geschlechterdifferenzen, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit und statistische Analysen.

Warum wurden für die Hypothesen unterschiedliche statistische Tests gewählt?

Die Wahl der Tests orientierte sich an den skalierten Niveaus der Daten und der Struktur der Hypothesen (Unterschieds- vs. Zusammenhangshypothesen), um die jeweilige Datenlage optimal auszuwerten.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Mädchen in der PISA-Studie?

Die Analyse zeigt, dass Mädchen zum Erhebungszeitpunkt ein geringeres mathematisches Selbstvertrauen aufwiesen, woraus der Autor einen Förderbedarf ableitet, um diese Diskrepanz zu verringern.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen des Geschlechts auf das Selbstvertrauen und der Einfluss dieser auf die Mathematikleistungen
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung)
Note
2,3
Autor
Andrea Widmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V177564
ISBN (eBook)
9783640993055
ISBN (Buch)
9783640993277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methoden quantitativ Sekundäranalyse PISA SPSS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Widmann (Autor:in), 2011, Auswirkungen des Geschlechts auf das Selbstvertrauen und der Einfluss dieser auf die Mathematikleistungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177564
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Leseprobe aus  22  Seiten
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